alternative i3 Ladetechnik für zuhause gesucht...

Re: alternative i3 Ladetechnik für zuhause gesucht...

Beitragvon RegEnFan » So 25. Mai 2014, 09:03

Hört sich interessant an. Wo gibt es detaillierte Informationen-Bilder inklusive zu erwartende Preise (link)?
Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher ob es der richtige weg ist nochmals einen Wandler dazwischen zu schalten.
Hier würde ich mir eine Lösung die direkt die DC Schnittstelle nutz wünschen.
Ich kann immer noch nicht verstehen warum die angebotenen DC-Lösungen bis zu 5 mal teuerer sind als ein vergleichbarer Solarwechselrichter. Technisch gesehen sollte da doch kein großer Unterschied liegen, oder sehe ich das falsch?
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Re: alternative i3 Ladetechnik für zuhause gesucht...

Beitragvon ATM » So 25. Mai 2014, 11:20

Bei DC Ladelösungen, egal ob Chademo oder CSS muss die Regelung/Begrenzung/Abschaltung von Ladespannung und Ladestrom in der externen Einheit erfolgen, hierzu kommuniziert das Auto bidirektional mit dem Controler der Ladeeinheit.

- Bei DC sagt das Auto was es verträgt und erwartet das es das dann auch bekommt (Bei AC sagt die Ladeeinheit was es max. gibt und das Auto nimmt sich davon unter eigener Kontrolle so viel und wann es es will)
- Ohne exakte Normeinhaltung kann DC Ladung für das Auto gefährlich werden, denn nur noch dessen BMS liegt zwischen dem teuren Akku und dem externen Ladecontroler
- Der Unterschied zw. billigen Invertern und DC-Ladereglern ist das Regelprinzip: Billig sind hier die verbreiteten Konstantspannungslöungen(Niedervolt "in": entweder preiswert Offline-USV-Akku oder Solar-Puffer-Bat auf Netzspannung / noch besser passend einfache unsynchronistierte HochvoltInverter mit DC400..600V "in" und 230V/7,5KW out)
-> direkte DC Regler für Ladelösungen müssten den Ausgangsstrom regeln und begrenzen können, das ist in der Leistungsklasse sonst selten benötigt und deshalb teuer

Ich glaube unser Weg "über DC" schon mal ganz gut. Sollte es irgendwann preiswerte und frei steuerbare Hochvolt DC Stromregler geben, könnte man den billigen kleinen Solarinverter gegen so einen DC/DC Wandler erstezen und ein passendes Steuerinterface nachrüsten. Aber für stationäre Lösungen wird so ein Trafo auch weiter gut sein, denn ein mehrphasiges potentialgetrenntes AC/DC Netzteil als Schaltregler ist und bleibt in der Leistungsklasse teuer.

---

Preisklasse: 2000Eur, vieleicht anfangs nur Netto erreichbar, also eventuell beginnend mit 2400Brutto.
(Da ist fast nix daran zu verdienen, Trafo und stabiles Metallgehäuse mit einigen mechanischen Arbeitsschritten bestimmen den Preis, das bisschen Steuerelektronik und Steuersoftware wird in dieser Preisklasse mehr oder weniger "verschenkt")

Bilder: besser noch keine, weil unsere paar Entwicklungs und Testversionen in überdimensionaler Schaltschrankgröße und Verkablung(alles überall trennbar zum testweisen Einkoppeln von Messtechnik) eventuell noch etwas abschreckend wirken:)

Oder ganz konventionell realisiert für 1700Netto incl. Typ2 Buchse und unseres eingebauten Ladecontrolers:
- kleiner 60x40x80 Schaltschrank mit Trafo für 3AC-400V auf 2AC-115V/7,5KW (=1x230V/32A). Das ist nicht optimal, ergibt aber am CEE16/11KW Anschluss nur 1/3 Schieflast und ist somit noch zulässig und es reicht eben eine 16A Absicherung, weil mehr ist selten ohne Zusatzarbeiten an der Hausinstallation möglich.
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Re: alternative i3 Ladetechnik für zuhause gesucht...

Beitragvon dharpers » Fr 10. Jul 2015, 20:49

Knobi hat geschrieben:
endurance hat geschrieben:
Wenn es stimmt und man die Leistung der Box steuern kann (so könnte man Lademanagement deuten) würde ich auf jeden Fall Wandladestation wallb-e Home 22kW nehmen - wegen SChieflastdiskussion etc. bitte die aktuellen anderen Threads lesen - brauchen wir nicht nochmal wiederholen. .


Hatte ich auch nicht vor ;) Bei der wallb-e Home steht ja auch extra eine Variante mit 4,6 Kw für den i3 zur Verfügung.

