Drillinge im Schnee

Re: Drillinge im Schnee

Beitragvon iOnier » Sa 14. Jan 2017, 22:02

"Jeder" Hecktriebler kann da wunderbar ins Schwänzeln kommen oder ausbrechen / schleudern. Dass letzteres vom ESP verhindert werden soll war mir klar, das ihm das so effektiv gelingt hätte ich halt nicht gedacht.

Hinweis: mein letztes Auto davor war ein 124er 200D. Hecktriebler, zwar relativ wenig Leistung, aber auch relativ leicht auf der Hinterachse. Außer ABS keinerlei elektronische Helferlein. Den hätte ich da zwar genauso geradeaus fahren können, hätte dafür aber erheblich mehr Konzentration gebraucht und ganz bestimmt nicht stumpf voll aufs Pedal treten können. Wie gut ein ESP regeln kann ist mir erst jetzt so richtig klar geworden :-)

Dass das Auto unter den Bedingungen derart stoisch seine Bahn zieht hätte ich nicht gedacht. Und war trotz der herabgesetzten Traktion bedenklich schnell auf 80!
Gruß
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Re: Drillinge im Schnee

Beitragvon Mei » Sa 14. Jan 2017, 22:28

Ich muss halt ein wenig lächeln ;)

mit ESP geht alles...

Aber so soll es auch sein.
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Re: Drillinge im Schnee

Beitragvon Mei » Sa 14. Jan 2017, 22:31

iOnier hat geschrieben:
...Dass das Auto unter den Bedingungen derart stoisch seine Bahn zieht hätte ich nicht gedacht. Und war trotz der herabgesetzten Traktion bedenklich schnell auf 80!


Ja,
Leider,
Was macht der bei den 80 km/h, wenn du das Lenkrad voll einschlägst?
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Re: Drillinge im Schnee

Beitragvon iOnier » Sa 14. Jan 2017, 23:07

Mei hat geschrieben:
Ich muss halt ein wenig lächeln ;)

Hab' halt nicht damit gerechnet, dass es soo gut regelt ...
mit ESP geht alles...

Äh, nein ...
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Re: Drillinge im Schnee

Beitragvon iOnier » Sa 14. Jan 2017, 23:11

Mei hat geschrieben:
Was macht der bei den 80 km/h, wenn du das Lenkrad voll einschlägst?

... er wird scheitern bei dem Versuch, die Grenzen der Physik zu überwinden ;-)

Man muss halt immer noch wissen was man tut.
Gruß
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Re: Drillinge im Schnee

Beitragvon eidrien » So 15. Jan 2017, 09:58

Ist mir auch aufgefallen: Losfahren und dann mal "Vollstrom" geradeaus...ESP-Lämpchen flackert nervös, aber das Wägelchen schiesst geradezu geradeaus nach vorne. Kein Schwänzeln, keine Nervosität im Heck - gar nichts. Und schon ist man bei 60ig durch und weiter gehts hoch mit der Geschwindigkeit...

Dachte bislang immer dass Hecktriebler im Winter ein unbändiges Eigenleben haben.

Beste Grüsse, Adrian
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Re: Drillinge im Schnee

Beitragvon drilling » So 15. Jan 2017, 10:00

iOnier hat geschrieben:
Mei hat geschrieben:
Was macht der bei den 80 km/h, wenn du das Lenkrad voll einschlägst?
... er wird scheitern bei dem Versuch, die Grenzen der Physik zu überwinden ;-)


Wie ich im ersten Beitrag sagte sind meiner Erfahrung nach die Drillinge auch wenn durch zu schnelles Kurvenfahren das Heck ausbricht erstaunlich kontrollierbar, bei mir waren es zwar nur 40 km/h (nicht 80) aber wie gesagt es hat mich überrascht wie gut das geht.
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Re: Drillinge im Schnee

Beitragvon iOnier » So 15. Jan 2017, 11:10

Das ist sicher richtig, aber wenn ich bei 80 km/h auf eisglatter Fahrbahn das Steuer "verreiße", also schnell auf maximalen Einschlag gehe oder zumindest sehr weit einschlage würde ich folgende Reaktionen für möglich halten:

1. a) es passiert (fast) nichts, da der Wagen vorn die Haftung schlagartig verliert und über die Vorderräder geradeaus weiterschiebt

1. b) das ESP erkennt den Lenkwinkel über den LW-Sensor und versucht, durch gezielte Bremseingriffe die gewünschte Kurvenfahrt zu ermöglichen (wird also das rechte Hinterrad im Rahmen des Möglichen / des Nötigen abbremsen)

2.) (und damit würde ich auf jeden Fall rechnen, da es die gefährlichste mögliche Reaktion wäre) wenn die Haftung vorne gerade noch reicht, das Fahrzeug in eine Drehung zu versetzen reißt direkt danach durch die Fliehkraft die Haftung an allen 4 Rädern praktisch gleichzeitig ab und das ESP hat fast keine Chance mehr, überhaupt noch irgendetwas zu bewirken => Fahrzeug dreht unkontrollierbar weiter bis der "Schwung" weg ist.

Auf meiner geraden "Teststrecke" wäre 1. a) folgenlos geblieben, 1. b) hätte mich schlimmstenfalls (wenn ich nicht damit rechne und nicht schnell genug reagiere) von der Fahrbahn in den Graben oder an einen Baum befördert und 2.) wäre mit hoher Wahrscheinlichkeit sehr problematisch geworden, da der Untergrund eben nicht perfekt eben und gleichmäßig glatt war, das hätte ggfs. einen heftigen Abflug, evtl. Überschlag gegeben => Versuche dazu mache ich nicht auf einem schmalen Feldweg mit Gräben und Bäumen an den Seiten.
Gruß
Werner
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