Mein i3, von der Übergabe bis heute - Erfahrungen

Re: Mein i3, von der Übergabe bis heute - Erfahrungen

Beitragvon endurance » Fr 28. Feb 2014, 20:42

also hier fährt ja leider kein I8 rum höchstens Porsche oder Daimlers - die Kiste finde ich sieht echt futuristisch aus. Mir gefällt Sie mittlerweile - leider halt kein Pure EV aber immer noch besser reiner Verbrenner weil es die Diskussion um EVs vorranbringt.
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Re: Mein i3, von der Übergabe bis heute - Erfahrungen

Beitragvon Carsten » Fr 28. Feb 2014, 21:40

Schöne Geschichte! Wie der Zufall so spielt :D
Der i8 ist schon ein cooles Teil, auch wenn noch einen Auspuff hat. Der i3 beschleunigt gerade zwischen 40 und 100 aber auch fulminant, so daß ich mich schon mehrfach erschreckt habe, wie stark das Teil nach vorne springt und das gerade überholte Auto hinter sich läßt :o
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Re: Mein i3, von der Übergabe bis heute - Erfahrungen

Beitragvon LocutusB » Do 6. Mär 2014, 13:08

Hi,

ist Euch mal die schwankende Anzeige der Reichweite aufgefallen. Die Berechnung dieser scheint durchaus komplex zu sein.
Wenn ich den i3 in der Arbeit abstelle, sinkt die Reichweite im Laufe der ersten Stunde um 5-10km. Vermutlich wird die aktuelle Temperatur des Akkus in die Rechnung mit einbezogen und mit größer werdender Standzeit steigt die benötigte Energie um den Akku bei Fahrtantritt wieder aufzuheizen. Zum Glück geht das nicht bis abends so weiter ;-).
Auch wenn man ein Navigationsziel eingibt, reduziert sich die Reichweite. Wobei ich sagen muss, dass ich wenn dann immer ein Ziel ausserhalb Münchens eingebe und dann immer gleich Autobahn enthalten ist. Da scheint die Reichweitenrechnung höhere Geschwindigkeiten anzunehmen.

Mit der Geschwindigkeitsregelung war ich am Anfang noch nicht ganz glücklich. Immer wenn ich die manuell beendet habe, z.B. an der Autobahnausfahrt oder vor einer Ortschaft, hat der i3 erstmal ordentlich gebremst. Inzwischen habe ich aber genug Gefühl im Gasfuß um aus der automatischen Geschwindigkeitsregelung direkt ins Segeln zu gehen :-). Einfach schon mal deutlich aufs Gas treten und dann erst die Regelung deaktivieren.

Wie läuft's sonst so bei Euch? Ich fahre jeden Tag wieder gerne mit dem i3 :-). Der ließt mir jetzt auch meine E-Mails vor :-o.

Viele Grüße
Philipp

PS: Die ersten 1000km sind seit gestern durch ...
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Re: Mein i3, von der Übergabe bis heute - Erfahrungen

Beitragvon Hasi16 » Do 6. Mär 2014, 13:34

LocutusB hat geschrieben:
Der ließt mir jetzt auch meine E-Mails vor :-o.

Worüber läuft das dann? IPhone?

Viele Grüße
Hasi16
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Re: Mein i3, von der Übergabe bis heute - Erfahrungen

Beitragvon Carsten » Do 6. Mär 2014, 15:00

Du kannst Dir SMS, E-Mails, Termine, Aufgaben etc. auch vorlesen lassen. Einfach auswählen und auf die "Play"-Taste zum vorlesen drücken. Kannst dies auch pausieren oder vorwärts/rückwärts springen.

Das mit der Reichweite habe ich auch bemerkt, kann es aber auch noch nicht ganz einordnen, wann und warum diese schwankt. Heute mittag bin ich losgefahren mit knapp 50km Reichweite, nach einer Minute waren es noch 35km. Kam allerdings aus einer TG mit 15,5 Grad in die 4,5 Grad Kälte gefahren - hat er wohl gleich gemerkt :) .

