Effektivität Beipacklader vs. Wallbox

Re: Effektivität Beipacklader vs. Wallbox

Beitragvon i3Harman8V » Mi 18. Nov 2015, 20:07

eDEVIL hat geschrieben:
Cee32 dosen findet man häufig im Drehstromnetz.

Wieviele h gibt es Nachtstrom?


Hi bei uns hier von 22 bis 06.00 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr

Grüße
...
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Re: Effektivität Beipacklader vs. Wallbox

Beitragvon i3Harman8V » Mi 18. Nov 2015, 20:12

endurance hat geschrieben:
at Hasi16 - nicht alle mobilen Boxen sind häßlich. Und was den Quatsch angeht zählt ja zum Glück nicht nur Deine Meinung.

Natürlich hat man nur was davon, wenn man eine CEE32 Dose vorfindet - gibt es an jeder Baustelle, Bauernhof, meist auch Werkstatt... das kann einem schon mal weiterhelfen, muss jeder für sich entscheiden was einem wichtig ist - hängt eben auch stark von seinem Fahrgebiet ab.


Hallo !
Witzigerweise gibt es hier in BI eine Drehstromsäule direkt im Stadtkern (gegenüber dem Rathaus :-)

http://www.goingelectric.de/stromtankst ... ll-14/869/

"Normalerweise" sind hier aber überwiegend "Mennekes-Anschlüsse" mit 16 oder 32 A

Grüße
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Re: Effektivität Beipacklader vs. Wallbox

Beitragvon green_Phil » Do 19. Nov 2015, 10:15

Hi. Nach meinen Erfahrungen nach (fast) 2 Jahren i3 in mindenstens 6 Ländern kann ich folgendes sagen:
In Dtl. (und zum großen Teil auch in den zivilisierten Gegenden Österreichs und der Schweiz) kommt man gut mit einen Typ2-Kabel und dem Ziegelstein (Beipacklader) hin. ABER: Als ich nach Italien fuhr war ich sehr froh, eine mobile Wallbox (32A) dabei zu haben und bei freundlichen Gewerbebesitzern (hatte voher die Kontakte hergestellt) an CEE32er Dosen zu laden. Mit Schuko wäre ich sonst ewig länger unterwegs gewesen.
Kurzum: Im Alltag ist eine mobile Box unnötig, auf für Elektromobiliät neuen Pfaden aber anzuraten.
Im Übrigen ist das DC-Inlet sehr zu empfehlen.

Bei mir lade ich in der Garage über die mobile Wallbox, die dort ihren festen Platz bekommen hat. Das daran fest installierte Typ2-Kabel macht es im Alltag einfach. Auf Fernreisen nehmen wir sie mit, auch wegen des eingebauten Stromzählers (Konservativ eingestellte Bauern, zum Beispiel in der fränkischen Schweiz erlebt, sind erst zum Laden zu überreden, wenn man ihnen anbietet, kWh-genau abrechnen zu können.)

Der Einwand, dass Wallboxen groß und globig sind, ist spätestens seit dem NRG-Kick Geschichte.

Mit der Wallbox ist die Ladung in einem drittel der Zeit geschehen, die Aggregate im Auto laufen deutlich kürzer, damit wird die Effizienz (etwas) besser.
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Re: Effektivität Beipacklader vs. Wallbox

Beitragvon villus » Do 19. Nov 2015, 13:19

Hallo,

wer von euch lädt bitte mit "Nachtstrom"? Wieso kauf ich mir dann ein elektroauto?
Da geht mir doch der Hut hoch! Akw's und Kohlekraftwerke unterstützen, nur wegen Geld?

Gruß
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Re: Effektivität Beipacklader vs. Wallbox

Beitragvon TomZ » Do 19. Nov 2015, 13:32

villus hat geschrieben:
Hallo,

wer von euch lädt bitte mit "Nachtstrom"? Wieso kauf ich mir dann ein elektroauto?
Da geht mir doch der Hut hoch! Akw's und Kohlekraftwerke unterstützen, nur wegen Geld?

Gruß


Werden Windräder und Wasserkraftwerke über Nacht abgestellt? Ich weiß schon, dass die Speicherkraftwerke, in der Nacht das Wasser wieder hoch pumpen - weil einfach so viel Strom verfügbar ist (sicher auch von Atom- und fossilen Kraftwerken) und am Tag die Produktion für Spitzenabdeckung benötigt wird.

Um hier wieder mal klug zu scheixxen:
Bei der Diskussion ist mir übrigens aufgefallen, dass zwar Effizienz gemeint ist aber über Effektivität geschrieben wird. Nur Phil hat es richtig geschrieben...
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Re: Effektivität Beipacklader vs. Wallbox

Beitragvon villus » Do 19. Nov 2015, 13:38

Hallo,

unter "Nachtsrom" verstehe ich Strom, der besonders Billig angeboten wird, weil übrig.
Wenn Du mir einen zertifizierten "Öko" Nachtrom nennen kanns, nehm ich alles wieder zurück, und behaupte das gegenteil...

