E-Golf nicht mehr teurer als Benziner Golf

Re: E-Golf nicht mehr teurer als Benziner Golf

Beitragvon Misterdublex » Do 21. Dez 2017, 21:08

Aus unserer Sicht rechnet sich der e-Golf schon heute. Dank Abwrackprämie haben wir mit wenig Zusatzaustattung (im Wesentlichen Wärmepumpe, ACC, CCS) nur 24.000 € bezahlt. Unser abgewrackter Diesel A2 kostete vor 15 Jahren 22.000 €.
Wenn ich da jetzt mal die Inflation der letzten 15 Jahre rein rechne, dann ist unser e-Golf sogar günstiger als es der kleinere A2 damals war.
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Beitragvon ChristianF » Di 26. Dez 2017, 01:47

Dragoman hat geschrieben:

Mal aktuelle Zahlen für Neupreise, alle derzeitigen Prämien von VW und BAFA sowie Rabatte eingerechnet: e-Golf mit Listenpreis um die 41.000: € 25.300; Golf GTI mit Listenpreis 32.000: € 22.600. Noch nicht eingerechnet ist, dass man für die Ausschlachtung der Altdiesel vor Verschrottung auch noch was heraushandeln kann.


Wie kommst du auf 16T€ Prämien für einen eGolf? Ich komme wenn ich alles in zusammen rechne auf etwa 12.
Viele Grüße,
Christian
e-Up Fahrer (wenn meine Frau mich läßt :massa: ) // e-Golf-Warter (bestellt 9.11.17, Liefertermin: 01/2018) :hurra:
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Re: E-Golf nicht mehr teurer als Benziner Golf

Beitragvon ChristianF » Di 26. Dez 2017, 01:51

Karlsson hat geschrieben:
Klar kann man sich das so hinrechnen.
Mich interessieren aber nur junge Gebrauchtwagen. Beim 2-jährigen Golf Benziner als Kombi bin ich mit meiner Wunschausstattung bei unter 15k dabei.
Für Elektro würde ich auch etwas Aufpreis bezahlen - bis vielleicht 20k. Es muss dann aber auch wirklich ein Kombi sein mit Langstreckeneignung und die Ahk muss auch dran gehen. Bei diesem Preis bin ich echt nicht mehr zu Kompromissen bereit.
Außer das Fahrzeug nimmt nur die Rolle als Zweitwagen ein. Dann muss der Preis aber wieder entsprechend geringer sein. Bei 15 wäre dann wirklich Schallgrenze. Eher 12. Aber beim Zweitwagen reicht dafür auch ein UP.
Ein eUp für 15T€ als ist Stand heute gut realisierbar. Ich würde den VorFacelift auch dem aktuellen eUp vorziehen, allein schon wegen des Maps&More. Bin sehr glücklich dass wir einen VorFacelift haben.

Beim BEV hast du deutlich günstigere Wartungs- und Verschleißteilkosten. Inspektion für 100€ in der Vertragswerkstatt ist für viele Verbrenner undenkbar.

Zudem : wenn die Sonne scheint, fahren wir unseren Up (rein "Treibstoff"kosten) für 1,50€ pro 100km, und wenn sie nicht scheint für etwa 3-3,50€. Das ist mit einem Verbrenner auch schwierig.

Von daher : vielleicht darf er in der Anschaffung doch etwas teurer sein? ;)
Viele Grüße,
Christian
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Re: E-Golf nicht mehr teurer als Benziner Golf

Beitragvon Wolfgang Anger » Di 26. Dez 2017, 06:19

Misterdublex hat geschrieben:
Aus unserer Sicht rechnet sich der e-Golf schon heute. Dank Abwrackprämie haben wir mit wenig Zusatzaustattung (im Wesentlichen Wärmepumpe, ACC, CCS) nur 24.000 € bezahlt. Unser abgewrackter Diesel A2 kostete vor 15 Jahren 22.000 €.
Wenn ich da jetzt mal die Inflation der letzten 15 Jahre rein rechne, dann ist unser e-Golf sogar günstiger als es der kleinere A2 damals war.


So ist es.
Nach 1 bis 2 Jahren kann man ohne Verluste verkaufen.
Und sich höhere Reichweite gönnen.

Ich persönlich rechne mit 1Cent GEWINN pro gefahrenen km.
Unschlagbar.
Viele Grüsse,
Wolfgang
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Re: E-Golf nicht mehr teurer als Benziner Golf

Beitragvon Dragoman » Di 26. Dez 2017, 06:38

ChristianF hat geschrieben:
Wie kommst du auf 16T€ Prämien für einen eGolf? Ich komme wenn ich alles in zusammen rechne auf etwa 12.


Durch Rabatt des Händlers. Habe ja nicht gesagt, dass es allein Prämien sind. Ist auch nicht ausgerechnet, sondern konkret verhandelt und vereinbart.
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Re: E-Golf nicht mehr teurer als Benziner Golf

Beitragvon Alex307 » Di 26. Dez 2017, 10:37

Dragoman hat geschrieben:
ChristianF hat geschrieben:
Wie kommst du auf 16T€ Prämien für einen eGolf? Ich komme wenn ich alles in zusammen rechne auf etwa 12.


Durch Rabatt des Händlers. Habe ja nicht gesagt, dass es allein Prämien sind. Ist auch nicht ausgerechnet, sondern konkret verhandelt und vereinbart.


So schaut´s bei mir auch aus.
Ich habe gut und gerne 10 Händler im Umkreis angeschrieben, aber keiner war bereit auch nur im Ansatz einen kleinen Händlerrabatt zu geben.

