Die ersten 150.000 km sind geschafft

Re: Die ersten 150.000 km sind geschafft

Beitragvon Mei » Mi 17. Jan 2018, 23:15

Voll sind alle gleiche.
Heist eben, dass die Zellen balanciert sind, aber eben nicht mehr Fit.
Mit dem Zellentausch ist die Frage, wieviel man dann gewinnt.
Ich selbst würde es machen aus Spass am basteln und dem Forscherdrang.
Aber wenn man die Arbeit bezahlen muss, dann lohnt es sich wahrscheinlich nicht.

Auf der anderen Seite, wenn der Tausch einiger Zellen 1500€ kostet und das Auto dann noch zwei Jahre hält, fährt man günstiger als mit einem Neuwagen ;)
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Beitragvon 0cool1 » Mi 17. Jan 2018, 23:26

Sag mal, du hast doch auch ein Spritmonitorprofil?

Ich hab den iMiev mal vor Jahren (2012 oder so) als Favorit gesetzt :lol:

Auf jeden Fall Glückwunsch zu der Laufleistung, schade dass der Akku nur noch 63% der Kapazität hergibt.
Manchmal hat es Sinn einzelne Zellen auszutauschen, weil der gesamte Akku dadurch runtergezogen wird.

Warum ist der Akku deiner Meinung nach so schlecht? Lädst du oft an CHAdeMO oder lässt ihn lange voll stehen?

Ich hab mit meinen Auto eine ähnliche Laufleistung, eher mehr, geplant..dauert aber noch so 2, 3 Jahre :D
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Re: Die ersten 150.000 km sind geschafft

Beitragvon Mei » Mi 17. Jan 2018, 23:52

0cool1 hat geschrieben:
... schade dass der Akku nur noch 63% der Kapazität hergibt........


https://docs.google.com/spreadsheets/d/ ... edit#gid=0

Liegt aber voll im Trend.
Akkus sind nun mal Verschleisteile.
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Re: Die ersten 150.000 km sind geschafft

Beitragvon Dachakku » Do 18. Jan 2018, 06:19

joloeber hat geschrieben:
Den 2,800 Volt Screenshot habe ich nur gezeigt, weil Stephan nach Extremwerten gefragt hat. Normalerweise sieht das nicht ganz so schlimm aus.


Nur eben dieser Extremwert, aufgrund der Tatsache, dass zur gleichen Zeit andere Zellen 3,65 Volt hatten, zeigt klar dass die 2,8er platt sind. Ich würde mich mal bei der angesprochenen Adresse informieren was der Tausch von ca. 4 Zellen kostet.
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Re: Die ersten 150.000 km sind geschafft

Beitragvon wp-qwertz » Do 18. Jan 2018, 08:44

danke für eure rückmeldungen und der meinung, dass der austausch den akku nicht wieder in den ausgangs-zustand bringt - schade eigentlich, aber auch logisch :D
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Re: Die ersten 150.000 km sind geschafft

Beitragvon joloeber » Do 18. Jan 2018, 08:49

Momentan kommt hier der Eindruck auf, der Wagen sei nicht mehr fahrtauglich. Dem ist aber nicht so. Er wird jeden Tag genutzt.

@Rita
Da sehe ich das Risiko, dass die Franzosen andere Platinen auf den Einzelzellen haben, die dann nicht mit dem Japan-BMS reden können. Dann müssen die auch noch alle umgeschraubt werden, was wiederum die Wahrscheinlichkeit eines Schadens erhöht.

@0cool1
Ja, ich habe ein Spritmonitor Profil, ist ja auch leicht zu finden: Suchkriterien Pkw/Elektro/mehr als 100.000 km. Dann tauchen weniger als 10 Fahrzeuge auf, der Großteil Model S, eine Zoe und ich.
Der Akku ist schon so schlecht, weil Yuasa 2009, als der i-MiEV in Japan eingeführt wurde, noch keine besseren Zellen bauen konnte. Er war nur für 1000 Vollzyklen ausgelegt und die hat er ja auch geschafft.
Ich lade CHAdeMO wenn es notwendig ist, also auf Langstrecke und wenn am Tag noch Extrafahrten anstehen.
Zum Thema lange stehen lassen: mehr als zwei Tage hat der Wagen noch nie Pause gehabt. Das empfinde ich nicht als lang.

