alternative i3 Ladetechnik für zuhause gesucht...

Re: alternative i3 Ladetechnik für zuhause gesucht...

Beitragvon ATM » Do 17. Okt 2013, 19:13

Die Nissan-Leaf Freunde mit neuen EU-Modellen ab Mitte 2013 haben derzeit das gleiche Problem:
Bei "asymmetrischer" Belastung sind in D nicht mehr wie 20A pro Phase erlaubt... bis 24A geht es unbemerkt in D auch völlig problemlos. In AT soll es 1phasig bis 28A gut gehen und in IT schreiben Leute von funktionierenden 1phasigen 32A Lösungen.

Eine I3&Leaf kompatible (Home)Lösung ist simpel:
-> man muss nur einen 32A/22KW Anschluss haben und eine etwas intelligentere Kabel/Wallbox mit Typ2/Mode3 gerechtem PWM-Signal für 20A..24A..28A und einer kleinen "~1A Zusatzlast" auf den unbenutzten Phasen (z.B. jeweils mit 2x 250W Lampebeim Leaf 500W und beim i3 so 1x 250W "verschwendet")

Die "billigste" Lösung ist eine Minikabelbox im 32A Typ2 auf Typ2 Kabel. Da muss nur das 32A PWM-Signal des Typ2/Mode3 Laders am Eingang, auf ein einstellbares PWM-Signal für 16A,20A,24A,28A am Autoausgang "umgesetzt" werden. (FI)Sicherheitstechnisch ist es kein Problem, weil ja (hoffentlich) ein B-Typ FI usw. bereits im Typ2 Lader eingebaut ist.

Mit der verbauten(aktivierten;) Schnellladeoption wären nach meinen Informationen beim I3 so max. 2x20A = bis 9,2KW am 32A Anschluss bzw. normal 2x16A=7,4KW am 11KW Anschluss möglich. (damit die Fehlererkennung bei pingeligen Typ2-Ladern nicht zuschlägt, muss man beim I3 eben auf der "freien" 3.Phase ~1A+ verbraten (also z.B. eine 250Watt Lampe betreiben oder im Winter lieber einen kleinen Heizlüfter im Auto betreiben:)

Bettermann&cHrome bieten sowas (noch) nicht an;), aber:

Eine solche "2phasige I3-Speziallösung mit DummyLastSchaltung" zum Anschluss an eine normale 11/22KW Typ2-Ladestation/Wallbox mag 900..1000Euro kosten. Wer zuhause aber (noch) keine Typ2 Wallbox hat und per rotem CEE16/CEE32 Standardanschluss laden will, sollte wegen der zusätzlich nötigen Leitungssicherung, dem FI und der steuerbaren Lastzuschaltung mit +700 Aufpreis rechnen, kann dann aber "überall" an CCE Anschlüssen laden.
(Diese Preise sind "unzertifizierte" Lösungen, deren Aufbau und Konzept aber dennoch voll VDE gerecht und im Rahmen der für Typ2/Mode3 Ladestationen geltenden Normen "sicher" ist)

Mit reduzierten Sicherheitsfeatures(weil z.B. bereits bauseits vorhanden), kosten solche CEE kompatiblen stationären Lösungen nur etwa +200Eur mehr. Diese stationären Lösungen dürfen dann aber in "DACH" nur zum Festanschluss und Installation mit Anlagenprüfung durch E-Fachkräfte angeboten werden. Wer sowas selbst mit einem portablen CEE-Stecker versieht, muss selbst wissen was er tut, wenn er es es "irgendwo" ansteckt. Es geht zu 99,999% gut und bei den 0,001% sollte/will man wenigstens keine Außenstehenden gefährden...


Ein richtiger "kleiner" DC(20KW) CCS Schnelllader beim i3 ist zumindest softwaretechnisch einfacher wie das komische CHAdeMO Zeug mit dem "geheimen"(nun 160USD) CAN-Busprotokoll.
Wenn beim CCS eIn von extern in Spannung und Strom per Software steuerbarer DC-DC Wandler eingesetzt wird(notfalls ein 3phasiger 6er Brückengleichrichter davor), dann ist das technisch "einfach" lösbar. Die Doku für die CCS Kommunikation habe ich mir gerade mal angefordert.


