Drillinge Laden

Re: Drillinge Laden

Beitragvon Tompressor » So 28. Jan 2018, 16:49

Mit wieviel kW lädt der Drilling eigentlich an der Chademo wenn die z. B. 50kW liefern könnte?
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Beitragvon Elko » So 28. Jan 2018, 17:08

Tompressor hat geschrieben:
Mit wieviel kW lädt der Drilling eigentlich an der Chademo wenn die z. B. 50kW liefern könnte?


An 50kW nimmt er Kurzzeitit 45kW auf und geht dann auf 17-20kW zurück

elektrische Grüße
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Re: Drillinge Laden

Beitragvon iOnier » So 28. Jan 2018, 17:27

Die 80-Zeller (PSA ab etwa 2012) rund 10% weniger, also gut 40 kW max. und ebenfalls kurzzeitig. Natürlich bei allen abhängig von weiteren Parametern wie Temperatur und SoC.
Gruß
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Re: Drillinge Laden

Beitragvon Tompressor » So 28. Jan 2018, 17:44

Danke Euch.
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Re: Drillinge Laden

Beitragvon Craic » Do 8. Feb 2018, 16:33

iOnier hat geschrieben:
Hab's jetzt doch anderes gemacht: ..
pict_2016-05-03_20-09-47.png

:mrgreen:


Hi Werner,

WO ist die "richtige Stelle" am Stecker um den eingebauten Reed Kontakt zu beeinflussen? Oben / unten oder seitlich? Wie nah vom Kabeleintritt?

-Ich habe auch das Problem, dass mein Original-Kabel m. Ziegelstein an einer öffentlichen 16 Amp. Ladesäule nur mit 8 Amp lädt.

MfG, C.
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Re: Drillinge Laden

Beitragvon iOnier » Do 8. Feb 2018, 18:00

Guckstu hier.
Da wird kurz die Stirnseite des Steckers gezeigt. Auf der gedachten Linie zwischen den beiden seitlichen Schutzkontakten ist ein Loch mit metallischen Kontaktfähnchen => das ist dafür, dass der Stecker auch an die französischen Steckdosen mit Schuko-Kontaktpin in der Dose passt. "Gegenüber" auf der gedachten Linie ist noch ein Loch, das aber mit Vergussmasse verschlossen wurde. Da steckt der Reed-Kontakt drin.

Ich weise noch mal darauf hin, dass Schuko-Steckdosen nicht auf die dauerhafte Übertragung von Strömen >12 A ausgelegt sind und im Einzelfall schon mit 10 A Dauerstrom überfordert sein können (nicht umsonst begrenzt der ICCB "standardmäßig" auf 8 A).

Wer diesen "Trick" nutzt sollte wissen, was er tut!
Gruß
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Re: Drillinge Laden

Beitragvon Craic » Do 8. Feb 2018, 18:40

iOnier hat geschrieben:
Guckstu hier.
Da wird kurz die Stirnseite des Steckers gezeigt. Auf der gedachten Linie zwischen den beiden seitlichen Schutzkontakten ist ein Loch mit metallischen Kontaktfähnchen => das ist dafür, dass der Stecker auch an die französischen Steckdosen mit Schuko-Kontaktpin in der Dose passt. "Gegenüber" auf der gedachten Linie ist noch ein Loch, das aber mit Vergussmasse verschlossen wurde. Da steckt der Reed-Kontakt drin.

Ich weise noch mal darauf hin, dass Schuko-Steckdosen nicht auf die dauerhafte Übertragung von Strömen >12 A ausgelegt sind und im Einzelfall schon mit 10 A Dauerstrom überfordert sein können (nicht umsonst begrenzt der ICCB "standardmäßig" auf 8 A).

Wer diesen "Trick" nutzt sollte wissen, was er tut!


