Neuer Drilling (iOn) und gleich Langstrecke

Re: Neuer Drilling (iOn) und gleich Langstrecke

Beitragvon iOnier » Do 28. Jan 2016, 17:56

PowerTower hat geschrieben:
Ich habe deine Tour samt Glympse auch mit großem Interesse verfolgt und finde es echt erstaunlich, dass scheinbar jeder von dir genutzte CHAdeMO Lader funktionsfähig war. Nach den allgemeinen Erfahrungen in Forum und Ladelog ist das leider keine Selbstverständlichkeit. Je nach Standort hätte bereits ein einziger Ausfall gereicht, um deine Planung durcheinander zu bringen und dich um mehrere Stunden zurückzuwerfen. Aber manchmal muss man eben auch Glück haben. ;)

Ich hatte in den Tagen vorher immer noch mal nach Störungsmeldungen gesehen (es gab keine) und ob kürzlich erfolgreiche Ladungen dokumentiert waren. Die Chancen standen ganz gut :-)
Zumindest weißt du jetzt, worauf du dich eingelassen hast und wirst nun viele Jahre Freude am iOn haben.

Jetzt bin ich das 3. Mal damit zur Arbeit gefahren (Montag / Dienstag hatte ich Anwesenheitsbereitschaft, daher war das nur eine Tour) und komme auf den hiesigen Strecken gut zurecht. Gestern habe ich den Wagen etwas "gescheucht" und ein bisschen geheizt => abends 50 km Restreichweite. Bewusst nicht geladen (eine Tour sind 44 km) und heute "zivil" gefahren, auf dem Rückweg etwas mehr geheizt (immer die Restreichweite auf dem "Guess-o-meter" im Auge) und mit 0 km RR angekommen :-)

Ja, ich weiß und habe gelernt, worauf ich mich eingelassen habe. Viel Spaß, wenn man weiß, was man tut.
Gruß
Werner
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Re: Neuer Drilling (iOn) und gleich Langstrecke

Beitragvon iOnier » Mi 3. Feb 2016, 21:21

Heavendenied hat geschrieben:
Zusammenfassung würde mich auch sehr interessieren, vor allem welche Einzelstrecken am Ende möglich waren.

So, jetzt habe ich mal einen kleinen Reisebericht geschrieben:
https://www.dropbox.com/s/3qhrej6b0l1mapg/%C3%9Cberf%C3%BChrungsfahrt.pdf?dl=0
Wer noch Fragen hat oder ergänzende Informationen haben möchte: immer heraus damit! :-)
Ach, und: Neue Winterräder für rechts habe ich jetzt auch. Und für kommenden Mittwoch einen Termin bei der Peugeot-Vertragswerkstatt in Lübeck zur Achsvermessung. Hoffentlich taucht dabei nicht noch ein bislang unbemerkter schwererer Schaden am Fahrwerk auf.
Gruß
Werner
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Re: Neuer Drilling (iOn) und gleich Langstrecke

Beitragvon Hinundher » Mi 3. Feb 2016, 22:03

:applaus:

Danke schön geschrieben Live waren hier viele dabei jetzt mit Einzelheiten und Bildern hmm schöne Farbe :thumb:

weiterhin viel Spaß , der Kilometerzähler scheint doppelt zu zählen :mrgreen:

lg.
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Re: Neuer Drilling (iOn) und gleich Langstrecke

Beitragvon kaimaik » Mi 3. Feb 2016, 23:11

Schöner Bericht :-)
Macht lust so etwas auch zu machen.

Und viel Spaß mit Deinem Drilling
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Re: Neuer Drilling (iOn) und gleich Langstrecke

Beitragvon Oeyn@ktiv » Do 4. Feb 2016, 22:29

Respekt vor deinem (P)iOnier-Geist. Deine Reise habe ich zeitnah mitverfolgt, aber mit deinem Bericht hast du später noch was Schönes für deine Enkelkinder. Die werden staunen!!!
1. 31.07.2013: Zoe intens, Black-Pearl-Schwarz, 2. 05.04.2014: Zoe intens, azurblau, 3. 29.12.2017: Smart ed 453 Fortwo bestellt und am 09.08.2018 erhalten / drei PV-Anlagen: 1. aus 2004 = 7,6 kWp, 2. aus 2007 = 7,5 kWp und 3. aus 2012 = 4,4 kWp
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Re: Neuer Drilling (iOn) und gleich Langstrecke