Ein 20(22)KW DC-Lader sollte sich trotz der aufwendigen Hochstrom festen DC-Technik auch anfangs im Bereich von 4..5TEur zusammenstellen und fertigen lassen. Mir ist aktuell völlig unklar warum für CHAdeMO & CCS überall Preise zw. 10..25TEur aufgerufen werden?!... DC 40..50+Kw hat/will/braucht privat kein Mensch... CEE16(11KW)->DC oder CEE32/Typ2(22KW)->DC wäre doch für iON(...),Leaf,i3 und eUP sind doch "reale" Bedarf. Und bei einem realen i3 für 40..50TEur sind 10% (4..5TEur) wohl das absolute Maximum für verkaufsfähige DC Schnelllader.
(die "Schmerzgrenze" bei den iON & Leaf Freunden liegt auf Grund des niedrigeren Fahrzeugpreises trotz nochmal etwas aufwendigerer CHAdeMO kompatibler Lösung wohl nur zw. 2..3TEur für einen CHAdeMO-DC-Schnelllader und mit "OpenSource" ist da aktuell nix, denn CCS & CHAdeMO Softwareprotokolle sind nicht frei zugänglich)


=> am besten die (potentiellen) I3 Besitzer träumen mal und sagen dann...
-> was darf eine 2phasen AC Ladelösung kosten und welche Anschlüsse/Leistungen soll sie unterstützen
-> was darf eine echte DC Ladelösung(CCS) für normale Hausanschlüsse mit 11 oder 22KW kosten
-> was sind sinnvolle Optionen (StartTimer, ZeitTimer, SMS wenn voll, ...) ?
-> welche Standardbedienung ist sinnvoll (nur Start/Stop-Taster und/oder Display mit Menü&Grafik+Auswahltasten)
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Re: alternative i3 Ladetechnik für zuhause gesucht...

Beitragvon mstaudi » Do 17. Okt 2013, 19:36

ATM hat geschrieben:
...Mit der verbauten(aktivierten;) Schnellladeoption wären nach meinen Informationen beim I3 so max. 2x20A = bis 9,2KW am 32A Anschluss bzw. normal 2x16A=7,4KW am 11KW Anschluss möglich. (damit die Fehlererkennung bei pingeligen Typ2-Ladern nicht zuschlägt, muss man beim I3 eben auf der "freien" 3.Phase ~1A+ verbraten...

wieso jetzt wieder 2-Phasig????? woher die Infos???? Ein paar Posts vorher war doch die klare Aussage dass 2-Phasig doch nicht geht???????????

Hiiiiiiiiiiiiiiiilllllllllffffffffeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee :shock:
Gruß, Martin
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Re: alternative i3 Ladetechnik für zuhause gesucht...

Beitragvon ATM » Do 17. Okt 2013, 20:36

mstaudi hat geschrieben:
ATM hat geschrieben:
...Mit der verbauten(aktivierten;) Schnellladeoption wären nach meinen Informationen beim I3 so max. 2x20A = bis 9,2KW am 32A Anschluss bzw. normal 2x16A=7,4KW am 11KW Anschluss möglich. (damit die Fehlererkennung bei pingeligen Typ2-Ladern nicht zuschlägt, muss man beim I3 eben auf der "freien" 3.Phase ~1A+ verbraten...

wieso jetzt wieder 2-Phasig????? woher die Infos???? Ein paar Posts vorher war doch die klare Aussage dass 2-Phasig doch nicht geht???????????

Hiiiiiiiiiiiiiiiilllllllllffffffffeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee :shock:
Gruß, Martin


Aktuell kann es der i3 nicht, aber die von BMW angebotenen Lader könnten aber 2phasig mit den hier in D vorgegebenen Grenzen, denn die prüfen keine zwangsweise Lastabnahme... eben weil das so ist un ein Leaf auf nur 1phasig viel Power will, würde ich heute keinen puren 1p Lader mehr bauen.
Aktuell halte ich für AC Lader entweder 1/2 Phasen HighPower + DummyLast, oder 3Phasen 11/22KW für die kostenoptimalen Lösungen.
Schick nicht nur bei Gruppenausfahrten oder Fuhrparks sind aktuell auch 1auf2 oder 1auf3 Typ2/Mode3 Lösungen, welche an einer Typ2 22KW Säule so gleichzeitig 2 oder 3 Autos einphasig mit bis zu 32A laden können... 3 Autos werden so zum Gesamt kleinstmöglichen Preis geladen:)

(Es muss ja laut BMW erstmal weiter einen Grund geben, vielleicht doch ein paar 20KW DC Lader loszubekommen;)
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Re: alternative i3 Ladetechnik für zuhause gesucht...

