Warum ist I3 beim Wassertest sooo schlecht?????

Warum ist I3 beim Wassertest sooo schlecht?????

Beitragvon midimal » Fr 27. Jun 2014, 10:22

Liegt es am Fahrer oder an den schmalen Reifen? IMEV auch sehr schlecht
Tesla, Ampera, Leaf souverän!

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Re: Warum ist I3 beim Wassertest sooo schlecht?????

Beitragvon HED » Fr 27. Jun 2014, 11:45

Ich kann das Video nicht sehen, kannst du ein direkten Link einfügen?

Danke.
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Re: Warum ist I3 beim Wassertest sooo schlecht?????

Beitragvon endurance » Fr 27. Jun 2014, 12:13

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Re: Warum ist I3 beim Wassertest sooo schlecht?????

Beitragvon endurance » Fr 27. Jun 2014, 12:21

Ich würde mir anhand dieses Vids keine Bewertung der Fahrzeuge zutrauen. Man haette die Fahrer durchwechseln müssen oder dass einer mal alle fährt (mit gleicher Erfahrung für alle Fahrzeuge)
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Re: Warum ist I3 beim Wassertest sooo schlecht?????

Beitragvon mmb » Fr 27. Jun 2014, 12:27

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Re: Warum ist I3 beim Wassertest sooo schlecht?????

Beitragvon TeeKay » Fr 27. Jun 2014, 13:17

Also nach meinen Erfahrungen von inzwischen 6 dieser Trainings mutmaße ich:
- Beim i3 auf der Schleuderplatte hatte der Instruktur noch die Werte für den fast doppelt so schweren Tesla eingestellt. Daher wurde der i3 zu stark versetzt
- Bei der Schleuderplatte hängt alles von maximal schneller Reaktion ab. Wer zu spät lenkt, dreht so ein wie der i3
- Der i-Miev hat am Ende zu spät wieder gerade gelenkt

Dazu kommen dann gerade beim i-Miev natürlich noch die sehr dünnen Reifen. Damit rutscht man schon ziemlich schnell weg. In der Stadt ist das vor allem bei Straßenbahnschienen bei Regen ein Problem - die sind so breit wie die Vorderreifen. Grip hat man darauf dann nicht mehr und rutscht in den Kurven vorn weg.
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Re: Warum ist I3 beim Wassertest sooo schlecht?????

Beitragvon pheck » Fr 27. Jun 2014, 13:35

Will man hier Representativ was sagen, so muss ein und der selbe Fahrer jedes Auto mehrermals durch die Übung fahren.

Ich habe mittlerweile 4 solcher Trainings (auch Fortgeschrittene Trainings) im Fahrsicherheitszentrum Hockenheim gemacht - da ist auch viel abhängig von der Tagesform.

Leider werde ich auf das Vergnügen mit dem i3 diesmal verzichten müssen - habe die Variante ohne REX geordert (wenn schon elektrisch, dann richtig) und der einfache Weg von Rüsselsheim mit 85km ist da einfach zu lang. Es gibt nur eine Stromtankstelle in der näheren Umgebung, müsste da schon am Vorabend hinfahren, über Nacht laden und dann am Ende wieder laden - das macht wenig Sinn.

Ciao Peter
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Re: Warum ist I3 beim Wassertest sooo schlecht?????

Beitragvon DeJay58 » So 6. Jul 2014, 07:25

Also ich kann ja durchaus mit Autos umgehen, bin selbst Fahrtechnikinstruktur und fuhr Driftrennnen. Ich bin den imiev auch schon bei auf dem Fahrtechnikgelände gefahren und muss sagen der Wagen ist schleudernd beinahe unbeherrschbar. Auch an einen Genauen Drift ist nicht zu denken. Hauptverantwortlich dafür dürfte der extrem kurze Radstand sein und beim Driften kommt dazu dass der Emotor viel zu ungenau zu dosieren ist.

Wie das mit dem i3 aussieht hab ich noch nicht getestet, werde ich aber noch diesen Sommer tun, sobald ich Zeit dafür finde. Natürlich mit VideodokumentAtion.
Video Reku Test alte/neue SW: https://youtu.be/mTpot4lZYtA
Video 2: Reku Test: https://www.youtube.com/watch?v=HQd-0jxuzow
Video 3: i3 geht auch quer: https://www.youtube.com/watch?v=lM-mqv72fdY



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Re: Warum ist I3 beim Wassertest sooo schlecht?????

Beitragvon DeJay58 » So 6. Jul 2014, 09:09

So jetzt hab ich mir das Video mal angesehen. Wo ist denn der i3 schlecht? Ich sehe hier keine Schwächen (hab das Video überflogen und nur Ausweichen bergab bei Wasserhindernissen gesehen).
Im Gegenteil, ich sehe den i3 hier als sehr gut heraus, weil er schön in der Spur bleibt, schnell auf die Lenkbewegungen reagiert usw.
Der imiev dreht sich sogar mal bei einer niedrigen Geschwindigkeit, das sollte eigentlich ausgeschlossen sein.

