welches Ladekabel ist richtig für C-Zero EZ 2013

Re: welches Ladekabel ist richtig für C-Zero EZ 2013

Beitragvon uwe-ge » So 11. Mär 2018, 02:03

Vielen Dank erstmal Werner, aber das muss ich mir noch paar Mal durchlesen, bis ich es verstanden habe ;-)
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Re: welches Ladekabel ist richtig für C-Zero EZ 2013

Beitragvon iOnier » So 11. Mär 2018, 03:01

OK, war auch viel auf einmal. Zur Ladetechnik vielleicht eine einfachere Version in Stichworten:

- ein Drilling kann AC-Laden (Wechselstrom) nur in Form von "Typ1", weil er nun mal nur ein Typ1-Inlet hat

- "Typ1" und "Typ2" unterscheiden sich nur in der Steckerform und darin, dass Typ2 drei Phasen Drehstrom liefern kann (nicht muss), Typ1 nur eine Phase Wechselstrom liefern kann

- die Kommunikation / Signalisierung ist bei beiden identisch, so dass eine einfache Adaptierung möglich ist

- über Typ2 kann allerdings theoretisch viel mehr Leistung übertragen werden (rechnerisch bis zu 3 Phasen mal 64 A mal 230 V = gut 44 kW) als über Typ1 (1 Phase mal 16 A mal 230 V = knapp 3,7 kW)

- um Typ1 (das gilt gleichermaßen auch für Typ2) an "Haushaltsstrom" zu adaptieren braucht es eine Ladestation; die ICCB (In-Cable-Control-Box) im mitgelieferten Schuko-Ladekabel ist nichts anderes als eine (simple) Ladestation

Hintergrund ist, dass Typ1 für einphasige Haushaltsstromnetze (USA, Japan) entwickelt wurde, Typ2 aber für das in Europa übliche dreiphasige Haushaltsstromnetz.

Darüber hinaus wurde Typ1 für komfortables Langsamladen an Ladestationen in geschützten Bereichen (zu Hause, Destinationen wie Hotels etc.) mit fest angeschlagenem Kabel entwickelt, Philosophie dahinter: unterwegs will man eh schnell laden an CHAdeMO.

Typ2 wurde für öffentliches Laden in durchaus auch für Vandalismus gefährdeten Bereichen entwickelt => abnehmbares Ladekabel. Fest angeschlagene Kabel sind auch bei Typ2 möglich, aber eben nur in geschützten Bereichen sinnvoll oder bei Schnellladestationen (43 kW) , wo man sich nicht auf die fragliche Qualität eines Kundenkabels verlassen will; auch mag der Kunde kein entsprechend schweres Kabel mitschleppen.
Gruß
Werner
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Re: welches Ladekabel ist richtig für C-Zero EZ 2013

Beitragvon uwe-ge » So 11. Mär 2018, 12:18

Hallo Werner,

erstmal vielen vielen Dank für Deine Mühe!

Ich fasse mal zusammen ... in der Hoffnung, dass ich es richtig verstanden habe:

Hinten rechts am Auto ist ein Typ1 "Eingang".
Dahinter steckt das im Auto verbaute Ladegerät, das es erlaubt - einphasig - mit max 14A zu laden.
14 x 230V = ... also max. 3,22 kW pro Stunde.
Mehr / schneller geht über den Typ1-Eingang nichts rein, egal ob es an Schuko oder Typ2 hängt.

"Rein" geht:

1.) über das mitgelieferte Ladekabel an Schuko.
In dem Ziegel im Kabel steckt die Ladeelektronik, die sonst in der Ladestation verbaut ist.
Auf meinen Ziegel steht mac. Current 16A ... Du meinst aber, dass aus der Schuko eh nur 8-10A raus kommen.
Somit komme ich hier auf eine max. Ladekapazität von 10A x 230V = 2,3 kW/h, richtig?