Beitragvon iOnier » Fr 12. Feb 2016, 19:45

So, vorgestern war ich beim Freundlichen in Lübeck zur Achsvermessung. Er musste tatsächlich die Einstellungen korrigieren, war gut, dass ich da war. Auf dem Rückweg empfand ich die Straßenlage in Kurven auch merklich sicherer. Bei eng und scharf gefahrenen Kurven ist die (vorher subjektiv zu große, man spürte die Vorderräder deutlich "radieren") Neigung zum Untersteuern jetzt auch erheblich geringer, das ESP greift nicht mehr so früh ein. Auch die Abrollgeräusche haben etwas nachgelassen. Sehr angenehm. Ein zusätzlicher Schaden (wie etwa verbogene Fahrwerksteile) war nicht erkennbar.

Insgesamt hat mich dieses ver§&%$ Schlagloch bei Schweinfurt aber doch ca. 470 € gekostet. Stelle ich jetzt der Autobahndirektion Nordbayern in Rechnung. Mit so einem Schlagloch braucht man auf der Autobahn auch in einem Baustellenbereich nicht als "allgemeines Lebensrisiko" zu rechnen, IMHO.
Gruß
Werner
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Re: Neuer Drilling (iOn) und gleich Langstrecke

Beitragvon wd1951 » Di 16. Feb 2016, 20:37

Hallo Werner,

schön dass du trotz aller wiedriger Umstände doch noch heil zu Hause angekommen bist und meine empfohlene Abschleppstange nicht zum Einsatz kam.
Den wesentlich höheren Zeitaufwand habe ich kommen sehen, wollte dir aber den Mut damals nicht nehmen.
Eine ähnliche Zeitüberschreitung ist mir mir bei meiner Überführungsfahrt von Chemnitz nach Schweinfurt vor über einem
Jahr ebenfalls passiert. Trotz sorgfältiger Planung und doch deutlich kürzerer Strecke (ca.310km) musste ich eine Nacht-
schicht bis früh um 1/2 4h einlegen. Schuld war allerdings eine fehlerhafte Angabe einer Schnellladesäule an der Hofer Autobahn. Riesenladesäule allerdings nur CCS Stecker, damals ausgepriesen als Schnellladesäule für alle E- Mobile. Was blieb mir anderes übrig als an der Tankstelle eine Ladepause von über 4 h einzulegen, leider nicht komplett voll geladen, 30km vor dem zu Hause war Schluß mitten in den Pampas. Anruf meines Sohnes und abschleppen ca. 10km, dann war der Akku soweit geladen, dass es bis nach Hause reichte.
Wie ich aber gelesen habe hatte ich sehr großes Glück nicht das gleiche Schlagloch bei Schweinfurt zu treffen (na gut ich kam von der anderen Seite) :-)
Heute nach über 25000 km mit dem Drilling sehe ich das ganze etwas lockerer und mit größerer Erfahrung zu den max. möglichen Strecken. Ich wünsche dir noch viel Freude mit dem überaus wendigen und agilen Fahrzeug, das wirklich sehr viel Spaß machen kann. Was ebenfalls sehr stark aufbaut ist die fantastische Hilfe die hier gerade Anfängern zu Teil wird, das lässt bei einem wirklichen Ernstfall doch hoffen.
Gruß Walter
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Re: Neuer Drilling (iOn) und gleich Langstrecke

Beitragvon iOnier » Mi 17. Feb 2016, 19:39

wd1951 hat geschrieben:
Hallo Werner,
schön dass du trotz aller wiedriger Umstände doch noch heil zu Hause angekommen bist und meine empfohlene Abschleppstange nicht zum Einsatz kam.

:-)
Den wesentlich höheren Zeitaufwand habe ich kommen sehen, wollte dir aber den Mut damals nicht nehmen.

