Neue Steckdose; was dem Elektriker sagen?

Re: Neue Steckdose; was dem Elektriker sagen?

Beitragvon Ampera » Sa 14. Feb 2015, 15:41

Ich lass mir in der Lagerhalle/Garage eine CEE 32A Steckdose mit 2-Tarif-Zähler vom Elektriker installieren.
Arbeiten Bauseits = Eigenregie Materiel vom Elektriker.
Zuleitung ab Alter Steckdose in der Etage über mir. Länge Kabel ca. 6 m mit Schutzrohr verlegen. Da alte Steckdose ohne Nulleiter ist wird Kabel vom Sicherungskasten zu alter Steckdose gewechselt. ca. 12m 5x6mm2.
Arbeiten Elektriker Zähler mit Funkuhr installieren und anschliessen. Kabel im Sicherungskasen und bei Abzeigung alte Steckdose anschliessen. Stecker CEE 32A montieren.

Offerte alles ohne Arbeiten Bauseits 2'500.00 sFr. Zeitberechnung Arbeiten Elektriker 6 Stunden Elektiker und 3 Stunden Lehrling.

Das mal zu schweizer Preisen. :x
Gruss Joe

2009 - 2015 Renault "Zebra" Twingo
23.03.2012 - 03.02.2015 Opel Ampera
2013 I-Miev
2015 KIA Soul EV
Ampera
 
Beiträge: 404
Registriert: Sa 15. Dez 2012, 15:06

Anzeige

Re: Neue Steckdose; was dem Elektriker sagen?

Beitragvon soberholzers » So 15. Feb 2015, 09:22

Liebe Alle

herzlichen Dank für die guten Tipps und Hinweise.

Vielleicht zur Ergänzung unserer Situation: der i3 ist als 2. Fz gedacht, da der aktuelle BMW 330d inzwischen etwas selten geschäftlich genutzt wird. Da leidet er v.a. unter den Kurzstrecken. Familie mit 5 schulpflichtigen Kindern mit den üblichen Hobbies, eine etwas chaotische, aber sehr liebenswerte Frau (...). Familienwagen mit 8 Plätzen, Diesel, gleiches Kurzstrecken-Problem.

D.h. es muss einfach und schnell sein. Werde wohl den Tipp von kai berücksichtigen und es wohl für die Zukunft richtig machen (22 kW), falls es irgendwie möglich ist. Man weiss ja nie, wie sich das mit dem EV noch entwickeln wird. Mir ist inzwischen bewusst, dass ich auch mit Schnellladeoption den i3 nur mit 7.4 kW laden kann und es wohl noch mit dem Stromlieferanten klären muss, was ich installieren darf. Und falls es wirklich mal zu einer sehr langen Fahrt mit ungünstig gelegenen Ladepunkten kommt, nehme ich halt den Peugeot. D.h. aktuell bin ich nicht auf etwas Mobiles wie crohm oder so angewiesen.

Somit muss ich dem Elektriker mitteilen, dass er 5x10mm2 verlegen muss, gut abgesichert, am besten noch mit einem eigenem Stromzähler im Keller - und ich werde ihm die Wallbox meiner Wahl vorher zeigen. Wallboxes gibt es ja genug. Aktuell bin ich etwas auf die Amtron eingeschossen, werde mich da mal informieren (fest installiertes Kabel, gutes Design, passt genau an meinen schmalen Pfosten zwischen den beiden Autoabstellplätzen etc.).

Besten Dank nochmals - auch für weitere Tipps, ob ich noch auf dem richtigen Weg bin (möchte parat sein, wenn dann in ein paar Wochen der i3 geliefert wird).

Beste Grüsse - soberholzers
"Glaube ist wie das Zwitschern der Vögel am Morgen, wenn es noch dunkel ist."
BMW i3 BEV, Tesla ≡ reserviert, crOhm 22kW, EVSE1 H32 V), PV mit 6.48kWp, Pelletsheizung Kollektoren; für die Familile Peugeot Expert Tepee (8 Plätze) mit DPF
Benutzeravatar
soberholzers
 
Beiträge: 59
Registriert: Do 12. Feb 2015, 18:12
Wohnort: CH-Arbon (Bodensee)

Neue Steckdose; was dem Elektriker sagen?

Beitragvon fabbec » So 15. Feb 2015, 09:32

Ich würd Standart 22kw Wallbox mit eigenem Zähler nehmen dann bist du für alles gerüstet und für die Zukunft sicher!
Wenn dein Haus die 22kw oder 7,4kw 1phasig nicht kann, kannst du in den meisten Wallboxen reduzieren

Viel Spaß mit dem i3
mit eAuto rund um die Welt https://www.nomiev.com/80edays/blog/ oder fb /NoMiEVmobility/
Tesla 1000EUR Rabat Referral link: http://ts.la/detlef8569
fabbec
 
Beiträge: 1128
Registriert: So 16. Feb 2014, 14:04

Re: Neue Steckdose; was dem Elektriker sagen?

