Newbie mit C-Zero - Überführungsfahrt von 600 km...

Re: Newbie mit C-Zero - Überführungsfahrt von 600 km...

Beitragvon AQQU » Sa 4. Feb 2017, 12:06

+ Fleecedecke oder 12V Heizdecke für die Beine
+ Beheizte Schuheinlagen würde ich ebenfalls mitnehmen, nix Schlimmeres als mit Eisklumpen fahren zu müssen
+ New Motion Account als Ergänzung zu PS
+ Gute Taschenlampe um evtl. Ladesäuleninfos im Dunkeln entziffern zu können (Hotline-Nr. oder dergleichen)
+ OBDII-Dongle mit CanIon App auf Android
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Re: Newbie mit C-Zero - Überführungsfahrt von 600 km...

Beitragvon gerod » Sa 4. Feb 2017, 12:37

@All


Ganz herzlichen Dank für die vielen Tipps! Das ist wirklich sehr nett - und einiges dabei, was ich wirklich noch nicht bedacht habe... DAUMEN HOCH!


Kurze Zusammenfassung der bisherigen Tipps:


- New Motion Account zulegen - soeben erledigt!
(Ach ja, meine RFID-Ladeschlüssel von plugsurfing.com ist heute morgen - nach nicht einmal 48 Stunden - bereits eingetroffen!)

- Ausweichen auf alternative Ladepunkte (weg vom Schnarchladepunkten) - werde ich berücksichtigen!
- Andere Etappe am Ende der Strecke - schaue ich mir unbedingt an!
- Decke und Taschenlampe nehme ich mit
- OBDII-Dongle mit CanION App - gute Idee, aber damit kenne ich mit absolut nicht aus (bin seit Jahren iPhone - Nutzer und diese APP scheint es nicht für iOS zu geben... Schaue ich mir aber trotzdem an!!)

==> Hat jemad vielleicht etwas gebrauchtes abzugeben??

Und Danke auch für die Mut machenden Worte (Stichwort "250,00 Euro in die Hand nehmen"); es ist kein falscher Geiz, der mich zur Selbstabholung veranlasst...

Vielmehr ein Mischung aus Abentuerlust, einem sehr begrenzten Zeitfenster, welches aus der Urlausbsituation des Verkäufers resultiert und Unerfahrenheit im Umgang mit Speditionen. Auch würde ich das Fahrzeug selber vor dem finalen Kauf noch einmal gerne begutachten...

So, und nun noch ein allerletzte Frage:

Ich möchte mir gerne für dieses Fahrzeug eine mobile Navigation zulegen... TomTom, Garmin, - was auch immer. Ich stelle aber fest, das alle Systeme scheinbar ein wenig Probleme mit benutzeigenen POIs haben (= Point of Interest). Ich würde mir gerne zuätzlich entlang der Route stets die verfügbaren Ladesäuelen anzeigen lassen...

Gibt es hie rErfahrungen - vielleicht sogar eine Navi, die mit CanION funktionieren würde??

Danke nochmals und beste Grüße

gerod
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Re: Newbie mit C-Zero - Überführungsfahrt von 600 km...

Beitragvon iOnier » Sa 4. Feb 2017, 14:00

Zum Navigieren verwende ich auf Smartphone / Tablet den MapFactor Navigator.
Ich mache es bei Touren so, dass ich die Route mit dem GE-Routenplaner plane und dann Start- wie Zielpunkt und die Adressen der vorgesehenen wie auch die der Notfall- und Ausweichladepunkte in eine geplante Route im Navigator einsetze.

Die Zwischenziele können im Navigator mit einem Haken im Ankreuzkästchen (de)aktiviert werden. Das Häkchen bekommen erst nur die vorgesehenen Ladepunkte. Während der Fahrt kann ich dann immer die Restreichweitenanzeige mit der verbleibenden Entfernung zum nächsten (Zwischen-) Ziel vergleichen und damit recht gut abschätzen, ob das Ziel so erreichbar ist. Ist es nicht erreichbar, setze ich in der Routenplanung das Häkchen beim entsprechenden Ladepunkt. Sobald ich dann aus der Routen- in die Kartenansicht wechsle wird die Route neu berechnet.

Wenn Du den Navigator noch nicht kennst und ihn einsetzen willst: vorher damit etwas experimentieren! Jede Navi-App hat ihre speziellen Eigenheiten.

CaniOn stürzt bei mir ab, sobald es nicht im Vordergrund läuft. Wenn Du die Möglichkeit hast würde ich empfehlen, CaniOn auf dem Smartphone nebenher laufen zu lassen und die Navigation auf einem Tablet (oder einem anderen Smartphone; im Zweifel jedenfalls auf dem Gerät mit dem größeren Bildschirm) laufen zulassen. Vielleicht für die Fahrt einem Kumpel sein Tablet leihweise abschwatzen?