Beitragvon Carsten » Do 17. Okt 2013, 20:41

ciena hat geschrieben:
Nachdem die für Europa angebotene Ladetechnik von BMW zumindet für mich den größten Nachteil des ansonsten
tollen i3 darstellt, soll dieser Beitrag dazu dienen, Alternativlösungen von Alternativanbietern vorzustellen.

Wohlgemerkt: Für den Hausgebrauch mit/ohne PV (Photovoltaik)


Wollte nochmal zurückkommen auf die Eingangsfrage und hier auf das ebenfalls angesprochene Thema Photovoltaik. Möglicherweise steht es auch schon irgendwo hier im Forum, aber simpel gefragt: Wieviel Siliziumfläche benötige ich derzeit, um meinen i3 täglich aufladen zu können und was kostet mich eine solche Anlage inklusive Zwischenspeicher?
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Re: alternative i3 Ladetechnik für zuhause gesucht...

Beitragvon bm3 » Do 17. Okt 2013, 21:02

Carsten hat geschrieben:
ciena hat geschrieben:
Nachdem die für Europa angebotene Ladetechnik von BMW zumindet für mich den größten Nachteil des ansonsten
tollen i3 darstellt, soll dieser Beitrag dazu dienen, Alternativlösungen von Alternativanbietern vorzustellen.

Wohlgemerkt: Für den Hausgebrauch mit/ohne PV (Photovoltaik)


Wollte nochmal zurückkommen auf die Eingangsfrage und hier auf das ebenfalls angesprochene Thema Photovoltaik. Möglicherweise steht es auch schon irgendwo hier im Forum, aber simpel gefragt: Wieviel Siliziumfläche benötige ich derzeit, um meinen i3 täglich aufladen zu können und was kostet mich eine solche Anlage inklusive Zwischenspeicher?


Carsten,
du benötigst wieviele Kilowattstunden täglich ? Das ist die elementare Frage dabei ! Dir ist bewusst dass du bei einem weiteren (Zwischen-)Speicher zahlreiche weitere Umwandlungsverluste in die Rechnung bekommst ?
Wenn du mir schreibst wieviele kwh du minimal pro Tag benötigst kann ich dir ausrechnen wieviel PV-Leistung und Speicherkapazität du benötigst.
Meine Frage an dich ist nur wozu ? Wir sind doch kein Entwicklungsland hier und können auf ein gut entwickeltes Netz zurückgreifen ? Trotzdem kann man zur Kompensation eine PV-Anlage netzeinspeisend betreiben die auch parallel zum laden laufen kann ? Es ist doch egal wen die Anlage wann versorgt aus dem Netz ? Sie versorgt doch jemanden irgendwo, entlastet ein konventionelles Kraftwerk und dabei die Umwelt.

Viele Grüße:

Klaus
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Re: alternative i3 Ladetechnik für zuhause gesucht...

Beitragvon JuergenII » Do 17. Okt 2013, 23:07

Carsten hat geschrieben:
Wieviel Siliziumfläche benötige ich derzeit, um meinen i3 täglich aufladen zu können und was kostet mich eine solche Anlage inklusive Zwischenspeicher?

Wird schwierig! Zwischen April und Oktober sicher kein Problem, aber im Winterhalbjahr ein no-go. Nur mal als Beispiel die Ertragswerte im letzten Winter bei einer 9,8 kWp Anlage: Dezember 138 kWh, Jänner 101 kWh und im Februar 41 kWh!!

Die Anlage liefert über das Jahr mehr Strom als ich selber verbrauche. Da ich keinen Speicher habe, ist meine Rechnung relativ einfach: In den Sommermonaten so oft wie möglich den Solarstrom nehmen und in den Wintermonaten den normalen Stromanschluss. Da rechne ich den normalen Preis für den Strom, abzüglich EEG Vergütung. Bei mir komme ich da auf rund 90 Cent pro 100 km. Den Preis pro kWp kann man nicht so genau sagen, kommt halt auf die Größe und Deine Wünsche bei der PV Anlage an. Denke mal dass Du so um die 1.400 Euro (+/- 10%) netto pro kWp rechnen musst.

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Re: alternative i3 Ladetechnik für zuhause gesucht...

