i3 gewinnt Vergleichstest in AMS

Re: i3 gewinnt Vergleichstest in AMS

Beitragvon JuergenII » So 3. Aug 2014, 13:03

Ich verstehe nicht das ganze rumgehackte auf Tesla. Die machen eigentlich das einzig Richtige! Sie attackieren die fossile Konkurrenz genau da wo es denen weh tut. Im Luxusbereich. Nur eine Limousine reicht aus um den etablierten Konzernen Schweißperlen auf die Stirn zu treiben. Erst recht unangenehm wird das mit dem neuen Modell X.

Und das hat in Summe zur Folge, dass die Herstelle gezwungen werden auch E-Mobile anzubieten. Die Brückentechnologie Hybrid wird da nicht ausreichen. Das hat selbst Audi erkannt, und bastelt intern schon an einem Luxus SUV EV.

Bevor wir hier dauernd über unvernünftige Fahrzeuge schwadronieren sollten wir lieber dankbar sein. Tesla ebnet uns den Weg zu einer breite EV-Palette, die wir ohne dieses Start-Up Unternehmen nie bekommen hätten. Oder glaubt hier einer im Ernst, dass es heute einen i3 ohne Tesla geben würde?

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i3 REX - der einzige BEV Ableger ohne Reichweitenangst und Ladestress
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Re: i3 gewinnt Vergleichstest in AMS

Beitragvon TeeKay » So 3. Aug 2014, 13:25

Sie sind böse, dass Tesla Autos anbietet, die weiter als 150km fahren (und daher schwerer sind). Sie sind böse, dass Tesla Autos anbietet, in die 7 Personen passen (und die daher größer sind). Sie sind böse, dass Tesla Autos anbietet, in denen mehr Gepäck untergebracht werden kann als in einem Audi Q7 (und die daher größer und schwerer sind). Sie sind böse, dass Tesla Autos anbietet, die mehr Spitzenleistung haben als ein i3 und postulieren daher, dass jeder Tesla-Fahrer diese Leistung permanent nutzt und Verbräuche von 50kWh/100km hat. Sie sind böse, dass Tesla nicht einzig und allein einen i-Miev anbietet, den sie dann aber natürlich mangels Leistung, Luxus und Prestige nicht kaufen würden.

Und da sie spüren, dass ihr eigenes Auto von anderen als ebenfalls unvernünftig definiert werden könnte, definieren sie es für sich selbst als das gerade noch vernünftige Auto am Rande der Unvernünftigkeit, das sie leider, leider aus Sachzwängen kaufen mussten. Selbstverständlich würden sie auch viel lieber weniger Leistung und weniger Luxus haben. Und sie finden mit Sicherheit auch Gründe, weshalb der i-Miev, der weniger Leistung, eine ähnliche Reichweite und weniger Luxus bietet, auf gar keinen Fall in Frage kam.
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Re: AW: i3 gewinnt Vergleichstest in AMS

Beitragvon TArZahn » So 3. Aug 2014, 18:44

Teekay hat geschrieben:
Goingi3 hat geschrieben:
Ein Vergleich: Mit dem Akku des Model S P85 mit 310 kW könnte man theoretisch 50 Einfamilienhäuser....

Der Akku des Model S hat aber maximal nur 85 kWh

Viel Spaß beim Fahren deiner drei vernünftigen, undekadenten und unegoistischen Autos.

... wovon einer auch noch ein Verbrenner ist, total dekadent, vor allem wenn man auch noch Kinder und evt. später auch Enkelkinder hat!! Da hätte es statt I3 und Familienkutsche auch ein Model S getan. Wäre nicht so unverantwortlich gegenüber den Nachkommen!!
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Re: i3 gewinnt Vergleichstest in AMS

Beitragvon Goingi3 » So 3. Aug 2014, 18:56

Nun seht Ihr, Manfred Heck hat das auch erkannt. Bravo Manfred Heck!