Wer so etwas noch nie gemacht hat kann sich schwer vorstellen auf was es bei dieser Übung alles ankommt.

Zum Ersten machen 2 km/h Unterschied unter Umständen verdammt viel aus, und entscheiden ob schaffbar oder nicht.

2: Lenkt der Fahrer auch nur eine Zehntelsekunde zu spät ein oder macht dies zu ruckartig oder zu sanft, dann ist das Ausweichmanöver nicht mehr zu schaffen.

3: Wir sehen bei unseren Trainings immer wieder, dass die Reifen eine sehr große Rolle spielen. Aber nicht so wie man denken könnte, sondern es geht um das Zusammenspiel von diesem Rutschbelag und eben den Reifen. Da schneiden teilweise ansonsten tolle Reifen recht schlecht ab und irgendwelche billigeren wieder besser. Da kommt es sehr auf die Gummimischung an und wie die einfach mit dem Rutschbelag zurechtkommt. Mit dem i3 hab ich da noch keine Erfahrungen. Sehr oft funktionieren auch Winterreifen besser als Sommerreifen in dieser künstlichen Situation.
Das sagt aber alles noch nichts über das Auto wohlgemerkt.

4: Weiters ist der Fahrer eine Variable, die nicht zu unterschätzen ist. Fehlreaktionen gibt es selbst beim Ausweichen so viele. Zu früh auf der Bremse, oder danach, vorm zweiten Ausweichen, zu wenig auf der Bremse (macht fast jeder den Fehler zu Beginn), falsche Blicktechnik, falsche Lenkradhaltund und Lenkradtechnik und und und... Nicht umsonst dauern solche Trainings einen ganzen Tag, nur so kann man sich verbessern.

Also ich würde auf keinen Fall durch dieses Video, wo man die Autos auch nur von vorne sieht auf gut oder schlecht einzelner Fahrzeuge schließen.

Edit: Jetzt hab ich die Schleuderplatte auch gesehen. Also hier ist es aber eindeutig warum es den i3 unkontrolliert dreht: Null Reaktion vom Fahrer (kein Gegenlenken). Das hat nix mit der Schleuderplatteneinstellung zu tun wie oben gesagt wurde. Bei jeder Einstellung ist ein Auto abzufangen, aber hier ist es so schön eindeutig hinterm Lenkrad das Problem ;)

Übrigens die Platte scheint mir hier eh sehr human eingestellt zu sein.

Nochwas zur Schleuderplatte: Es ist natürlich mit einem Auto mit langem Radstand einfacher! Und der iMiev ist fast unkontrollierbar, das kann ich bestätigen. Das Problem ist beim imiev, dass man irgendwie kaum spürt was er gerade tut und somit meistens zu spät mit der Reaktion dran ist. Ungut, möchte ich nicht fahren im Winter.
Dafür kann man beim iMiev die ESP Elektronik komplett deaktivieren, was mir beim i3 fehlt. Leider. Müsste noch schauen, welche Sicherung man da ziehen könnte, um Euch ein paar spektakuläre Driftvideos vom Fahrtechnikzentrum zu bringen :D
Video Reku Test alte/neue SW: https://youtu.be/mTpot4lZYtA
Video 2: Reku Test: https://www.youtube.com/watch?v=HQd-0jxuzow
Video 3: i3 geht auch quer: https://www.youtube.com/watch?v=lM-mqv72fdY



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Re: Warum ist I3 beim Wassertest sooo schlecht?????

Beitragvon pheck » So 6. Jul 2014, 10:05

@DeJay58 - klasse Ausführung, volle Unterstützung!

Ich habe selbst schon viele Fahrsicherheitstrainings absolviert und kenne das Thema. Viel ist hier vom Fahrer abhängig, aber auch das mit den Reifen kann ich bestätigen. Meine extremste Erfahrung war mit einem neuen Audi A4, welcher praktisch unbeherschbar war. Auf der Dynamikplatte war das Auto einfach nicht abfangbar - ich habe schon an mir selbst gezweifelt. Etwas Licht in die Sache brachte dann die schnelle Kreisfahrt auf rutschigem Belag - das Auto (Vorderradantrieb) brach hinten aus. Der Instruktor war da etwas verdutzt und hat sich dann die Reifen angesehen. Da war dann die Ursache klar:
Ich hatte 2 Wochen vorher einen Unfall (jemand ist bei Rot über die Ampel und ich bin ihm in die Seite gefahren). Das Auto wurde vorne komplett neu aufgebaut und beide Vorderräder ersetzt. Vorne waren jetzt Fulda Sportmax drauf, hinten die original Continental. Die Fulda-Reifen sind natürlich wesentlich besser als die Continental und daher reagierte das Auto so. Nach Tausch der Reifen habe ich einen weiteren Kurs gemacht, da war dann alles wieder wie erwartet.

Fazit: Kleine Unterschiede bei den Reifen (das kann auch schon bei falschen Luftdruck passieren) machen einen enormen Unterschied.

Ciao
Peter
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