Wird es einen größeren Tank für den Rex geben?

Re: AW: Wird es einen größeren Tank für den Rex geben?

Beitragvon Karlsson » Fr 16. Mai 2014, 09:01

JuergenII hat geschrieben:
Was für Strecken fahrt Ihr hier eigentlich immer?

Das ist kein Akku, der immer bei Fahrtbeginn voll ist.
Da hast Du auf den letzten 5 längeren Fahrten 5 Liter verbraucht, weil immer nur ein bisschen was fehlte. Jetzt kommt eine längere Strecke, für die Du 10 Liter brauchst.
Mit 20 Liter Tank tankst Du garnicht, bei 9 Litern dagegen vor Fahrtantritt und auf der Strecke dann nochmal. Das erste Mal halten für popelige 5 Liter.
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Re: AW: Wird es einen größeren Tank für den Rex geben?

Beitragvon Hasi16 » Fr 16. Mai 2014, 09:31

Hmm, ich würde nur einen Zwischenhalt brauchen, weil der Tank bei Fahrantritt nicht voll sein muss. Und wenn bei der Fahrt der Tank leer geht, dann geht's ja erst Mal auf Akku weiter.

Wie dem auch sei, mein Tank ist seit drei Wochen voll und der Rex ruhig. Ich behaupte mal: Wenn der kleine Tank nervt, für den ist vielleicht ein größerer Tank in einem nicht-EAuto momentan noch die bessere Wahl. ;)

Wie ist das eigentlich mit der Alterung des Benzins? Der Tank ist ja scheinbar besser abgeschottet als in einem normalen Verbrenner, so dass keine Gase entweichen und der Sprit lange hält, oder? Wäre das bei größeren Tanks nicht komplizierter, weil auch mehr Luft drin sein kann?

Und wie ist das EStG §6 zu verstehen?
"bei der privaten Nutzung von Fahrzeugen mit Antrieb ausschließlich durch Elektromotoren, die ganz oder überwiegend aus mechanischen oder elektrochemischen Energiespeichern oder aus emissionsfrei betriebenen Energiewandlern gespeist werden (Elektrofahrzeuge), oder von extern aufladbaren Hybridelektrofahrzeugen, sind die der Berechnung der Entnahme zugrunde zu legenden insgesamt entstandenen Aufwendungen um die nach Satz 2 in pauschaler Höhe festgelegten Aufwendungen, die auf das Batteriesystem entfallen, zu mindern."
Der i3 Rex muss doch überwiegend (also mehr als 50 %) elektrisch fahren können?! Oder hat hier die Aussage "von extern aufladbaren Hybridelektrofahrzeugen" Vorrang?

Viele Grüße
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Re: AW: Wird es einen größeren Tank für den Rex geben?

Beitragvon JuergenII » Fr 16. Mai 2014, 09:47

Karlsson hat geschrieben:
Da hast Du auf den letzten 5 längeren Fahrten 5 Liter verbraucht. Jetzt kommt eine längere Strecke, für die Du 10 Liter brauchst.
Mit 20 Liter Tank tankst Du garnicht, bei 9 Litern dagegen vor Fahrtantritt und auf der Strecke dann nochmal.

Ganz schlechtes Beispiel. Da fahre ich einfach los, tanke einmal zwischen der Fahrt 9 Liter nach und komme mit insgesamt 15 Liter (bei benötigen 10 L) ganz locker ans Ziel. Die Frage die sich stellt ist halt immer wie oft brauche ich dieses Szenario?

Die wenigsten normalen Autofahrer werden den i3 als Fahrzeug für längere Strecken einsetzten. Der REX ist eigentlich nur dazu da, die miserable Winterreichweite auszugleichen. Würde der i3 bei -20 Grad auch die versprochenen 160 bis 200 km schaffen, wäre er in der Tat obsolet.

Ich persönlich gehe davon aus, dass der Tank meines i3 max. einmal zwischen Mai und Oktober gefüllt wird. Der meiste Verbrauch wird in der Zeit wohlauf das Konto des automatischen Wartungsmodus gehen.

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Re: AW: Wird es einen größeren Tank für den Rex geben?