Noch mal zur "Ausrüstung": Fleece- oder Heizdecke für "unten rum" ist gut, kann man noch um eine lange Unterhose ergänzen. für die Füße haben mir damals Baumwoll- plus darüber angezogene Wollstricksocken genügt, Heizsocken müssen IMO nicht sein. Bin aber vielleicht nicht so kälteempfindlich, da ist jeder unterschiedlich. Für "oben rum" war ich sehr froh, meine Daunenjacke (Longjacket nennt man das wohl; nicht ganz ein Mantel) mitgenommen zu haben. Für den Notfall einer Übernachtung unterwegs im Auto hatte ich dazu einen einfachen Schlafsack dabei; den hab' ich mir am Abend des 2. Tages - da war ich dann doch etwas durchgekühlt schließlich - als Decke über die Beine gelegt. Die Temperaturverhältnisse waren ähnlich wie aktuell.

Skihandschuhe hatte ich auch dabei und haben mir auch gute Dienste geleistet. Dass sie etwas rutschig sind am Lenkrad ist nicht schlimm, wenn man wie ich das Lenkrad immer nahe den Speichen greift. Früh genug anziehen und warm lagern (z-.B. unter der Jacke); wenn Du die kalten Hände in kalte Handschuhe steckst ist es zu spät, dann dauert es "ewig" bis sie wieder warm sind ...

Wenn es Frost geben könnte: auch an Scheibenenteiserspray denken. Kratzen würde ich möglichst vermeiden, die heutigen (Verbund-) Gläser sind weich und verkratzen leicht, die Scheinwerfer"gläser" aus Kunststoff erst recht ... im Enteiserspray ist auch nix anderes als im Scheibenwasch-Frostschutz. Ist also ökologisch gesehen jetzt auch nicht die Katastrophe.

Geeignetes Tuch oder bezogenen Schwamm für die Windschutz- und Seitenscheiben mitnehmen, wenn die mal beschlagen sind werden die allein mit mehr Lüftung nicht so schnell wieder frei als wenn Du zwischendurch mal wischst.

Ich hatte auch noch Adapter CEE blau und CEE rot auf Schuko dabei; den für CEE rot habe ich dann ja auch tatsächlich gebraucht. Allerdings hatte ich kein Typ2-Kabel. Damit dürfte man heute ausreichend ausgestattet sein.

Falls eine der angepeilten Ausweich-Ladestationen sich nur per SMS freischalten lässt: sicherstellen, dass das in Deinem Handyvertrag freigeschaltet ist ("Premium-" oder "Mehrwertdienste" heißt das wohl). Also auch hier die Freischaltemöglichkeiten prüfen, nicht nur für die Schnelllader!
Gruß
Werner
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Re: Newbie mit C-Zero - Überführungsfahrt von 600 km...

Beitragvon DELHA » Sa 4. Feb 2017, 14:12

Hallo!
Ich hab latztes Jahr eine Reise 1450 km quer durch Österreich und zurück gemacht. iOn mit 80 Zellen.
Die Etappen waren zwischen 30 und 80 km. Nach dem Volladen (Übernachtung) auch mal 108 km.
Aber Vorsicht!
Kommt man zum Schnellader und hat schon die Schildkröte (also etwa 10% = 10 km) am Diaplay bleibt oft keine Option mehr wenn dieser versagt. Bei den meisten Schnelladern ist keine "Notfallsteckdose" oder gar zusätzlich Typ 2 vorhanden (Wieso eigentlich?).
Ich hatte sogar zweimal das Pech, dass auf Grund einer Umleitung (gesperrte Ausfahrt) Mehrkilometer anfielen. Das sind auf der Autobahn schon mal 15-20+ Mehrkilometer.

Also: Jeden Ladestopp mitnehmen. Immer nach den 80% noch etwas dazuladen. Immer schauen wo es noch Typ 2 als Reserve gibt. Steigungen vorab raussuchen und den Mehrverbrauch berücksichtigen.
Möglichst mit Sommerreifen fahren und den Reifendruck überprüfen (etwas erhöhter Druck mindert den Rollwiederstand). Lieber den langsamen LKW suchen. Luftwiederstand ist ein wesentlicher Faktor.
Und zuletzt: Wenn es Landstrassen gibt, die wesentlich kürzer sind so würde ich deise Option überlegen.
Viel Spass!
DELHA
 
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Re: Newbie mit C-Zero - Überführungsfahrt von 600 km...

Beitragvon iOnier » Sa 4. Feb 2017, 16:04

Und noch ein Tipp: wenn Du losfährst Glympse nutzen und hier einen Link posten. Dann können wir Deine Fahrt mitverfolgen und unter Umständen bei Problemen noch aktuelle Tipps geben!
Gruß
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Re: Newbie mit C-Zero - Überführungsfahrt von 600 km...

Beitragvon AQQU » Sa 4. Feb 2017, 17:50

Als iOS-Nutzer solltest Du Dich für die beta app von Remus anmelden. Sehr schick, sehr gut.