Beim Ausschalten des Tempomats muß ich mich noch immer zwingen aufs Fahrpedal zu treten, aber bald geht's bestimmt in Fleisch und Blut über.

Hatte letztens auch mal eine Lade-Messung gemacht. Ca. 12kwh mußten geladen werden, ab Dose waren es 14,5. Schuko.

Habe mir auch eine BMW Allwetterfußmatte für vorne gegönnt, paßt genau und sieht mit den blauen Einfassungen ganz schick aus.

VG, Carsten
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Re: Mein i3, von der Übergabe bis heute - Erfahrungen

Beitragvon NixNutzz » Do 6. Mär 2014, 17:58

Carsten hat geschrieben:
Habe mir auch eine BMW Allwetterfußmatte für vorne gegönnt, paßt genau und sieht mit den blauen Einfassungen ganz schick aus.


Die habe ich mir auch für hinten gegönnt, ist ein Muss bei Kindern!
Ich habe mir auch gleich das Klimacover mitbestellt. Ich erhoffe mir davon, dass sich das Fahrzeug deutlich weniger aufheizt, wenn wir den i3 im Sommer mal in der prallen Sonne vor dem Schwimmbad abstellen müssen. Hitze ist offensichtlich ein noch größeres Problem als Kälte für die Akkus. Dazu gibt es einen sehr interessanten Artikel von Tom Moloughney, der 120.000 Meilen mit einem BMW-Testfahrzeug zurück gelegt hat:

http://www.bmwblog.com/2013/04/25/understanding-battery-capacity-loss/

Ist leider auf englisch. Aber auf der Grafik kann man sehr schön das Verhalten der Akkukapazität über 1.000 Ladevorgänge sehen. Interessant daran ist, dass der Hochvoltspeicher über die 1.000 Ladevorgänge insgesamt nur 8% an Kapazität verloren hat. Es gibt da allerdings einen markanten Einbruch nach ca. 500 Ladevorgängen. Laut Tom war dies der Zeitpunkt des heißen Sommers 2012, wo das Akku sehr hohen Temperaturen ausgesetzt war. Er sagt, dass er die hohen Temperaturen zwar nicht direkt in Zusammenhang mit dem markanten Einbruch bringen kann, aber denkt doch, dass diese eine Rolle gespielt haben.

Denke ich auch. Nach seinem Bericht seien 20°C (68°Fahrenheit) die ideale Temperatur für die Akkus, ab 32°C (90°F) beginnen die Akkus Ihre Kapazität zu vermindern und bei mehr als 40°C (105°F) würden die Zellen definitiv Schaden nehmen.

Nun, Temperaturen von 40°C sind in der prallen Sonne schnell erreicht. Eine Verschattung der Frontscheibe ist also auf jeden Fall sinnvoll. Das spart Strom für das Herunterkühlen des Innenraumes durch die Klimaanlage, als auch für die Akkukühlung. Klar kann man auch einfach ein Stück Pappe hinter die Scheibenwischer klemmen, aber das sieht bei weitem nicht so cool aus wie das Klimacover mit den angenähten "Ohren" für über die Seitenspiegel. 8-)
Außerdem besteht das Klimacover aus etwas dickerem Material, ist wahrscheinlich im Winter auch wärmedämmend. Und durch die "Ohren" bleiben die Seitenspiegel eisfrei. :D
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Re: Mein i3, von der Übergabe bis heute - Erfahrungen

Beitragvon Knobi » Do 6. Mär 2014, 19:09

Vielen Dank für den Link. Sehr interessant.

Gruß

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Re: Mein i3, von der Übergabe bis heute - Erfahrungen

Beitragvon LocutusB » Fr 7. Mär 2014, 10:02

Hasi16 hat geschrieben:
LocutusB hat geschrieben:
Der ließt mir jetzt auch meine E-Mails vor :-o.

Worüber läuft das dann? IPhone?