2.) schneller über Typ2 Ladestation.
Hier brauche ich ein Typ2 -> Typ1 Adapterkabel (ohne Ziegel im Ladekabel, weil die "Ladeelektronik" in der Ladestation selbst ist).
Auch wenn Typ2 3-phasig laden könnte, wird nur 1-phasig genutzt, da das Ladegerät im Auto nicht mehr kann.
ABER: Von Typ2 (aus Ladestation) in Typ1 (im Auto) gängen nun zwar 16A durch, das Ladegerät im Auto nimmt aber nur max. 14A auf.
Somit komme ich hier auf eine max. Ladekapazität von 14A x 230V = 3,22 kW/h, lade also 40% schneller, als über Schuko, richtig?

3.) CHAdeMO ...

Richtig so?

;-)
Uwe
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Re: welches Ladekabel ist richtig für C-Zero EZ 2013

Beitragvon iOnier » So 11. Mär 2018, 18:56

uwe-ge hat geschrieben:
Ich fasse mal zusammen ... in der Hoffnung, dass ich es richtig verstanden habe:
Hinten rechts am Auto ist ein Typ1 "Eingang".
Dahinter steckt das im Auto verbaute Ladegerät, das es erlaubt - einphasig - mit max 14A zu laden.

Korrekt.
14 x 230V = ... also max. 3,22 kW pro Stunde.

Nicht ganz korrekt. Wäre so ähnlich wie "in den Tank meines Benziners gehen 5,3 PS pro Stunde".
Die Einheit kW steht für Leistung. Leistung mal Zeit ist Energie.
Wenn Du mit einer gleichmäßigen Leistung von 3,22 kW lädst sind nach genau einer Stunde genau 3,22 kWh Energie durch die Leitung geflossen (3,22 kW mal 1 h).
Mit den Einheiten muss man pingelig sein. Watt ist eine Einheit der Leistung, Kennbuchstabe ein großes "W". Das "k" ist ein Faktor (und wird klein geschrieben), es steht für "Kilo" (=Tausend). kW sind also "TausendWatt".

In Physik und Mathematik ist es üblich, Multiplikationszeichen der Vereinfachung halber wegzulassen - kWh sind dann also 1.000 mal Watt mal Stunden => eine definierte "Menge" an Energie.

Ist wie mit dem Tanken. Wenn 2 l/min (Du kannst den Kraftstoff als chemisch gebundene Energie begreifen, und dann ist auch das eine Leistung: Energiemenge pro Zeit[*]) durch die Zapfpistole laufen ist der Tank nach 5 Minuten auch voller als nach einer. Wenn nur 1 l/min durchläuft brauchst Du die doppelte Zeit, um den Tank vollzukriegen.
[*] in der Definition der Einheit "Watt" steckt übrigens das "pro Zeit" schon drin, siehe Wikipedia: Watt (Einheit).

Mehr / schneller geht über den Typ1-Eingang nichts rein, egal ob es an Schuko oder Typ2 hängt.

Exakt, das Ladegerät lässt einen höheren Strom und damit einen größeren Energiefluss einfach nicht zu, das ist nun mal seine maximale Leistung.
In dem Ziegel im Kabel steckt die Ladeelektronik, die sonst in der Ladestation verbaut ist.

Jupp, wobei die Elektronik im "Ziegel" auf ein Minimum beschränkt ist. Anders als eine Ladestation, die sich z.B. per App in der Leistung umstellen lässt, Daten über Ladevorgänge sammelt und via (W)LAN zur Verfügung stellt etc. pp.
Auf meinen Ziegel steht mac. Current 16A ...

Puh, das muss nichts heißen - auf Elektrogeräten steht oft der max. Strom drauf, der theoretisch und unter evtl. extremen Umständen fließen kann / darf, das ist oft viel mehr als im regulären Betrieb passiert.
Wenn Du den gleichen Ziegel hast wie ich, dann sind es 8 A (Standard) oder 14 A (mit Umschaltung durch Magnet).
Den Drillingen wurden aber über die Zeit (und teils wohl auch je nach Auslieferungsland) unterschiedliche "Ziegel" mitgegeben.
Insofern kann ich nur raten, was Du hast.

