Bidirektionales Laden - Wie wichtig wäre es Euch?

Bidirektionales Laden - Wie wichtig wäre es Euch?

Beitragvon vmakowski » Di 3. Mär 2015, 08:00

Hallo Allerseits,

ich stehe vor der Entscheidung zur Steigerung des Eigenverbrauches bei meiner Photovoltaikanlage eine 5 kWh Batterie im Keller zu installieren. Irgenwie blöd, da ich vor dem Haus eine "Riesenbatterie" im eGolf habe und eine Ladesäule, die grundsätzlich für das bidirektionale Laden vorbereitet ist.

Ich würde mir wünschen, selbst entscheiden zu dürfen, ob ich eine weitere Batterie in den Keller packe oder eine möglicherweise kürzere Lebensdauer meiner eGolf-Batterie akzeptiere.

Wie sehen das hier andere eGolf-Nutzer?

Allzeit gute Elektrofahrt!

vmakowski
Allzeit gute Elektrofahrt allerseits!

vmakowski
vmakowski
 
Beiträge: 8
Registriert: Do 26. Feb 2015, 07:30

Anzeige

Re: Bidirektionales Laden - Wie wichtig wäre es Euch?

Beitragvon PowerTower » Di 3. Mär 2015, 08:46

Hallo vmakowski,

vmakowski hat geschrieben:
da ich vor dem Haus eine "Riesenbatterie" im eGolf habe und eine Ladesäule, die grundsätzlich für das bidirektionale Laden vorbereitet ist.

Du hast also tatsächlich eine private CCS Ladesäule installiert oder wie darf ich diesen Satz sonst verstehen?


Gruß
Micha
Zuletzt geändert von PowerTower am Di 3. Mär 2015, 08:48, insgesamt 1-mal geändert.
Think PIV4 von 10/2012 bis 12/2015
VW e-up! seit 08/2016
Batterie Upgrade - ein Praxisbericht || Ladestation am Mehrfamilienhaus
Benutzeravatar
PowerTower
 
Beiträge: 4146
Registriert: So 27. Jan 2013, 22:52
Wohnort: Radebeul

Re: Bidirektionales Laden - Wie wichtig wäre es Euch?

Beitragvon che70 » Di 3. Mär 2015, 08:47

Ich habe noch keine PV, gehe aber mit dem Gedanken schwanger.
Bei mir wäre der EGolf sicher der größte Verbraucher, daher denke ich über einen Batteriespeicher nach um die tagsüber erzeugte Energie nachts ins Auto zu bekommen. Andersherum sehe ich da - insbesondere nachdem die entnommene Energie nur langsam wieder zurück transportiert werden kann - eher keine Anwendung.

wenn man über CCS die Verbindung herstellen könnte sähe das anders aus, aber ich fürchte das kostet weit mehr als sich jemals amortisieren kann.
Servus, Christian

seit 9.6.2015: e-Golf-Fahrer
Benutzeravatar
che70
 
Beiträge: 113
Registriert: Sa 24. Jan 2015, 21:16
Wohnort: Wolfratshausen (südl. v. München)

Re: Bidirektionales Laden - Wie wichtig wäre es Euch?

Beitragvon prophyta » Di 3. Mär 2015, 08:48

Diese Frage hättest du wohl besser in einem anderen Forum gepostet.
Z.B. unter Photovoltaik. Da hättest du die richtigen Ansprechpartner direkt erreicht. ;)

Was die kürze Lebensdauer der Batterie nun allerdings betrifft ist bei 3 Jahres- Leasing doch wurscht.
Außerdem hast du 8 Jahre Garantie auf dem Akku. :o
Benutzeravatar
prophyta
 
Beiträge: 2549
Registriert: Mi 3. Dez 2014, 13:47

Re: Bidirektionales Laden - Wie wichtig wäre es Euch?

Beitragvon Maverick78 » Di 3. Mär 2015, 09:06

Ich versteh den Sinn des bi-direktionalen Ladens nicht. Wenn ich Strom aus dem Auto nehme, ist es doch nicht mehr Fahrbereit? Ich muss also immer damit Rechnen das mein Auto morgens leer ist wenn ich nachts ein wenig mehr Strom brauche?
Maverick78
 

Re: Bidirektionales Laden - Wie wichtig wäre es Euch?

Beitragvon kai » Di 3. Mär 2015, 09:19

Moin Leute,

meine Lastgangsanalyse zeigt einen Nachtverbrauch ohne E-Auto nachladen von ca. 5 kWh.
Bei den aktuellen Mini-Akkus möchte ich die lieber im Akku lassen.

Ich habe da schon 2 Jahre dran rumüberlegt.