Danke für die rasche Hilfe. Danke auch für den Hinweis, was die begrenzte Dauer-Übertragungsleistung von SchuKo Stecker-Verbindungen angeht. Werde vorsichtig testen. :mrgreen:
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Re: Drillinge Laden

Beitragvon iOnier » Do 8. Feb 2018, 19:27

Gern doch. Das Thema wurde auch in anderen Foren schon viel diskutiert.

- Bei Schuko-Dosen in öffentlichen Ladestationen kann man mit einer gewissen Berechtigung davon ausgehen, dass höherwertige Produkte verbaut sein dürften, man will da keine Probleme riskieren, mit rücksichtslosem Umgang durch beliebige Nutzer ist zu rechnen. Insofern wäre ich da einigermaßen vertrauensvoll.

- bei fest installierten Schuko-Dosen zu Hause oder z.B. am Hotel / dem Ferienhaus etc. würde ich die erste Ladung nach z.B. 10 / 30 / 60 Minuten unterbrechen, den Stecker ziehen und die Kontaktpins anfassen. Wenn die dann nicht nennenswert warm geworden sind, ist zumindest die Dose OK - was mit der Verdrahtung dahinter und an Übergangsstellen abläuft weiß man allerdings immer noch nicht. Wenn das Gebäude nicht uralt ist, sollte man aber von einigermaßen korrekter Verdrahtung ausgehen dürfen ... na ja, sollte ...

- Schuko-Kupplungen an Adaptern kann man auch mal von außen anfassen, ich hab' bewusst mal ein Verlängerungskabel ausprobiert, da wurde die Kupplung bei 14 A schon nach 10' unangenehm warm, so dass ich den Ladestrom wieder auf 8 A reduziert habe.

- Günstig sind Kupplungen wie die an meinem Adapter Schuko=>CEE blau, den ich ja hier im Thread vorgestellt habe. Man sieht, dass das Gehäuse der Kupplung im Bereich der Kontakte sehr flach ausgeführt ist, was eine gute Wärmeabfuhr gewährleistet und auch dafür sorgt, dass man Erwärmung durch Anfassen gut spüren kann.

- bei fest installierten Dosen immer darauf achten, dass der "Ziegel" nicht am Kabel hängt und hebelnd Kraft auf die Kontakte ausübt. Z.B. die am ICCB angebrachte Schnur (so vorhanden, an meinem ist eine) zum Aufhängen verwenden (habe sogar schon dafür gedachte Haken an Ladestationen gesehen) oder sich etwas anderes dafür ausdenken (Schnur mitnehmen).
Gruß
Werner
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Re: Drillinge Laden

Beitragvon Craic » Fr 9. Feb 2018, 16:43

iOnier hat geschrieben:
...
- bei fest installierten Dosen immer darauf achten, dass der "Ziegel" nicht am Kabel hängt und hebelnd Kraft auf die Kontakte ausübt. Z.B. die am ICCB angebrachte Schnur (so vorhanden, an meinem ist eine) zum Aufhängen verwenden (habe sogar schon dafür gedachte Haken an Ladestationen gesehen) oder sich etwas anderes dafür ausdenken (Schnur mitnehmen).


Für den vielen guten Rat von Dir kann ich mich mit einer guten Idee für das Aufhängen des Ziegelsteines an der Ladesäule revanchieren: Einfach einen Magneten mit Öse oder Haken kaufen. Den Magneten kann man dann auch für das Beeinflussen des REED Kontaktes im SchuKo Stecker verwenden. Guckste hier: http://www.ebay.de/itm/STARKE-NEODYM-Ma ... zXji9a74sw . C.
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Re: Drillinge Laden

Beitragvon Prius » Sa 10. Feb 2018, 15:05

Hallo,
da ich gelernter Elektriker bin und aktuell in einem Sachverständigen Büro für Elektrotechnik arbeite erlaube ich mir mal meinen Senf beizutragen (Bezogen auf österreichische Vorschriften welche auch demnächst in DE gelten !) :klugs: :