Beitragvon rollo.martins » So 15. Feb 2015, 09:48

Frage: Hast du 16A dreiphasig in der Garage? Das reicht. 16A einphasig reichen fürs Laden über Nacht im Prinzip auch. Evtl. gibt die Leitung das ja her.

Wieviel kostet euch zudem der Allgemeinstrom jedes Jahr, und wie viele Jahre kannst du den Allgemeinstrom zahlen mit dem Geld, das du für die neue Leitung plus Zähler zahlst? Evtl lohnt es sich, dem Nachbarn zu versprechen, den Allgemeinstrom ganz zu übernehmen, bis er auch ein E-Auto hat. Das kommt in einigen Jahren spätestens. Dann wirds aber wohl Zeit für eine neue Leitung...

Oder ihr fixiert den Anteil des Nachbarn am Allgemeinstrom da, wo er heute ist.
rollo.martins
 
Beiträge: 1565
Registriert: Mo 8. Jul 2013, 21:29
Wohnort: Schweiz, 8001 Zürich

Re: Neue Steckdose; was dem Elektriker sagen?

Beitragvon soberholzers » So 15. Feb 2015, 14:50

@rollo.martins: Gute Idee, aber: der Nachbar ist allerdings schon älter und alleinstehend. Glaube nicht, dass er noch ein Elektroauto zulegt. Und bei unserem Nachwuchs könnte es schon noch eher möglich sein, man weiss ja nie. Denke, dass es so oder schwierig ist, die nächsten 10 Jahre irgendwie zu planen. Möchte vorerst maximale Flexibilät - natürlich zum geringsten Preis :P - mal sehen. Allenfalls könnte ich mehrere Zähler installieren oder eine Box montieren, die das anbietet.

Ich werde also mal zusehen, welche Leitungen ich zu welchem Preis am optimalen Ort installieren kann. Sicherlich werde ich noch prüfen, wie hoch die vorhandene Leitung belastet werden kann. Dreiphasig ist sie sicherlich nicht. Vielleicht lässt sie sich doch gut nutzen und ich kann den Allgemeinstrom von dort draussen auf mich nehmen, da der Anteil sehr gering ist (der ist höher beim gemeinsam genutzten Tumbler und Waschmaschine - darum geht es vor allem beim Allgemeinstrom).

Halte euch auf dem laufenden und werde mal mit der Stadt klären, was sich maximal tun lässt.

Beste Grüsse - soberholzers
"Glaube ist wie das Zwitschern der Vögel am Morgen, wenn es noch dunkel ist."
BMW i3 BEV, Tesla ≡ reserviert, crOhm 22kW, EVSE1 H32 V), PV mit 6.48kWp, Pelletsheizung Kollektoren; für die Familile Peugeot Expert Tepee (8 Plätze) mit DPF
Benutzeravatar
soberholzers
 
Beiträge: 59
Registriert: Do 12. Feb 2015, 18:12
Wohnort: CH-Arbon (Bodensee)

Re: Neue Steckdose; was dem Elektriker sagen?

Beitragvon soberholzers » Mi 18. Feb 2015, 17:52

Es gibt Neuigkeiten, der Elektriker war hier und das Versorgungswerk hat mir auch noch geschrieben:

Wir wohnen im einem DEFH, welches eine Absicherung der Zuleitung von 40A hat. Und die beiden Parteien je 25A. Zudem ist in der Schweiz an den meisten Orten (wegen Schieflast-Problem) einphasig nur 16A erlaubt, also 3.7kW. Bekomme nun eine Offerte über die Verlegung der Kabel (5x10 mm2) bis zum Autoabstellplatz. Dann bin ich leitungsmässig gerüstet für 22kW, obwohl das aktuell nichts bringt.
Als Option rechnet er mir noch den Update auf 32A für unseren Teil des Hauses. Bringe dann somit einphasig die 7.4kW hin, was nicht erlaubt, aber möglich ist (der Kollege vom EW hat erwähnt, dass es dazu keine offiziellen Regelungen gibt und sie es im Prinzip nicht verbieten können, wenn ich dann mit 7.4kW lade, also 32 A). Natürlich immer vorausgesetzt, dass die Installation korrekt ist.

Werde nun mal die Offerte abwarten und dann entscheiden, was ich tue. Meine Firma gibt mir einmalig CHF 1'000.- an eine beliebige Wallbox. Die Installationskosten muss ich selbst übernehmen.

Zusatzfrage, da ich den Wagen noch nicht habe: was und wo muss ich konfigurieren, mit welchem Strom geladen wird? Gibt es allenfalls noch Abstufungen zwischen 16 und 32 A, sodass ich dem EW ein wenig entgegenkommen könnte. Mir ist bewusst, dass je nach Ladestand der Batterie automatische Anpassungen vorgenommen werden. Denn ich möchte schon ein wenig mehr als die 3.7kW laden können.
Zudem kann ich mir vorstellen, anderen E-Fahrern den Anschluss zugänglich zu machen. Und die sind dann auch froh, wenn mindestens 11kW dreiphasig geht (was ja so oder so gegeben ist, da 16A ja erlaubt ist).