Fazit 1: Ein stationärer Hausspeicher wird gekauft.
Der lädt auch mit meiner PV schön voll, wenn ich mit dem Auto tagsüber woanders rumfahre.
Und er soll groß sein, bei mir ca. 25 kWh nutzbar. Da kann ich Nachts den Eigenbedarf decken UND das Auto mal mit 5-10 kWh aus eigener Tagesproduktion nachladen, ohne das es Stress gibt.

Fazit 2: Das laden aus erneuerbaren Energien Überschüssen z.B. Windstrom nachts, Solarstrom tagsüber kann ja eigentlich jedes aktuelle E-Auto per Timer / Fernsteuerung. Es fehlen nur die Tarife dafür. Bei den Wärmepumpen heisst das SMART GRID READY. Das ist jetzt schon jedes EV. Umsetzung sofort und ohne Kosten bei allen möglich. Einfach Stecker rein und die Ladeautomatik laden lassen.

Gruß

Kai
BildZOE Zen, CrOhm Box mit 22kw, PV seit 2009 mit Eigenverbrauch und 9,43 kWp (Hausspeicher mit 25 kWh geplant)
Benutzeravatar
kai
 
Beiträge: 2389
Registriert: Sa 2. Jun 2012, 19:07
Wohnort: Schleswig Holstein

Re: Bidirektionales Laden - Wie wichtig wäre es Euch?

Beitragvon Maverick78 » Di 3. Mär 2015, 09:28

Ich habe mir Angebote machen lassen und das Thema ist bei mir vom Tisch. Die Kosten für die Batterien sind so hoch, das sich das nicht rentiert (bei mir). Ich müsste bei allen 3 Anbietern ~17 Jahre ausfallfrei und ohne defekt das System nutzen, damit sich das bezahlt macht (unter der Annahme ein Strompreisteuerung von mindestens 5% pro Jahr!) Und wer kann eine Lebensdauer der Batterien von 17 Jahren garantieren? Keiner! Laden des e-Golf über PV-Speicher noch gar nicht eingerechnet.
Maverick78
 

Re: Bidirektionales Laden - Wie wichtig wäre es Euch?

Beitragvon e-golfer » Di 3. Mär 2015, 09:53

Ich habe den Sinn bis jetzt noch nicht verstanden. Wenn ich mein Fahrprofil ansehe, dann lade ich Nachts und verbrauche die Ladung Tags weit weg von zuhause. Ich brauche also dann Strom zuhause, wenn die Sonne nicht scheint.
Wenn mal Autos mit richtig großen Batterien als "Hausfrauenautos" den halben Tag zuhause stehen, dann kann man das ganze ev. nochmals ansehen. Mit 24kWh sicher nicht.
Nur meine Meinung ohne Solarzellen auf dem Reihenhausdach....
Gruß
e-Golfer
e-Golf macht süchtig und hat bis zum Car-Net Chaos Ende September 2015 Bild verbraucht
Benutzeravatar
e-golfer
 
Beiträge: 613
Registriert: So 2. Nov 2014, 20:39
Wohnort: Sindelfingen

Re: Bidirektionales Laden - Wie wichtig wäre es Euch?

Beitragvon Maverick78 » Di 3. Mär 2015, 10:17

Stimme e-golfer zu.
Meiner Meinung nach, macht eine EV Ladung aus einem Solar-Batteriespeicher auch nur Sinn, wenn sie gleich als Hochvolt-DC Spannung ins Auto kommt, z.b. per CCS oder Chademo. Was macht es für ein Sinn die Batterieladung erst von DC in AC zu wandeln und dann wieder zurück in DC. Leider sind die meisten Batteriespeicher auf 48V oder ähnliches ausgelegt. Hier muss umgedacht werden.
Maverick78
 

Re: Bidirektionales Laden - Wie wichtig wäre es Euch?

Beitragvon vmakowski » Di 3. Mär 2015, 10:46

Meine Ladesäule ist keine CCS. Es ist die P-Charge von Schletter. Die würde nur bi-direktional laden/entladen, wenn die Hersteller das über die normale Ladebuchse freigeben würden. Wie das physikalisch umgesetzt wird (DC-AC-DC-AC-DC?) ist mir derzeit nicht wirklich klar. Ich verfolge nur die Diskussion um bidirektionales Laden mit wachsendem Interesse. Ich denke ich warte noch bis zum Model 3 von Tesla (und auch Teslas neuer Pufferbatterie für Photovoltaikanlagen) bevor ich mir eine stationäre Batterie in den Keller packe und experimentiere solange mit obigem Fazit 2 von kai.

Allzeit gute Elektrofahrt allerseits!

vmakowski
Allzeit gute Elektrofahrt allerseits!

vmakowski
vmakowski
 
Beiträge: 8
Registriert: Do 26. Feb 2015, 07:30

Anzeige

Nächste

Zurück zu e-Golf - Batterie, Reichweite

  • Ähnliche Artikel im Blog

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste