Sicherheitstraining mit dem e-Golf - OMG!

Re: Sicherheitstraining mit dem e-Golf - OMG!

Beitragvon DeJay58 » Mo 15. Jun 2015, 09:51

Wobei auch gute Reifen auf den speziellen Rutschflächen ganz schlecht abschneiden können und schlechte Reifen gut.
Es heißt also nicht zwingend dass es auf nassem Asphalt gleich aussieht.
Video Reku Test alte/neue SW: https://youtu.be/mTpot4lZYtA
Video 2: Reku Test: https://www.youtube.com/watch?v=HQd-0jxuzow
Video 3: i3 geht auch quer: https://www.youtube.com/watch?v=lM-mqv72fdY



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Re: Sicherheitstraining mit dem e-Golf - OMG!

Beitragvon e-golfer » Mo 15. Jun 2015, 09:57

Maverick78 hat geschrieben:
Kann ich wie gesagt alles nicht bestätigen. Bei meinem Unfall mit dem e-Golf stand ich bei Regen (~10°C) schneller als der BMW hinter mir. So schlecht können die Reifen also nicht sein. Und vom Verschleiß kann ich echt nichts negatives sagen.
Die schlechte Seitenführung ist leider dem Reifenkonzept geschuldet, wobei die gar nicht so schlecht ist. Man muss sich nur an das "Walken" des Reifens gewöhnen und einkalkulieren.
Diese Rutschflächen bei den Trainings wie ich sie kenne, simulieren glatte Fahrbahnen, vergleichbar mit Schnee bzw nahe am Glatteis. Hier hat der eContact auch nichts zu suchen, denn es ist ein reiner Sommerreifen. Habt ihr nicht zum Vergleich mal ein Test auf normalen nassen Asphalt gemacht? Sowas wird hier beim ADAC Sicherheitscenter beim Intensivtraining immer gemacht um den Unterschied zu zeigen.
Ein gleiches Resultat hatte ich bei meinem letzten Auto. Mit den Sommerreifen (ADAC Testsieger) war das Auto kaum beherrschbar bei Training, beim 2. Training auf Winterreifen kein Thema.

Nun die Instruktoren sprachen davon, dass die Fläche nassem Laub entsprechen würde. MIt meinem B6 Passat habe ich auf der Fläche mit den Sommerreifen null Problem gehabt. Mir ist schon klar, dass das eine Extremsitutaion ist, aber es kann schon mal vorkommen, dass man nasses Laub am Ende des Sommers auf der Straße findet. Bisher war ich mit dem Reifen auch zufrieden...

Gefühlt war der Bremsweg auf nassem Asphalt etwas länger als bei den Zoes, aber da keine Pylonen bei jedem Auto aufgestellt wurden, kann ich das aus der Fahrerperspektive nicht 100% sagen.

Maverick78 hat geschrieben:
Thema Warnblinker: die gehen beim Golf 7 udn e-Golf erst bei fast Stillstand an.

Again what learned...

Gruß
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Re: Sicherheitstraining mit dem e-Golf - OMG!

Beitragvon e-golfer » Mo 15. Jun 2015, 10:06

Sigi hat geschrieben:
Danke e-Golfer für den Bericht.
Toll dass Du so ein Fahrtraining gemacht hast. Wie ist es mit dem Strommanagement aufgegangen?

40km hin, 40km zurück, ca. 9km auf der Trainingsfläche. Verbrauch in Summe 15,8kWh/100km. Allerdings stresst das voll Beschleunigen (mit durchdrehenden Reifen, Abregeln), voll Abbremsen (meist ohne Reku, da mit Reku das Tempohalten ganz schön von der Übung ablenkt) schon ganz schön. Da werden schnell Restreichweite-km verbrannt.
Sigi hat geschrieben:
Dies mit den Reifen haben wir hier schon mal gehabt. Bei den Tests ist der Reifen bei Nässe wirklich sehr schlecht.
Sobald ich weis wie es mit meinem Fahrzeug weiter geht, werde ich die Reifen höchstwahrscheinlich tauschen. Gem. Testresultaten soll die Einsparung auch nicht so toll sein und die schlechte Seitenführung macht das eigentlich gute Fahrwerk leider wieder hin. Da ich in einer Gegend mit vielen schönen Kurven lebe, fällt dies schon sehr auf.
Ich denke, es gibt durchaus andere Gründe, die die Reichweite weit mehr beeinflussen als die sicherheitsrelevanten Reifen
Gruss Sigi

Was mir gestern beim googlen der Testergebnisse aufgefallen ist, ist dasss die 185er bei Nässe eigentlich ganz gut abschneiden, die 205er allerdings nicht. Und leider haben wir die 205er auf dem Auto. Unt laut dem Test des TCH gibt es Reifen, die nicht nenneswert weniger Effektiv sind, aber deutlich besser bei Nässe und im Trockenen genau so gut.
Gruß
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Re: Sicherheitstraining mit dem e-Golf - OMG!