Beitragvon Carsten » Fr 18. Okt 2013, 07:48

In der Regel mach ich gerne statt einer raschen Entscheidungsfindung eine Doktorarbeit draus, aber hier habt Ihr sicher gemerkt, daß ich mich bei dieser Frage noch nicht wirklich ins Thema reingefuxt habe :oops: und die Fragestellung etwas blauäugig in dem Raum war.

bm3 hat geschrieben:
Carsten,
du benötigst wieviele Kilowattstunden täglich ? Das ist die elementare Frage dabei ! Dir ist bewusst dass du bei einem weiteren (Zwischen-)Speicher zahlreiche weitere Umwandlungsverluste in die Rechnung bekommst ?
Wenn du mir schreibst wieviele kwh du minimal pro Tag benötigst kann ich dir ausrechnen wieviel PV-Leistung und Speicherkapazität du benötigst.
Meine Frage an dich ist nur wozu ? Wir sind doch kein Entwicklungsland hier und können auf ein gut entwickeltes Netz zurückgreifen ? Trotzdem kann man zur Kompensation eine PV-Anlage netzeinspeisend betreiben die auch parallel zum laden laufen kann ? Es ist doch egal wen die Anlage wann versorgt aus dem Netz ? Sie versorgt doch jemanden irgendwo, entlastet ein konventionelles Kraftwerk und dabei die Umwelt.

Viele Grüße:

Klaus


Du hast recht Klaus, wahrscheinlich macht ein Zwischenspeicher keinen Sinn. Netzeinspeisung und paralleles Laden erscheint am sinnvollsten. Anlass ist die Bestellung des i3, wobei ich mich dann gefragt habe, ob mittelfristig die Installation einer Photovoltaikanlage Sinn macht. Sie soll mein Fahrzeug laden können und, falls sie überschüssige Energie abwirft, auch Teile des Stromverbrauchs meines Einfamilienhauses übernehmen. Wieviel das konkret ist habe ich mir noch nicht errechnet, bzw. nachgeschaut.

JuergenII hat geschrieben:
Wird schwierig! Zwischen April und Oktober sicher kein Problem, aber im Winterhalbjahr ein no-go. Nur mal als Beispiel die Ertragswerte im letzten Winter bei einer 9,8 kWp Anlage: Dezember 138 kWh, Jänner 101 kWh und im Februar 41 kWh!!

Die Anlage liefert über das Jahr mehr Strom als ich selber verbrauche. Da ich keinen Speicher habe, ist meine Rechnung relativ einfach: In den Sommermonaten so oft wie möglich den Solarstrom nehmen und in den Wintermonaten den normalen Stromanschluss. Da rechne ich den normalen Preis für den Strom, abzüglich EEG Vergütung. Bei mir komme ich da auf rund 90 Cent pro 100 km. Den Preis pro kWp kann man nicht so genau sagen, kommt halt auf die Größe und Deine Wünsche bei der PV Anlage an. Denke mal dass Du so um die 1.400 Euro (+/- 10%) netto pro kWp rechnen musst.

Juergen


Merci Juergen, das ist ein Anhaltspunkt. Stimmt natürlich, daß es gewaltige Unterschiede zwischen Sommer und Winter gibt und es wirtschaftlich wohl am sinnvollsten ist, hier eine maßvolle Lösung zu finden. Riesig Platz würde ich nicht haben, also Garagendach oder/und Hausdach. Ich vermute, daß ich möglw. kommenden Sommer in die Versuchung komme, mir so etwas zu installieren.

Danke für die fixen Antwort und TGIF :) ,
Carsten
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Re: alternative i3 Ladetechnik für zuhause gesucht...

Beitragvon green_Phil » Fr 18. Okt 2013, 08:59

mstaudi hat geschrieben:
wieso jetzt wieder 2-Phasig????? woher die Infos???? Ein paar Posts vorher war doch die klare Aussage dass 2-Phasig doch nicht geht???????????Hiiiiiiiiiiiiiiiilllllllllffffffffeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee Gruß, Martin


Hallo Martin.

Ich kann Dir meine Informationen geben, ob diese Dich zufriedenstellen ist eine andere Frage.
Vor der IAA wurde durch die BMW Hotline die Information verteilt, dass der i3 2-phasig laden kann. Die waren sich da ganz sicher, so wurden sie geschult.
Auf der IAA hat mir ein Herr Keller von BMW (Chef der Trainingseinheit, wenn ich das richtig in Erinnerung habe) - der wirklich Ahnung zu haben schien - versprochen, dass der I3 nur einphasig laden kann. Allerdings geschieht dies mit 2 Ladern, die parallel an einer Phase Strom ziehen. Warum man die für Dtl. nicht einfach auf 2 Phasen geklemmt hat ist mir rätselhaft.