Gruß
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Re: Effektivität Beipacklader vs. Wallbox

Beitragvon Hasi16 » Do 19. Nov 2015, 14:13

villus hat geschrieben:
wer von euch lädt bitte mit "Nachtstrom"? Wieso kauf ich mir dann ein elektroauto?
Da geht mir doch der Hut hoch! Akw's und Kohlekraftwerke unterstützen, nur wegen Geld?

Das sind ja viele Fragen!
Das Laden mit Nachtstrom macht Sinn, um weniger Peaks im Netz zu haben. Wenn (irgendwann) alle regelbaren Verbraucher dann eingesetzt werden, wenn im Netz nichts los ist, gelingt die Energiewende viel einfacher. Und das geht ganz schnell: Bei den Erzeugern (insb. PV) wurden innerhalb kürzester Zeit sinnvolle Regeln erstellt. (Für mich gesprochen: Meiner PV-Anlage tut die 70 %-Grenze nicht weh). Ich habe das Nachtladen (ohne finanziellen Vorteil) früher gemacht, bis ich morgen mal einen Ladeabbruch hatte. Das sollte mit der neuen Software nicht mehr passieren, aber probiert habe ich es nicht wieder.

Warum ein Elektroauto? Nicht aus Umweltgründen. Was hat Autofahren mit Naturschutz zu tun? Demnach sollte man nämlich gar kein Auto fahren. Der i3 geht halt besser ab als jeder Porsche, den ich mir leisten könnte. Wir fahren mit dem E-Auto mehr als früher...

Wie oben schon geschrieben hat Nacht- und AKW-Strom nichts miteinander zu tun. Glaubst du denn allen ernstes, dass mehr Grün-Strom verbraucht wird, nur weil du so einen Tarif hast? Nicht falsch verstehen: Ich denke, wir brauchen 100 % Grünstrom im Netz, aber der Weg dahin sind keine bekloppten Einzelverträge mit Privatkonsumenten, sondern ein politisch gewollter Fahrplan die (AKWs und) Kohlekraftwerke zu ersetzen. Aber dafür brauch man kein Abi, um zu verstehen, dass man morgen diese Kraftwerke nicht einfach abschalten könnte. Über die Geschwindigkeit kann man sicher streiten, aber dafür kann man alle vier Jahre ja seine Wunschpartei wählen... Tröstlich: Es ging die letzten Jahre viel schneller als vermutet und die Netze sind entgegen aller Unkenrufe stabiler und nicht instabiler geworden.

Viele Grüße
Hasi16
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Re: Effektivität Beipacklader vs. Wallbox

Beitragvon TomZ » Do 19. Nov 2015, 14:37

es ist ja nicht so als würde auf den geladenen Teilchen draufstehen aus welcher Quelle heraus diese "erzeugt" wurden.

Solange man auf ein Netz angewiesen ist muss man auf die Gesamtnetzökonomie und -ökologie achten - Ein Ökostromtarif ist schon mal ein kleines Statement. Man ist bereit für "grünen" Strom und dessen Ausbau mehr auszugeben. Letztendlich ist es wie ein kleines Mandat hier mehr dafür zu tun. Dennoch nutzt man alle im Netz hängenden "Erzeuger" ... und dies sollte man eben effezient tun. Eine steuernde Wirkung wann du deinen Strom vom Netz anfordest hast du sicherlich nicht.

Übrigens, bei uns gibt es nicht mal einen Nachttarif,... schon seit Jahren nicht mehr. Liegt wohl daran, dass wir fast ausschließlich mit erneuerbaren Energiequellen arbeiten.
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Re: Effektivität Beipacklader vs. Wallbox

Beitragvon HubertB » Do 19. Nov 2015, 14:59

Ist der Nachttarif nicht noch ein Überbleibsel aus der Zeit der Nachtspeicherheizungen?
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Re: Effektivität Beipacklader vs. Wallbox

Beitragvon Carsten » Do 19. Nov 2015, 15:34

Ich erinnere mich auch an diverse Threads, in denen nachgewiesen wurde, daß der Verlust mit der Ladegeschwindigkeit abnimmt. Nichtsdestotrotz lade ich mit dem Ziegel trotz 32A Anschluß zuhause, da ich erstens über Nacht die Zeit dazu habe und zweitens langsames Laden angeblich die Akkus weniger stresst. Ob dies nun bei 3,7 vs 7,4 einen Unterschied macht sei dahingestellt. Da mir aber ein langes Akkuleben über alles geht, gebe ich gerne die paar Cent oder Euro mehr aus und habe in ein paar Jahren noch eine höhere Kapazität übrig.
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