Beitragvon Karlsson » Fr 16. Mai 2014, 11:27

JuergenII hat geschrieben:
Die wenigsten normalen Autofahrer werden den i3 als Fahrzeug für längere Strecken einsetzten. Der REX ist eigentlich nur dazu da, die miserable Winterreichweite auszugleichen. Würde der i3 bei -20 Grad auch die versprochenen 160 bis 200 km schaffen, wäre er in der Tat obsolet.

Wäre bei mir nicht so. Also bei mir scheidet er aus weil zu teuer für Zweitwagen, zu klein für Erstwagen.
Aber einen Antrieb dieser Art wünsche ich mir auch und würde damit wie heute auch eben alles fahren. Da gehören auch mehrtägige Fahrten ans Mittelmeer dazu.
Und auf der Autobahn ist das total blöd mit wenig Restreichweite.
Und für 2 Personen und 2 Wochen Urlaub ist er ja doch groß genug.

Die Alterung des Benzins ist ziemlich egal. Da schreiben die UL Piloten in den Foren auch immer, ob der 6 Monate alte Sprit von vor dem letzten Winter zu entsorgen sei - nein, einfach aufbrauchen, es funktioniert.
Zuletzt geändert von Karlsson am Fr 16. Mai 2014, 11:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wird es einen größeren Tank für den Rex geben?

Beitragvon JuergenII » Fr 16. Mai 2014, 11:47

Karlsson hat geschrieben:
Aber einen Antrieb dieser Art wünsche ich mir auch und würde damit wie heute auch eben alles fahren. Da gehören auch mehrtägige Fahrten ans Mittelmeer dazu.
Und auf der Autobahn ist das total blöd mit wenig Restreichweite.

Da herrscht wohl 100% Einigkeit unter allen Diskutanten. Heute sind EV's noch Fahrzeuge für die Betuchten unter uns, die meisten dazu noch mit fragwürdigem Altgasnutzen und einer Infrastruktur die teilweise als Armselig zu bezeichnen ist.

Jeder wartet wohl auf einen bezahlbaren Wagen in der Größe der europäischen Mittelklasse mit der Reichweite eines Model S. Das wird auch in den nächsten Jahren kommen. Bis es soweit ist, müssen wir uns wohl oder über an dem gebotenen erfreuen und hoffen, das Teslas Erfolgsstory in den nächsten Jahren fortgeschrieben wird. Tesla ist der einzig ernst zu nehmende Gegner für die konventionellen Hersteller, der in der Lage ist, entsprechende Fahrzeugkonzepte zeitnah umzusetzen.

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Re: Wird es einen größeren Tank für den Rex geben?

Beitragvon Karlsson » Fr 16. Mai 2014, 12:09

JuergenII hat geschrieben:
Jeder wartet wohl auf einen bezahlbaren Wagen in der Größe der europäischen Mittelklasse mit der Reichweite eines Model S

Die Devise ist da bei mir so wenig wie möglich und so viel wie nötig. Daher hätte ich gern einen Wagen der größe Toyota Aygo (sichere 100km im Winter ist voll ok) und dazu noch einen der Größe Octavia Kombi oder Focus Kombi. Also 500 Liter Kofferraum, AHK mit 75kg Stützlast für 2 Fahrräder + 2 Kinderfahrräder und auf das Dach muss noch eine Box gehen, falls es mal ganz eng wird.
Das erstere ist quasi ein E-Up oder i-Miev und das zweite würde ein Otlander PHEV erfüllen - wenn auch mit Kanonen auf Spatzen geschossen.
Bezahlbarkeit für die Masse sei mal dahin gestellt.

In 20 Jahren hätte ich dann außerdem statt dem der Größe Aygo (=Kitaflitzer) einen Wagen der Art MX5. Klein, hübsch, billig, offen. Nur bitte noch elektrisch.
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Re: AW: Wird es einen größeren Tank für den Rex geben?