Beitragvon fabbec » Mo 15. Jun 2015, 12:30

Der Golf allgemein hat Konzeptmässig bzw. aufbautechnisch auf Grund des Frontantriebes ein Problem

Beim starken Bremsen wird die ohne hin schon leichte Hinteraxe entlastet = weniger Bremsleistung
Die Vorderaxe trägt Ca 70% Gewicht das kommt im ersten Moment der vorderen Bremse zu gute, für Vollbremsung aber auch nicht denn der Reifen wird irgendwann überfordert und wird überbremst dies wird durch das ABS kaschiert
Beim eGolf kommt dann noch das höhere Gewicht dazu! Und der Ecoreifen!

Warum der Tesla damit klar kommt ist die Fzg Länge bzw. Radstand und die viel bessere Gewichtsverteilung 51/49%
Das gleiche Trift für i3 zu 50/50 und auf Grund des geringeren Gewichts kommt der i3 mit den EcoReifen noch am besten klar
mit eAuto rund um die Welt https://www.nomiev.com/80edays/blog/ oder fb /NoMiEVmobility/
Tesla 1000EUR Rabat Referral link: http://ts.la/detlef8569
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Re: Sicherheitstraining mit dem e-Golf - OMG!

Beitragvon Maverick78 » Mo 15. Jun 2015, 12:46

Das stimmt nicht. Der normale Golf hat eine Gewichtsverteilung von ca 70/30. Der e-Golf hat eine Gewichtsverteilung von ca 55/45, da der schwere Batterieteil erst ab dem Fahrersitz beginnt. Der i3 hat eine Gewichtsverteilung von ca 45/55.
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Re: Sicherheitstraining mit dem e-Golf - OMG!

Beitragvon Sigi » Mo 15. Jun 2015, 13:15

Maverick78 hat geschrieben:
Kann ich wie gesagt alles nicht bestätigen. Bei meinem Unfall mit dem e-Golf stand ich bei Regen (~10°C) schneller als der BMW hinter mir. So schlecht können die Reifen also nicht sein. Und vom Verschleiß kann ich echt nichts negatives sagen.
Die schlechte Seitenführung ist leider dem Reifenkonzept geschuldet, wobei die gar nicht so schlecht ist. Man muss sich nur an das "Walken" des Reifens gewöhnen und einkalkulieren.

So sehr ich Deine Beiträge hier auch schätze, kann ich mich der Aussage bez. Wobbeln nicht anschliessen.
Wenn Du den Golf mit den e-Reifen von der Seite her anstubst, verhält sich dieser wie ein Pudding.
Dass der Pudding dann bei einem Ausweichmanöver, spez. bei höheren Geschwindigkeiten, gerade auf die richtige Seite wobbelt ist ein anderes Thema.
Wie sagt ein Arbeitskollege zu solchen Themen mit einem Schmunzeln: " Kann gut gehen, muss aber nicht"
Ich denke der Ansatz ist auch dies was e-Golfer erlebt hat. Im Grenzbereichen sehr schwer zu kontrollieren.
Zum anderen ist es ganz klar eine Spassbremse.
Werde morgen mal zum Reifenhändler des Vertrauens gehen und mit Ihm das Thema besprechen. Er hat mir auch andere Fahrzeuge bisher bestens ausgerüstet.

Gruss Sigi
Zuletzt geändert von Sigi am Mo 15. Jun 2015, 13:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sicherheitstraining mit dem e-Golf - OMG!