Dann rief mich auf der IAA die BMW Hotline an und erzählte mir inzwischen zum 3. Mal, dass der i3 2-phasig lade. Ich bin fast in Tränen ausgebrochen. Dann habe ich gesagt, dass ich den Hotline-Mitarbeiter jetzt an den Herrn Keller weiterreiche, der wenige Meter neben mir stand. Dann sagte der gute Herr, er werde sich nochmal direkt erkundigen und mich zurückrufen, es wäre nicht nötig, jetzt das Handy weiterzugeben... ^^ Nagut, eine halbe Stunde später der Rückruf, der i3 kann doch nur einphasig laden! Man habe seit 2 Monaten an alle anrufer falsche Infos rausgegeben, die Hotline wurde falsch informiert. Oh weh!

Ich harre jetzt einfach der Dinge. Vielleicht legen die die beiden Lader ja tatsächlich auf 2 Phasen für die deutsche Produktion. Vielleicht kommt das später als Serviceauftrag. Vielleicht ist bei einphasig einfach Ende. Ich weiß es nicht.

Tut mir leid Martin, dass es keine absolut sicher Antwort gibt. Ich traue auch den Aussagen von BMW diesbezüglich nicht mehr so ganz. Womöglich ist noch nicht alles so sicher, wie es den Anschein machen soll. Ich habe den i3 bestellt und lass mich einfach überraschen. Wenn ich nicht zufrieden bin mit dem Service und der Qulaität, dann bekommt BMW aber was zu hören.
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Re: alternative i3 Ladetechnik für zuhause gesucht...

Beitragvon Eberhard » Fr 18. Okt 2013, 11:34

Die Tesla Model S Besteller hatten vor 2 Jahren auch das Problem, dass JB Straubel die Aussage machte, das Model S werde nur einphasig laden können und als Alternative auf die DC-Ladefähigkeit verwiesen.

Daraufhin wurde eine große Protestaktion gestartet, wo über 100 Model S Besteller damit gedroht hatten, Ihre Bestellung zurückzuzoehen (ich war auch darunter), wenn 3phasiges Laden in Europa nicht angeboten wurde.

Die Aktion war ein voller Erfolg und Elon Musk hatte auf dem Genfer Autosalon 2012 das 3-phasige Laden für das Model S zugesagt.

heute sind im Model S je nach Wunsch 1 oder 2 3-phasige Ladegeräte mit je 10kW Leistung verbaut.

Also auf zur Protestaktion gegen BMW. Ein 11kW PFC-Ladegeräte muss nicht teuerer sein als ein 32A einphasiges Gerät. Nur dann macht halt CCS bei der Mini-Batterie des I3 überhaupt keinen Sinn mehr. Aber dafür will man in Millionenhöhe Fördermittel abgreifen.

lg

Eberhard
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Re: alternative i3 Ladetechnik für zuhause gesucht...

Beitragvon JuergenII » Fr 18. Okt 2013, 13:43

Eberhard hat geschrieben:
Also auf zur Protestaktion gegen BMW. Ein 11kW PFC-Ladegeräte muss nicht teuerer sein als ein 32A einphasiges Gerät. Nur dann macht halt CCS bei der Mini-Batterie des I3 überhaupt keinen Sinn mehr. Aber dafür will man in Millionenhöhe Fördermittel abgreifen.

Eine kurze Anmerkung:

Was das Ladegerät anbelangt, gebe ich Dir recht. Hier muss BMW nacharbeiten, sofern er nicht auch zu Hause über eine Wall-Box an die 8 bis 12 kW zu laden geht. Werden wir aber wohl erst wissen, wenn die ersten "Testfahrer" nächsten Monat das Fahrzeug bewegen werden.

Denke auch, dass dann hier die offiziellen BMW Zugriffe deutlich ansteigen. :mrgreen:

Zum Thema CCS sehe ich das anders. Die brauchen wir, sollte die E-Mobilität Marktdurchdringung erhalten. Bereits in der nächsten Generation werden wir in Fahrzeugen wie dem i3, Zoe oder Leaf die doppelte Batteriekapazität bekommen. Lass noch 4 Jahre ins Land ziehen, dann sind Mittelklassefahrzeuge wie der geplante Tesla (Marktstart ca. 2017 - Größenordnung BMW 3er) auf dem Markt, mit Reichweiten von über 300 km. Da brauchen wir Schnellader. Ich verweise gerne nochmal auf ein Video was hier bereits im allgemeinen Teil des Forums verlinkt ist:



Ich behaupte mit dem i3 ist bereits das zweite oder dritte Popcorn geplatzt.

@ Carsten:

Hier mal ein Link zu einer Präsentation des Frauenhofer ISE Instituts zum Thema PV: Aktuelle Fakten zur Photovoltaik in Deutschland

Juergen
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