Drillingfahrer im Rhein-Main-Gebiet

Re: Drillingfahrer im Rhein-Main-Gebiet

Beitragvon rp-curl » Fr 28. Okt 2016, 09:28

Vielen Dank für die ausführlichen Antworten.
Das verlinkte Angebot ist das richtige, hätte ich auch gleich verlinken können.

Wenn ich bei der probefahrt ein ähnliches Streckenprofil wie oben gegeben fahre wie viel Aussage kann ich dann aus der Restreichweite ziehen, bzw. gibt es eine Ladestandsanzeige aus der ich dann Schlüsse ziehen könnte?
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Re: Drillingfahrer im Rhein-Main-Gebiet

Beitragvon Heavendenied » Fr 28. Okt 2016, 10:17

Ne Ladestandsanzeige gibt es, aber nur in Form von Balken. Die Restreichweitenanzeige nimmt halt auch frühere Fahrten mit in die Berechnung, das heißt die ist evtl nach nur einer Fahrt dann nicht gleich auf dein "Fahrprofil" zu gebrauchen.
Aber zum abschätzen wäre es schon OK. Wenn du dann deine 70km mit deinem Fahrprofil hinter dir hast müsste die Restreichweite bei den aktuellen Temperaturen noch mind. 40km anzeigen. Die Balkenanzeige vom Akku sollte dann noch 5 Balken haben. Sollte das deutlich weniger sein würde ich davon ausgehen, dass es mit Winterreifen und bei Kälte und Schnee/Regen schon extrem eng wird.

Aber wie gesagt, der Akku ist definitv allein aufgrund der bisher "verbrauchten" Ladezyklen schon deutlich degradiert und wird dir nicht mehr lange Freude bereiten. Überleg dir bitte gut, ob das wirklich Sinn macht und du dann evtl schon im nächsten Winter wieder ein neues Fahrzeug brauchst...
Gruß,
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Re: Drillingfahrer im Rhein-Main-Gebiet

Beitragvon Elko » Fr 28. Okt 2016, 11:56

Hallo, Ich würde die Finger davon lassen, meine Erfahrung mit dem i-MiEV (105.000km) ist das der Akku nach 100.000km schon relativ Schrottreif ist, stehe jetzt mit 3 weitere i-MiEV Fahrer mit annähernt 100.000km in Kontakt, alle haben um die 10 kWh anstatt der 16kWh wie ab Werk, das ergibt eine Praktische Reichweite von 80-60km, im SOMMER also OHNE CaniOn würd ich da schon mal gar nichts machen.

elektrische Grüße
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Re: Drillingfahrer im Rhein-Main-Gebiet

Beitragvon Elko » Fr 28. Okt 2016, 12:16

Heavendenied hat geschrieben:
Das auslesen der Akkudaten mit Can-Ion bei einer Probefahrt ist auch wenig aussagekräftig. Um die Kapazität zu messen müsste man den Akku einmal ganz leer fahren,


Es reicht ein leerfahren bis 50% wenn der Akku dann so schlexcht ist wie meine Vermutung oben (10kWh) dann sind die 5kW mit Heizung und AB fahrt in 30km erledigt, die schafft man relativ schnell da sieht man es gleich, das dann Hochrechnen und man hat die Kapazität.


Heavendenied hat geschrieben:
Die Balkenanzeige vom Akku sollte dann noch 5 Balken haben. Sollte das deutlich weniger sein würde ich davon ausgehen, dass es mit Winterreifen und bei Kälte und Schnee/Regen schon extrem eng wird.


Ne macht sie nicht, die Anzeige sagt der Akku ist zu 100% Voll, egal ob das jetzt 16 oder 10 kWh sind

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Re: Drillingfahrer im Rhein-Main-Gebiet

Beitragvon rp-curl » Fr 28. Okt 2016, 12:36

Ok, ihr habt mich wohl überzeugt, werde mir die Zeit sparen und keine Probefahrt machen.

Als Resultat ziehe ich dann, dass ich bei den Drillingen bei meiner Strecke maximal mit einer Lebensdauer von 100.000km rechnen kann. Das ist für meine weitere Suche auf jeden Fall auch schon sehr Hilfreich.
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Re: Drillingfahrer im Rhein-Main-Gebiet

Beitragvon drilling » Fr 28. Okt 2016, 12:52

rp-curl hat geschrieben:
Als Resultat ziehe ich dann, dass ich bei den Drillingen bei meiner Strecke maximal mit einer Lebensdauer von 100.000km rechnen kann. Das ist für meine weitere Suche auf jeden Fall auch schon sehr Hilfreich.


