I3 Schuko Lader hat mir meine Schukodose geschmolzen

Re: I3 Schuko Lader hat mir meine Schukodose geschmolzen

Beitragvon Semi » Di 18. Jul 2017, 21:11

drilling hat geschrieben:
Es ist schon auffällig wie oft dieses Problem hier bei i3 Besitzern vorkommt. Bei Drilling-Besitzern (von denen die allermeisten zu Hause mit dem Mitsubishi ICCB aufladen) ist das überhaupt kein Thema (d.h. ich hab noch keine Berichte von geschmolzenen Schukos von Drilling Besitzern gesehen) und der ICCB der Drillinge von 2011 und 2012 lädt mit 13,5A (nicht reduzierbar) auf Schuko.

Ich würde deshalb davon ausgehen das der Schwachpunkt hier der Schuko Stecker des BMW ICCB ist, und nicht eure Schuko-Dosen.


Ich weiss nicht, ob es so etwas auch für die Deutsche Schuko gibt, aber ich habe (Schweiz) mein Verlängerungskabel von T13 Stecker (10A Dauer)(Männlich/Weiblich) auf T23 (16A Dauer) ersetzt. Seid diesem Zeitpunkt, keine Probleme mehr mit Hitzeentwicklung beim Kabel, egal ob M oder W Stelle. Die T23 Stecker sind Innen aus Metal und Wertig, kein Platstik mehr, die Stecker werden nur noch ein wenig warm, da alles grösser und massiver dimensioniert ist. Das Kabel kann man gut selber von Hand machen, die T23 Stecker habe ich im Baumarkt gekauft.

Ich lade mein I-Miev seid 4 Jahren (10A Ziegel) und Twizy seid 6 Jahren (auch 10A) ohne Probleme.

Regel, welche ich mal bei Mitsubishi gelesen habe (Schweiz), 10A Dauerlast bei einer modernen Steckdose, 6A Dauerlast maximal bei einem Bauernhof oder einer alten Steckdose. Für mehr als 10A Ladeleistung würde ich persönlich nur CEE16 Steckdose und Kabel benutzen, da die Stecker da einfach massiver sind.

Gruss
Semi
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Re: I3 Schuko Lader hat mir meine Schukodose geschmolzen

Beitragvon spark-ed » Di 18. Jul 2017, 21:15

Tideldirn hat geschrieben:
Kleiner Tipp von mir zum Thema abschließbare Schuko Steckdose:
Nimm die Dose die du haben willst und lass in die Zuleitung einen Not-Aus Schalter mit Schlüssel setzen.
Wenn du fertig geladen hast, dann einfach drücken und die Dose ist stromlos bis du wieder entriegelst.

Die meisten Schaltblöcke für Befehlsgeräte die mir bekannt sind, sind aber wieder nur für 10A ausgelegt. Evtl. baut man sich hier also wieder eine Schwachstelle ein.
Ich fänd so etwas auch nur sinnvoll, wenn der Stecker damit gegen unbefugtes Ziehen geschützt wäre.

Wenn es dir nur darum geht, dem diebischen Nachbarn den Stromklau zu vereiteln gibt es sogar extra sog. "Steckdosenschlösser"
Wo kämen wir denn da hin, wenn daran plötzlich ein Unbefugter sein Handyladegerät betreibt oder gar der Nachbar die Heckenschere! :P
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Re: I3 Schuko Lader hat mir meine Schukodose geschmolzen

