BMW-Gleichstrom-Schnelladestation um 6500 US-Dollar

Re: BMW-Gleichstrom-Schnelladestation um 6500 US-Dollar

Beitragvon mlie » Di 29. Jul 2014, 09:28

24kW/240V (2x120V vom Mülleimer auf dem Mast vorm Haus) sind 100A, das ist dort in den Entwicklungsländern wie den USA vollkommen übliche Größe im Einphasenbetrieb.

Dreiphasenstrom ist dort drüben extrem unüblich und nur gegen massiven Münzeinwurf, wenn überhaupt zu bekommen. Die Struktur kann man bei der Größe des Landes auch nicht mal eben kurz ändern.

Insofern wird das Ding auch mit zwei ziemlich dicken Drähten angeschlossen. Die EU-Version müsste also so ziemlich umgebaut werden, 24 kW sind 35A pro Phase bei Drehstrom, das ist noch haushaltsüblich.

Ob das nach dem Umbau auch noch so preisgünstig ist, bleibt abzuwarten.
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Beitragvon TeeKay » Di 29. Jul 2014, 09:35

Vorausgesetzt, BMW will überhaupt in Europa günstige CCS-Lader bei jedem Händler haben: Wenn sie clever sind, dann basteln sie nicht die Einphasenversion um, sondern geben bei Evtec ne Großbestellung für deren fertig entwickelte und stabil laufende 22kW-3-Phasen-Lader auf. Dann sinkt vielleicht auch mal deren Preis auf ein akzeptables Niveau.
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Re: BMW-Gleichstrom-Schnelladestation um 6500 US-Dollar

Beitragvon i3Prinz » Di 29. Jul 2014, 09:36

Sind die 2x120V von einer Phase? Was machen die mit den anderen Phasen? In verschiedenen Straßen verteilen?
Die Generatoren werden ja wohl auch dreiphasig sein...
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Re: BMW-Gleichstrom-Schnelladestation um 6500 US-Dollar

Beitragvon mlie » Di 29. Jul 2014, 09:47

Die anderen Phasen werden eben in andere Wohngebiete verteilt. Dann ist es im Mittel auch ausgeglichen. Der Einphasenbetrieb spart Kupfer, weil man nur EINEN Draht in die weite Fläche in der Pampa benötigt. http://de.wikipedia.org/wiki/SWER

Deswegen wäre so eine Schnelladestation auch recht einfach im Nirgendwo installiert, 7,2kV Freileitung suchen, Mast einbuddeln, Mülleimer dran, Erder in den Boden, Mülleimer an den Erder und an die 19,1kV Landline und schon hat man 240V(2x120V) mit mehr als 100A. Oder 200A oder 300A. Je nachdem, was geladen werden soll...

In der Zeit, wo da der Mast mit Trafomülleimer betriebfertig in der Erde ist, hat man in Deutschland nicht mal die Genehmigung für die Tiefbauarbeiten zum nächsten Netzanschlusspunkt...
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Re: BMW-Gleichstrom-Schnelladestation um 6500 US-Dollar

Beitragvon me68 » Di 29. Jul 2014, 09:53

Wow - d.h. den i3 gibt es in Europa mit Typ2 CCS, in Japan mit Typ1 & Chademo und in Amerika mit Typ1 & CCS.

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Re: BMW-Gleichstrom-Schnelladestation um 6500 US-Dollar

Beitragvon i3Prinz » Di 29. Jul 2014, 09:55

mlie hat geschrieben:
In der Zeit, wo da der Mast mit Trafomülleimer betriebfertig in der Erde ist, hat man in Deutschland nicht mal die Genehmigung für die Tiefbauarbeiten zum nächsten Netzanschlusspunkt...


:lol:

Wohl wahr...
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Re: BMW-Gleichstrom-Schnelladestation um 6500 US-Dollar

Beitragvon me68 » Di 29. Jul 2014, 09:57

Die Schweizer Firma designwerk http://design-werk.ch/#!portfolio-item/dcschnelladegeraet bietet einen mobilen 22kW-Schnellader der Chademo und CCS kann.

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Re: BMW-Gleichstrom-Schnelladestation um 6500 US-Dollar

Beitragvon TeeKay » Di 29. Jul 2014, 09:58

Ja, aber nicht für 6500 Dollar, sondern 19.000 Euro.
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Re: BMW-Gleichstrom-Schnelladestation um 6500 US-Dollar

Beitragvon Walchhofer » Di 29. Jul 2014, 10:23

Wichtig wäre halt jetzt mal ein akzeptabler Preis, damit die ersten Geschäftsmodelle funktionieren.

In dem Moment, in dem eine Raststätte Geld verdienen kann, weil der E-Stromer laden muss, hat die Elektromobilität gewonnen. Solange Ladestationen immer subventioniert werden müssen, kann sich's nicht so recht entwickeln,

Das CCS-System mag ja zukunftträchtig sein, aber in der Entwicklungsphase ist es ein Hemmschuh
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Re: BMW-Gleichstrom-Schnelladestation um 6500 US-Dollar

Beitragvon TeeKay » Di 29. Jul 2014, 10:32

In Norwegen scheints soweit zu sein. Wenn ich den Bericht richtig verstanden habe, bauen sich schon die ersten Tankstellenpächter auf eigene Rechnung Schnelllader. Das heißt aber auch, dass Mutti endlich mal mit richtiger Förderung anfangen muss. Die Zulassungszahlen müssten sich mindestens um den Faktor 50 steigern, damit eine sich selbst tragende Entwicklung der Ladeinfrastruktur in Gang käme, die dann wiederrum die Neuzulassungen befeuern könnte.
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