rex wirklich notwendig?

rex wirklich notwendig?

Beitragvon ccr65 » So 12. Jan 2014, 11:19

ich erlaube mir nochmals darauf hinzuweisen, dass der Rex eigentlich nicht sinn der Sache ist
der i3 ist ein e-Auto - weitere strecken sind derzeit nicht sein ziel

der verzicht auf die Wärmepumpe und der zusätzliche aufwand für den otto mit den deutlichen mehrkosten ist meiner Meinung nach gründlich zu überdenken

daher sollte noch vor der Bestellung überlegt werden, ob die paarmal nicht auch ein bestehendes Fahrzeug mit größerer Reichweite im Bekanntenkreis geliehen werden kann. der zusatzeffekt ist ja, dass dann diese Person auch in den genuss des e-fahrens kommt, wenn er in dieser zeit sogesehen als Gegenleistung den i3 probefahren kann. wir wollen ja auch die anderen überzeugen! das ist natürlich ein längerdauernder prozess

ist wirklich ein verbrennungsmotor im i3 erforderlich, oder kann gute Planung und die Bereitschaft zu Kompromissen dieses extra kompensieren?
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Re: rex wirklich notwendig?

Beitragvon ulmerle » So 12. Jan 2014, 11:48

Auf die Gefahr hin zu provozieren sei mir die Frage erlaubt, ob bei manchen i3 Käufern durch die Elektromobilität lediglich das eigene Image aufpoliert werden soll, man im Grunde aber weiter einen Verbrenner mit dessen Vorzügen fahren möchte? Einer fragt ja auch schon nach einem größeren Benzintank. :lol:

Ich habe in meinem Schnarchlader Thread versucht zu erklären, warum schnelles Laden bei unserer Zoe so wichtig ist und wir deshalb keinen REX benötigen, so einfach ist das für uns! :D
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Re: rex wirklich notwendig?

Beitragvon RegEnFan » So 12. Jan 2014, 11:57

Nur ein kleines Beispiel:

Wenn ich zum Bergsteigen an den Alpenhauptkamm fahren möchte, dann fehlen mir beim i3 vielleicht 30-40km.
Auf den Parkplätzen zu den Bergen wirst Du niemals eine Ladestation finden. Das bedeutet ich muss 200km mit meinem alten stinkenden Diesel fahren wenn ich am Wochenende dorthin will.
Mit Rex bedeutet das vielleicht 40km mit Benzin.
Das ganze jetzt vielleicht bis zu zweimal am Wochenende.
Da frage ich jetzt welche Variante wohl ökologischer ist?
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Re: rex wirklich notwendig?

Beitragvon ccr65 » So 12. Jan 2014, 12:00

ulmerle hat geschrieben:
Auf die Gefahr hin zu provozieren...

warum provozieren? es gibt für jeden ein eigenes Forum - dies ist nicht ihres
ich möchte in ruhe mit gleichgesinnten i3-fans diskutieren, da ist ihre Bemerkung ganz einfach formuliert - wieder einmal, fehl am platz
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Re: rex wirklich notwendig?

Beitragvon wasserkocher » So 12. Jan 2014, 12:04

Ich sehe das ganz pragmatisch: Der Markt wird das entscheiden.
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Re: rex wirklich notwendig?

Beitragvon endurance » So 12. Jan 2014, 12:05

Izh brauch auch keinen REX (hab aber auch noch einen weiteren Verbrenner :(). Kann aber durchaus Situationen verstehen, bei denen das Ding Sinn (im Sinne von ist Bequemer, einfacher) macht.
Schnelladung hilft halt nur wenn es die Säulen dazu gibt - und selbst 22kW gibt es längst nicht überall. Bei mir ist z.b: Stuttgart selber mit Säulen zugepflastert aber außenrum wird es teilweise schon dürftig (speziell mit reduzierter Winterreichweite).
Bergfahrt ist auch so ein Beispiel - hier könnte man sich aber durchaus ein Auto leihen, wenn man es nicht permanent braucht.

Ich hätte eine Benzin/Diesel(stand)heizung als Option, die auch den akku wärmt, für sinnvoller gehalten. Sind zwar keine erneuerbaren Energien aber der Wirkungsgrad als Heizung sollte besser sein als der für Vortrieb.

==> Wenn es nur um wenige Tage im Jahr geht -> Leihwagen oder Öffi - ansonsten, Verbrenner oder im Übergangsfall eben Rex oder Tesla (Preis muss passen). Jedem das seine.
Zuletzt geändert von endurance am So 12. Jan 2014, 12:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: rex wirklich notwendig?

Beitragvon ulmerle » So 12. Jan 2014, 12:06

ccr65 hat geschrieben:
ulmerle hat geschrieben:
Auf die Gefahr hin zu provozieren...

warum provozieren? es gibt für jeden ein eigenes Forum - dies ist nicht ihres
ich möchte in ruhe mit gleichgesinnten i3-fans diskutieren, da ist ihre Bemerkung ganz einfach formuliert - wieder einmal, fehl am platz


Sorry, ich wollte "Ihnen" natürlich nicht auf den Schlips treten, Ihre Nachbarn werden das Geknatter des REX aber durchaus hören. :lol:
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Re: rex wirklich notwendig?

