Zuhause Laden mit 7,4 kW

Re: Zuhause Laden mit 7,4 kW

Beitragvon JuergenII » Mo 17. Feb 2014, 09:45

energieingenieur hat geschrieben:
marfuh hat geschrieben:
Das bisschen Schieflast interessiert doch keinen.

Warum ist es für einige so schwer, sich an technische Vorschriften zu halten? Diese Vorschriften mögen nicht immer für jeden nachvollziehbar sein, vll. sind sie auch nicht immer sinnvoll oder gar zeitlich überholt, ABER: Im Zweifelsfall geht es darum, dass alle Menschen, die am elektrischen System arbeiten/betreiben/nutzen, sich darauf verlassen können müssen, dass diese Vorschriften von ALLEN eingehalten werden und das gesamte Netz zuverlässig funktioniert.

Sehe ich ähnlich. Dazu kommt ja noch, dass der Unterschied zwischen normkonformen Laden mit 4,6 kW zur Schieflastproblematik mit 7,4 kW ja jetzt auch keine Welten sind. Vor allem wenn man die zeitige Ladereduzierung des i3 betrachtet.

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Re: Zuhause Laden mit 7,4 kW

Beitragvon HED » Di 18. Feb 2014, 05:31

Andererseits, die Nachbarn belästigen einen mit lauten PKW, Diesel PD oder Sportauspuffen.

Ich sehe da kein Problem. Wenn man ein E-Auto fährt, tut man seinen Nachbarn was gutes. Allerdings würde ich das vorher mit der Versicherung erklären, im Fall der Fälle.

Das deutsche Stromnetz ist stabil.
HED
 

Re: Zuhause Laden mit 7,4 kW

Beitragvon energieingenieur » Di 18. Feb 2014, 07:47

HED hat geschrieben:
Andererseits, die Nachbarn belästigen einen mit lauten PKW, Diesel PD oder Sportauspuffen.

Das ist erlaubt. Schieflast ist nicht erlaubt! Das mag uns nicht passen, derzeit ist es aber nunmal so. Und auch Menschen, die von sich selbst glauben, sie tun etwas Gutes, haben sich daran zu halten. Das ist das Grundprinzip einer funktionierenden Gesellschaft.

HED hat geschrieben:
Ich sehe da kein Problem. Wenn man ein E-Auto fährt, tut man seinen Nachbarn was gutes. Allerdings würde ich das vorher mit der Versicherung erklären, im Fall der Fälle.

Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass dir die Versicherung einen Freifahrtschein für etwas gibt, was gegen geltenden technischen Vorschriften verstößt...

HED hat geschrieben:
Das deutsche Stromnetz ist stabil.

Könnte GENAU DAS vll. damit zu tun haben, dass wir in Deutschland relativ restriktive Technische Anschlussbedingungen haben, die u.a. die Schieflast begrenzen?

Stabil ist das Stromnetz übrigens von sich aus überhaupt nicht, aber die Damen und Herren in den Netzleitwarten schaffen es bisher immer noch ganz gut, sämtliche Schwankungen auszuregeln... Ein Job der zunehmend schwieriger wird. Wir sollten denen das Leben nicht noch schwerer machen.
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Re: Zuhause Laden mit 7,4 kW

Beitragvon ideefix » Di 18. Feb 2014, 07:52

@HED Widerspruch:

Die TAB bestehen. Diese wurden durch die Stromnetzbetreiber erlassen und sind grundsätzlich bindend. Allerdings soll es schon vorgekommen sein, dass ein Stromnetzbetreiber hiervon eine Ausnahme zugelassen hat, nachdem er über die geplanten Maßnahmen informiert wurde.
Also: Entweder mit 4,6 kW einphasig laden oder vor Installation anderer Technik beim Netzbetreiber nachfragen.
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Re: Zuhause Laden mit 7,4 kW

Beitragvon Parklückenzähler » Di 18. Feb 2014, 09:15

Das Problem liegt meines Erachtens darin, daß man zwar ohne Probleme eine 22-KW Ladestation anmelden kann, diese aber nur einphasig nutzt.
Solange EV-Fahrer eine verschwindend geringe Minderheit sind, wird dies seitens der VNB bestimmt toleriert.
Sollte diese Minderheit aber weiter wachsen, kann ich mir durchaus vorstellen, daß die VNB z.B. durch Vorgabe der Phasenbelegung (dies geschieht jetzt auch schon bei der PV-Einspeisung) dieses Problem in den Griff bekommt.
Wichtig hierbei ist allerdings, daß die Ladestation angemeldet wird!
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Re: Zuhause Laden mit 7,4 kW

Beitragvon Major Tom » Di 25. Feb 2014, 16:11

Ich hänge mich 'mal an diesen Thread ran ;-)

Nach allem was ich bisher gelesen habe, ist das Laden mit knapp 7 kW wegen der Schieflastproblematik nicht zulässig.
An öffentlichen Ladestationen wird aber genau so geladen. D.h. doch, dass es möglich ist. Die Frage ist jetzt unter welchen Bedingungen?
Muss es ein spezieller Anschluss sein?
Reicht es wenn es ein Gewerbebetrieb ist?
Muss eine gewisse Last auf dem Anschluss sein, so dass die Schieflast nicht auffällt?
....
Ich habe keine Ahnung
Aber irgendwo ist das bestimmt geregelt, oder?
ciao
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Re: Zuhause Laden mit 7,4 kW

Beitragvon stromer » Di 25. Feb 2014, 16:29

Major Tom hat geschrieben:
Nach allem was ich bisher gelesen habe, ist das Laden mit knapp 7 kW wegen der Schieflastproblematik nicht zulässig.
An öffentlichen Ladestationen wird aber genau so geladen. D.h. doch, dass es möglich ist.


Zulässig ist das Laden mit 7,4 kW auch an öffentlichen Ladesäulen nicht. So jedenfalls war die Aussage der EnBW-Hotline.
Möglich ist das trotzdem. Nur blöd, daß die Verantwortung auf den Kunden abgewälzt wird anstatt die Bestimmungen hierzu zu ändern. In anderen Ländern ist das doch auch kein Problem. Einige Leaf-Fahrer würden sich jedenfalls freuen. Nissan ist in diesem Punkt leider nicht so mutig wie BMW.
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Re: Zuhause Laden mit 7,4 kW

Beitragvon Major Tom » Di 25. Feb 2014, 16:36

Wirklich ? Das kann ich mir aber so nicht vorstellen. Die Folge wäre doch, dass ich mit dem i3 nie mit mehr als 4,6 kW laden könnte.
Die EnBW Ladesäulen sind im ChageNow Verzeichnis von BMW enthalten, es wäre dann schon ziemlich absurd wenn man die Säulen dann nicht voll nutzen könnte.
ciao
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Re: Zuhause Laden mit 7,4 kW

Beitragvon achimha » Di 25. Feb 2014, 16:42

Da stellt sich mir wieder die Frage, wie ich erkennen kann, mit welcher Leistung mein i3 aktuell lädt. Gibt es da im Auto wirklich keine Anzeige?
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Re: Zuhause Laden mit 7,4 kW

Beitragvon Major Tom » Di 25. Feb 2014, 16:54

Ich habe noch keine Anzeige gefunden. Du kannst aber zwischen 3 Stufen auswählen (in der Art: gering, reduziert, maximal).
ciao
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