Tesla Björn testet den e-Golf

Re: Tesla Björn testet den e-Golf

Beitragvon midget77 » Fr 6. Okt 2017, 21:04

150kW hat geschrieben:
phonehoppy hat geschrieben:
Das Problem ist - und darauf ruht sich VW auch diesmal wieder aus - dass viele Kunden sich über den Bedarf gar nicht bewusst sind und nach solchen Dingen wie AC- oder DC-Ladegeschwindigkeit oder Akku-Kühlung kaum fragen, wenn sie sich für ein Auto entscheiden.
Eine Kühlung benötigt Platz. Der Wagen hätte bei Beibehaltung der PHEV Zellen also weniger Kapazität und somit Reichweite. AC technisch ist der Golf mit den 7,2kW zweiphasig aber schon gut dabei. Da können Käufer asiatischer Hersteller nur von träumen ;)


DAS wäre ein eGolf!
http://www.kreiselelectric.com/projekte/electric-golf :hurra:

(150% Kapazitätssteigerung im Vergleich zum 190er - die Jungs haben schon lange bevor der eGolf 300 v. VW kam gezeigt, wie's geht)



- Von der Qualitätsanmutung spielt der eGolf meiner Meinung nach in einer anderen Liga als der Ioniq.
- Was DC-Ladeleistung betrifft ist der Koreaner wieder vorne.
- Sicher ist der Golf an AC besser als der Ioniq, das wirkt sich vor allen an 11kW-Säulen aus.
Da auf meinen Strecken aber AC zählt fallen beide durch den Rost.

Sei mir nicht böse - a b e r - an 22kW Säulen mit entweder 4,6(6,6) kW (Ioniq) bzw. mit 7,2kW (eGolf) zu laden... - das klingt wie die Wahl zwischen Pest und Cholera, wenn man auf AC-Ladung angewiesen ist!

In Sachen Reichweite hatte auf derselben Strecke unter ähnlichen Bedingungen mit derselben Geschwindigkeit (110km/h) der Ioniq seine (weniger hübsche) Nase knapp vorne.

Effizienz des Ioniq, Qualität des Golf mit AC 22kW-Lader und DC >100kW :applaus: - wer baut das für mich? :danke:
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Re: Tesla Björn testet den e-Golf

Beitragvon wogue » Fr 6. Okt 2017, 21:08

joe66 hat geschrieben:
Warum immer "mit einer Tankfüllung" das Ziel sein muss??


Weil mit so mickriger Reichweite - Frank0100 möge mir verzeihen - riesige Ladeparks errichtet werden müssten, um z.B. im Urlaubsreiseverkehr auch nur annähernd den Bedarf decken zu können. Und welche Leitungen müssten erst dorthin verlegt werden?!
Teslas Ladeparks? Ein Fu.. im Wald; haben nichtmal annähernd etwas mit Masse zu tun. Und wie B. Nyland ja berichtet, wartet jeder am Supercharger nur darauf, dass der Nachbar endlich abrauscht, damit er selbst mehr Saft abkriegt.
Auch wenn mir - hoffentlich sehe ich das in einem Jahr auch noch so - der e-Golf zu 100% genügt, vertrete ich die Meinung, dass beim Wasserstoff-PlugIn das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. 150 km batterieelektrische Reichweite, der Rest bei Bedarf mittels Brennstoffzelle...

LG
W.
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Re: Tesla Björn testet den e-Golf

Beitragvon bm3 » Fr 6. Okt 2017, 21:11

150kW hat geschrieben:
...Aber es ist natürlich richtig das VW da eben auch auf die Betriebswirtschaft geschaut hat. Die Technisch beste Lösung ist der e-Golf nicht. ...



Das ist schon irgendwie lustig zu nennen, wenn es nicht so traurig wäre und kann auch sowieso nur der "deutsche Michel" bei VW. Bei der Akkutechnik von eine paar tausend zu liefernden E-Golf noch an jedem Fahrzeug was einsparen und dann mal eben wegen des durchgewunkenen Diesel-Betruges zwischenzeitlich schon über 20 Milliarden an Strafzahlungen und Schadenersatz alleine in den USA leisten. :mrgreen:
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Re: Tesla Björn testet den e-Golf

Beitragvon TY12 » Fr 6. Okt 2017, 21:14

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole:
Menschen, die regelmäßig > 500 km in vertretbarer Zeit fahren müssen, dürfen sich einfach keinen Golf kaufen.
2017 gibt es dafür nur den Ioniq oder einen Tesla. Um mit Frau Merkel zu sprechen: das ist alternativlos!
Alle anderen können sich freuen, auch einen Golf - mit all seinen Vorzügen - kaufen zu können!
2020/21 werden dann die Karten neu gemischt!
Ich werde bis dahin und vermutlich darüber hinaus meinen Golf300 genießen!
Gruß Rudi
Golf 300 ab Mai 2018 :cry: :cry:
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Re: Tesla Björn testet den e-Golf