Bis ich nach D-Dorf gefahren bin. Die haben laut ihrer Aussage die volle Marge weiter gegeben.
Am Ende hatte ich einen Rabatt von 15810€ inkl. meinem BAFA Anteil.
Bedingung war allerdings dass das Autohaus mein Auto verschrotten wollte.
Klar dafür bekommt man auch noch Geld, aber mein alter Polo wiegt ca. 800kg und hat wirklich nichts an Ausstattung was wertvoll sein könnte... noch nicht mal Servo...
Na egal, das Autohaus gibt mir dafür 1€ und vor 3 Jahren hab ich nur 350€ bezahlt ;)
e-Golf 300 am 22.12.17 bestellt :)

Lieferdatum voraussichtlich: 05/2018
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Re: E-Golf nicht mehr teurer als Benziner Golf

Beitragvon Misterdublex » Di 26. Dez 2017, 11:50

Alex307 hat geschrieben:
Dragoman hat geschrieben:
ChristianF hat geschrieben:
Wie kommst du auf 16T€ Prämien für einen eGolf? Ich komme wenn ich alles in zusammen rechne auf etwa 12.


Durch Rabatt des Händlers. Habe ja nicht gesagt, dass es allein Prämien sind. Ist auch nicht ausgerechnet, sondern konkret verhandelt und vereinbart.


So schaut´s bei mir auch aus.
Ich habe gut und gerne 10 Händler im Umkreis angeschrieben, aber keiner war bereit auch nur im Ansatz einen kleinen Händlerrabatt zu geben.

Bis ich nach D-Dorf gefahren bin. Die haben laut ihrer Aussage die volle Marge weiter gegeben.
Am Ende hatte ich einen Rabatt von 15810€ inkl. meinem BAFA Anteil.
Bedingung war allerdings dass das Autohaus mein Auto verschrotten wollte.
Klar dafür bekommt man auch noch Geld, aber mein alter Polo wiegt ca. 800kg und hat wirklich nichts an Ausstattung was wertvoll sein könnte... noch nicht mal Servo...
Na egal, das Autohaus gibt mir dafür 1€ und vor 3 Jahren hab ich nur 350€ bezahlt ;)


Die Erfahrung hatten wir auch gemacht: VW-Händlerrabatt bei sämtlichen Händlern nicht zu bekommen. Hatten dann keine Lust mehr auf die weitere Suche und bei Ludego im Internet bestellt.
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Re: E-Golf nicht mehr teurer als Benziner Golf

Beitragvon Alex307 » Di 26. Dez 2017, 12:00

Ich bin bei Moll gelandet.
Hätte ich den Wagen nicht finanzieren müssen, hätte ich auch bei Ludego bestellt.

Der VW Händler konnte mir aber zum Glück ein super Angebot machen bzw. zu dessen Finanzierung.
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Re: E-Golf nicht mehr teurer als Benziner Golf

Beitragvon Karlsson » Di 26. Dez 2017, 12:01

ChristianF hat geschrieben:
Ein eUp für 15T€ als ist Stand heute gut realisierbar.

Das vermute ich auch, nur will VW halt trotzdem viel mehr dafür haben.
Die geringeren Wartungskosten kann ich so nicht bestätigen, meine ersten beiden Zoe Wartungen waren auf demselben Niveau wie der Diesel zuvor im selben Alter.
Die Stromkosten kann ich auch nicht nachvollziehen, wir liegen mit Ladeverlusten im ganzjährigen Mittel vielleicht bei 17,5 kWh, das sind bei unserem aktuellen Strompreis 5€.

Ich fahre das E-Auto sehr gern und von daher geht das für mich OK, da muss ich nicht anfangen, mir die Zahlen als Rechtfertigung hinzuziehen. Mit einem Verbrenner würde ich günstiger fahren, aber der Mehrpreis für das gediegenge Gleiten ist es mir wert.
Ist doch OK. Andere fahren SUV oder Mustang und die fragt auch keiner, warum die das denn machen, wo das doch so teuer ist.
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Re: E-Golf nicht mehr teurer als Benziner Golf

Beitragvon michael060392 » Di 26. Dez 2017, 13:24

Oh wow! Da fühle ich mich ja richtig glücklich! Mir haben sie neben Umweltprämie, Zukunftsprämie und Abwrackprämie noch die Zulassungskosten übernommen, einen Rabatt auf das Fahrassistenzpaket Plus gegeben und dann noch einen Rabatt, weil mein Arbeitgeber bei demselben Autohaus seine Flotte einkauft... Ich habe jetzt statt 42.725 EUR noch 28.000 EUR bezahlt.

Was mir bei der Gesamtkostenrechnung allerdings einen kleinen Strich durch die Rechnung macht, ist das Laden. Ich kann weder zuhause, noch auf der Arbeit laden. Ich bin also vollständig auf die öffentliche Ladeinfrastruktur angewiesen. Wenn in meiner Stadt eine der kostenlosen Säulen frei ist, dann passt das ja. Aber wenn ich auf dem Weg zur Arbeit bei einer Allego-Säule laden muss, dann sprechen wir über 11,50 EUR/100 km für Strom.

Gegenüber dem Diesel, den ich jetzt ersetze, werde ich wohl ca. 100 EUR mehr im Monat bezahlen. Gegenüber dem Auto, das meinen Diesel nächstes Jahr sowieso ersetzt hätte, ist er bestimmt 200 EUR günstiger... ;-)
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