Effektivität Beipacklader vs. Wallbox

Re: Effektivität Beipacklader vs. Wallbox

Beitragvon i3Harman8V » Do 19. Nov 2015, 15:42

HubertB hat geschrieben:
Ist der Nachttarif nicht noch ein Überbleibsel aus der Zeit der Nachtspeicherheizungen?



Exact das isses :-) Tja, und man wird es kaum glauben aber es gibt diese "Öfen" noch, z. B. bei mir in der Wohnung :-(

War schon eine bittere Pille für mich als "professionellen Umweltschützer" aber zumindestens das "Grünstromgewissen" wird von
meinem Versorger beruhigt. Wie verlässlich das ist weiss niemand.

Nach eigenem Bekunden "kredenzt" er auch als Nachtstrom "Grünstrom". Anbei der Link:

http://www.gemeindewerke-steinhagen.inf ... &Itemid=12

Grüße
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Re: Effektivität Beipacklader vs. Wallbox

Beitragvon HubertB » Do 19. Nov 2015, 15:49

Mein Beileid, hatte ich auch mal. Böse wird es wenn die Dinger raus müssen, die meisten enthalten Asbest und sind damit Sondermüll.
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Re: Effektivität Beipacklader vs. Wallbox

Beitragvon endurance » Do 19. Nov 2015, 15:51

BTW ich lade zwar mit Typ2 (22kw) aber habe den i3 auf reduzierte Leistung stehen (da zieht er meine ich rund 20A). Hintergrund ist, das mein Batterie-WR eben nur 4,6kW leistet und ich Netzbezug vermeiden will. Schuko Steckerei ist mir zu lästig (sorry recht bequem hier).
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Re: Effektivität Beipacklader vs. Wallbox

Beitragvon green_Phil » Do 19. Nov 2015, 16:12

Carsten hat geschrieben:
Ich erinnere mich auch an diverse Threads, in denen nachgewiesen wurde, daß der Verlust mit der Ladegeschwindigkeit abnimmt. Nichtsdestotrotz lade ich mit dem Ziegel trotz 32A Anschluß zuhause, da ich erstens über Nacht die Zeit dazu habe und zweitens langsames Laden angeblich die Akkus weniger stresst. Ob dies nun bei 3,7 vs 7,4 einen Unterschied macht sei dahingestellt. Da mir aber ein langes Akkuleben über alles geht, gebe ich gerne die paar Cent oder Euro mehr aus und habe in ein paar Jahren noch eine höhere Kapazität übrig.

Ich selbst habe auch nur angelesenes Wissen zu dem jetzt Folgenden, aber wer im Batterie-Teil des Forums herumschnüffelt findet auch die Info, dass eine Akkuladung den Akku auf 2 Arten stresst.
1. Der Ladestrom. Mit höherem Strom steigt der Stress. (Das ist das, was oben von Dir gemeint wurde.)
2. Die Zeit der anliegenden Ladespannung. Je länger eine Ladespannung anliegt, desto mehr Stress.

Das Beste für die Lebensdauer liegt also sicher nicht bei 2 oder 3 C (DC) und auch nicht bei 0,14 C (Ziegel), sondern dazwischen. Deshalb (und weil ich spontan losfahren mag - mit vollem Akku) lade ich mit 7,4 kW, das sind absolut unkritische (in Bezug auf Punkt 1) 0,38 C.

Klar kann man mit Nachtstrom laden. Für mich lohnt das nicht, da es rechnerisch am Ende genauso teuer wird, denn ich habe auch tagsüber einen Verbrauch, der dann teurer bezahlt wird. Zumindest mit den Ökostromtarifen, die ich verglichen habe, ein Nullsummenspiel mit Lebensqualitätseinbußen (nachts Wäsche waschen und laden...)
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Re: Effektivität Beipacklader vs. Wallbox

Beitragvon i3Harman8V » Do 19. Nov 2015, 16:51

HubertB hat geschrieben:
Mein Beileid, hatte ich auch mal. Böse wird es wenn die Dinger raus müssen, die meisten enthalten Asbest und sind damit Sondermüll.


@HubertB
...sind schon neue asbestfreie "Öfen" Sind vor meinem Einzug eingebaut worden :-)
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Re: Effektivität Beipacklader vs. Wallbox

Beitragvon Starmanager » Do 19. Nov 2015, 20:12

Um den Wirkungsgrad des i3 zu bestimmen muesste man mal Ladungen mit den verschiedenen Stromstaerken durchfuehren. Genormte Ladestationen koennen eingestellt werden z.B. 10A, 13A, 16A, 20A usw bis 63A. Dann den Zustand des Akkus im Service Menu aufrufen und auslesen wieviele KWh im Akku sind. Dann eine oder mehrere KWh laden und dabei den Stromzaehler beobachten. So kann man herausfinden bei welchem Stromfluss der Onboard Lader am effektivsten arbeitet. Der Akkus sollte bei der Messung mehr als halb leer sein.

Ich habe auf jeden Fall ein 10qmm Kabel in die Garage gelegt auch wenn ich nicht unbedingt 32A ziehen will. Das hilft die Verlustleistung vom Kabel moeglichst gering zu halten. Mehr Spannung im Auto... Die CEE Dose 32A habe ich von Mennekes. Die ist geeignet fuer Dauerstrom und hohe Temperaturen hat die richtigen Anschluesse fuer das 10qmm Kabel.

Nachtstrom gibt es in der Regel von 22Uhr bis 06Uhr. Es gibt auch Anbieter die haben Nachtrom auch am kompletten Wochenende.
MFG

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Re: Effektivität Beipacklader vs. Wallbox

Beitragvon Starmanager » Do 19. Nov 2015, 20:17

villus hat geschrieben:
Hallo,

wer von euch lädt bitte mit "Nachtstrom"? Wieso kauf ich mir dann ein elektroauto?
Da geht mir doch der Hut hoch! Akw's und Kohlekraftwerke unterstützen, nur wegen Geld?

Gruß



Grins ich lade Nachtstrom direkt vom Rheinkraftwerk neben der Haustuer. Und der Rhein fliesst auch Nachts...
MFG

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Re: Effektivität Beipacklader vs. Wallbox

Beitragvon Algo » Fr 20. Nov 2015, 07:49

villus hat geschrieben:
Hallo,

wer von euch lädt bitte mit "Nachtstrom"? Wieso kauf ich mir dann ein elektroauto?
Da geht mir doch der Hut hoch! Akw's und Kohlekraftwerke unterstützen, nur wegen Geld?

Gruß


Ich ... weil wir eh Nachtspeicheröfen haben zum Heizen und (wichtiger) einen Wasserkraftstromvertrag. D.h. Mein Versorger garantiert mir dass mindestens die Strommenge die ich und alle anderen mit diesem Vertrag verbrauchen aus Wasserkraft erzeugt wird. Und in meiner Nähe gibt es einige Wasserkraftwerke dieses Versorgers. Und wie Starmanager schon sagte ... das Wasser fliesst auch Nachts ;).
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