Weiterhin würde ich auf dem iPhone Google Maps installieren, und den Kartenausschnitt der Route herunterladen (d.h. offline verfügbar machen). Abhängig vom Vertrag / PrePaid-Datenkontingent brauchst Du doch kein externes Navi, Google Maps und Apple Karten machen das doch hervorragend - auch wegen der Live Traffic Daten. Investiere lieber in ein kleines Android tablet oder phablet welches Du im Auto für canIon vorhälst. CanIon Nutzer können Dir hier bestimmt etwas passendes empfehlen. Abhängig von deinem Serienradio würde dort vielleicht sogar ein Android-Radio mit ausfahrbarem touch-Display passen.

Achja, gadgets, denke an Deinen 12V-Zigarettenanzünder-Ladeadapter für das Handy, plus passendes Ladekabel. Eine Ablagemöglichkeit für ein kleines iPhone wäre links vom Lenkrad, bis Du einen passenden Halter gefunden hast.

CZERO_Handy-1.jpg


Allem digitalen Gedöns zum Trotz: ich würde auch einen Ausdruck der Ladehalte griffbereit haben, plus einem Übersichtsausdruck der gesamten Route. Dort könntest Du als Kür noch die Distanzen zwischen den Ladepunkten notieren. Ein Griff zu einem Blatt Papier geht halt schon schneller, und auch während der Fahrt.

Du könntest auch eventuell im Marketplace nach 16A Ladeziegeln schauen, der deine schafft das wohl nicht. Auch Kür.
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Re: Newbie mit C-Zero - Überführungsfahrt von 600 km...

Beitragvon ZeroMo » Sa 4. Feb 2017, 18:54

habe meinen c zero (allerdings im sommer) von der cote d'azur nach tirol geholt, 13 ladestopps, davon 6 langsam, über drei tage verteilt. wo ein wille ist, ist ein weg!
falls irgendwas nicht klappt: so lange es zivilisation gibt, findet sich auch eine steckdose zum notladen, einfach fragen und charme spielen lassen.
vorher überlegen, wie die ladezeit (bis genug drin ist bis zum nächsten schnelllader) überbrückt werden kann. buch oder laptop mit filmen nicht vergessen.
im winter: warme sachen! ski-klamotten sind gar nicht so falsch, nicht nur handschuhe, auch skihose und -jacke, vor allem wenn die sonne nicht scheint (und sich das auto nicht passiv aufwärmt).
genug datenvolumen auf dem handy zum recherchieren der alternativen ladesäulen wäre gut.
gute fahrt und viel vergnügen mit dem wagen!


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Re: Newbie mit C-Zero - Überführungsfahrt von 600 km...

Beitragvon ZeroMo » Sa 4. Feb 2017, 18:56

@ notladen: habe immer ein 10m verlängerungskabel schuko dabei, damit kann man zur not auch über den balkon oder über die bar laden - alles schon gehabt ;)


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Re: Newbie mit C-Zero - Überführungsfahrt von 600 km...

Beitragvon me68 » Sa 4. Feb 2017, 20:29

Hallo!

Ich würde Dir noch ein Abschleppseil empfehlen. Falls Du tatsächlich mit leerem Akku liegenbleibst, kann Dich jemand an die Leine nehmen. Wenn Du dabei das Auto gestartet hast und D eingelegt, wird während des Abschleppens der Akku via Reku geladen. Bei 50km/h in der Ebene macht das rund 11kW Ladeleistung.

Ich persönlich würde das im Winter bleiben lassen. Da würde ich lieber eine Spedition beauftragen.

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Re: Newbie mit C-Zero - Überführungsfahrt von 600 km...

Beitragvon gerod » Sa 4. Feb 2017, 21:43

@ All

Ich bin total überwältigt; so viele Tipps und Anregungen! Einfach super! Vielen vielen Dank! :D

Da merkt man, dass die Elektroauto-Fahrer doch alle noch immer ein wenig Pioniere sind, die sich untereinander zu helfen wissen!

Richtig Mut macht mir auch die Tatsache, dass andere Fahrer sogar schon längere Strecken erfolgreich hinter sich gebracht haben!!

Ein hochwertiges (Schuko-) - Verlängerungskabel wird gleich bestellt, mit dem Abschleppseil habe ich aber noch ein kleines "Verständnisproblem:

Ich dachte immer, man darf Elektroautos nicht abschleppen - sondern nur auf einem Autotransporter Hucke-Pack fahren lassen??

(ein paar Filme auf das iPad zu packen, wäre mir auch nicht eingefallen...)

GLYMPSE schauich mir auch mal an... Kenne ich bisher gar nicht (ich bin wohl doch schon zu alt...)

Die Anreise mit der Bahn nach Regensburg erfolgt am 19.02.2017 - mein Verkäufer hat mir gerade noch einmal den Termin bestätigt und freundlicherweise sein OK dafür gegebne, dass ich das Auto angemeldet überführen darf...

Also, ab dem 20.02.2017 geht es los... Die Aufregung steigt ;-)

Beste Grüße an alle!

gerod
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