Schluß mit Lustig

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Beitragvon tobacco » Sa 21. Okt 2017, 11:42

Die alten Drehstromzähler werden bei uns derzeit durch neue, elektronische Zähler oder „Smart Meter“ ersetzt. Genannt auch AMIS (Automatisches Metering- und Informations System)

Die neuen Stromzähler sammeln umfassende Daten über das Nutzungsverhalten der Kunden, an denen vor allem die Energieunternehmen selbst interessiert sind.

Den Einbau des elektronischen Zählers kann der Kunde nicht ablehnen.

Verbrauchsspitzen, die den genehmigten Haushaltsanschluss übersteigen können nun überwacht werden.

Meine, vom konzessionierten Elektriker installierte und an die EVU (Elektroversorgungsunternehmen) gemeldete Ladestation wurde inzwischen überprüft und offiziell genehmigt.
Eine einmalige Strombereitstellungsgebühr (wegen allgemeiner Leitungsverstärkung) wurde für die Betreibung dieser 11KW Anlage eingehoben.
Ich glaube, die Möglichkeit für eine eigene Ladestation gibt es kaum bei Miet- und Eigentumswohnungen mit Tiefgarage, als auch bei Reihenhäuser.

Es „Kostet“ zwar, aber ich kann dadurch legal, sicher und komfortabel meinem vielgeliebten Bild die nötige Power zuhause type2mässig verpassen.
Dateianhänge
AMIS-2D-Film-Blog21.jpg
Smart Meter
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Re: Schluß mit Lustig

Beitragvon Fluencemobil » Sa 21. Okt 2017, 11:49

tobacco hat geschrieben:
Eine einmalige Strombereitstellungsgebühr (wegen allgemeiner Leitungsverstärkung) wurde für die Betreibung dieser 11KW Anlage eingehoben.

Wurde dein Anschluss verstärkt, oder der der Straße?

Hätten sie die "Leistungsverstärkung" auch für eine CEE 16A Dose verlangt?
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Re: Schluß mit Lustig

Beitragvon Vanellus » Sa 21. Okt 2017, 12:06

tobacco hat geschrieben:
Ich glaube, die Möglichkeit für eine eigene Ladestation gibt es kaum bei Miet- und Eigentumswohnungen mit Tiefgarage, als auch bei Reihenhäuser.


Du brauchst möglicherweise die Zustimmung des Eigentümers des Stromanschlusses ("möglicherweise" deshalb, weil du ja für den Anschluss eines Föhn oder eines Wasserskochers auch keine Zustimmung benötigst). Bei Eigentumswohnungen wegen der baulichen Änderungen die Zustimmung der Eingentümergemeinschaft (in DE). Wenn du Eigentümer eines Reihenhauses bist, kannst du natürlich eine Ladestation errichten auf deinem Grundstück zur Ladung deines Autos auf deinem Grundstück. Warum nicht?
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Re: Schluß mit Lustig

Beitragvon Helfried » Sa 21. Okt 2017, 12:07

tobacco hat geschrieben:
Eine einmalige Strombereitstellungsgebühr (wegen allgemeiner Leitungsverstärkung) wurde für die Betreibung dieser 11KW Anlage eingehoben.


Warum lädst du zu Hause mit 11 kW, wenn das etwas kostet?

Sorry für die (ernst gemeinte) Frage, bei mir ist Elektroauto immer noch mit "kostenlos" im Hinterstübchen verankert.
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Re: Schluß mit Lustig

Beitragvon Fidel » Sa 21. Okt 2017, 12:47

Der abgebildete Zähler muss übrigens nachgeeicht oder ausgetauscht werden, weil er schon acht Jahre alt ist...
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Re: Schluß mit Lustig

Beitragvon Misterdublex » Sa 21. Okt 2017, 12:57

Hallo,

die Daten dürfen die bei Privaten nicht sammeln. Ich hatte das in einem anderen Threat schon einmal zusammen subsumiert.
Was sehr interessant sein dürfte:

Ein Adapterkabel CEE rot --> Typ 2 fällt formell nicht unter den Begriff Ladestation nach Ladesäulen-VO (auf diese beziehen sich bei der Begriffsbestimmung alle anderen Vorschriften), so dass lediglich eine Wallbox anzuzeigen ist. Ein NRGKick oder o.ä. nicht.
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Re: Schluß mit Lustig

Beitragvon tobacco » Sa 21. Okt 2017, 17:05

@ Fluencemobil
Fürs Detail ist es ratsam immer den örtlichen Elektrikermeister des Vertrauens damit einzubinden, und wie auch immer meinen Thread man betrachten mag, es ist so wie es ist.

@ Vanellus
Alles Ok, aber ich glaube es scheitert meistens an einer starken und teuren Zuleitung, auch bei mehreren Interessenten.

@ Helfried
Eigentlich schon zum 2.x „Danke für dein Mitleid“

Es gibt auf der Welt nichts gratis – es erbringen höchstens Andere die Leistung.

Bei einem Elektrofahrzeug, ohne NoVa (Normverbrauchsabgabe), ohne KFZ-Steuer, geringe Wartungskosten, und ein wenig Stromkosten – zugegeben, beträgt die Wertverminderung bei einem E-Neufahrzeug dann über 90% - beim Kauf auf "Pump" noch viel mehr - darüber schweigt man sich aber aus.

Die Energiekosten in unserem Haushalt für Heizung, Warmwasser, Licht, Kochen, Waschen, usw. betragen nicht einmal 3% unseres Einkommens. Jetzt kommen also noch ca. 1 % für Elektroauto dazu. Für die Anschaffung unserer Fahrzeuge geben wir bald schon mehr als 25% aus.

Sollte ich da nur 1km, 1Minute dazu verschwenden, um die Energie fürs Elektroauto irgendwo, irgendwie gratis heranzukarren ? Wegen nur 1nem % vom Gesamtbudget ? Bin doch kein armes, dummes Würstchen!
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Re: Schluß mit Lustig

Beitragvon Vanellus » Sa 21. Okt 2017, 17:19

tobacco hat geschrieben:
@ Vanellus
Alles Ok, aber ich glaube es scheitert meistens an einer starken und teuren Zuleitung, auch bei mehreren Interessenten.



Wenn du nicht Eigentümer bist, brauchst du in jedem Fall deren Zustimmung. Die Kosten einer evtl. zu verstärkenden Zuleitung sind dann eine andere, weitere Sache.
Wenn du aber Eigentümer des Anschlusses bist, liegt es doch bei dir. Unser 22 Jahre altes Haus hat einen 43 kW-Anschluss. Da wir nie auch nur 20 kW gleichzeitig benötigen, ist in jedem Fall noch Luft für einen 22 kW-Anschluss für das Auto. Da muss nichts verstärkt werden.
Das sieht natürlich anders aus, wenn der Hausanschluss deutlich schwächer ausgelegt ist.
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Re: Schluß mit Lustig

Beitragvon tobacco » Sa 21. Okt 2017, 17:49

@Vanellus

Vielleicht haben andere Netzbetreiber verschiedene Bestimmungen.

Für den Betrieb der Wallbox 11Kw ergab sich angeblich ein 7Kw Anschlusswert lt. Gleichzeitigkeitsfaktor o.ä.
Ich hatte damals vor über 40J die Kosten eines Anschlusswertes von 5,5Kw zu leisten.
Musste nun 1,5Kw nachkaufen. (€ 360.-)
Der Haushaltsanschluss ist nun 35A der Subverteiler Wallbox 20A abgesichert.
Die Zuleitung musste dadurch selbstverständlich nicht verstärkt werden.
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