I MIEV doch ( nicht) Langstrecken tauglich

I MIEV doch ( nicht) Langstrecken tauglich

Beitragvon docdoro » Fr 3. Mär 2017, 19:30

Nach dem hier schon einige etwas über "Langstreckenfahrten mit dem IMIEV berichtet haben, jetzt hier mein Reisebericht:

Am Wochenende 18.2 -19.2 musste ich von München nach Elfershausen. (liegt an der A7 ca. 30 km nördlich von Schweinfurt) Warum diese Fahrt nicht mit meinem Electricvehikel wagen? Im Vorfeld habe ich eine genaue Routenplanung gemacht. Auch habe ich im normalem Stadtverkehr die Reichweite des Akkus mit und ohne Heizung getestet. Um auf der sicheren Seite zu sein und nicht im Auto festzufrieren (Heizung ist nicht gedämmt) hab ich die Reichweite mit 50 bis 70 km festgelegt. So, hoffe ich, habe ich auch einen Sicherheitsspeicher wenn ich mal nicht an der vorgesehenen Station laden kann. Außerdem habe ich ja auch ein Ladekabel Typ 1 - Typ 2, den Ladeziegel für Schuko und einen Adapter für Campingsteckdosen dabei. Die Stromtankstellen auf der Route habe ich mir ausgedruckt und auch einige der Ausweichstationen. So gerüstet habe ich mich auf dieses Abenteuer eingelassen. Ich musste um spätestens 13 Uhr in Elfershausen sein, bei 6 Stunden mit Routenplaner ausgerechneter Zeit, bin ich also in München schon gegen 5 Uhr gestartet. Vollgeladener Akku, Vorgewärmt und einen Isolierschlauch vom Luftauslass des Fußraumes vom Beifahrer zum Fahrer gelegt. Ich mag keine kalten Füße, warme Unterwäsche und Halbstiefel sind auch Teil der Ausrüstung. Das Wetter ist zum Glück besser geworden, nur noch knapp unter 0 Grad kein Schnee.
Langsam, schön stromsparend, ohne zu starke Beschleunigung an den Ampeln, mache ich mich auf den Weg durch das nächtliche München.
Euro-Rastpark in Schweitenkirchen ist die erste Station zum laden. Es ist noch dunkel, viele Lkw. Und wo ist die Ladestation? Ich sehe sie nicht. Also erst mal einen Parken und dann zu Fuß los suchen. Auf dem Gelände von McDonalds dann ein Riesenschreck, markierte Elektroparkplätze und daneben, NICHTS, keine Ladestation, nur ein Kabel ragt aus dem Boden. Daneben ein nicht angeschlossener roter Starkstromkasten, wie sie auf Baustellen stehen. Soll hier das Abenteuer schon zu Ende sein? Nochmal die Beschreibung gelesen, und auf zur Tankstelle. Tatsächlich hier stehen mehrere Teslacharger und auch eine Säule mit Chamedostecker. Die erste Hürde ist genommen, jetzt muss das Ding mir nur noch Strom geben. Ich probiere hier zum ersten mal meine New Motion Karte aus. Tatsächlich, der Akku wird geladen. Nach 20 Minuten Wartezeit, mit einem Kaffee im Rasthaus gut verbracht, ist der Akku wieder auf 84 %. Es kann weitergehen. Das nächste Ziel ist eine Tank und Rast Ladestation in Kösching.
Zäh fliesender Verkehr, teilweise stillstand, Unfall auf der Gegenfahrbahn, mein Zeitpuffer schrumpft um 30 Minuten dadurch.
Kösching ist in Sicht: Toll die Ladestation schnell gefunden, die Heizung konnte ich bis zum Schluss eingeschaltet lassen. Im eleganten Schwung rückwärts an die Ladesäule rangiert und ganz lässig angesteckt unter den erstaunten Blicken einiger Verbrennerfahrer die dort „ falsch geparkt „ haben. Noch ein kleines Gespräch mit einem Verbrennerfahrer über E-Mobilität und auf zum Frühstück ins Rasthaus, nach 35 Minuten ist der Akku wieder über 80% und es kann weitergehen.
Die nächste Ladestation ist 75 Kilometer entfernt, also heißt es jetzt Energie sparen. Ein passender LKW ist schnell gefunden und mit 90 km im Windschatten sinkt der Akkustand langsamer. Und dann kommt schon wieder ein Stau. Leichter Regen und eine Geschwindigkeit von unter 50 km, na ja, jedenfalls kann ich so mit der gesparten Energie heizen.
So, Nürnberg-Feucht ist erreicht. Es hat etwas gedauert die Säule zu finden, viele LKW die die Sicht versperren. Mittlerweile habe ich eine gewisse Routine beim Anschließen der Strippe bekommen. Ich fühle mich großartig, nur allmählich bekomme ich ein Zeitproblem. Durch den Stau und das Suchen der ersten Ladestation, habe ich einiges an Zeit verloren.
Weiter gehts, das Wetter hat sich gebessert, die Heizung läuft nur noch auf Minimalstufe. Nächster Ladestopp ist dann Aurach Süd bei Erlangen. Und wieder ist alles Problemlos gegangen.
Die nächste Station ist jetzt Kleinlangheim. Hier hab ich dann eine längere Pause fürs Mittagessen eingeplant. Weiter geht’s mit gut gefülltem Bauch und Akku. Voller Elan komme ich in Riedener Wald bei Würzburg an. Aber wo ist diese Ladestation?? Weder zu Fuß noch nach der 3 Runde um die Raststätte irgendwas gefunden. Dann kommt mir die Idee unter der Autobahn hindurch zur anderen Seite zu fahren. Und da ist sie: ich habe auch hier Ladestation gefunden. War etwas schwierig mit dieser Unterführung und der Station auf der anderen Seite. Zurück bin ich dann etwas verkehrswidrig gefahren, um durch die Unterführung wieder auf die andere Seite zu kommen. Aber auch diese Schwierigkeit habe ich gemeistert. Die Zeit ist nun schon recht fortgeschritten, trotzdem entschließe ich mich noch einen Zwischenstopp einzulegen, ich habe Bedenken, dass ich mich auf dem weiteren Weg verfahre und dann der Akkustand zu niedrig ist um gut anzukommen, bin halt vorsichtig. Also noch eine Zwischenstation bei Euro-Rastpark Werneck. Problemloses laden bis auf 60%, leider nicht kostenlos.
Weiter zum Hotel Ulrich, Ankunft kurz nach 13 Uhr, gerade nicht ganz rechtzeitig, aber der erste Teil der Tour ist geschafft.

