e-Golf kaufen oder nicht?

e-Golf kaufen oder nicht?

Beitragvon 0cool1 » Mi 21. Jun 2017, 06:03

Hallo zusammen,

ich hatte letzte Woche, dank einen Werkstattaufenthalts meines aktuellen Autos, die Möglichkeit 2 Tage (500km) einen e-Golf zu fahren.
Da mir das Fahren und das Auto an sich sehr gut gefallen hat, überlege ich nun ob ich mir einen e-Golf kaufe.
Der Verbrauch war auch ok, 13 kWh/100km im Durchschnitt, mit zweimal auf 140 beschleunigen war er dann auf 13,2 kWh/100 km

Allerdings habe ich dazu noch ein paar Fragen:

- der Golf ist aus 12/2014, hat dieser schon eine Wärmepumpe? Ich glaube das ist gerade für den Winter wichtig, da die Heizung einiges an Energie zieht,

- Mein Arbeitsweg ist einfach 80km, bis auf 2 Kilometer nur Autobahn, kann ich hier auch im Winter ohne Probleme zur Arbeit und zurück kommen?
Bei der Arbeit habe ich die Möglichkeit über Schuko zu laden.

Wie ist denn euer Verbrauch auf der Autobahn?

Anbei zwei Bilder von der Geschwindigkeit auf meinem Arbeitsweg, dazu das Höhenprofil vom Hinweg aus Jurassictest/Greenrace. Dort zeigt er mir einen Durschnittsverbrauch von 19,8 kWh/100 km auf dem Hinweg und 20,8 kWh/100 km auf dem Rückweg an.
Dateianhänge
GR.PNG
Rück1.png
Rückweg Arbeit
Hin1.png
Hinweg Arbeit
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Re: e-Golf kaufen oder nicht?

Beitragvon Shima-No » Mi 21. Jun 2017, 06:58

Nicht kaufen. Ich habe einen.


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Re: e-Golf kaufen oder nicht?

Beitragvon harlem24 » Mi 21. Jun 2017, 07:01

Also wenn Dir das Auto gefällt und Du damit leben kannst, dass Du täglich laden mußt, okay.
Sollte es möglich sein, dass Du auf der Arbeit laden kannst, wäre es natürlich noch besser.
Die 160km schafft der Wagen wahrscheinlich nur im Sommer und dann kommst Du mit 5% zuhause an.
Gruß

CHris

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Re: e-Golf kaufen oder nicht?

Beitragvon Think » Mi 21. Jun 2017, 07:14

Ich würde mich erstmal informieren über die verschiedenen E-Autos u.deren Vor u.Nachteile im Betrieb u. mit den eigenen Komfortansprüchen abgleichen sowie das Preis-Leistungsverhältnis dazu näher anschauen........
Ich war auch VW-Fahrer aber ein E-Golf kam allein schon aus mangelnden Flexibilitätsgründen mit der heimischen Steckdose nicht in Betracht............
Wenn Du mal mit leerem Akku daheim ankommst u.nach kurzer Zeit wieder wegmusst u. da dann auch einiges zu fahren hast kommen möglicherweise die Zweifel ob es die richtige Kaufentscheidung war mit dem Golf........
Ausserdem würde der mir im Verhältnis zum finanziellen Aufwand zuwenig bieten...... freilich ist VW besser verarbeitet......
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Re: e-Golf kaufen oder nicht?

Beitragvon 0cool1 » Mi 21. Jun 2017, 08:18

Guten Morgen,
vielen dank für eure schnellen und zahlreichen Antworten und Anregungen.

Shima-No hat geschrieben:
Nicht kaufen. Ich habe einen.


Warum?

harlem24 hat geschrieben:
Also wenn Dir das Auto gefällt und Du damit leben kannst, dass Du täglich laden mußt, okay.
Sollte es möglich sein, dass Du auf der Arbeit laden kannst, wäre es natürlich noch besser.
Die 160km schafft der Wagen wahrscheinlich nur im Sommer und dann kommst Du mit 5% zuhause an.


Täglich laden muss ich bei dem Streckenprofil sowieso, im Winter wohl auch zweimal.
Bei der Arbeit ist das kein Problem, hier ist nur die Frage ob ich auch im Winter genug über Schuko laden kann um den Rückweg zu schaffen.

Think hat geschrieben:
Ich würde mich erstmal informieren über die verschiedenen E-Autos u.deren Vor u.Nachteile im Betrieb u. mit den eigenen Komfortansprüchen abgleichen sowie das Preis-Leistungsverhältnis dazu näher anschauen........
Ich war auch VW-Fahrer aber ein E-Golf kam allein schon aus mangelnden Flexibilitätsgründen mit der heimischen Steckdose nicht in Betracht............
Wenn Du mal mit leerem Akku daheim ankommst u.nach kurzer Zeit wieder wegmusst u. da dann auch einiges zu fahren hast kommen möglicherweise die Zweifel ob es die richtige Kaufentscheidung war mit dem Golf........
Ausserdem würde der mir im Verhältnis zum finanziellen Aufwand zuwenig bieten...... freilich ist VW besser verarbeitet......


