Unser ganz persönlicher eGolf-Test

Re: Unser ganz persönlicher eGolf-Test

Beitragvon Justus65 » Mo 4. Sep 2017, 14:08

kub0815 hat geschrieben:
Justus65 hat geschrieben:
Die 2 Jahre Leihauto sind doch der nächste Witz. Ich will auch in 3 Jahren noch in Urlaub fahren. Ich fahre natürlich nicht jeden Tag über 200km weit, aber einigermaßen vernünftig in Urlaub und zu längeren Ausflügen muss mich ein Auto für diesen Preis schon bringen.

Und? Dann musst du den sofern du ihn brauchst halt selber zahlen.

Ich soll 30 - 50.000 € für ein Auto bezahlen und wenn ich es wirklich brauche soll ich mir ein Vernünftiges mieten???? So viel kann ich gar nicht saufen, um mir das schön zu trinken. Ich habe auch kein Problem ein oder zwei Mal eine Ladepause einzulegen. Aber wenn ich 800 bis 900 km in Urlaub fahre sind das deutlich mehr Pausen. Wenn man 120 km/h Tempomat fahren möchte und Leistungseinbußen bei geringer Akkuladung vermeiden möchte und auf 100% vollladen unterwegs macht auch keiner, dann steht man spätestens alle 1,5 Stunden am Lader. Manch einer mag das entspannend finden, ich finde das nervig. Muss ich ahlt noch warten.
Noch stinkt es hinten.
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Beitragvon acurus » Mo 4. Sep 2017, 14:21

Ja, das ist dann die logische Konsequenz.

Ich habe auf der anderen Seite nach dem letzten Urlaub (der mit dem Diesel bestritten wurde) beschlossen das 500-600km mein persönliches Tageslimit sind, da ist mal in der Regel dann auch locker 5 1/2 oder 6 Stunden unterwegs (reine Fahrzeit), und dann reicht es mir persönlich auch. Das sind dann etwa 3 Ladepausen, das ist ok für uns.

So sieht das halt jeder anders, ein richtig oder falsch gibts da nicht.
Eine andere Meinung ist kein persönlicher Angriff, und kein Fahrzeug ist das einzig wahre und optimale Fahrzeug!

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Re: Unser ganz persönlicher eGolf-Test

Beitragvon Justus65 » Mo 4. Sep 2017, 15:15

acurus hat geschrieben:
So sieht das halt jeder anders, ein richtig oder falsch gibts da nicht.

Volle Zustimmung
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Re: Unser ganz persönlicher eGolf-Test

Beitragvon Rolling Thunder » Mo 4. Sep 2017, 15:19

Justus65 hat geschrieben:
Muss ich ahlt noch warten.


Worauf willst Du warten? Um 800km am Stück zuschaffen und das bei Tempo 120-140 brauchst Du ca. 200 kWh Akkuleistung. Das ist das doppelte, was ein Tesla für rund 100t€ aktuell bietet.
Um so einen Akku zuhause zu laden, müsstest Du an einer 16A 3-phasen Wallbox schon 1,5 Tage am Stück laden. Selbst an normalen 50kW Schnellladern, wären es immer noch 4-5h.

Sorry, sowas macht keinen Sinn, zumal man dann im Alltag eine fast 1.000kg schwere Batterie unnötig herumfährt.
Da ist es dann wirklich einfacher und günstiger, sich für die vllt. 2-3x im Jahr ein anderes Auto zu leihen oder gleich mit der Bahn zu fahren.
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Re: Unser ganz persönlicher eGolf-Test

Beitragvon phonehoppy » Mo 4. Sep 2017, 16:49

Justus65 hat geschrieben:
Ich soll 30 - 50.000 € für ein Auto bezahlen und wenn ich es wirklich brauche soll ich mir ein Vernünftiges mieten????... .