Beitragvon ulmerle » So 12. Jan 2014, 12:13

endurance hat geschrieben:
Izh brauch auch keinen REX (hab aber auch noch einen weiteren Verbrenner :(). Kann aber durchaus Situationen verstehen, bei denen das Ding Sinn (im Sinne von ist Bequemer, einfacher) macht.
Schnelladung hilft halt nur wenn es die Säulen dazu gibt - und selbst 22kW gibt es längst nicht überall. Bei mir ist z.b: Stuttgart selber mit Säulen zugepflastert aber außenrum wird es teilweise schon dürftig (speziell mit reduzierter Winterreichweite).
Bergfahrt ist auch so ein Beispiel - hier könnte man sich aber durchaus ein Auto leihen, wenn man es nicht permanent braucht.

Ich hätte eine Benzin/Diesel(stand)heizung als Option, die auch den akku wärmt, für sinnvoller gehalten. Sind zwar keine erneuerbaren Energien aber der Wirkungsgrad als Heizung sollte besser sein als der für Vortrieb.


Die Frage ist doch, wo ist die Grenze zum Hybriden und ist der BMW i3 mit REX tatsächlich nicht eher zu dieser Gruppe zu zählen?

Es wir auch fraglich sein, ob Städte wie Stuttgart, Ludwigsburg oder Konstanz die Sonderparkausweise für reine Elektrofahrzeuge auch an BMW i3 Besitzer mit REX ausgeben! Ich weiß es nicht aber ich vermute eher nicht. :o
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Re: rex wirklich notwendig?

Beitragvon ccr65 » So 12. Jan 2014, 12:18

RegEnFan hat geschrieben:
Nur ein kleines Beispiel:

Wenn ich zum Bergsteigen an den Alpenhauptkamm fahren möchte, dann fehlen mir beim i3 vielleicht 30-40km.
Auf den Parkplätzen zu den Bergen wirst Du niemals eine Ladestation finden. Das bedeutet ich muss 200km mit meinem alten stinkenden Diesel fahren wenn ich am Wochenende dorthin will.
Mit Rex bedeutet das vielleicht 40km mit Benzin.
Das ganze jetzt vielleicht bis zu zweimal am Wochenende.
Da frage ich jetzt welche Variante wohl ökologischer ist?


für diesen fall ist es leider noch zu früh für den i3 - die nächste akkugeneration in ein paar jahren erfüllt diese vorgaben sicher
sie haben aber auch viel Geld in ihre haus-Elektrik investiert, da wäre die frage nach einem neuen diesel erlaubt
die frage nach einem Leihauto für genau diesen fall ist ja das Thema das auch BMW erkannt hat
und wenn auch gleichgesinnte freunde mit auf tour gehen, wäre ja auch ein Auto mit genug Reichweite eine alternative

ich weiß, dass nicht alle ohne Rex auskommen wollen, meine Einstellung hat sich aber aufgrund von solchen Diskussionen geändert und ich habe meinen Rex-Zusatz bei der Bestellung gestrichen
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Re: rex wirklich notwendig?

Beitragvon NotReallyMe » So 12. Jan 2014, 12:29

ccr65 hat geschrieben:
ich erlaube mir nochmals darauf hinzuweisen, dass der Rex eigentlich nicht sinn der Sache ist
der i3 ist ein e-Auto - weitere strecken sind derzeit nicht sein ziel


Es braucht gar keine richtig weite Strecken um den REX zu motivieren. Ich hatte es in meinem zweiten 50 Cents Testbericht mit einem "Tasse Kaffee"-Ladeversuch kurz beschrieben: Wie bekannt lädt der I3 an einer 11 kW Säule nur mit 3,7 kW, man kann also an vielen Säulen nicht "mal eben" in erträglicher Zeit eine nennenswerte Menge Strom nachtanken. Die Stromtankstellen werden in Zukunft mit der Verbreitung der neuen E-Modelle auch immer öfter belegt sein. Für die spontanen Mobilitätsentscheidungen des Alltags bekommt man auch nicht auf die Schnelle den Ersatz organisiert. VW koppelt die "Ergänzungsmobilität" z.B. nur an ganz bestimmte Verleihstationen, die auch am Wochenende schlechte Öffnungszeiten haben. Für all das ist es doch eine phantastische Einrichtung die Notladefunktion gleich mit an Bord zu haben. Jedes ohne Strom liegengebliebene oder wegen der oben beschriebenen Probleme gar nicht erst gekaufte Elektrofahrzeug wird die Akzeptanz dafür weiter mindern. In diesem Sinne soll sich jeder der es braucht (persönliche Entscheidung!) den REX ordern, auch wenn ich selbst nicht diesen Weg gehen werde.
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