BMW i3 und der REx - Eine geniale Kombi!?

Re: BMW i3 und der REx - Eine geniale Kombi!?

Beitragvon herrmann-s » Mo 8. Mai 2017, 12:56

das problem ist halt nur die statistik die offenbar untergeht. schau dir mal an wieviel % beim durchschnitts-rex-fahrer der rex anspringt. da kommen noch 2 dinge hinzu.
der rex spingt schon bei 6% an dh die rex-fahrer haetten ohne rex noch weiter fahren koennen
2. das gewicht.
eventuell sogar noch
3. ist 0% akku rex != 0% beim bev . beim bev hat der akku noch freigegebene reserven sozusagen unter 0% der rex hat das nicht.
(wenn ich das richtig weiss... aber ohne garantie!)
herrmann-s
 

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Re: BMW i3 und der REx - Eine geniale Kombi!?

Beitragvon midimal » Mo 8. Mai 2017, 13:18

endurance hat geschrieben:
Du hast schon recht - es geht ohne, aber eben nur mit Komforteinbußen. Wir sind eben doch eine recht verwöhnte Gesellschaft. Eine BEV wäre für viele gut nutzbar sie trauen sich aber nicht.


oder haben einfach keinen Bock immer wieder auf Reise nachzuladen
Zusätzlich mit REX kannst Du auf der AB ganz normal 130fahren (versuch das mal mit einem 60Ah BEV)

JuergenII hat geschrieben:
powmax hat geschrieben:


Und da jetzt einige Ladeanbieter meinen, sie könnten E-Fahrzeuge in fast unseriösen Höhen abzocken, fahre ich halt mit Benzin weiter. Passiert immer dann wenn ich umgerechnet mehr als 80 Cent pro kWh zahlen muss.


YUP das sage ich auch immer wieder - es wird mit REX (zumindest die Fahrt) billiger und man ist schneller am Ziel (120KM nach"laden" in 30Sek :lol: :lol: :lol: )
Zuletzt geändert von midimal am Mo 8. Mai 2017, 13:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: BMW i3 und der REx - Eine geniale Kombi!?

Beitragvon nono » Mo 8. Mai 2017, 14:27

eCar hat geschrieben:
Wobei man dazu sagen muss, dass der REX hier eigentlich im falschen Fahrzeugkonzept steckt, da der i3 als reines Stadtfahrzeug ausgelegt ist. Konzeptionell sinnvoller wäre er in Fahrzeugen wie dem e-Golf, dem Ioniq oder dem Model 3.

Dass der i3 ein Stadtauto ist, wage ich zu bezweifeln. Es gibt genug Fahrer, die auch längere Strecken regelmäßig damit absolvieren.
Ich fahre wöchentlich rd. 500 km, davon 2x170km Autobahn und habe im Vergleich zu meinem vorherigen Skoda Superb 1.6 TDI Greenline (was sich ja im Nachhinein als Witz herausgestellt hat) keinerlei Komforteinbußen. Eher das Gegenteil, denn der i3 macht sogar auf Langstrecke inkl. DAP und Stauassistent richtig Spaß.

flieger_flo hat geschrieben:
In der aktuellen Situation des Infrasturktur-Ausbaus ist er ein Kaufkriterium für das Fahrzeug bei sehr vielen Leuten und in meinen Augen der einzig richtige Hybrid-Ansatz (großer Akku, kleiner Tank).

Grundsätzlich ist die Kombination großer Akku und kleiner Verbrenner sinnvoller, als umgekehrt und ist eben eine Brückentechnologie für Fahrer mit Reichweitenangst oder einem gewissen Maß an Bequemlichkeit.
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Re: BMW i3 und der REx - Eine geniale Kombi!?

Beitragvon Solarmobil Verein » Mo 8. Mai 2017, 14:47

nono hat geschrieben:
Dass der i3 ein Stadtauto ist, wage ich zu bezweifeln.
Er wurde von BMW höchstselbst als "Fahrzeug für den urbanen Bereich" beworben.

nono hat geschrieben:
Es gibt genug Fahrer, die auch längere Strecken regelmäßig damit absolvieren.
Jo, sicher geht das.
Soll auch Leute gegeben haben, die mit dem Trabi von Rostock an den Plattensee und sogar wieder zurück gefahren sind.
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Re: BMW i3 und der REx - Eine geniale Kombi!?

Beitragvon midimal » Mo 8. Mai 2017, 15:19

Du willst doch nicht versuchen einen DDR Trabi mit einem Hightec I3 zu vergleichen? :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
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Re: BMW i3 und der REx - Eine geniale Kombi!?

Beitragvon flieger_flo » Mo 8. Mai 2017, 15:22

Will er auch gar nicht, sondern nur zeigen, dass die Menschen das, was ihnen zur Verfügung steht gerne mal umwidmen, um ihre Ziele zu erreichen - entweder aus Bequemlichkeit oder weil es keine (vernünftigen) Alternativen gibt.

Genau das machen wir hier alle mit unseren 20kWh-BEVs, wenn es auf Fernreise geht. Klar könnte ich nach Berlin auch mit unserem Tesla fahren, aber da kostet mich der km einfach mehr als das doppelte, also fahre ich unvernünftig mit dem i3 und brauche 2h mehr (oder werf den REX an, aber ehrlich: wer macht das, wenn es Alternativen gibt?).
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Re: BMW i3 und der REx - Eine geniale Kombi!?

Beitragvon didi007 » Mo 8. Mai 2017, 17:43

Ich fahre den REX jetzt seit einem Monat, habe 1800 km drauf ( 80% Autobahn ) und hätte den Verbrenner bislang nicht gebraucht. Trotzdem ist es beruhigend, nicht darauf angewiesen zu sein, dass eine Ladestation frei ist.