Gruß

Knobi


Diese Box bereitet CEE16A auf 240V/27A 6,5kw 1~ an Typ2 auf.Wiegt allerdings knapp30kg .... der i3 zog daran bei mir 6,38kW ohne nennenswerte Schieflast.
Die vorhergegangenen Ladeversuche mit 1~ 32A bracht er es neben einer unzulässigen Schieflast nur auf 5,8kW, da die Spannung an L1 trotz 10qmm Leitung von 229 auf 217 V zusammenbrach.

LaderR65-2klein.jpg
CEE16A -> 240V27A 6,5kW
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Re: alternative i3 Ladetechnik für zuhause gesucht...

Beitragvon dharpers » Fr 10. Jul 2015, 20:54

dharpers hat geschrieben:
Knobi hat geschrieben:
endurance hat geschrieben:
Wenn es stimmt und man die Leistung der Box steuern kann (so könnte man Lademanagement deuten) würde ich auf jeden Fall Wandladestation wallb-e Home 22kW nehmen - wegen SChieflastdiskussion etc. bitte die aktuellen anderen Threads lesen - brauchen wir nicht nochmal wiederholen. .


Hatte ich auch nicht vor ;) Bei der wallb-e Home steht ja auch extra eine Variante mit 4,6 Kw für den i3 zur Verfügung.

Gruß

Knobi


Diese Box bereitet CEE16A auf 240V/27A 6,5kw 1~ an Typ2 auf.Wiegt allerdings knapp30kg .... der i3 zog daran bei mir 6,38kW ohne nennenswerte Schieflast.
Die vorhergegangenen Ladeversuche mit 1~ 32A bracht er es neben einer unzulässigen Schieflast nur auf 5,8kW, da die Spannung an L1 trotz 10qmm Leitung von 229 auf 217 V zusammenbrach.

Der Dateianhang LaderR65-2klein.jpg existiert nicht mehr.
Dateianhänge
I-3 Lader 2klein.jpg
I3 beim Box-Laden
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Re: alternative i3 Ladetechnik für zuhause gesucht...

Beitragvon RegEnFan » Fr 10. Jul 2015, 21:37

Und, wie funktioniert das ganze jetzt?
Ein paar technische Details wären schon nett...
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Re: alternative i3 Ladetechnik für zuhause gesucht...

Beitragvon i3Prinz » Fr 10. Jul 2015, 22:01

Das braucht doch keine Sau... Ob da 20 oder 32 A gezogen werden interessiert doch bei der Verteilung von i3s in Deutschland nicht die Bohne. Unter Umständen wird sogar eine andere vorliegende Schieflast damit ausgeglichen, v.a. wenn man mal nicht auf L1, sondern z.B. auf L3 anschließt.

Dummerweise kommt noch die Verlustleitung dieser 'Box' hinzu, d.h. es kostet bares Geld das Teil zu betreiben. Nicht gerade umweltfreundlich, 10% Energie oder mehr einfach zu verblasen.

Und was mich auch noch stört, ist die Penetranz mit der der Kollege hier Werbung betreibt... :evil:
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Re: alternative i3 Ladetechnik für zuhause gesucht...

Beitragvon Starmanager » Fr 10. Jul 2015, 22:14

dharpers hat geschrieben:

Diese Box bereitet CEE16A auf 240V/27A 6,5kw 1~ an Typ2 auf.Wiegt allerdings knapp30kg .... der i3 zog daran bei mir 6,38kW ohne nennenswerte Schieflast.
Die vorhergegangenen Ladeversuche mit 1~ 32A bracht er es neben einer unzulässigen Schieflast nur auf 5,8kW, da die Spannung an L1 trotz 10qmm Leitung von 229 auf 217 V zusammenbrach.

LaderR65-2klein.jpg


Wie kommst Du denn auf die 240V unter dem Foto bzw. wo kommen die denn her? Wie gross ist denn die Verlustleistung bei Vollast?
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Re: alternative i3 Ladetechnik für zuhause gesucht...

Beitragvon imievberlin » Sa 11. Jul 2015, 16:50

Interessant für alle die 7,4 oder 6,6kW laden können aber unterwegs nur 11kW Ladesäulen oder CEE16 auffinden.
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Re: alternative i3 Ladetechnik für zuhause gesucht...

Beitragvon Starmanager » Sa 11. Jul 2015, 19:19

imievberlin hat geschrieben:
Interessant für alle die 7,4 oder 6,6kW laden können aber unterwegs nur 11kW Ladesäulen oder CEE16 auffinden.



Du meinst Typ2 11KW? Das wird wohl nicht funktionieren da diese Box nur einen CEE16 Stecker hat.
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Re: alternative i3 Ladetechnik für zuhause gesucht...

Beitragvon imievberlin » Sa 11. Jul 2015, 19:42

Das sollte aber das geringste Problem darstellen. Typ2 auf CEE Adapter werden ja oft verwendet.
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