Beitragvon bm3 » Fr 6. Okt 2017, 21:18

Trotzdem halte ich die Ladeleistungsreduzierungen von 40 auf 30kW, wie hier bei Björn scheinbar aufgetreten, jetzt wirklich nicht für ein großes Problem. Ich behaupte mal , es gibt genügend Käufer für das Auto die damit mehr als gut bei ihrem Fahrprofil leben können. :lol:
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Re: Tesla Björn testet den e-Golf

Beitragvon Helfried » Fr 6. Okt 2017, 21:37

midget77 hat geschrieben:
mit AC 22kW-Lader und DC >100kW :applaus: - wer baut das für mich? :danke:


Unnötiger Ballast. Ich denke, wir sollten das nicht in jedem passenden und unpassenden(!) Thread neu diskutieren.
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Re: Tesla Björn testet den e-Golf

Beitragvon SL4E » Fr 6. Okt 2017, 22:14

midget77 hat geschrieben:

DAS wäre ein eGolf!
http://www.kreiselelectric.com/projekte/electric-golf :hurra:

(150% Kapazitätssteigerung im Vergleich zum 190er - die Jungs haben schon lange bevor der eGolf 300 v. VW kam gezeigt, wie's geht)


Zu welchem Preis? -> Handselektierte Zellen um nur eine Hürde zu nennen.
Das ist ein Prototyp. Der Akku kostet vermutlich soviel wie ein kompletter e-Golf, dh ein Fahrzeugpreis eines Model S! Kreisel kann leider nur eines, unverkäufliche Prototypen zeigen und das ist fast genauso schlimm wie die vielen Studien der vielen Hersteller.
Lieber jetzt elektrisch fahren, als noch länger warten!
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Re: Tesla Björn testet den e-Golf

Beitragvon André » Fr 6. Okt 2017, 22:49

Apropos Prototyp:
https://youtu.be/142KcOlhF1w

P.s.: Pest oder Cholera. Beides Scheisse! :lol:
www.ews-schoenau.de
Atomstromlos. Klimafreundlich. Bürgereigen. Genossenschaft. Bundesweit!
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Re: Tesla Björn testet den e-Golf

Beitragvon Karlsson » Fr 6. Okt 2017, 23:01

TY12 hat geschrieben:
Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole:
Menschen, die regelmäßig > 500 km in vertretbarer Zeit fahren müssen, dürfen sich einfach keinen Golf kaufen.
2017 gibt es dafür nur den Ioniq oder einen Tesla. Um mit Frau Merkel zu sprechen: das ist alternativlos!

Dafür gibt es nen Golf TDI für vergleichsweise schmales Geld wenn einem Tesla zu teuer ist ins der Ioniq zu oft laden muss.
Später dann ja hoffentlich nen ID, der das auch gut können wird.
Zoe Q210 seit 06/15
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Re: Tesla Björn testet den e-Golf

Beitragvon 0cool1 » Sa 7. Okt 2017, 07:45

Also ich finde Begrenzung der Ladeleistung jetzt nicht schlimm, da sie beim neuen Golf ja erst nach 3 leeren Akkus also mindestens 450 eher 600km zum Thema wird. Bei alten eGolf mag das wegen des kleineren Akkus ausschlaggebender sein, aber da hatte ich auch keine Probleme.

Als Besitzer des alten eGolfs sind mir aber einige Punkte aufgefallen, die mir nicht gefallen oder an die ich mich einfach noch gewöhnen muss.
Letzteres trifft wohl auf das AID zu, das ist ganz schick, aber einige Anzeigen treten da zu weit in den Hintergrund.
Das Licht ist toll, keine Frage, allerdings auf dauer zu nervös (gerade der Einschaltprozess)
Das Leder mochte ich noch nie, aber warum wurde der doppelte Ladeboden im Kofferraum "geklaut"? Da konnte man doch optimal die Ladekabel verstauen.
An optische Sachen wie die neuen Rückleuchten und Reflektoren muss man sich auch erst gewöhnen.
Björn hat Recht, das neue Navi ist etwas umständlicher zu bedienen, dazu ist ein mattes Display und 3-4 Knöpfe oder ein Drehregler bei diesem Menüaufbau besser.

Was mich so ein bisschen irritiert hat, dass Björn sagte, dass der neue eGolf effizienter ist? Gibt es hier im Forum schon irgendwelche Beweise dafür?
Das letzte mal hatte er den alten eGolf ohne WP und ist damit viel über die Autobahn gefahren, diesmal war es der neue mit WP und teilweise auch Landstaße. Den Verbrauch kann man auch mit dem alten Golf und WP erreichen, dazu braucht es den neuen nicht.
Gekauft! Ab 08/2017 unterwegs mit einem e-Golf (190)
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