Erfahrungen nach einem Wochenende i3

Re: Erfahrungen nach einem Wochenende i3

Beitragvon Poolcrack » Mo 11. Apr 2016, 07:15

Stimmt, habe ich auch so gemacht. Für alle nicht-Schweizer: Traktandum=Tagesordnungspunkt. Es hilft auch ungemein mit dem Verwaltungsbeirat und dem Verwalter vorher zu sprechen, da sich viele auf deren Urteil verlassen. Letzendlich geht es nur um ein Stromkabel (auch ein gutes Argument).
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Re: Erfahrungen nach einem Wochenende i3

Beitragvon preda7 » Mo 11. Apr 2016, 07:45

Ein Blick in's Gesetz erleichtert die Rechtsfindung...: ensor hat völlig Recht, § 21 Abs 5 Nr 6 regelt die Duldungspflicht. ;)
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Re: Erfahrungen nach einem Wochenende i3

Beitragvon E03 » Mo 11. Apr 2016, 07:51

Ich bin absolut kein Freund staatlicher Gängelungen, aber bei diesem Thema würde ich mir wenigstens einen gesetzlichen Duldungszwang wünschen. Schließlich mußten in den letzten Jahrzehnten alle Neubauten zur Erlangung der Baugenehmigung Stellplätze nachweisen. Könnte man diese unbürokratisch mit einem Ladeanschluß ausrüsten, wäre der Elektromobilität weit mehr gedient als mit z.B. einer Kaufprämie.
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Re: Erfahrungen nach einem Wochenende i3

Beitragvon preda7 » Mo 11. Apr 2016, 08:26

Ich schätze, dass sich in den nächsten Jahren festigen wird, dass Strom am PKW-Abstellplatz zur "ordnungsgemäßen Verwaltung" gehören wird.
("Ordnugsgemäße Verwaltung" ist der Grundsatz, nach dem sich im Wohnungseigentumsrecht alles richtet.)

VG
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Re: Erfahrungen nach einem Wochenende i3

Beitragvon guellichs-erbe » Mi 20. Apr 2016, 17:42

Hallo Stromer,

habe heute Antwort von der Hausverwaltung bekommen:

Sehr geehrter Herr xxx,

wir haben in einer anderen Eigentümergemeinschaft auf Wunsch der Eigentümer wegen Ladestationen für Elektroautos recherchiert.
Das Ergebnis ist leider frustrierend. Für die Ausstattung der Tiefgarage mit Ladestationen reicht der Anschlusswert des Gebäudes nicht aus.
Das E-Werk müsste einen komplett neuen Anschluss (mit stärkeren Leitungen) erstellen. Die Kosten sind erheblich (im recherchierten Fall mit 30 Tiefgaragenstellplätzen im 20 T€-Bereich).
Die von Ihnen gewünschte Alternative, nur vorerst einen oder einige Stellplätze mit einer Ladestation würde die übrigen Eigentümer von der Möglichkeit ausschließen, da dann die Stromanschlusskapazität nicht mehr ausreicht.

Das Thema "Ladestation für Elektroautos in der Tiefgarage" ist natürlich Neuland, es gibt dazu u.W. noch keine gerichtlichen Entscheidungen.

Dass Sie für ein privates Stromkabel, welches über Gemeinschaftseigentum gezogen werden soll, die Zustimmung aller Miteigentümer brauchen ist zweifelsfrei.


Mit freundlichen Grüßen


Wie die Hausverwaltung schon richtig erkennt: sehr frustrierend!

Viele Grüße ins Forum,
Uli
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Re: Erfahrungen nach einem Wochenende i3

Beitragvon preda7 » Mi 20. Apr 2016, 18:19

Der letzte Satz der Verwaltung ist falsch. Such dir einen Fachanwalt für Wohnungseigentumsrecht und setze es durch.
Nur Mut!


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Re: Erfahrungen nach einem Wochenende i3

Beitragvon Sigi » Do 21. Apr 2016, 08:26

guellichs-erbe hat geschrieben:
Hallo Stromer,

habe heute Antwort von der Hausverwaltung bekommen:

Sehr geehrter Herr xxx,

wir haben in einer anderen Eigentümergemeinschaft auf Wunsch der Eigentümer wegen Ladestationen für Elektroautos recherchiert.
Das Ergebnis ist leider frustrierend. Für die Ausstattung der Tiefgarage mit Ladestationen reicht der Anschlusswert des Gebäudes nicht aus.
Das E-Werk müsste einen komplett neuen Anschluss (mit stärkeren Leitungen) erstellen. Die Kosten sind erheblich (im recherchierten Fall mit 30 Tiefgaragenstellplätzen im 20 T€-Bereich).
Die von Ihnen gewünschte Alternative, nur vorerst einen oder einige Stellplätze mit einer Ladestation würde die übrigen Eigentümer von der Möglichkeit ausschließen, da dann die Stromanschlusskapazität nicht mehr ausreicht.

Das Thema "Ladestation für Elektroautos in der Tiefgarage" ist natürlich Neuland, es gibt dazu u.W. noch keine gerichtlichen Entscheidungen.

Dass Sie für ein privates Stromkabel, welches über Gemeinschaftseigentum gezogen werden soll, die Zustimmung aller Miteigentümer brauchen ist zweifelsfrei.


Mit freundlichen Grüßen


Wie die Hausverwaltung schon richtig erkennt: sehr frustrierend!

Viele Grüße ins Forum,
Uli

War bei mir genau so. Die Anschlusskapazitäten sind immer zu wenig. Daher habe ich meinen Anschluss vom Haus her in die Tiefgarage ziehen lassen. Für mein Anschluss hat die Leistung des Hauses noch gereicht. Bei einer Erweiterung des Anschlusses des Hauses muss ich dann auch meinen Anteil daran zahlen. Es sind aber so nicht 33 Parteien, sondern nur noch 6 mit denen ich Verhandeln musste.
Somit habe ich aber in der Zwischenzeit die Möglichkeit den Anschluss zu verwenden, ohne dass jemanden daraus Nachteile entstehen.
Gruss Sigi
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Re: Erfahrungen nach einem Wochenende i3

Beitragvon geko » Do 21. Apr 2016, 08:39

Uli, nicht aufgeben. Wieso nicht 1-2 Lademöglichkeiten schaffen, die alle nutzen können? Zugang könnte per RFID erfolgen. Jedenfalls würde ich nicht aufgeben, eher juristische Hilfe holen.
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Re: Erfahrungen nach einem Wochenende i3

Beitragvon Tho » Do 21. Apr 2016, 08:43

Oder ein Lastmanagement, was maximal die verfügbare Leistung freigibt?
Das 30 Parteien gleichzeitig laden müssen, ist ja eher unwahrscheinlich. Darauf wird auch keiner einen Anschluss auslegen.
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Re: Erfahrungen nach einem Wochenende i3

Beitragvon AndiH » Do 21. Apr 2016, 08:43

Hast du mal nachgefragt was die damit genau meinen "Das Ergebnis ist leider frustrierend. Für die Ausstattung der Tiefgarage mit Ladestationen reicht der Anschlusswert des Gebäudes nicht aus." Falls die mit 30 x 22kW rechnen war das Ergebnis vorher bekannt. Ich dachte du wolltest eine Steckdose?

Gruß

Andi
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