Ladeverhalten des BMW i3

Re: Ladeverhalten des BMW i3

Beitragvon kai » Do 30. Jan 2014, 22:16

Hi,

wer sucht, der findet ..

Ladekurve und Zeiten BMW i3 mit 7,4kw.

bmw-i3/zuhause-ohne-schieflast-mit-7-4kw-laden-t2676-120.html#p61330

Gruß

Kai
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Re: Ladeverhalten des BMW i3

Beitragvon Curio » Do 30. Jan 2014, 23:07

... in der Tat richtig schlechte Nachrichten für die PV Lader hier...

Bleibt zu hoffen, dass der Vorführer ja ein Vorserienfahrzeug war und/oder dass BMW hier mit der Firmware noch kräftig nachbessert!

Ansonsten steckt ja in dem Blog auch viel persönliche Meinung drin, zu der jeder sein Recht hat. Aber CCS als Totgeburt zu bezeichnen und die Erweiterung (sprich Verletzung) des Standards durch Tesla als selbstverständlich hinzunehmen ist schon etwas schräg.

Wir wissen alle nicht, wie es weitergeht mit der DC Infrastruktur, aber fest steht doch wohl, an einer CCS kann ein VW eUP, ein BMW i3 und jeder andere CCS Wagen laden. An einem Supercharger eben NUR Tesla. Ist ja erstmal wertfrei, aber in der Konsequenz bin ich persönlich nicht sicher, ob diese Abspaltung das e-Mobilitätsthema insgesamt dann voranbringt.

Also: Gibts her schon i3 Besitzer (keine Vorführer), die mal bei Smarted vorbeischauen könnten, zwecks weiterer Messungen und Prüfung, ob sich da in den Serienautos noch was getan hat. Mit den Ergebnissen könnte man dann auch BMW mal richtig angehen!
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Re: Ladeverhalten des BMW i3

Beitragvon endurance » Do 30. Jan 2014, 23:14

smarted hat geschrieben:
Bei dieser "Nachführung" wirst Du die Kriese bekommen, glaube mir. Du hast, genau wie ich, nicht die allergrößte PV Anlage und da ist eine exakte Nachführung essentiell.
Ich bekomme keine Kriese - keine Sorge. Ich muss auch nicht umbedingt das maximale aus dem Eigenverbrauch rausholen. Gibt anderes was mich mehr aufregt.
BTW: die PV kWp werden noch erhöht.
Aber mal ernsthaft wenn man nachweisen kann, dass sich das Teil nicht normgerecht verhält kann man auch Nachbesserung einfordern. Muss er denn die Norm erfüllen?
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Re: Ladeverhalten des BMW i3

Beitragvon smarted » Do 30. Jan 2014, 23:16

Naja, so gänzlich ist die Tesla Nutzung des Typ 2 als DC Stecker nicht von der Norm. Der Typ 2 unterstützt laut Vereinbarung ebenfalls Mid Range DC Landung mit je zwei Pins. (500V, 140A) Tesla hat es nur etwas aufgebohrt. Das hätte beim BMW ja gar nicht sein müssen. Natürlich habe ich das auch etwas überspitzt dargestellt, weil es einfach notwendig war. Das CCS ist einfach zu unhandlich und meine Prognose ist, dass sich der Stecker nicht durchsetzt.

Ich stehe aber sehr gern für weitere Tests zur Verfügung. Ich habe alle Möglichkeiten, um die Werte in Echtzeit mit zu loggen. Darunter fallen: Wirkleistungen, Scheinleistungen, Blindleistungen, Leistungsfaktoren, Spannungen und dies auch visualisiert. BMW ist regelmäßig Gast auf meiner Webseite :mrgreen:

Norm: ja. Eigentlich kann man eine Nachbesserung fordern. Der kleine lear Lader im Smart macht ja auch Zicken, aber nur in einem relativ kleinen Bereich. Gegen den BMW ist der ein Weisenknabe.
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Re: Ladeverhalten des BMW i3

Beitragvon kai » Do 30. Jan 2014, 23:49

Ist es nicht so, das die meist verbreitete DC Ladung in Europa CHAdeMO ist ?

Wieso musste nun BMW / VW wieder was neues machen in exakt identischer Leistungsklasse ?
Und dann so ein blöder unhandlicher Stecker obwohl der TYP2 auch diese lahmen DC Ladeleistungen nach Norm bereits unterstützt.

Nee nee bei DC sehe ich auch Telsa als den Industriestandard. Da wird sich BMW mit seinen homöopathischen Stückzahlen gegenüber Tesla niemals durchsetzen.

Ich würde mich freuen wenn der ZOE2 Tesla-kompaltible DC Ladung unterstützt. Da hätte ich im Gegensatz zu BMW/VW wenigstens ein Autobahnnetz.

Gruß

Kai
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Re: Ladeverhalten des BMW i3

Beitragvon midimal » Fr 31. Jan 2014, 00:14

kai hat geschrieben:
Ist es nicht so, das die meist verbreitete DC Ladung in Europa CHAdeMO ist ?

Ich würde mich freuen wenn der ZOE2 Tesla-kompaltible DC Ladung unterstützt. Da hätte ich im Gegensatz zu BMW/VW wenigstens ein Autobahnnetz.