Du meinst aber, dass aus der Schuko eh nur 8-10A raus kommen.

Nein, völlig falsch!
Kurzfristig kannst Du auch 64 A aus einer Schuko ziehen. Dann fliegt nur recht rasch die Sicherung in Deinem Sicherungskasten im Haus. Dafür ist sie da, denn bei so hohen Strömen würde es nach einer gewissen Zeit zum Kabelbrand kommen.

Ich meine, dass eine Schuko-Steckdose nicht dauerhaft, also über Stunden, mit mehr als 10 A belastet werden sollte, weil die typischen Schuko-Steckdosen nicht für mehr als 10 A Dauerlast ausgelegt sind. Zumal wenn sie schon etwas älter sind und in einem Carport feuchter Luft ausgesetzt waren (Korrosion), oft benutzt wurden (Verschleiß) etc., dann hast Du an den Übergängen Kontaktfedern / Steckerpins erhöhte Übergangswiderstände, an denen es zur Erhitzung kommt => Schmoren.

Ganz schlimm ist es auch, den Ziegel an einer hoch angebrachten Steckdose einzustecken und am Kabel daran hängen zu lassen - das Gewicht des Ziegels führt zur Verkantung der Steckerpins in den Kontakthülsen der Steckdose und dadurch dazu, dass die den Strom übertragende Fläche drastisch verkleinert wird => ebenfalls erhöhte Übergangswiderstände, Schmorgefahr. Am Ziegel ist üblicherweise eine Schnur angebracht. Bei einer Aufputz-Steckdose kann man die Schnur über die Steckdose hängen und der Stecker ist entlastet, bei einer Unterputz-Steckdose würde ich einen Haken daneben montieren.

Um das zu verhindern wurden Ziegel mit Festeinstellung 10 A ausgeliefert, aber auch solche wie meiner mit einer noch vorsichtigeren Grundeinstellung (8 A), die sich aber auf 14 A umstellen lassen für die Verwendung an 14 A dauerlastfesten Steckdosen Green'up Steckdose von Legrand. Die kann man beim PSA-Händler bestellen oder günstiger bei Amazon o.ä. finden. Diese Umstellung geschieht automatisch über einen in der Steckdose eingebauten Permanentmagneten und einen im Stecker verbauten Reed-Kontakt (Magnetschalter).

Die Ampere-Einstellung des Ziegels teilt dieser über die Typ1-Signalisierung (hatten wir schon) dem Ladegerät im Auto mit. Dieses wiederum hat sich daran zu halten, dann ggfs. nur 8 oder 10 A zu ziehen, obwohl es 14 A könnte. Damit ist man in einem einigermaßen "sicheren" Bereich für die Standard-Haushaltssteckdose (übel verschlissene / verschmutzte / korrodierte Exemplare können aber auch dann schon Probleme machen).

Wenn das Ladegerät sich nicht an die 10 A halten und doch 14 A ziehen sollte müsste der "Ziegel" auf "Störung" gehen und die Ladung abbrechen.
Somit komme ich hier auf eine max. Ladekapazität von 10A x 230V = 2,3 kW/h, richtig?

Wenn Dein "Ziegel" (den ich ja nicht kenne!) eine Begrenzung auf 10 A vorsieht stimmt das, genau.

Auch wenn Typ2 3-phasig laden könnte, wird nur 1-phasig genutzt, da das Ladegerät im Auto nicht mehr kann.

Ja. Genau genommen kommt am Ladegerät auch nur eine Phase an, da der Typ1-Stecker nur 5 Kontaktpins hat: L1 (Phase), PN (Null), PE (Schutzerde), PP und CP (Signalleitungen, die kleineren Pins im Stecker).
ABER: Von Typ2 (aus Ladestation) in Typ1 (im Auto) gängen nun zwar 16A durch, das Ladegerät im Auto nimmt aber nur max. 14A auf.
Somit komme ich hier auf eine max. Ladekapazität von 14A x 230V = 3,22 kW/h, lade also 40% schneller, als über Schuko, richtig?