Bei meinem Auto war auch so ein Rabattvertrag für Sixt dabei und jetzt rate mal, wie oft ich das bisher gebraucht habe? Überhaupt nicht. Es macht einfach so viel mehr Spaß, und es ist so viel entspannter, elektrisch zu fahren, dass ich die paar Minuten, die ich mit einem Verbrenner eher da wäre, liebend gerne opfere. Und ich fahre regelmäßig eine Strecke von 460km, und noch öfter eine Strecke von 360km. Mit Kindern im Auto und Gepäck. Habe ich jemals im Auto gesessen und mir gewünscht, ich hätte einen Diesel oder Benziner? Nein, das war noch nie der Fall.
Vielleicht bin ich ja auch ein Sonderfall, aber für mich ist das Thema Verbrennungsmotor ein für alle mal abgehakt.
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Re: Unser ganz persönlicher eGolf-Test

Beitragvon rolfrenz » Mo 4. Sep 2017, 21:58

+1 Ich fahre sogar mit dem e-Up! Strecken, die ich nicht für möglich gehalten hätte. Lass den Tiguan freiwillig stehen, weil es so mehr Spaß macht. Habe allerdings sehr gute CCS Infrastruktur in alle Himmelsrichtungen...
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Re: Unser ganz persönlicher eGolf-Test

Beitragvon Horse » Mi 6. Sep 2017, 19:32

phonehoppy hat geschrieben:
Bei meinem Auto war auch so ein Rabattvertrag für Sixt dabei und jetzt rate mal, wie oft ich das bisher gebraucht habe? Überhaupt nicht. Es macht einfach so viel mehr Spaß, und es ist so viel entspannter, elektrisch zu fahren, dass ich die paar Minuten, die ich mit einem Verbrenner eher da wäre, liebend gerne opfere. Und ich fahre regelmäßig eine Strecke von 460km, und noch öfter eine Strecke von 360km. Mit Kindern im Auto und Gepäck. Habe ich jemals im Auto gesessen und mir gewünscht, ich hätte einen Diesel oder Benziner? Nein, das war noch nie der Fall.
Vielleicht bin ich ja auch ein Sonderfall, aber für mich ist das Thema Verbrennungsmotor ein für alle mal abgehakt.
Kann ich gut nachvollziehen. Da ich demnächst mal eine etwas weitere Strecke in kurzer Zeit zurücklegen muss, was für den e-up! (an den ich mich schon so gewöhnt habe, obwohl ich erst seit einem guten Vierteljahr damit fahre) zu knapp wird, habe ich für die Fahrt einen Mietwagen reserviert: Den neuen e-Golf :) Denn gerade längere Strecken möchte ich nicht mit einem Verbrenner zurücklegen.

Vielleicht kann mir jemand ein paar Hinweise geben, was beim e-Golf im Unterschied zum e-up! anders oder zu beachten bzw. wichtig wäre zu wissen? Bin noch nie in einem gesessen...
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Re: Unser ganz persönlicher eGolf-Test

Beitragvon Zoidberg » Mi 6. Sep 2017, 21:08

Horse, du wirst dich wie zu Hause fühlen! ;)
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Re: Unser ganz persönlicher eGolf-Test

Beitragvon Horse » Mi 6. Sep 2017, 21:12

Danke Zoidberg, das sind gerade bei der ungewohnten Strecke beruhigend gute Aussichten! :)
(Der erste Blick auf die Fahrerseite von außen sah doch etwas anders als vom e-up! gewohnt aus).

Wie gesagt - gerade auf längerer Strecke möchte ich nicht auf die Vorteile und Annehmlichkeiten eines E-Autos verzichten :)
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Re: Unser ganz persönlicher eGolf-Test

Beitragvon Zoidberg » Mi 6. Sep 2017, 21:37

Er ist halt ne Nummer größer und etwas flotter, und wenn du (warum auch immer) die Finger von den Assistenzsystemen und dem Infotainment lässt, dann bist du von der Bedienung eines e-Up nicht weit weg.

Sobald du dich zurecht gefunden hast, probiere ruhig alles aus. Die Assistenten, falls vorhanden und je nach Ausstattung angefangen mit dem Tempomat, der den Abstand zum Vordermann selber regelt und dann auch Stop&Go erträglich macht usw...
Und beim Infotainment die Sprachsteuerung, beim aktivierten Hotspot Live-Daten im Navi usw.

Wenn du nachts fährst wird dir das Bi-LED Licht auffallen, wenn du an einer 11 kW Typ2 laden solltest die doppelt so hohe Ladegeschwindigkeit, naja und die Reichweite sowieso.

Ich möchte behaupten, das wird nicht die letzte Fahrt mit dem Golf bleiben, Horse.
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