Na ja; der Felgenschaden durch das Schlagloch am Kreuz Schweinfurt war nicht vorhersehbar (etwa 2 Stunden Zeitverlust), und wenn ich mit der Klimaautomatik / den Heizungsverlusten besser umgegangen wäre (da fehlte mir einfach Information bzw. Erfahrung), dann wäre ich auch ohne Schnarchladen (Bad Brückenau) bis Fulda und von da nach 2, max. 3 (statt so 5!) Stunden weiter nach Kirchheim gekommen. Das hat mich auf der ersten Etappe also 4-5 so nicht eingeplante Stunden gekostet. Ich hätte also komfortabel um 23-24 Uhr in Salzgitter ankommen können, wenn das nicht gewesen wäre.
Ich wünsche dir noch viel Freude mit dem überaus wendigen und agilen Fahrzeug, das wirklich sehr viel Spaß machen kann.

Und das tut es! Nach jetzt bald 2.000 km weiß ich auch schon recht gut über seine Leistungsfähigkeit und Möglichkeiten zur Energieeinsparung Bescheid. Aus Strommangel liegengeblieben bin ich immer noch nicht :-)
Allerdings habe ich vor 3 Tagen die letzten knapp 4 km nach Hause "mit Hilfe der Schildkröte" zurückgelegt.
Was ebenfalls sehr stark aufbaut ist die fantastische Hilfe die hier gerade Anfängern zu Teil wird, das lässt bei einem wirklichen Ernstfall doch hoffen.

In der Tat, und das hat auch ein gut Teil des fantastischen Erlebnisses dieser Überführungsfahrt ausgemacht.
Gruß
Werner
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Re: Neuer Drilling (iOn) und gleich Langstrecke

Beitragvon wd1951 » Do 18. Feb 2016, 12:36

Hallo nochmals,

einige weitere Stromspartipps und allgemeine Hinweise für Dich und und weitere "User" des Drillings:

- durch weitsichtiges vorausschauendes Fahren möglichst selten die Bremse betätigen, sondern Reku. nützen.
- auf langen Gefällstecken (gibts wahrscheinlich aber bei euch im Norden weniger) die N-Stellung nutzen und zum zeitweisen Bremsen auf "D" schalten. In der Leistungsbilanz ergibt dies deutlich mehr Reku als bei normaler Fahrweise.
- im Schildkrötenbetrieb möglichst die Canion App. über die SOC Angabe nutzen, geht wirklich bis 0 %. Damit hat man eine
wesentlich bessere Abschätzung der eigentlichen Restreichweite. Auch hat man die Einzelzellspannungen besser unter
Kontrolle. Der Batterie schadet dies meiner Meinung nach jedenfalls nicht, da im Abschaltfall die Zellenspannung nie
unter 3,2V lag. Laut Datenblatt des Herstellers und vielen eigenen Versuchen wird es erst deutlich tiefer kritisch.(<2,7V)
soweit lässt es die BMS Steuerung sowieso nicht zu) Hier ist ein ziemliches Sicherheitspolster gegen Tiefentladung eingebaut.
In der kalten Jahreszeit immer sofort nach der Fahrt laden. (über die App. hat man die Zellentemp. gut unter Kontrolle)
- Heizungsgehäuse und Hauptzuleitungen möglichst zusätzlich isolieren. (kann die Heizung seither immer in niedrigster
Stufe nutzen und die Aufwärmzeit hat sich deutlich verkürzt) Sonstige Zwangsentlüftungen etwas entschärfen um
die Wärmeverluste zu mindern, nicht zu dicht machen wegen des Scheibenbeschlags.
- Gefällstrecken mit vollem Akku in der kalten Jahreszeit gerade am Anfang der Fahrt mit der Heizung/Sitzheizung, aus-
bremsen, denn bei vollem Akku kann die Rekupierung sonst nicht genutzt werden. Kontrolle am Ecometer.

Weitere Leser bitte ich ebenfalls Ihre positiven und auch negativen Spar-Erfahrungen kund zu geben, dann kann
aus jedem ein Profi im fahren mit dem E-Mobil werden.



Gruß Walter
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Re: Neuer Drilling (iOn) und gleich Langstrecke

Beitragvon Hinundher » Do 18. Feb 2016, 13:11

Mit Aufrüstung der Fahrstufen B/C geht auch noch was ;)
Citroen Saxo Electric seit Juli 2011 , I Bike seit April 2012.
Ab 06 06 2014 ohne eigenen Verbrenner ! Ab 07 10 2015 Peugeot iOn, 100% electric auf der Strasse !
Juli 2018 Rasenmäher "electric" der Verbrenner geht in Rente !
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