Ein kleines Auto geht auf reisen

Re: Ein kleines Auto geht auf reisen

Beitragvon iOnier » So 15. Okt 2017, 12:00

Nordstromer hat geschrieben:
Hängt stark vom BEV und Verbrenner und vom Einsatzprofil ab.

Eh klar. Ein Ioniq ist effizienter als ein Drilling (dafür aber auch teurer und für manches Profil oversized oder gar ungeeignet) und es gibt kleine Diesel, die sparsamer sind als Dein A2.

Worauf ich hinaus möchte: ein kleiner Diesel kann es kostenmäßig mit einem Drilling u.U. aufnehmen, wenn es letztlich ums Geld gehen und man mit spitzer Feder rechnen muss. Die Anschaffungskosten sind geringer, die Verbrauchskosten vergleichbar und ob die Ersparnis an Steuern und Wartung es dann rausreißt ...

Der Unterschied ist unterm Strich vielleicht gering auf die TCO über die Haltedauer gerechnet, aber mit knappen Budget werden dann die Anschaffungskosten für manchen zwingend den Ausschlag geben.

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Re: Ein kleines Auto geht auf reisen

Beitragvon ikke19 » Do 26. Okt 2017, 22:42

Zurück zum Thema des Threads: Langstrecke(nreise) mit nem Drilling.
Den hätte ich auch eröffnen können, denn ich bin Ende September (22.-25.) von Eschweiler zur http://www.eruda.de/(empfehlenswert!) nach Fürstenfeldbruck gefahren. Streckenlänge ca. 650 km, an einem Stück gefahren - natürlich mit Ladepausen :lol: . Je Strecke waren es 9; natürlich Schnellladen. Also permanente Belastung für den Akku über eine Zeit von 13,5h. Dennoch machte er keine Probleme in Form von Abfall der Antriebs- bzw. Ladeleistung. Allerdings bin ich auch sehr moderat im LKW-Tempo gefahren. Mit den schnellen LKW, wenn der Abstand zum nächsten Ladepunkt nicht ganz so weit war. Bei längerem Abstand immer hinter dem langsamsten LKW. Zähfließender Verkehr im Bereich von Stuttgart kam mir auch entgegen. Wegen der dabei niedrigeren ~, Schleichgeschwindigkeit konnte ich einen Ladepunkt auslassen und brauchte erst die übernächste Lademöglichkeit anfahren. Erstaunlicher Weise war auch kein Chademolader belegt - bis auf einen mit 5min Wartezeit. Das hatte ich anders erwartet und mit gut 14h Reisezeit gerechnet. Staubereinigt wären es ca. 13h gewesen und mithin eine durchschnittliche Reisegeschwindigkeit von ca. 50km/h.

Mein Fazit: Der Drilling ist durchaus auch langstreckentauglich; man muss sich halt nur Zeit nehmen und darf es nicht mit der Höchstgeschwindigkeit übertreiben - LKW-Tempo mit 80-90km/h! 500km pro Tag sind locker möglich.
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