P.S. Enttäuscht bin ich ein wenig von der Leistung des REX. Ich habe es gestern ausprobiert: REX bei 75% anmachen und schauen bei welcher Geschwindigkeit das Ladeniveau gehalten werden kann. Es waren bei mir 105 km/h ( Tacho ) !!!
Gut, wir waren zu dritt unterwegs, es hatte 12 Grad Aussentemperatur und die Reifen hätten etwas mehr Luft vertragen.
Aber: Eigentlich bin ich von ca. 120 km/h ausgegangen.
i3 94A Range Extender seit 04/2017
90% elektrisch, 10% fossil (wegen mangelnder Infrastruktur)
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Re: BMW i3 und der REx - Eine geniale Kombi!?

Beitragvon RegEnFan » Mo 8. Mai 2017, 21:50

So richtig nützlich wird der Rex wenn der Akku langsam schwach wird, so wie es jetzt bei mir der Fall ist.
Ursprünglich hat die Akkukapazität ja zum Fahrprofil gepasst. Jetzt wo ich bereits >15% verloren habe wird es langsam knapp.
In einem Jahr müsste ich mir ohne Rex dann ein neues Auto (oder Akku) kaufen.
So kann ich dem ganzen etwas entspannter entgegensehen, auch wenn mich der Kapazitätsverlust natürlich ärgert.
Vor allem weil ich scheinbar der einzige bin der darunter leidet. Habe wohl mal wieder das große Los gezogen...
40 qm Solarthermie mit 10,5m3 Pufferspreicher. 26,6 kWp Photovoltaik mit 16,2 kWh LiIon-Speicher.
i3 Rex
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Re: BMW i3 und der REx - Eine geniale Kombi!?

Beitragvon endurance » Mo 8. Mai 2017, 22:00

OT
Ob Du der einzige bist mit Kappaverlust lass ich mal dahin gestellt. Falls BMW am oberen Ende mit einem deutlichen Puffer gearbeitet hat fällt ein Verlust am Anfang nur nicht auf.
Seit Anfang Feb zeichne ich ja kontinuierlich die SOC_MAX Stände auf und mit der Apperweiterung wird das auch sehr einfach anzeigbar. Bei mir ist die Tendenz zumindest klar ersichtlich - hoffe noch auf eine Besserung im Sommer oder aber einfach einen Softwarebug. Die Reichweite ist noch nicht merklich weniger, allerdings liege ich ja meist auch noch >18kWh Kappa.
2017-05-08_22h57_43.png
PV 18,2kWp - BHKW EcoPower 1.0, 30kWh LiON Sunny Island System
BMW i3 60Ah (Verbrauch ca. 13,8kWh/100km; SW: I001-16-07-506) - Technikblog: https://okedv.dyndns.org/wbb/wcf/
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Re: BMW i3 und der REx - Eine geniale Kombi!?

Beitragvon PowerTower » Mo 8. Mai 2017, 22:31

Da sieht man mal wieder, wie unterschiedlichdie Anforderungen sind.
- Ich fahre trotz 18 kWh Akku Strecken bis 550 km rein elektrisch in vertretbarer Zeit.
- Und andere finden, dass ein mit 33 kWh gut bestücktes Auto nur für die Stadt gebaut wurde und Fahrten jenseits der Ortschaft zur Zitterpartie werden.

Erst letztens habe ich einen 94er i3 (blau) an einer Tanke gesehen. Er hatte seinen Rex mit frischem Kraftstoff versorgt. In Anbetracht der fast doppelt so großen Batterie stelle ich mir dann immer die Frage wie man es schafft, das Ding im Alltag leer zu bekommen. Sicher gibt es unterschiedliche Wohnorte, Arbeitswege und Lebenseinstellungen. Der Eine findet 20 Minuten am Schnelllader verschwendete Lebenszeit, der Andere genießt es, nutzt die Zeit sinnvoll oder schaltet einfach mal ab. Davon abgesehen muss man mit dem großen Akku ja ohnehin weniger öffentlich laden, selbst bei Freizeitfahrten.

Ich persönlich finde den aktuellen i3 aus technischer Sicht optimal gestaltet für unsere urbane Gegend (= Deutschland). 33 kWh + 11 kW Lader + 50 kW CCS + Wärmepumpe = super Gesamtpaket. Ich könnte mir vorstellen, dass der Rex mit zunehmenden Ausbau der Ladeinfrastruktur an Wert verliert. Ich würde ihn jedenfalls nicht geschenkt haben wollen, weil der i3 als BEV einfach schon ein tolles Auto ist und der Rex einfach ein Fremdkörper in diesem Konzept darstellt. Das ist aber nur meine Meinung und jeder muss diese Entscheidung für sich selbst treffen. Wenn der Rex hilft, mehr i3 auf die Straße zu bringen, soll es mir recht sein.

Was ich jedoch nicht nachvollziehen kann ist die immer weiter voranschreitende Reichweitenschlacht. Hier liest man ja immer von 80, 100 oder sogar schon von 150 kWh Akkus. Es werden bei Weitem nicht alle 40 Millionen PKW in Deutschland die Reichweite eines Tesla benötigen. Viel sinnvoller ist es, wenn jeder das Fahrzeug kauft, das für seinen Alltag gut passt. Und das ist heute schon oftmals mit den 30-40 kWh Akkus gegeben. Größere Akkus bedeuten mehr Gewicht, mehr Rohstoffeinsatz und höhere Kosten.
Zuletzt geändert von PowerTower am Mo 8. Mai 2017, 22:37, insgesamt 1-mal geändert.
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