Das trifft beides wieder zu, ja. Wobei ich statt von "Ladekapazität" von "Ladeleistung" sprechen würde.
3.) CHAdeMO ...
Richtig so?

Ich denke, das ist die richtige Schreibweise, auch wenn man sich das Logo ansieht.

Püh, ist das wieder lang geworden :roll:
Gruß
Werner
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Re: welches Ladekabel ist richtig für C-Zero EZ 2013

Beitragvon uwe-ge » So 11. Mär 2018, 20:46

Danke für deine Geduld !!!
Ich denke, das ich es nun geschnallt habe ;-)

@hunsrücker / Norbert: Sorry, wenn ich deinen Threat "gekapert" habe.

Noch eine ergänzende Frage:
Wenn ich nun unterwegs an einer Typ2-Ladesäule laden will, welchen "Vertrag" brauche ich dann?
Einfach mit EC/Kreditkarte zahlen geht ja nicht. Und es gibt ja Unmengen an Karten/Verbünden ... das ist für mich sehr verwirrend.
Oder gibt es eine Karte, die überall geht?

Danke Uwe
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Re: welches Ladekabel ist richtig für C-Zero EZ 2013

Beitragvon iOnier » So 11. Mär 2018, 22:11

uwe-ge hat geschrieben:
Oder gibt es eine Karte, die überall geht?

Nein , gibt es nicht, und ja, das ist sehr verwirrend ...

Allgemeine Empfehlung: New Motion Ladekarte und Plugsurfing App (und deren "Ladeschlüsselanhänger" vielleicht auch noch, ist auch nur so ein RFID-Teil), dazu Verträge mit / Karten von lokalen Verbünden in Gebieten, in denen man sich regelhaft aufhält. Mit deren Karten ist das Laden oft günstiger zu haben als mit NM oder PS. Letztere sind dafür unterwegs sehr häufig nutzbar.
Gruß
Werner
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Re: welches Ladekabel ist richtig für C-Zero EZ 2013

Beitragvon uwe-ge » So 11. Mär 2018, 22:23

Vielen Dank!
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Re: welches Ladekabel ist richtig für C-Zero EZ 2013

Beitragvon uwe-ge » Mo 12. Mär 2018, 19:00

Ich habe jetzt mal 2 Stunden geladen und mit einem (billigen) Strommesser überprüft:

c-zero-laden.jpg


Anzeige knapp über 2,9 kW
In der "Summen-Anzeige" kamen über die 2 Stunden auch rund 5,8 kW dazu ... passt also.

Scheint so, als ob ich eine "gute" Schuko hätte, die mit 12 A lädt.
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Re: welches Ladekabel ist richtig für C-Zero EZ 2013

Beitragvon iOnier » Mo 12. Mär 2018, 21:06

Ah, jetzt sieht man endlich mal Deinen "Ziegel". Uff, die "16 A" stehen ja vorne druff, nicht hinten im "Kleingedruckten" ...

Du scheinst tatsächlich einen auf 16 A kodierenden "Ziegel" zu haben. Ist der "original" bei Auslieferung dabei gewesen? Ist das Auto ursprünglich in D ausgeliefert worden?

Das ist nicht gut (siehe unten)!

uwe-ge hat geschrieben:
Scheint so, als ob ich eine "gute" Schuko hätte, die mit 12 A lädt.

Autsch, da hast Du etwas wichtiges immer noch nicht verstanden!

Die Schuko-Steckdose gibt Dir immer, was Du "verlangst".

- "verlangst" Du (bzw. das von Dir angeschlossene Elektrogerät) deutlich mehr als 16 A, dann fliegt Dir halt irgendwann, mehr oder weniger schnell, die Sicherung, die aber für nichts anderes gut ist, als die Leitung vor einem Kabelbrand zu schützen!