Immer noch alles korrekt soweit?

Beste Grüsse - soberholzers
"Glaube ist wie das Zwitschern der Vögel am Morgen, wenn es noch dunkel ist."
BMW i3 BEV, Tesla ≡ reserviert, crOhm 22kW, EVSE1 H32 V), PV mit 6.48kWp, Pelletsheizung Kollektoren; für die Familile Peugeot Expert Tepee (8 Plätze) mit DPF
Benutzeravatar
soberholzers
 
Beiträge: 59
Registriert: Do 12. Feb 2015, 18:12
Wohnort: CH-Arbon (Bodensee)

Re: Neue Steckdose; was dem Elektriker sagen?

Beitragvon Tideldirn » Mi 18. Feb 2015, 18:46

Hi soberholzers,

Besorgen dir am besten diese Ladestation:

http://rtp-service.de/?page_id=100

Vorteil ist, dass du dir nur eine 32A Drehstromdose setzen lassen musst. Dort steckst du die Station einfach an.
Bei Bedarf kannst du die Station auch mitnehmen und das beste ist, dass du den maximalen Ladestrom von 6 bis 32 Ampere stufenlos über ein Potentiometer einstellen kannst.
Drehstrom einfach auf 28A oder so, dann sind alle glücklich ;)
Zugegeben es gibt schönere Ladeboxen, aber diese kannst du wie gesagt auch mal mitnehmen und an anderen Drehstromdosen schneller laden.
Gruß,

Wolfgang
______________________________________________________________________________

Die BMW i3 BEV Kofferraumerweiterung jetzt für 421,99€ bestellen bei: wolfgang.kern@wokeby.de
Benutzeravatar
Tideldirn
 
Beiträge: 487
Registriert: Do 20. Nov 2014, 21:53

Re: Neue Steckdose; was dem Elektriker sagen?

Beitragvon Soul EV » Mi 18. Feb 2015, 19:26

soberholzers hat geschrieben:
Es gibt Neuigkeiten, der Elektriker war hier und das Versorgungswerk hat mir auch noch geschrieben:

Wir wohnen im einem DEFH, welches eine Absicherung der Zuleitung von 40A hat. Und die beiden Parteien je 25A.

Als Option rechnet er mir noch den Update auf 32A für unseren Teil des Hauses.


Also bei 32A für die Haushälfte wird es mit 22 KW sehr knapp, da noch andere Verbraucher im Haus aktiv sind. Die einphasigen 7,4 KW kannst Du somit auch vergessen. Hab ja auch im Lager eine 32A CEE die nur mit 25 A Abgesichert ist. leider. Aber 11KW ist auch nicht schlecht.
Gruss Joe

20.09.2009 bis 02.07.2015 Zebra Twingo
23.03.2012 bis 03.02.2015 Opel Ampera
10.09.2013 I-Miev 1
23.04.2015 Soul EV
10.07.2015 I-Miev 2
Benutzeravatar
Soul EV
 
Beiträge: 359
Registriert: Di 20. Jan 2015, 22:49

Re: Neue Steckdose; was dem Elektriker sagen?

Beitragvon saftschleuder » Mi 18. Feb 2015, 21:08

Tideldirn hat geschrieben:
Hi soberholzers,

Besorgen dir am besten diese Ladestation:

http://rtp-service.de/?page_id=100

Vorteil ist, dass du dir nur eine 32A Drehstromdose setzen lassen musst. Dort steckst du die Station einfach an.
Bei Bedarf kannst du die Station auch mitnehmen und das beste ist, dass du den maximalen Ladestrom von 6 bis 32 Ampere stufenlos über ein Potentiometer einstellen kannst.
Drehstrom einfach auf 28A oder so, dann sind alle glücklich ;)
Zugegeben es gibt schönere Ladeboxen, aber diese kannst du wie gesagt auch mal mitnehmen und an anderen Drehstromdosen schneller laden.

³Genau so hab ich es auch gemacht. Klappt wunderbar und ist flexibel.
saftschleuder
 
Beiträge: 26
Registriert: Mi 16. Jul 2014, 19:29

Re: Neue Steckdose; was dem Elektriker sagen?

Beitragvon rollo.martins » Mi 18. Feb 2015, 22:06

Vielleicht kannst du mit dem Elektriker schauen, welche Phase die am wenigsten belastete ist und die anhängen als erste? Ok, state of the art wird das nicht sein...
rollo.martins
 
Beiträge: 1565
Registriert: Mo 8. Jul 2013, 21:29
Wohnort: Schweiz, 8001 Zürich

Anzeige

VorherigeNächste

Zurück zu i3 - Laden, Ladeequipment

 
  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag
  • Ähnliche Artikel im Blog

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 4 Gäste