Du hast recht. Natürlich ist die Zoe günstiger oder mehr Reichweite (dafür nicht schnelladefähig) und der Leaf hat für weniger Geld die selbe Reichweite.
In dem Preissegment könnte man auch gleich über einen IONIQ nachdenken.
Als VW-Fahrer fühlt man sich in einem Golf irgendwie wohl und gleich zu Hause, zu dem ist dieser dank ACC und anderen Extras besser ausgestattet als mein bisheriges Auto.
1km von mir entfernt habe ich eine CCS-Säule, die eigentlich immer auf dem Weg liegt wenn ich mal weg muss. Aber du hast recht, was ist wenn diese defekt ist? Über Typ2 lässt es sich ja auch nicht schnell laden.
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Re: e-Golf kaufen oder nicht?

Beitragvon Odanez » Mi 21. Jun 2017, 08:46

die CCS-Säule ist ein gutes Argument für ein Auto mit CCS ;)

Eine Zoe mit 43kW AC Ladefähigkeit würde ich aber auch als Schnellladefähig bezeichnen.

Deine Strecke dürfte aber mit den meisten E-Autos zu bewältigen sein, vorausgesetzt du kannst auf der Arbeit laden. Du fährst in der Früh voll los (oder halt am CCS bis 90% - das reicht dann auch im tiefsten Winter für die 80km zur Arbeit), und in den 8-9h auf Arbeit lädst du wieder 80-90% auf. Da du auf Arbeit mit einer anständigen Restreichweite ankommst, dürfte das Auto, bis auf den kältesten Wintern, voll sein, bis du wieder losfahren kannst.
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Re: e-Golf kaufen oder nicht?

Beitragvon acurus » Mi 21. Jun 2017, 08:51

Das klingt fast nach meinem Streckenprofil, hier sind es knappe 100km Autobahn pro Strecke, aber aktuell keine Chance auf Laden am Arbeitsplatz. Daher wird der e-Golf (aktuelles Modell) erstmal der Zweitwagen, wobei ich mir große Chancen ausrechne "meine" Strecke zumindest im Sommer auch schaffen zu können.

Zu der Wärmepumpe: Das ist primär die Frage ob der Vorbesitzer die mitbestellt hat. Serienmäßig war sie nie drin, immer nur als Option - genau wie CCS.

WIr konnten mal mit einem Fahrer eines e-Golfs "deiner" Generation sprechen, der keine Wärmepumpe hatte. Der sprach davon das im tiefen Winter zweistellige Reichweiten durchaus zu befürchten sind. Da würde ich davon ausgehen das du eine Strecke schaffen wirst. Nachladen an der Schuko wird dann eng, wenn ich mal 9 Stunden ansetze kommst du auf grob 18kW die du nachladen kannst, vielleicht 20 wenns ganz gut läuft.

Mir wäre das zu unsicher, würde ich nur machen wenn am Arbeitsplatz ne Wallbox (oder was portables an CEE) mit 3.7kW möglich ist.
Eine andere Meinung ist kein persönlicher Angriff, und kein Fahrzeug ist das einzig wahre und optimale Fahrzeug!

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Re: e-Golf kaufen oder nicht?

Beitragvon Blue shadow » Mi 21. Jun 2017, 09:02

Welcher aufpreis zum neunen egolf belastet das budget? Ein akku polster schont nerven...

Liegt ccs auf der strecke? Nur eine? In 30 km wäre besser

Die wärmepumpe durch standheizung nachrüstbar...am kabelvorheizen...der neue hat scheibenheizung(alte?)

Ich bin beide golfs gefahren, auch ioniq...der neue egolf hätte den japanleaf nicht vermissen lassen...nur sind mir die 20000€ aufpreis bei unserer nutzung nicht darstellbar
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ExKonsul leaf blau winterpack ca 34.000 km Spannung und Spass mit Akku und Golfball punktierter Oberfläche zur cw reduzierung....brusa booster in arbeit...in warteschleife auf upgrade 40 kwh in 24 monaten
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Re: e-Golf kaufen oder nicht?

Beitragvon Odanez » Mi 21. Jun 2017, 09:06

Wenn du die lange Wartezeit bei aktueller Bestellung eines Ioniqs in Kauf nehmen kannst, dann wäre der auf jeden Fall was für dich - da braucht dann auch im tiefsten Winter eine Fahrt maximal 60% des Akkus.
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Re: e-Golf kaufen oder nicht?

Beitragvon SL4E » Mi 21. Jun 2017, 09:08

Also 80km sind im tiefsten Winter kein Problem wenn er eine WP hat. Ist aber schon grenzwertig und ohne viel Reserve. Ich würde bei deinem Fahrprofil vom alten e-Golf ebenfalls abraten. Damit tust du dir keinen gefallen.
Lieber jetzt elektrisch fahren, als noch länger warten!
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