- Schuko-Steckdosen sind nicht zuverlässig auf mehr als 10-12 A Dauerlast ausgelegt - die eine verträgt das, die andere nicht, und man sieht es ihnen nicht an! Also nicht vorher, wenn's geschmort hat sieht man's auch ... :o
=> Kein Mensch kann Dir garantieren, dass das an Deiner Schuko-Steckdose auf längere Sicht gutgeht!

- zwischen einer Schuko-Steckdose und einem angeschlossenen Gerät gibt es keinerlei Kommunikation! Die Elektronik in Deinem ICCB "weiß" nicht, was Deine spezielle Schuko-Steckdose "verträgt", sondern der Entwickler ist davon ausgegangen, dass genau dieser Typ "Ziegel" nur und ausschließlich an Schuko-Steckdosen betrieben wird, die 16 A Dauerlast vertragen!

Dass Dein Drilling zum Messzeitpunkt "nur" mit 2,9 kW geladen hat und nicht mit 3,2 kW kann daran liegen, dass der Akku zu kalt / zu voll / zu was auch immer war. Es hat nichts, genau gar nichts mit Deiner Steckdose zu tun. Zu einem anderen Zeitpunkt wirst Du ggfs. 14 A messen können und das vielleicht über Stunden und Deine Steckdose kann dann evtl. schmoren!

Nebenbei kann auch die Verdrahtung auf dem Weg zur Steckdose Probleme bereiten, wenn sie schlecht ausgeführt ist.

=> Mein dringender Rat: wenn Du wirklich mit der vollen Leistung des onboard-Ladegeräts laden können willst, dann

- lass' die Installation von einem Elektriker prüfen
- lass' Dir von einem Elektriker eine einphasige CEE-Steckdose setzen ("CEE blau" / "Campingsteckdose") und ebenfalls von ihm einen dazu passenden Stecker an Deinen "Ziegel" anschließen. Eine "CEE blau" verträgt 16 A dauerhaft. Außerdem sind die Steckkontakte verschleißfester. Vorher sollte man aber prüfen, ob das so sinnvoll ist mit diesem "Ziegel": evtl. ist in dessen Stecker ein Thermosensor angebracht, der eine Überhitzung registrieren und dann den "Ziegel" zum Abschalten bringen würde.
- kauf' Dir fürs Laden bei Freunden / Verwandten / im Hotel, halt für überall wo Du auf unbekannte Schuko-Steckdosen angewiesen bist, einen einstellbaren "Ziegel" oder eine mobile Wallbox wie z.B. die relativ neue "go-e Charger".

Dein 16 A Ladekabel würde ich nur und zwar genau nur da verwenden wo ich sicher bin, dass die lokale Infrastruktur das dauerhaft hergibt. Also z.B. an öffentlichen Ladesäulen.

Wenn man weiß was man tut, dann kann man auch sowas machen wie ich hier zeige. Die CEE blau und das Adapterkabel halten selbst 16 A dauerhaft aus, und selbst wenn es in der Schuko-Kupplung schmoren sollte würde kaum etwas passieren (außer einem schwarzen Fleck auf dem Putz). Aber mein "Ziegel" kodiert standardmäßig auch nur 8 A, den kann ich problemlos überall verwenden, die Umstellung auf 14 A mach' ich halt nur wo ich eine CEE- oder eine sicher taugliche Schuko-Steckdose habe. Dein "Ziegel" ist fest auf 16 A eingestellt und untauglich für das Laden an nicht bekannten Schuko-Steckdosen!
Gruß
Werner
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Re: welches Ladekabel ist richtig für C-Zero EZ 2013

Beitragvon uwe-ge » Mo 12. Mär 2018, 21:16

Oups ... den Wagen habe ich vor ein paar Tagen gebraucht gekauft. Vorbesitzer war DB Rent, und der Ziegel lag dabei :?
Dann werde ich wohl mal einen Elektriker bemühen müssen, dass der Leitung und Steckdose überprüft.
Danke für die Warnung!
uwe-ge
 
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