Ein Audi A8 verbraucht mehr als doppelt so viel Sprit, wie ein mittlerer Golf wenn man ihn bewegt, wie vorgesehen, nämlich auf der Autobahn mit 150 bis 250 km/h. Der ist ja nicht für's Brötchenholen um die Ecke gebaut worden.

Ein Tesla MS ist auch nicht für's Brötchenholen gebaut worden, sondern als bestmöglicher Ersatz für Langstreckenfahzeuge.
Und fährt man ihn als solchen wie es üblich ist, braucht er mehr als doppelt so viel wie ein "normales" Elektromobil wie ein i3, e-Golf, eUp oder iMiev. Dabei fährt man mit "normalen" Elektromobilen und unter Wahrung eines ökologischen Gedankens eher zwischen 90 und 120 km/h und nebenbei noch viel sicherer. Auch gefährdet man andere weniger.

Ich sagte ja, Tesla MS und Co. wird es immer geben. Es gibt ja genug Leute mit genug Geld. Und was spielt es denn für die für eine Rolle, wenn die Kiste 30 oder 50 kWh/100 km verbraucht. Ist ja ohnehin immer noch weniger, als mit einem A8-Stinker.

Argumente hin oder her. Ein Tesla MS mit 421 PS ist typisch amerikanisch und dekadent im Auge eines vernünftigen Menschen mit Sinn für die Umwelt. Ein i3 mit 170 PS ist mehr als genug. Den mit einem größeren Akku und man hat alles was man braucht. Auch genug Spaß, wenn man unbedingt so will.

Das Thema um die Mobilität ist nur eines von tausenden, die der Mensch nur für sein überschwängliches streben nach Fun und Maßlosigkeit zweckentfremdet. Aber es geht ja hier um Mobilität.

In Österreich gibt es ein Geschwindigkeitslimit. In vielen Bereichen darf man überhaupt nur 100 km/h fahren wegen des Immisionsschutzgesetzes Luft (IGL). Ich kann nur sagen, eine vernünftige Politik. Das einzige Land, das sich einen Dreck um die Umwelt schert, ist Deutschland mit seinen Autobahnrennstrecken und seiner Lobby der Autoindustrie.

O.k., wer glaubt, ein großes Auto fahren zu müssen, sei es aus Sicherheits-, Komfort- oder Prestigegründen, der soll das tun. Dann aber wenigstens eines, das Konsequent leicht gebaut, auf Sparsamkeit getrimmt und eine vernünftige Motorisierung besitzt. Für eine ordentliche Beschleunigung a la i3 und maximal 130 km/h braucht es nicht 421 PS.
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Re: i3 gewinnt Vergleichstest in AMS

Beitragvon Goingi3 » So 3. Aug 2014, 19:03

Und TArZahn ...

Wenn Du die Beiträge auch alle lesen würdest, müsstest Du nicht aus Argumentationsnot über meinen leider noch notwendigen Stinker herziehen. Lass Dir bitte was anderes einfallen.

Ich fahre nicht alleine drei Autos. Wir brauchen die in der Familie, weil wir etwas außerhalb wohnen und öffentlich schlecht angebunden sind. Immerhin habe ich schon zwei Stinker gegen Elektromobile ausgetauscht. Nicht weil ich so reich bin, sondern weil das für mich Umweltbedingt Priorität hatte. Der letzte Stinker kommt schon auch noch dran. Da muss ich nur noch etwas sparen.

Wie steht es mit Deinem Zweitauto oder fährst Du schon rein elektrisch?
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Re: i3 gewinnt Vergleichstest in AMS

Beitragvon TeeKay » So 3. Aug 2014, 19:04

Goingi3 hat geschrieben:
O.k., wer glaubt, ein großes Auto fahren zu müssen, sei es aus Sicherheits-, Komfort- oder Prestigegründen, der soll das tun. Dann aber wenigstens eines, das Konsequent leicht gebaut, auf Sparsamkeit getrimmt und eine vernünftige Motorisierung besitzt.

