Ladeinfrastruktur Eigenheim

Re: Ladeinfrastruktur Eigenheim

Beitragvon wolfirr » Fr 12. Jan 2018, 00:31

Webwanze hat geschrieben:
Ganz ehrlich: Bei Zero-Export ist SMA nicht das gelbe vom Ei. Der schaltet Verbraucher dann ein, wenn ein Stromexport gemessen wird. Das passiert mit Zero-Export natürlich nicht. Also funktioniert der Kram nicht vernünftig. Das mit dem Batterieladen hat man noch hingemurkst. Hier lässt man Export für ein paar Sekunden zu, bevor man abregelt um dem Batterie-WR die Gelegenheit für Ladebeginn zu geben. Funksteckdosen und stufenloser Heizstab (an Speedwire) funktioniert - sagen wir mal - rudimentär.

Da kann ich auch einfach mit dem Laden beginnen und dann messen, ob ich bzw. wie viel ich gerade an Strom importiere.

Für ein paar Groschen mehr würde ich zu SMA passendes Equipment kaufen. Vielleicht schaffen die es ja doch noch mal mit einer vernünftigen Software. Aber 2.000 EUR für eine Wallbox.?

Thomas

Hallo Thomas,
frag mal bei SMA nach, ob die inzwischen auch günstigere Wallboxen als die von Mennekes unterstützen mit dem SmartHomeManager. Für den Tesla hab ich eine 22kW Wallbe eco 2.0 installiert, weil die steuerbar ist und nur 850 Euro kostet, incl. dem notwendigen allstromsensitiven FI.
Bei einigermaßen Hochrechnung des Strombedarfs zwischen einer wirklichen Überschussladung und einer, wo man manuell optimiert den selbsterzeugten Strom nutzt, ist meiner Meinung nach nicht den hohen Invest einer Wallbox und dem SMA HomeManager wert. Wie das genau mit einer Zero Export Anlage zusammen spielt weiß ich ehrlich gesagt nicht.
Also bis du ca 500 Euro zusätzliche Investition durch reduzierten Stromeinkauf eliminiert hast, das dauert doch etwas, bei etwas sinnvollen Ladeeinstellungen. Der eGolf hat leider etwas große Sprünge bei den Ladeströmen, die man auswählen kann.
Ansonsten hat ein Lader in einem Auto schon einen minimalen Ansprechstrom, wo erst anfängt den Akku zu laden. So ist auch zu beachten, dass die Verluste umso höher werden, je niedriger die Ladeleistung bezogen auf die maximale Ladeleistung ist. Das geht schnell von ca. 90% Effizienz runter auf 80%, wenn man sich der minimalen Ladeleistung nähert.
Wie hoch die genau beim eGolf 300 ist, weiß ich nicht. Bei dem Leaf lag sie irgendwo um die 7A und bei der Zoe bei 11A alles natürlich einphasig.
Viel Erfolg bei deiner Entscheidung
Wolfgang
Nissan Leaf Tekna 2015 bis 10/2017 26000km gefahren
eGolf VII 300 seit 5.1.18
Tesla Model S 70D seit 3/2016
16,8kWp PV mit Einzeloptimierern, Wallb-e eco 2.0 seit 3/2017
CatervaSonne CS1705 21kWh ab 2/2018
2x Sono Motors SION reserviert
Benutzeravatar
wolfirr
 
Beiträge: 33
Registriert: Mo 16. Nov 2015, 22:51
Wohnort: Brombachsee

Anzeige

Vorherige

Zurück zu e-Golf - Allgemeine Themen

  • Ähnliche Artikel im Blog

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 7 Gäste