Vergleichstest BMW i3, Hyundai Ioniq & Renault Zoe

Re: Vergleichstest BMW i3, Hyundai Ioniq & Renault Zoe

Beitragvon KyRo » Fr 10. Feb 2017, 19:21

Und frag besser nicht nach Recyclebarkeit von CFK. Das Zeug lässt sich nichtmal verbrennen (Duroplastische Epoxidharz Matrix).

Wahrscheinlich kommt gleich wieder jemand mit dem kaum mechanisch belastbaren Pyrolyse Schredderkram um die Ecke. Das ist kein Recycling, das ist bestenfalls Second Life.. Fragt sich nur für welchen Zweck das Zeug noch gut sein soll.

Zweifellos macht BMW da einiges richtig. Manches ist m. E. aber Show womit man gut Werbung machen kann. Der Gewichtsvorteil ist auch nicht wirklich groß, den größeren Ioniq und den i3 trennen gut 150kg wenn ich mich nicht irre. Obs das Wert ist?

Indes richten die Asiaten ihre Autos auch auf Nachhaltigkeit aus. Ist doch ein Image Ding warum soll man sich das entgehen lassen. BMW scheint das vor allem besser zu vermarkten und zu kommunizieren zu wissen.
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Re: Vergleichstest BMW i3, Hyundai Ioniq & Renault Zoe

Beitragvon herrmann-s » Fr 10. Feb 2017, 19:39

also wie waers denn vorher mal mit informieren bevor man so einen stuss der oeffentlichkeit praesentiert.
da lohnt es sich ja gar nicht ins detail zu gehen soviel unwissenheit und desinteresse an einer vergleichsweise "umweltfreundlichen" technik. unglaublich!
diese erbsenzaehlerei ist ja grausam.
dass der inoniq irgendwie nach deutschland befoerdert werden muss is auch keinem klar und das waere noch das einfachste argument.
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Re: Vergleichstest BMW i3, Hyundai Ioniq & Renault Zoe

Beitragvon Poolcrack » Fr 10. Feb 2017, 20:08

Der Ioniq hat doch viel Alumium verbaut, oder nicht? Aluminium ist sehr viel energieintensiver im Vergleich zu Stahlblech. Und woher kommt der Strom für das Alumium im Ioniq?
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Re: Vergleichstest BMW i3, Hyundai Ioniq & Renault Zoe

Beitragvon KyRo » Fr 10. Feb 2017, 21:11

herrmann-s hat geschrieben:
da lohnt es sich ja gar nicht ins detail zu gehen soviel unwissenheit und desinteresse an einer vergleichsweise "umweltfreundlichen" technik. unglaublich!.


Da ist glaub ich schon das Problem. Wo ist denn das Detail?

Die von mir genannten Punkte sind erstmal Fakt, habe auch schon eine CFK Fabrik von innen gesehen. Wo ist jetzt genau meine Unwissenheit und der Stuss? Die Fasern kommen übrigens aus den USA per Schiff. Und Bmw produziert meines Wissens nicht nur für den Binnenmarkt sondern auch fürs Ausland. Bmw's reisen also genauso auf Schiffen wie Hyundais. Wo ist der Unterschied?

@Poolcrack: das ist richtig. Die Umweltfreundlichste Variante wäre die von VW: Leichtbau mit Stahl. Aluminium kann man zumindest mit nur 5% der ursprünglichen benötigten Energie wieder in Primärqualität recyclen.
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Re: Vergleichstest BMW i3, Hyundai Ioniq & Renault Zoe

Beitragvon Alex1 » Fr 10. Feb 2017, 21:25

Im Endeffekt gibt sich das alles nicht sehr viel. Die "graue Energie" reicht ja grade mal für 30.000 km oder so.Was durch Abmagerung an Sprit - äh Strom... :lol: - gespart wird, wurde vorher "grau" reingesteckt.

In Summe liegt man aber immer so und so deutlich besser als die Verpester :mrgreen:
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Re: Vergleichstest BMW i3, Hyundai Ioniq & Renault Zoe

Beitragvon fotorei » Fr 10. Feb 2017, 22:27

Hallo zusammen

Egal ob Zoe, Leaf, Soul, Ioniq, E-Golf, i3 oder Tesla: Jeder hat seinen Geschmack, Vorlieben, Bedürfnisse und Budget und fällt darauf basierend seinen Entscheid. Jedes dieser Autos ist tauglich, zukunftsorientiert und trägt dazu bei, die Luft weniger zu verpesten. Und das ist doch das, was zählt. Daher finde ich es schade, hier irgendwelche Grabenkämpfe zu starten.

Ich habe unlängst einen i3 bestellt. Dieser Entscheid basierte auf Fakten und Emotionen. In meiner langen Automobilistenkarriere habe ich schon so manche Marke gefahren. Seit 2007 fuhren meine Frau und ich drei verschiedene Modelle des Herstellers Hyundai. Das sind eigentlich grundsolide Autos mit einem hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis. Allerdings stellten wir fest, dass bei Qualität in Sachen Verarbeitung und Standhaftigkeit gewisser Komponenten wie Bremsen halt doch Abstriche zugunsten des Preises gemacht werden. Ein Hyundai sieht im Interieur zwar hübsch aus. Die vearbeiteten Materialien wie Klavierlack o. ä. zeigen leider schon nach kurzer Zeit deutliche Abnützungserscheinungen. Zwar gewährt Hyundai eine lange Garantiezeit. Gelichwohl ist es nicht amüsant, wenn der Wagen wieder wegen eines Garantiefalls mehrere Tage in der Werkstatt steht. Und wenn dann die Bremsen nach 38'000 km hinüber sind ist das Hyundai ziemlich wurst. Deshalb kam der Ioniq für mich nicht in Frage.