Beitragvon Maverick78 » Mo 15. Jun 2015, 13:41

Man muss hier glaub etwas differenzieren was man von einem Reifen bzw ein Fahrzeug erwartet. Der Conti ist in erster Linie auf Verbrauch getrimmt und nicht auf sportliche Fahrweise. Dadurch hat er eine relativ weiche Seitenwand um Energie nicht im Fahrwerk zu verlieren. Resultat ist dieses "wobbeln" und damit dieses schwammige Gefühl. Für eine sportliche Fahrweise empfiehlt sich generell kein Reifen mit solch einer hohen Seitenwand, hier braucht es Niederquerschnittsreifen.
Den direkten vergleich habe ich ja im A3. Winterreifen in der gleichen Dimension wie der e-Golf und Sommerreifen auf Niederquerschnitt 225/40R18. Das Fahrverhalten im Winter ähnelt dem des e-Golf, im Sommer klebt der A3 sprichwörtlich wie Hundesch... am Schuh, solange es nicht Nass wird. Der A3 mag auf den Niederquerschnittsreifen noch weniger Regen oder rutschigen Aspahlt wie der e-Golf.
Nachteil der Niederquerschnittsreifen ist ein höheren Verbrauch, beim A3 sind es gut 15% mehr, wobie dies natürlich unter den Fabrikaten variiert.
Ich bin der Meinung, das der Conti vom e-Golf im Alltag durchaus brauchbar, aber keineswegs die eierlegende Wollmilchsau ist.
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Re: Sicherheitstraining mit dem e-Golf - OMG!

Beitragvon redvienna » Mo 15. Jun 2015, 14:27

Test von einigen E-Autos beim Öamtc in Teesdorf. Siehe Fotos auf meiner Facebookseite.

3 getestet.

Trocken Tesla bereits bekannt, schwammiges Gefühl in den Kurven

Trocken BMW i3 schiebt deutlich nach außen in der Kurve (wankendes Gefühl)
Nass (Rüttelplatte) BMW i3 schlägt stark aus, es benötigt eine Gegenkorrektur um wieder gerade aus zu fahren.


Trocken VW E-Golf schiebt auch nach außen, aber deutlich schwächer als der i3
Nass (Rüttelplatte) VW E-Golf schlägt schwächer aus als der i3 , es benötigt nur eine leichte Gegenkorrektur um wieder gerade aus zu fahren.


Bei allen 3 Autos ist noch viel Luft nach oben.

PS: Bin auch kein Fan von Energiesparreifen und schmalen Reifen.

(Werde meine serienmäßigen Reifen nach Ablauf von 4 Jahren tauschen)
Zuletzt geändert von redvienna am Mo 15. Jun 2015, 17:56, insgesamt 1-mal geändert.
Focus Electric: 10/13 + 53.000 km,Tesla S70D 3/16 + 47.000km + Tesla M3 reserv.
http://www.goingelectric.de/garage/redv ... Focus/205/
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Re: Sicherheitstraining mit dem e-Golf - OMG!

Beitragvon Eagle_86 » Mo 15. Jun 2015, 17:37

Die Reifen haben gute und schlechte Eigenschaften. Beim Gas geben und bremsen sind sie schon konzeptbedingt nachteilig, da weniger Rollwiderstand eben auch weniger Grip in Längsrichtung bedeutet. Die Seitenführung ist für diese Balonreifen aber umso ertaunlicher sehr gut, was ich seit der Fahrt auf der Nordschleife nur bestätigen kann. Dort war das Fahrzeug absolut sicher und meiner Meinung nach von jedem dressierten Affen sicher zu fahren. Brems- und Ausweichtests sind Extremsituationen, die im Einzelfall sehr unterschiedlich ausfallen können, obwohl man nur leicht anders fährt. Letzte Woche hatte ich das Vergnügen mit einem Porsche 911s diesen Brems- und Ausweichtests im trockenen zu machen und auch der schob dabei über die Vorderräder, weil ich zu stark einlenkte.
17000 km E-Golf Erfahrung,
Seit 10/16 nun unterwegs im A3 e-tron.
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Re: Sicherheitstraining mit dem e-Golf - OMG!

Beitragvon ToolTime » Mo 15. Jun 2015, 17:45

VW hat die Teile genommen damit der Verbrauch nicht zu weit von der Konkurzenz entfernt ist, fertig.
Mit vernünftigen Sommerreifen wäre der Verbrauch vielleicht etwas höher aber dafür ist man sicherer unterwegs.

Muss nun jeder selbst wissen was er macht, bei mir kommen eh M&S Reifen rauf und die original Reifen werde ich nach ein paar Testwochen dann verkaufen wenn der Verbrauch nicht wirklich viel zu hoch ausfällt.
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