Sonntag mittags Rückfahrt nach München.
Über Nacht konnte ich den Accu an der hoteleigenen Ladestation nicht ganz voll aufladen, auch ein Leaf wollte sich noch dranhängen, aber bis zum Euro-Rastpark reicht es gut, auch wenn ich noch einen kleinen Abstecher mache um mir etwas die Gegend anzusehen. Bin auch mutiger geworden und nicht mehr mit 90 hinter den LKW sondern durchaus auch mal Höchstgeschwindigkeit, wobei man sieht, wie der Accustand abrauscht. In Werneck dann ein Riesenschreck, die Säule mit dem Chamedostecker ist außer Betrieb. An keiner der anderen beiden Säulen kann ich laden, trotz Ladekabel Typ 1, Typ 2. Die Restreichweite minimal, ob die wirklich bis Riedener Wald reicht? Scheitere ich jetzt hier bei meiner Tour, war ich zu optimistisch, das eine solche Tour mit meinem E-Auto machbar ist? Weiterfahren und hoffen das es reicht? Ich frage in der Raststätte nach einer Schukosteckdose und darf mich tatsächlich an eine dranhängen, um mehr Reichweite zu bekommen, herzlichen Dank dafür. Aber es dauert …. Auf zum nächsten Chamedolader an der Raststätte Riedener Wald. Und hier kommt dann Panik auf, auch hier kann ich nicht laden. Im Display der Säule steht: "diese Ladestation weist einen Fehler auf, bitte kontaktieren sie......" eine 080-nummer. Hoffentlich kann mir da jemand helfen!! Und sonst? ADAC, Abschleppdienst ? Gestrandet.... Ein netter Herr am anderen Ende der Telefonverbindung sagt mir, er wird einen Reset machen und in 5 bis 10 Minuten sollte es gehen, es werden für mich recht lange 5 Minuten. Und dann - Hurra! Herzlichen Dank es hat funktioniert, ich kann laden!!! So nun schmeckt das Essen doppelt gut.
Die nächste Station kenne ich ja nun schon: Kleinlangheim, schnell gefunden und angeschlossen. Die erste Station auf der Rückfahrt völlig ohne Probleme. Dann geht’s nach Erlangen Süd. Und wieder etwas neues für mich, während ich noch lese warum es hier nicht, geht steigt aus dem Tesla jemand aus, sieht mich vor der Ladesäule stehen und kommt zum Helfen. Irgendwer hat den roten Notausknopf gedrückt, zum Entsperren muss er gedreht werden. Vielen Dank noch an den Tesslafahrer, der das für mich gemacht hat.
Voller Elan geht es jetzt wieder weiter Richtung München, leider wird es jetzt schon dunkel, das Schukoladen hat halt gedauert. Die nächste Station ist Nürnberg Feucht. Irgendwie ist der Knoten geplatzt, schon wieder problemloses Laden. Zur Entspannung etwas im Auto gelesen und auch ein kleines Nickerchen versucht, aber dazu ist die Anspannung doch noch zu groß. Nachdem wieder eine gut 80% Akkuladung erfolgt ist, geht es weiter. Nächste Ladestation bei Tank&Rast in Kösching. Mittlerweile ist es dunkel geworden und auch wieder kalt, also wird die Heizung wieder höher gedreht, zusätzlich zur Sitzheizung. Ich hätte mir doch bei der letzten Station die lange Unterhose anziehen sollen, egal. Kösching ist in Sicht und auch die Ladesäulen. Einparken, anstecken, Plausch mit einem LKW-Fahrer über Vor- und Nachteile von E-Autos im allgemeinen und dem IMIEV im Besonderen, schnell noch nach Sanifair und einen heißen Tee getrunken. Dann geht es wieder auf Tour. Schon ist auch die letzte Station auf der Rückreise erreicht, Euro-Rasthof Schweitenkirchen mit Allegro Säule, bin ja gespannt , was das kosten wird. Hier gönne ich mir dann mein Abendessen, denn nach Hause kommen werde ich erst nach 22 Uhr und das ist mir dann schon etwas spät. Während der ca. 40-50 Minuten Ladezeit( jaa, ich hab nach 80 % Ladung nochmal eingeschaltet, ich will viel Saft im Accu für die Heizung) haben. Bestimmt 6 Tesla Fahrer hier getankt, so viele hatte ich bisher noch nicht gesehen. Die letzten Kilometer nach Hause stromer ich dann völlig problemlos. Leider habe ich durch die Anfangsprobleme extrem lange gebraucht über 9 Stunden insgesamt. Bei der nächsten Langstrecke nehme ich vielleicht doch den Verbrenner, zumindest im Winter, mal sehen. Der I MIEV ist halt doch eher ein Stadtauto und dafür hervorragend geeignet kurze Strecken zu bewältigen.
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Re: I MIEV doch ( nicht) Langstrecken tauglich