Du hast ja so Recht! Aus reiner Nächstenliebe, damit du deine Philosophie auch leben kannst und nicht nur predigen must, biete ich dir an, meinen Citroen C-Zero mit 49kW und 1110kg gegen deinen i3 mit 125kW und 1270kg zu tauschen. Weil dein Auto zwar etwas mehr wert aber viel unvernünftiger ist, können wir auf einen Wertausgleich verzichten.
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Re: i3 gewinnt Vergleichstest in AMS

Beitragvon Rudi L. » So 3. Aug 2014, 19:38

Ich glaube wir füttern einen Troll.
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Re: i3 gewinnt Vergleichstest in AMS

Beitragvon ltreasure » So 3. Aug 2014, 19:45

Rudi L. hat geschrieben:
Ich glaube wir füttern einen Troll.


Jep, und deshalb drehen wir uns hier im Kreis. Vielleicht einfach zu machen, den Thread? Glaube da kommt nichts mehr Neues...
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Re: i3 gewinnt Vergleichstest in AMS

Beitragvon Vanellus » So 3. Aug 2014, 19:58

Mal ein Beitrag zur Frage: wieviel verbraucht denn nun ein E-Auto bei konstant 120 k/h? Spielte das nicht auch mal eine Rolle?

Also: so gegen 19:30h heute am 3.8. bin ich mit meiner Zoe (die von AMS gar nicht getestet wurde, aus welchem Grund auch immer) zwischen Neumünster und Kiel über genau 16,0 km 122 km/h, eingestellt per Tempopilot gefahren. Die Strecke ist topfeben (ist nicht so schwer in SH). 22 Grad Lufttemperatur, praktisch kein Wind, Klimaanlage war an und lief leicht. Alle Zahlen mit Bordmitteln ermittelt, also Bordcomputer. Alle Werte wurden auf 0 gestellt, als ich 122 km/h erreicht hatte. Ich unterstelle mal, dass das echt etwa 120 km/h waren. Als Verbrauch wurde nach 16,0 km 21,2 kWh/100 km angezeigt. Setzt man das in Bezug den 22 kWh, die der Akku zur Verfügung stellt, kommt man rechnerisch auf etwas über 100 km Reichweite, genau 104 km bei konstant 120 km/h.
Rechnerisch deshalb, weil niemand mit 0% an der Ladesäule anhält. Für Vergleichszwecke aber nutzbar. Es ist sehr wahrscheinlich, dass vergleichbare Autos etwa auch in der Größenordnung landen. Der Tesla Model S 85 kWh mit seinem knapp 4mal so großen Akku wird wegen seines etwas größeren Luft- (cw-Wert mal Stirnfläche) und Rollwiderstandes (breitere Reifen) nicht ganz das 4fache erreichen, aber, ich schätze mal das 3,5fache, also so ca. 350 km.

Wiederholungstäter gern gesehen.
Gruß
Vanellus
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Re: i3 gewinnt Vergleichstest in AMS

Beitragvon Rudi L. » So 3. Aug 2014, 20:20

Bei 120km/h kommst Du mit dem Model S etwa 350km weit. Dies entspricht ca. 24kw/h. Also geringfügig mehr als die Zoe.

Das ist ja der Vorteil der E Mobile, dass sie im Teillastbereich wenig verbrauchen.

Wenn der Strom aus erneuerbaren Quellen kommt ist es ohnehin egal ob das Auto 25 oder 50 kw/h verbraucht. Die einzigen die damit ein Problem haben sind Fundamentalisten und Oekospiesser, deren Feindbild negiert der Model S gerade.


Aber ist im Grunde egal, wie war das mit der Sau und der Eiche?

Eigentlich wollte ich den Troll nicht weiter füttern :/
Rudi L.
 

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