Beitragvon Michael_Ohl » Di 18. Jul 2017, 21:30

Wenn eine Steckdose nach einer Stunde bei 16 Ampere 69 Grad hat, dann hat sie auch nach 10 Stunden mit 16Ampere 69 Grad. Die Thermische Trägheit einer Masse von wenigen Gramm ist nicht mehrstündig.
Schukosteckdosen halten einer Belastung von 16 Ampere auf Dauer aber nur Stand, wenn das Metall nicht zu stark korrodiert ist und wenn auf der Rückseite die Schrauben mit dem vorgeschriebenen Drehmoment angezogen wurden und das auch regelmäßig z.B. im Rahmen der vorgeschriebenen Elektro- Sicherheitsprüfung (gilt für alle Firmen) auch überprüft wird.
Federklemmdosen, die Automatisch für den richtigen Anpressdruck der Kontaktierung zum Kabel sorgen habe ich noch nie verschmort gesehen. Die letzte Abgefackelte Schukodose hat bei weniger als 5 Ampere nach 2 Stunden das Loch so groß gehabt, das eine 1 Euro Münze durchgepasst hätte. Grund war eine Verlängerungskabel bei dem die Litzen verzinnt wurden bevor der Stecker angeschraubt wurde. Das Kabel hat nach gut 25 Jahren einen recht ansehnlichen Übergangswiderstand gehabt und damit den Stift zu Glut gebracht. Bei alle defekten Dosen war so ein Fehler in der Dose oder im Stecker für einen Ausfall verantwortlich.
Ich habe in meinem leben schon einige davon gesehen auch wenn ich mich erst seit gut 50 Jahren mit so etwas nicht nur privat beschäftige ;-)
Alles andere sind Parolen die aufs stille Örtchen gehören. Wer es nicht glaubt kann mit mir zu eine öffentlichen Säule fahren und wir laden meine Kangoo 6 Stunden an Schuko mit einem Termometer in der Hand...
Von meinen 16Ampere "Notladeziegeln" sind mehrere im Dauereinsatz alle mit Schuko und 16A.

mfG
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Re: I3 Schuko Lader hat mir meine Schukodose geschmolzen

Beitragvon ecopowerprofi » Di 18. Jul 2017, 21:53

Michael_Ohl hat geschrieben:
Wenn eine Steckdose nach einer Stunde bei 16 Ampere 69 Grad hat, dann hat sie auch nach 10 Stunden mit 16Ampere 69 Grad. Die Thermische Trägheit einer Masse von wenigen Gramm ist nicht mehrstündig.

Da muss ich widersprechen. Die Zuleitung und Ableitung führen einen großen Teil der Wärme ab. Die ursprüngliche Schuko war nur für 6A zertifiziert. In den 70 bis 90er Jahren war es 10A. Danach kam man auf die glorreiche Idee die Prüfnorm zu ändern und den Zeitfaktor einzuführen. Aber nicht umsonst haben alle Heizgeräte mit Schukostecker nur 2 und Ausnahmefälle 2,5 kW Heizleistung. Aber auch Renault begrenzt sein Ladeziegel auf 10A, wenn es an einer normalen Schuko betrieben wird. Das hat alles einen guten Grund. Nur weil es bei einem selbst mal funktioniert muss es nicht für alle gelten. Eine Schuko länger als 1 Std. mit 16A zu belasten bedeutet, dass man es außerhalb der Spezifikation betreibt. Dass das nicht immer zuträglich ist, sollte man nach 40 Jahren Erfahrung eigentlich wissen. Zumal Du selbst ein paar Voraussetzungen definierst, die ein normaler Laie nicht prüfen und damit auch nicht ausschließen kann.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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Re: I3 Schuko Lader hat mir meine Schukodose geschmolzen

Beitragvon Starmanager » Mi 19. Jul 2017, 06:29

Semi hat geschrieben:
[

Ich weiss nicht, ob es so etwas auch für die Deutsche Schuko gibt, aber ich habe (Schweiz) mein Verlängerungskabel von T13 Stecker (10A Dauer)(Männlich/Weiblich) auf T23 (16A Dauer) ersetzt. Seid diesem Zeitpunkt, keine Probleme mehr mit Hitzeentwicklung beim Kabel, egal ob M oder W Stelle. Die T23 Stecker sind Innen aus Metal und Wertig, kein Platstik mehr, die Stecker werden nur noch ein wenig warm, da alles grösser und massiver dimensioniert ist. Das Kabel kann man gut selber von Hand machen, die T23 Stecker habe ich im Baumarkt gekauft.