Gruß

Kai


Moin Kai!
Ist das nur reine Vorfreude oder hast Du etwas in diese Richtung gehört?

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Re: Ladeverhalten des BMW i3

Beitragvon kai » Fr 31. Jan 2014, 07:06

Moin.

Nö, bevor der ZOE DC Schnelladung braucht, muss ja die Batterie auch doppelt so groß sein.

Gruß

Kai
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Re: Ladeverhalten des BMW i3

Beitragvon Parklückenzähler » Fr 31. Jan 2014, 07:27

Hallo Smarted,
wie stark war der I3 entladen?

Wenn der Lader im Schnelladetest schon mit 6,9 KW reingeht, ist das Fahrzeug doch schon zu über 75% geladen und somit in der Ladestromabsenkung. Übersteuert dann der Bordlader nicht die externe Anforderung?

Worin liegt nach IEC 61851 das Problem, wenn die tatsächliche Ladung dem Sollwert nacheilt? Es soll doch Überlast vermieden werden und nicht Unterlast !? Sind die Regelschritte genormt? (60mA sind 0,06A)

Warum geht die Spannung deiner Ladestation schon bei 6,9KW in die Knie? Sind ggf. die Leitungslängen zu lang?

Für mich bleiben bei diesem Bericht mehr Fragen, als Fakten.

Grüße
Parklückenzähler
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Re: Ladeverhalten des BMW i3

Beitragvon green_Phil » Fr 31. Jan 2014, 08:49

Ich finde toll, dass Du Dir so viel Mühe machst und so penibel nachschaust und das auch öffentlich machst.
Aber ich habe auch ernste Kritik an Deinem Blogeintrag zu üben. Meiner Ansicht nach sprichst Du herablassend und arrogant über die Leistung anderer. Von einem sachlichen Beitrag ist deshalb LEIDER keine Rede. Beispiel im ersten Satz: "...und hatte den in meinen Augen sinnlosen Alibi-Range-Extender an Bord." Es ist schon heftig, etwas als sinnlos zu bezeichnen, was natürlich einen Sinn hat. Ob der REX etwas für Dich ist, ist doch eine ganz andere Frage. Aber damit der Schlag auch richtig unter der Gürtellinie sitzt, moppelst Du es doppelt und wählst noch "Alibi" als Präfix. Also entweder oder. Sonst wirkt es reißerisch.
Anderes Beispiel: Du kritisierst wiederholt an mehreren Textstellen das Design des Ladedeckels. Design ist eine Geschmacksfrage und so unglaublich weit entfernt von jeder Sachlichkeit. Und hier setzt Du sehr makabere Bilder ein um zu verdeutlichen wie unglaublich untauglich die gesamte Ladeanschluss-Tankdeckel-Einheit ist. Du übertreibst stark, doch dabei verstehen die Leser auch eine klare, deutliche Aussage, Du musst nicht Deine ganze Enttäuschung in mehrere ironisch-sarkastische Geschichten pressen. Es sei denn, Du bevorzugst Bildzeitungs-Niveau.

Und jetzt musste ich sogar lachen: "Offiziell hält sich der BMW i3 nicht an die Ladenorm!"
Was genau ist an Deinem Test offiziell? Du wolltest wohl wichtig klingen und meintest: BMW hält sich nicht an die offizielle Norm. :D

Inhaltlich, sachlich, bin ich sehr nah bei Deiner Meinung. BMW sollte eine 3-phasige Lademöglichkeit anbieten, und wenn gegen Aufpreis. Herr Keller (manch einer wird ihn kennen) hat auf der IAA ziemlich aggressiv reagiert, als ich fragte, warum BMW verpasst hat, einen solchen Lader einzubauen. Den CCS-Anschluss finde ich jetzt nicht so danaben, da Chademo für die normale Hausfrau noch viel unhandlicher ist. Also Unhandlichkeit ist ja wohl kein Argument. Weshalb die normalen Typ2-Pins nicht für die DC-Ladung verwendet werden kann ich nur spekulieren: Vielleicht war die AC-DC-Steuerung zu komplex.
Einen Akkupack anstatt REX: Du bist nicht der Erste, der diese Idee hatte. Aber das hat BMW von vornherein abgelehnt. Evtl. sind die technischen Umbauten einfach zu komplex, vor allem in Anbetracht der geringen Stückzahlen.
Es ist sehr schade, dass ich so weit weg bin. Ich habe ja meinen i3 schon (natürlich ohne REX) und würde gern bei Dir zum Testen alle Lademodi vorbeikommen...

Grüße
Philipp.
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Re: Ladeverhalten des BMW i3

Beitragvon Curio » Fr 31. Jan 2014, 09:45

Hallo Smarted,
jetzt habe ich doch noch mal eine rein technische Rückfrage zu Deiner Messung:

Da sind für die nicht verbundenen Phasen doch Leistungen/Ströme von deutlich über 0 verzeichnet: L2 bei 193 Watt, L3 bei 441 Watt. Wie kommt denn das zu Stande, diese Phasen sind doch gar nicht durchverbunden im Auto! Hier hätte ich exakt Null erwartet, ggf. etwas "Rauschen", aber über 200 bis über 400 Watt sind da doch deutlich mehr...
Gibts dafür eine Erklärung oder ist das die "allgemeine Ungenauigkeit", das wären ca. 6% zur gemessenen Leistung auf L1.
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