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Wenn sich Kabel oder Steckverbindungen so stark erwärmen das es sehr warm wird so liegt das an zu dünnen Kabeln
bzw. schlechten Steckverbindungen. Wieso ist das so? Eine Drahtleitung hat naturgemäß einen elektrischen Widerstand. Kupfer z.B hat bei 2,5mm² einen spezifischen Widerstand von 0,0065 Ohm per Meter. Da es einen Neutralleiter und Aussenleiter gibt also noch mal zwei. Das wiederum ergibt bei 14A Strom und idealerweise 230 Volt eine Verlustleistung von 5,5Watt pro Meter Kabel! Das ist schon eine kleine Dachrinnenheizung. ;)

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Nun ist auch noch zu bedenken das die Zuleitung zum Ladepunkt schnell mal 20m erreicht. Da kommt schon was zusammen.
Idealerweise hält sich die fühlbare Erwärmung in Grenzen da durch die Kabeloberfläche die Wärme ja abgeführt wird.
Deshalb MÜSSEN Verlängerungs-Kabeltrommeln bei starken Verbrauchern auch abgerollt werden!

o
Würde nun statt einer 2,5mm² Leitung eine 4,0mm² verwendet werden würden sich diese Werte wie folgt reduzieren bezogen auf 1 Meter: 3,46Watt / Das sind immerhin fast 40% weniger!

o
Aber solange das Kabel die Wärme abführen kann ist hier keinerlei Gefahr vorhanden!

o
WICHTIGER ist eine hochwertige Steckdose mit hochwertigen Kontakten (nicht die billigsten aus dem Baumarkt!)
Die üblichen Feuchtraum-Steckdosen sind auf 16A Dauerlast ausgelegt. Kontakte dürfen sich hier nicht nennenswert erwärmen!
Wenn die Steckkontakte eines Schukosteckers sehr warm werden (berührung nicht möglich) dann passt hier etwas nicht.

o
Der saubere ANSCHLUSS einer Steckdose ist besonders wichtig! Die Kontakte selber bestehen ja in der Regal aus einem Metall-
Formteil und haben somit einen nicht messbaren Widerstand. Jedoch gibt es heute überwiegend nur mehr Steckkontakte für die Drähte und hier ist äusserste SORGFALT gefragt beim Anschluss! Die Drähte müssen wie vom jeweiligen Hersteller angegeben ausreichend lang abisoliert werden. (in der Regel 15mm) Der Draht muss absolut GERADE sein wenn er in die Klemme gesteckt wird. Dies da eine gute niederohmiger Kontaktierung NICHT (nur) vom Anpressdruck sondern besonders von der Kontaktfläche abhängig ist! Ein verbogener Draht liegt in der Klemme NICHT vollflächig auf = erhöhter Übergangswiderstand = Erwärmung! Einige hier haben sicher schon mal eine abgeschmohrte Steckdose gesehen.

Zusammenfassend:

o
Zuleitungen im Zweifel 1 Stufe höher wählen! (genaugenommen muss das berechnet werden auf den zulässigen Spannungsabfall von 2,4% (Bezug Nennspannung an Nachzählerleitung !)
o
Wurde eine Leitung verlegt ist deren elektrisches verhalten zu dokumentieren !
(Spannungsabfall <2,4% / Schleifenwiderstände Z-(L-N) / Z-(L-PE) / einhaltung minimaler Kurzschlussstrom - damit die vorgeschaltete Sicherung verlässlich abschaltet!!)
o
Werden Adapterkabel gefertigt diese so kurz wie möglich und sorgfältig (Aderendhülsen!! Löten verboten!!) ausführen!

Ja, das war es von meiner Seite ... unverbindlich und Irrtum ausgeschlossen, übernehme keine Haftung. Im Zweifen an Fachbetrieb wenden!

Gruß
Prius
 
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