Beitragvon docdoro » Fr 3. Mär 2017, 19:44

20170217_162545.jpg
Für warme Füße sorgte diese Konstuktion vomm Lufteinstrom des Beifahrerfußraumes zum Fahrer,Isolationsleitungen!!
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Re: I MIEV doch ( nicht) Langstrecken tauglich

Beitragvon PowerTower » Fr 3. Mär 2017, 19:48

Danke für deinen Bericht und dass du so eisern durchgehalten hast. Alle von dir beschriebenen Probleme wurden nicht vom Auto verursacht. Der i-MiEV scheint gut funktioniert zu haben. Korrekt müsste es also heißen: "Ladeinfrastruktur doch (nicht) langstreckentauglich".

Ich habe das auch schon erlebt und umso mehr freue ich mich auf zukünftige Langstrecken, wenn dann alles reibungslos funktioniert. Auf 500 km lässt sich mit optimal verteilter und zuverlässiger Ladeinfrastruktur die Reisezeit im Vergleich zu heute locker um eine Stunde verkürzen, ohne dass man dafür das Auto wechseln muss.
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Re: I MIEV doch ( nicht) Langstrecken tauglich

Beitragvon docdoro » Fr 3. Mär 2017, 20:09

Mit etwas mehr Bateriereichweite wären mir einiges leichter gefallen, ich hätte schneller fahren können und eine nicht funktionierende Ladesäule wäre nicht ganz so schlimm gewesen. Auf die nächste Langstrecke kommt auf jeden Fall ein Adapter Typ 1 Auf Typ 2 mit. Dann habe ich mehr Möglichkeiten zu laden.
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Re: I MIEV doch ( nicht) Langstrecken tauglich

Beitragvon Greenhorn » Fr 3. Mär 2017, 21:35

Immer wieder schon solche 'erste Langstrecke' Berichte.
Aber man ist doch stolz und hat ein gutes Gefühl, wenn man es geschafft hat.
Die nächsten Touren werden entspannter :)
Gruß Bernd
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Re: I MIEV doch ( nicht) Langstrecken tauglich

Beitragvon eidrien » Fr 3. Mär 2017, 22:13

Danke für den Bericht - liest sich sehr interessant :-)

Beste Grüsse, Adrian

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Re: I MIEV doch ( nicht) Langstrecken tauglich