Beitragvon HED » Fr 16. Mai 2014, 13:16

Karlsson hat geschrieben:
Cng ist nur ein bisschen weniger CO2 und der RE ist eh nur für gelegentlichen Gebrauch. Da ist der Nachteil der schlechteren Verfügbarkeit doch unnütz.
Weniger CO2 geht auch mit E85 (ich unterstelle mal, dass kein Regenwald dafür abgeholzt wird). Das ist aber trotzdem besser verfügbar.
Ich glaube den RE würde ich bei halb vollem Akku nur anmachen wenn ich sicher weiß, dass es nicht reichen wird.
Aber auch wenn es elektrisch knapp wird, kann man sich dran wagen - das ist doch einfach mal ein Vorteil, der den größten Schrecken der frühen E-Mobilität entschärft.


Ach, CNG hat ganz entscheidene Vorteile, ist aber für den i3 nichts, das die Falschen zu schwer und sperrig werden. Man könnte sie nirgends unterbringen, außer im Kofferraum, den man dann nicht mehr nutzen kann.

Aber dennoch mal die Vorteile von CNG

- Schonung der Erdölreserven
- Weniger Umweltverschmutzung bei den Transportwegen
- Sauberere Verbrennung (weniger Schadstoffe)
- Keine Rußpartikel
- 2,5 x so flächeneffzient wie regenerativ erzeugte Flüssigkraftstoffe vom Acker
- Extrem hohe Oktanzahl eignet sich bestens für hoch verdichtete Motoren (weniger Verbrauch, bei gleicher Leistung)
- Geringer besteuert
- Großes Zukunftspotenzial
- Na ja und halt der Preis.


Bem i3 würde sich eher ein LPG Tank anbieten, aber auch dafür müsste Motor angepasst werden. Sinn macht das eigentlich keinen.

Für E85 wird in Brasilien ganz viel Regenwald abgeholzt. Un Deutschland ist das nicht der Fall. Allerdings ist CNG E85 vorzuziehen, weil eben die Fläche für die gleiche Energiemenge bei flüssigen Kraftstoffen 2,5 mal so groß sein muss!

Aber ich muss ehrlich sagen, generell sind Kraftstoffe vom Acker mit einen erheblichen Nachteil behaftet. Die Fläche sollte immer für Nahrung gebraucht werden, oder Viehnutzung.

Erst bei Bio-Kraftstoff der dritten Generation (aus Bio-"Abfällen") oder etwa Gülle oder Stroh, ist das ganze eine Alternative!

Aber auch nur dann, WENN sicher gestellt ist, das die Silos der Biogasanlagen dicht halten und kein Methan in die Atmosphäre gelangt.


Wobei man sagen muss, das es "Bio-Abfälle" im eigentlichen Sinne nicht gibt. Der "Abfall" kann für einiges genutzt werden. Man kann viel aus Stroh herstellen.

Da unsere Felder aber eh überdüngt sind, bietet sich Gülle von Nutztieren gut für den Methanisierungsprozess an.
HED
 

Re: Wird es einen größeren Tank für den Rex geben?

Beitragvon JuergenII » Sa 17. Mai 2014, 17:37

Das Rätsel über den "neuen" Hochleistungsakku des i3 ist gelöst:
Nun hat BMW Licht in die Sache gebracht - und die Fans des Stromers wohl ziemlich enttäuscht: "Es gab ein Missverständnis im spanischen i3-Konfigurator wegen einer internen Sonderausstattung „Stärkere Stromversorgung“ für die 12V-Batterie, die als Hochvolt-Batterieupdate missinterpretiert wurde", teilt BMW auf Anfrage von FOCUS-Online mit. Die 12 Volt-Batterie dient dem Wagen als Stromversorgung, wenn der Fahrakku leer ist, damit auch im Stand Beleuchtung und andere Funktionen gewährleistet sind.
Quelle: Focus-online

aber es gibt Hoffnung:
So ganz sollte sich Tesla allerdings nicht auf den Lorbeeren ausruhen: "Wir arbeiten dran", heißt es von BMW auf die Frage nach einem neuen Power-Akku. Denn so wie es momentan aussieht, sind sowohl der i3 als auch der Plug-In-Sportler i8 echte Image-Lokomotiven für den Autobauer.


Juergen
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