Gruss
Semi


Hallo Semi,

in D gibt es nur eine Steckdosennorm. In der Schweiz ist das viel besser geloest. Wir verwenden die T23 Steckdosen auch im Rechenzentrum fuer die USV... da ist halt schweizer Qualitaet dahinter... In D wuerde ich jedem empfehlen eine CCE Blau zu installieren.. oder viel besser eine richtige Ladestation wo dann auch ein Schuetz eingebaut ist das den Strom auf Dauer auch verkraftet... die Ziegel sind nun mal nicht auf Dauerbetrieb ausgelegt. Leider gibt immer noch beratungsrestistene E-Auto Pioniere...
MFG

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Re: I3 Schuko Lader hat mir meine Schukodose geschmolzen

Beitragvon Michael_Ohl » Mi 19. Jul 2017, 07:14

Einfach mal nach Bautrockner 3,5kW googeln. Gibt jede Menge mit Schoko und 16A.
1970 waren unsere Schukosteckdosen auch schon alle mit 16A abgesichert und dafür zugelassen.

mfg
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Re: I3 Schuko Lader hat mir meine Schukodose geschmolzen

Beitragvon ecopowerprofi » Mi 19. Jul 2017, 07:32

Michael_Ohl hat geschrieben:
1970 waren unsere Schukosteckdosen auch schon alle mit 16A abgesichert und dafür zugelassen.

Abgesichert schon aber nicht zugelassen für mehr als 10A. Stand auf jeden Inlett. Habe dazu auch schon genug Aufnahme davon gepostet.

Michael_Ohl hat geschrieben:
Einfach mal nach Bautrockner 3,5kW googeln.

Die haben eine Trocknerleistung von 3,5 kW aber der Kompressor hat nur 0,7 kW bis 1 kW. Von den Dinger habe zufällig z.Zt. wg. eines Wasserschadens 5 St. im Keller stehen.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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Re: I3 Schuko Lader hat mir meine Schukodose geschmolzen

Beitragvon kub0815 » Mi 19. Jul 2017, 08:06

Hi,
ich kenne eigentlich auch nur Elektrogeräte mit max 2300W die einen Schukostecker dran haben.

Allderdings gibe es auch Steckdose die 16A Nennstrom angeben sind.
http://www.busch-jaeger-katalog.de/2083 ... tikel.html

Ich würde das aber trotzdem nicht machen mehr wie 10A über eine Schukosteckdose jagen sondern Fest anschliesen.

Vg
Jürgen
Passivhaus Premium, 18kWp PV, Sole WP mit Kühlung über BKA, KNX, 530e 3.1l/100km, nächste Projekte Batteriespeicher
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Re: I3 Schuko Lader hat mir meine Schukodose geschmolzen

Beitragvon Volker.Berlin » Mi 19. Jul 2017, 08:37

kub0815 hat geschrieben:
ich kenne eigentlich auch nur Elektrogeräte mit max 2300W die einen Schukostecker dran haben.

Hier sind 86 Gegenbeispiele, aber die ziehen ihre 3000 W nur für wenige Minuten:
https://www.amazon.de/s/ref=lp_3169491_ ... 2120157031

Schuko-Geräte mit 3700 Watt habe ich tatsächlich noch nicht gesehen (abgesehen von Elektroautofahrern, die ihre "mobilen Wallboxen" falsch einstellen).
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Re: I3 Schuko Lader hat mir meine Schukodose geschmolzen

Beitragvon Tideldirn » Mi 19. Jul 2017, 11:11

spark-ed hat geschrieben:
Die meisten Schaltblöcke für Befehlsgeräte die mir bekannt sind, sind aber wieder nur für 10A ausgelegt. Evtl. baut man sich hier also wieder eine Schwachstelle ein.

Das mit den 10A bezieht sich meines Wissens nach auf den Schaltstrom. Hier entsteht ja prinzipiell beim Schalten unter Last ein Lichtbogen, der die Kontakte schädigen kann.
Es ist aber ja nicht vorgesehen, dass der Schalter während dem Laden betätigt wird, daher schaltet man eigentlich immer stromlos. ;)
Und der Schalter erfüllt ja auch keine Sicherheitsfunktionen.
Aber da ich hier nicht vom Fach bin würde ich nochmals einen Elektriker fragen.
Hab nur gerade kein gutes Internet sonst würde ich google etwas aus quetschen.
Gruß,

Wolfgang
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