Habe mein E-Mail Konto auf der Connected Drive Website eingerichtet. Im i3 ist es dann im Bereich Connected Drive - BMW Online - Apps verfügbar. Ein eigenes Telefon wird dafür nicht benötigt, aber die Buchung der Connected Drive Services ist vermutlich Voraussetzung.

Gruß
Philipp
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Re: Mein i3, von der Übergabe bis heute - Erfahrungen

Beitragvon Schibulski » Di 11. Mär 2014, 00:16

Carsten hat geschrieben:
Beim Ausschalten des Tempomats muß ich mich noch immer zwingen aufs Fahrpedal zu treten, aber bald geht's bestimmt in Fleisch und Blut über.
...
Habe mir auch eine BMW Allwetterfußmatte für vorne gegönnt, paßt genau und sieht mit den blauen Einfassungen ganz schick aus.
VG, Carsten


Stimmt, die Geschwindigkeitsregelung in Verbindung mit der kräftig eingestellten Rekuperation ist definitiv gewöhnungsbedürftig. Ist vielleicht "Meckern auf hohem Niveau", aber da sind mehrere Punkte, an die wir uns noch nicht gewöhnt haben:

1) Wenn man den Tempomat ausschaltet, gehen die Bremsleuchten an. Ok, ist ungewohnt, aber man kann vorher das "Gaspedal" treten.

2) Das automatische "Abstandsradar" funktioniert im Berufsverkehr (Autobahn) sehr unharmonisch aufgrund der energiegewinnenden Bremseingriffe (mit Bremsleuchten). Im morgendlichen Berufsverkehr setzen wir das nicht mehr ein, weil der i3 sofort bremst, wenn ein Auto vor einem einschert. Das verwirrt und nervt die hinter einem Fahrenden. So fährt sonst niemand, böser Blick garantiert. Dabei dachten wir, das wäre das Haupteinsatzgebiet für den Tempomaten...

3) Selbiges Abstandsradar schaltet sicherheitshalber aus, wenn etwas auf der Kamera ist. Zum Beispiel neulich bei 120kmh und etwas Morgentau. Das ist natürlich prinzipiell auch gut so, aber diesmal hat man keine Chance die starke Abbremsung im Voraus zu verhindern. Also wieder verwirrte Mitschwimmer im fließenden Berufsverkehr. Kostenloser Tipp an die Softwareentwickler der Fahrerüberwachungssysteme: Einfach mal nicht Energie gewinnen, sondern ohne Bremslicht segeln.

4) Der Stauassistent macht nicht nur Stop-and-go, er lenkt sogar automatisch (gut!). Wenn man dann intuitiv die Hände vom Lenkrad nimmt, meckert der i3 "Hände ans Lenkrad". Hä, wie jetzt...Hände am Lenkrad schaukeln lassen? Betreutes Fahren haben wir garnicht bestellt...obwohl...gut dass wir es haben, wir sind schon älter als wir es wahr haben wollen :-)

Und wo ich grad bei Verbesserungsvorschlägen aus dem realen Leben bin: Die Allwettermatten hatten wir gleich blind mitbestellt, weil wir auf dem Land wohnen und unsere Autos auch mal dreckig werden müssen. Die sind wirklich schick, aber der Begriff "allwetter" ist grob irreführend oder für eine andere Zielgruppe: Hattet ihr mal etwas Sand unter den Schuhen? Selbiger zerkratzt die schicke Hochglanzoberfläche gnadenlos. Regenwasser und Schneeschmelze laufen in der ersten Kurve ab in den Teppich. Mein Rettungsinstinkt hat mich sofort zum nächsten Baumarkt geführt, Autoabteilung, Gummifußmatten mit Rand, 10 Euro. So muss Schmutz. Genug gemeckert - für Zielgruppenexperimente kann das schöne Auto ja nix :-)
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Re: Mein i3, von der Übergabe bis heute - Erfahrungen

Beitragvon eMarkus » Di 11. Mär 2014, 12:08

Hi Schibulski,

Heisst Das Du würdest heute die Sonderausstattung nicht mehr mitbestellen ?
Oder lohnt es sich trotzdem ?
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