Beitragvon Ion-Fahrer seit 2016 » Fr 3. Mär 2017, 22:35

Toller Bericht, und Respekt so eine Strecke mit dem Drilling zu fahren!!!!!
Aber praxistauglich ist das im Endeffekt nicht, auch ein typ1 typ2 Kabel hilft da nicht viel, das ist ungefähr so langsam wie Schukosteckdose.
Wenn öfter solche Strecken fährst wäre Heizungsisolierung gut (gerade mein Thema). Auto wird wärmer, und vlt. auch kleiner Reichweitengewinn.
Ansonsten ist der Drilling eher ein super Pendlerfahrzeug bin jetzt jeden Tag so 45 km unterwegs und hab deswegen noch nie eine Ladestation woanders gebraucht. Für den Einsatzzweck viel besser als jeder Verbrenner...
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Re: I MIEV doch ( nicht) Langstrecken tauglich

Beitragvon ElektroLeo » Fr 3. Mär 2017, 23:11

Abenteuer im 21. Jahrhundert. Wo gibt es sowas noch?
Für meine Langstrecke ins unbekannte Revier habe ich mir einen Stromgenerator angeschafft. Genauer gesagt einen Inverter mit 3,5kVA Scheinleistung. Leider übertreiben die Hersteller immer und an Wirkleistung kommt nur 2400W heraus. Immerhin reicht es genau für das Ziegelstein-Laden mit 10A. Pro Stunde kommen ca. 15km in die Batterie rein.
Klar dass sowas nicht zum Elektroauto passt aber ein paarmal im Jahr.... Immer noch besser als zu stranden. Im Falle eines Falles fehlen ja nur ein paar Km und die sind schnell aufgeladen.
Eine Sache ist ganz wichtig. Das Ladegerät braucht ein geerdetes Stromnetz. Man muss es also vorgaukeln. Es wird nichts geerdet sondern es wird eine Phase mit dem Schutzkontakt verbunden. Egal welche Phase weil der Stromerzeuger isoliert ist und weder L noch N unterscheidet. Beide Phasen haben gegen Erde ein unbestimmtes Potential. Mein Inverter hat zwei Schukosteckdosen und die eine dient der Scheinerdung und die andere Steckdose nimmt den Stecker des Ziegels auf. Scheinerdung im inneren eines Schukosteckers wird eine Phase mit dem Schutzkontakt verbunden. Dünne Drahtbrücke reicht.
Mein Inverter wiegt ca. 28Kg plus ein paar Liter Bleifrei 95. So kann ich sorgenfrei auf Langstrecke gehen.
Noch ein Tipp für den Winter und Wärme. bei der Bucht habe ich eine 12V Heizdecke gekauft die super wärmt. Kosten ca. 17 €.
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Re: I MIEV doch ( nicht) Langstrecken tauglich

Beitragvon i-MiEVBJ2010 » Fr 3. Mär 2017, 23:11

Zitat: Der I MIEV ist halt doch eher ein Stadtauto und dafür hervorragend geeignet kurze Strecken zu bewältigen.

Der i-MiEV wurde als City Car (=Stadtauto) auf den Markt gebracht.
Was soll jetzt dein Bericht hier Erhellendes zeigen? Wofür hast du diesen Beitrag geschrieben? Ist doch alles längst bekannt.

Hört doch mal auf, ein Auto, das für den Stadtverkehr konstruiert wurde, auf Langstrecken zu schicken.
Dafür gibt es TESLA und OPEL. Alles andere von BMW über Renault bis Nissan) sind "Autos für Stadt und Umgebung".
i-MiEV 88 LiMn2O4-Zellen, Akku seit November 2010 in Betrieb, WAECO MagicSpeed MS 880, Lithium POWERBLOC 12V / 18AH, DAB+-Radio,
20.6.2017: 6-jährig, 64941 km, keine Defekte/Reparaturen, Batt-Kap. 72.9% vom Anfangswert im Februar 2011
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Re: I MIEV doch ( nicht) Langstrecken tauglich

Beitragvon iOnier » Fr 3. Mär 2017, 23:17

Der Bericht zeigt schon, dass die Schnellladeinfrastruktur noch nicht taugt.

Dass Langstrecke mit einem solchen Auto im Alltag keinen Spaß machen würde ist eh klar.

Dass es aber geht, wenn man genug Zeit mitbringt und genügend zuverlässig nutzbare Schnellladestationen verfügbar sind und dass das derzeit einfach nicht gegeben ist gehört halt auch auf den Tisch.

Insofern:
PowerTower hat geschrieben:
Der i-MiEV scheint gut funktioniert zu haben. Korrekt müsste es also heißen: "Ladeinfrastruktur doch (nicht) langstreckentauglich".

+1!

Eigentlich ein Fall für den Ladesäulenpranger :mrgreen:
Gruß
Werner
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