Ich würde dir raten einen Drilling unter 30.000 km zu suchen, dann solltest du damit 4 Jahre lang deine Pendelstrecke fahren können (ca. 15.000 km im Jahr nach meinen Berechnungen). Danach könnte es für deine Strecke knapp werden. Wenn du für so einen 8000 - 9000 Euro zahlst ist das immer noch sehr günstig für e-Mobilität.
In 4 Jahren wird dann die Auswahl schon viel größer sein.

Sonst eventuell einen älteren Leaf, obwohl bei denen ist es schwieriger welche zu finden die noch nicht viele km gefahren sind und nicht allzuviel mehr kosten.

Alles andere (Zoe usw.) wird deutlich teurer (schon wegen der Akkumiete).
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Re: Drillingfahrer im Rhein-Main-Gebiet

Beitragvon Heavendenied » Fr 28. Okt 2016, 13:04

@elko:
Ich habe mich vielleicht falsch ausgedrückt...
Ich meinte damit, dass die Akkustandsanzeige nach den 70km Testfahrt noch 5 Balken anzeigen müsste, damit ihm der Akku auch im Winter die 70km reicht. Sollte nach der 70km bei diesem Wetter nur noch 2 oder 3 Balken haben würde er die Strecke im Winter nicht schaffen.
Ich hoffe das war verständlicher.
Dass die Akkuanzeige der Drillinge bei vollem Akku auch immer Voll anzeigt ist mir bekannt. Ich glaube das ist auch bei allen E-Autos so. Mir ist lediglich beim Leaf bekannt, der eine extra SoH Anzeige hat (also eine zusätzliche "Akkustandsanzeige", die nicht den Stand der Ladung anzeigt sondern den Zustand des Akkus).

@rp-curl:
Die neuen Drillinge haben einen neuen Zelltyp verbaut, nämlich LEV50N. Bei den Franzosen ist der wohl seit 2012 verbaut worden (also seit dem Wechsel von 88 auf 80 Zellen) und bei Mitsubishi seit 2015. Genau weiß dass leider keiner... Nur bei einem ganz neuen Fahrzeug könnte man wohl ganz sicher sein, diese Zellen zu bekommen. Die sollen deutlich länger halten (unter gleichen Vorraussetzungen bei 1000 Volladezyklen noch 92% Rest, 80% erst nach 5.500 Volladezyklen) und deutlich weniger empfindlich gegen niedrigere und höhere Temperaturen sein.
Aber mit einem solchen Fahrzeug liegt man natürlich in einer ganz anderen Preislage...
Ansonsten eben einen kaufen, der zwar "älter" ist, aber wenig KM gelaufen ist. Die Akkus sind zwar dann sicher auch nicht mehr absolut neuwertig, aber deutlich besser als die bei "deinem" mit über 100.000km.
Aber so oder so solltest du dich darauf einstellen, bei schlechten Verhältnissen (sehr kalt, Schnee etc.) evtl auf der AB etwas langsamer fahren zu müssen oder eine Zwischenladung einzulegen, um die Strecke zu schaffen.
Unter normalen Bedingungen sollte das aber mit den Drillingen problemlos gehen.
Gruß,
Jürgen
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Re: Drillingfahrer im Rhein-Main-Gebiet

Beitragvon Elektrofahrer » Fr 28. Okt 2016, 17:37

So wie es aussieht, ist der Wagen schon verkauft.
Da frage ich mich doch, wer so ein Auto kauft mit den vielen Kilometern.
Gruß
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Re: Drillingfahrer im Rhein-Main-Gebiet

Beitragvon Elko » Fr 28. Okt 2016, 18:05

Elektrofahrer hat geschrieben:
So wie es aussieht, ist der Wagen schon verkauft.
Da frage ich mich doch, wer so ein Auto kauft mit den vielen Kilometern.
Gruß


Als Ersatzteilspender ist er um den Preis noch gut genug
:D

elektrische Grüße
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Re: Drillingfahrer im Rhein-Main-Gebiet

Beitragvon Elektrofahrer » Fr 28. Okt 2016, 18:47

Da hast du auch wieder Recht. Die Ersatzteile sind wirklich extrem teuer.
Gruß
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