Kia, auch zum Hyundai-Konzern gehörend, kam für mich daher auch nicht in Frage. Der Nissan Leaf gefällt mir optisch nicht. Und der Zoe ist mir irgendwie zu knuffig. Zudem habe ich Vorbehalte gegenüber den französischen Autos (ich weiss, ist ein Vorurteil, aber auch das gehört zu den Emotionen beim Kaufentscheid).

Tja, und dann trat dieser i3 in mein Automobilistenleben. Als ich ihn vor drei Jahren das erste Mal sah, konnte ich wenig mit ihm anfangen. In der Zwischenzeit kaufte ich als Winterauto einen 325xi Touring gebraucht mit ganz vielen Kilometern auf dem Tacho zu einem äusserst günstigen Preis. Ein Auto, das trotz seiner 10 Jahre und 200'000 km innen und aussen aussieht wie neu. Diese Qualität überzeugte mich. Und als es darum ging, nun ins elektrische Zeitalter zu starten, erinnerte ich mich an BMW und den i3 und setzte mich intensiver mit ihm auseinander. Dabei stellte ich fest (das kann jetzt wieder sehr subjektiv sein), dass BMW unmittelbar nach Tesla der Autohersteller ist, der in Sachen Digitalisierung und vernetztem Auto am weitesten ist. Zudem finde ich es mutig, dass BMW als einziger europäischer Hersteller eine Studie in die Reailität umsetzte und ein wirklich ganz neues Auto konzipierte. Ich könnte mir zum Beispiel nicht vorstellen ein Auto wie den E-Golf zu fahren, bei dem der Verbrenner lediglich durch Elektromotor und Batterie ersetzt wurde. Das ist zu wenig und nicht zukunfstgerichtet.

Ich bin gespannt auf den i3, freue mich drauf und lese natürlich weiterhin sämtliche Vergleichsberichte. Allerdings bin ich auch vorsichtig und sehe, wenn in einer Zeitschrift, die einen solchen Vergleichstest durchführt, einer der drei verglichenen Hersteller eines Elektroautos in derselben Ausgabe der Zeitschrift auf der dritten oder fünften Seite eine ganzseitige Anzeige für sein Fahrzeug gebucht hat.

Lg Frank
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Re: Vergleichstest BMW i3, Hyundai Ioniq & Renault Zoe

Beitragvon Starmanager » Fr 10. Feb 2017, 23:13

1+ fuer Fotorei und schoene Gruesse von der anderen Seite des Rheins.
MFG

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Ein E-Auto fahren bedeutet nicht dass alle Anderen auf einen Ruecksicht nehmen muessen.
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Re: Vergleichstest BMW i3, Hyundai Ioniq & Renault Zoe

Beitragvon kwkWhtyp2 » Sa 11. Feb 2017, 07:39

herrmann-s hat geschrieben:
du hast dich nicht im geringsten mit dem i3 beschaeftigt. schade eigentlich!



Doch doch. Ich hab viel gelesen, in i3 threads, ohne zu schreiben. Ich seh den i3 täglich den Asphalt schneiden mit seinen lustigen Reifen, ich sass auch schon drine. Hab ich gemacht. Ich weiß auch, das der i3 auf der Autobahn bei 115 kmh so viel Strom verbraucht, wie ein P85D bei 180 kmh.... Das formvollendete Desgin ist einfach nicht meines, das Verhältnis Innenraumplatz zur äusserlichen Erscheinung passt einfach nicht. für mich ist das eben ein Nicht-Auto, genau wie damals der Audi A2 oder wie diese r wundermaschine geheissen hat, die dann eingestellt wurde.

Ich hab den Thread bei "aktiven Themen" entdeckt. Das Thema geht um 3 Autos. Ich wusste nicht, das man nur über das Auto sprechen darf, selbstredend vorteilhaft über das erwähnte, in dem sich der Thread letztlich befindet. Scheint auch zu den Bordregeln zu gehören...
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Re: Vergleichstest BMW i3, Hyundai Ioniq & Renault Zoe

Beitragvon kwkWhtyp2 » Sa 11. Feb 2017, 07:47

Alex1 hat geschrieben:
Ich will ja nicht stänkern, aber frisst allein die Herstellung des Carbon nicht mehr Energie als sie jemals wieder reinholen kann? Ich denke mich an einen entsprechenden Bericht (im TV...) erinnern zu können. Hab aber keine belastbaren Zahlen :D



wo spart der i3 Strom beim fahren???

https://www.spritmonitor.de/de/uebersic ... owerunit=2

15 kWh im Schnitt... das fahre ich locker mit einem Tesla P85D auf der Landstraße.

Der max. Verbrauch vom i3 hab ich REAL über 5.000 KM im gerade erwähnten Tesla als Schnitt gehabt. Da waren aber
im Verhältnis über 60 Prozent Autobahn mit drin, und die wurden artgerecht vorangetrieben über das Strompedal, bis
hoch auf 240 kmh..

Ich seh absolut garnix zukunftsweisendes am BMW.
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Re: Vergleichstest BMW i3, Hyundai Ioniq & Renault Zoe

Beitragvon kwkWhtyp2 » Sa 11. Feb 2017, 07:52

Knobi hat geschrieben:

Nee is klar umd die anderen Autos werden ohne Strom gebaut. 8-)



nö, aber vielleicht nur mit 30 Prozent von dem was ein i3 benötigt..?

mit der Denke könnten wir auch wieder Diesel fahren, der im Tank 1.000 kWh Energie hat und 80 Prozent davon sinnlos an Wärme vergeudet und dank kalten Temperaturen von Oktober bis Ende März seinen Auspuff garnicht in Funktion hat, da er ja nur unterhalb von 30 km je Strecke bewegt wird..
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