@Dachakku
Ich werde noch abwarten. So lange die täglichen 50 km noch gut fahrbar sind, werde ich nichts unternehmen.

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Re: Die ersten 150.000 km sind geschafft

Beitragvon Blue shadow » Do 18. Jan 2018, 09:01

Das freut mich, das einige bis zum ende gerockt werden...

Haben sich ladeverluste vermehrt?
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Re: Die ersten 150.000 km sind geschafft

Beitragvon Heavendenied » Do 18. Jan 2018, 09:16

@joakim:
Vielen Dank für deine ausführlichen Berichte. Es ist denke ich für viele Drilling Fahrer und Interessenten sehr interessant.

Für mich bestätigt sich dabei, was sich die letzten jahre hier schon herauskristallisiert hat. Die "Schwachstelle" der Drillinge ist der (alte) Akku. Eigentlich sollte er (unter Laborbedingungen) nach 1.000 Vollzyklen noch 85% haben. jetzt hat man im normalen Alltag ja nicht unbedingt Laborbedingungen (25°C) sondern eben auch mal deutlich tiefere und deutlich höhere Temperaturen. Dazu kommt die kalendarische Alterung des Akkus. Dies führt also dazu, dass der Akku eben nach 1.000 Vollzyklen "nur" noch irgendwas um 70-80% hat. Das sind ja auch Werte, wie sie hier im Forum schon unter Realbedingungen gesehen haben. Nun hat dieser Akku sicher schon 1.300 bis 1.400 Vollzyklen gesehen und dafür sind selbst die 63% Restkapazität noch ein brauchbarer Wert. Was für mich noch interessant wäre ist, ob es zu extrem langem Balancing kommt (das war das Problem bei den alten Zellen in meinem Vectrix Roller und führte somit zu einem extrem steigenden "Verbrauch" ab Steckdose).

Den Tausch einzelner Zellen halte ich in diesem Fall für absolut sinnlos. Man muss sich dazu auch einfach mal die Entladekurve der LEV50 anschauen. Bei 2,8V ist die Zelle leer, bei 3,5V hat sich noch etwa einen Real-SOC von 5%. Die meisten Zellen haben bei Joakim ja ungefähr 3,5V, während die schlechteste 2,8V hat. Das würde also bedeuten, mit dem Tausch der wenigen schlechten Zellen könnte man (im besten Fall) 5% Kapazität "gewinnen". Demgegenüber stehen viele Stunden Arbeit und die Kosten für die Ersatzzellen. Für jemanden der Spaß daran hat (so wie ich beim selektieren meiner Vectrix Zellen) sicher ne Überlegung wert, aber aus wirtschaftlicher Sicht wie gesagt sinnlos.
Der Tausch einzelner Zellen macht eigentlich immer nur dann Sinn, wenn der Rest der Zellen noch wirklich gut ist (und nicht wie in diesem Fall schon stark degeneriert) und man zu einem vernünftigen Preis an gleichwertige Ersatzzellen kommt.

Das einzig sinnvolle wäre tatsächlich ein kompletter Akku aus einem Unfallwagen, der eine geringe Laufleistung hat. Interessant wäre dabei natürlich noch zu wissen, ob man in einen Drilling mit dem alten 88 Zellen Akku auch einen "neuen" Akku mit 80 Zellen packen kann. Die sollen ja eine deutlich höhere Lebenserwartung haben. Ich vermute aber ganz stark, dass das nicht ohne weitere Anpassungen (Firmware etc) möglich ist...
Gruß,
Jürgen
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Re: Die ersten 150.000 km sind geschafft

Beitragvon Blue shadow » Do 18. Jan 2018, 09:32

Dann würde das teilerneuern nur die verluste beim balancing verringern...

Ist die bauform von 80er und 88er zellen gleich?

Was verlangt der händler für den akkutausch, ohne material?
Zuletzt geändert von Blue shadow am Do 18. Jan 2018, 09:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die ersten 150.000 km sind geschafft

Beitragvon Mercedes W124D » Do 18. Jan 2018, 09:39

Servus,
richtiger Nutzer zu richtigem EV, meine Gratulation. Nix tun und schauen, was passiert!
.
Wir haben bei http://www.wksimonsfeld.at einen sehr frühen iMiEV als Gegenstück mit 50 km am Tag. Reichweite + Nutzung. Auch hier: fährt, fährt und fæhrt.
werner
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