Süddeutsche Zeitung

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Beitragvon Hicksby » So 23. Apr 2017, 10:25

http://www.sueddeutsche.de/auto/elektro ... -1.3469661

Wenn ich so etwas lese bekomme ich nur Hass...
Was hat die Zeitung von der Öl Lobby dafür bekommen, frage ich mich da.
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Beitragvon phonehoppy » So 23. Apr 2017, 10:36

Na ja, Hass würde ich jetzt nicht unbedingt bekommen, aber es ist eben einmal mehr ein uninformierter Artikel von jemandem, der das Fahrzeug vielleicht 1-2mal gefahren ist, und daraus den Begriff "Alltagstauglichkeit" ableitet. Was für einen "Alltag" muss man haben, dass die kritisierten Punkte einen wirklich stören? Auf meinen Alltag trifft das jedenfalls nicht zu. Dazu kommt, dass die 94Ah-Version des i3 schon seit Mitte letzten Jahres erhältlich ist, aber die meisten Kritikpunkte hinsichtlich Reichweite sich noch auf die 60Ah-Version beziehen und von der 94Ah-Version geredet wird, als wäre sie erst zukünftig verfügbar.

Und manche Aussagen sind auch einfach falsch, z.B. Dass es momentan noch kaum Gleichstrom-Ladestationen gibt.
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Re: Süddeutsche Zeitung

Beitragvon Langsam aber stetig » So 23. Apr 2017, 10:38

Es wird fast nur negatives dargestellt, und dies dann auch noch polemisch beschrieben... Auch wenn manche Kritik sicher berechtigt ist (ich finde es z.B. auch nicht toll, dass die Gurte an der Hintertüren festgemacht sind), hätte diese etwas sachlicher beschrieben werden können.

Und "Nicht einmal 40 Minuten sind es an einer Gleichstrom-Schnellladesäule. Diese sind zum jetzigen Zeitpunkt allerdings kaum verbreitet." zeigt, dass sich der Autor nicht mit der Materie auseinandergesetzt hat. Es gibt nämlich schon so viele CCS-Ladestationen, dass man mit etwas Planung fast ganz Deutschland bereisen kann, ohne langsam laden zu müssen. Natürlich müssen es noch mehr werden, aber "kaum verbreitet" ist ja eine völlig falsche Charakterisierung der Realität.
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Re: Süddeutsche Zeitung

Beitragvon TOMbola » So 23. Apr 2017, 10:41

Dieser Artikel ist m. E. einer der Besseren, von wegen - "Schritt in die richtige Richtung".
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Re: Süddeutsche Zeitung

Beitragvon INRAOS » So 23. Apr 2017, 11:01

Mir scheint es, als ob der Schreiber des Artikels überhaupt keine Lust hatte sich mit dem i3 auseinanderzusetzen und vom Redakteur gezwungen wurde - und deshalb alles so negativ dargestellt wurde.

Warum reitet er auf den 'sebstmördertüren' so rum? Wie soll sich die hintere Tür vom Fahrtwind denn selbständig öffnen - wo doch die 'richtig montierte' vordere Tür sich ja durch den winddruck nicht öffnen lässt?

Ich bin mit dem türenkonzept auch nicht besonders glücklich, wenn wir zu viert unterwegs sind und in einer engen Parklücke aussteigen möchten. Aber das kann man doch auch vernünftig schreiben.

Und dann die zu geringe Reichweite, die fast nicht vorhandenen schnellladesäulen ... . Alles nicht gelogen, aber doch extrem negativ dargestellt.

Also ich bin mit meinem i3 im großen und ganzen sehr zufrieden. Man muss sich der nur bedingten langstreckentauglichkeit halt bewusst sein. Verarbeitung, Fahrgefühl etc. sind auf jeden Fall sehr OK
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Re: Süddeutsche Zeitung

Beitragvon Helfried » So 23. Apr 2017, 11:12

Oh Mann, 20% des Artikels befassen sich mit den verkehrten Türen, die der Fahrtwind angeblich zum todbringenden Fiasko mache. Guten Morgen, 2017.
Der Wagen ist halt nichts für Gebärmütter mit Hund, sondern für spaßbetonte Dinkies, das ist ja jetzt nicht so das große Geheimnis.
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Re: Süddeutsche Zeitung

Beitragvon DELHA » So 23. Apr 2017, 11:29

Leider wird die Frage die sich zum Titel "BMW i3 im Test: Er fährt nicht weit genug" stellt nicht beantwortet. Wie weit soll er denn kommen?
Und wer erst schteibt, dass es sich um Pietätlosigkeit handelt, die Türen als "Selbstmördertüren" zu bezeichnen um dann eben diesen Ausdruck zwei Absätze weiter wie selbstverständlich zu nutzen, hat vom NOx-Mord nichts verstanden! Darüber wurde kein Wort verloren. Es gibt halt nicht mehr viel Argeumente gegen diese Antriebsart :P

P.S.: Ob der Schreiberling das Auto überhaupt gesehen, geschweige gefahren hat bleibt ob der Bild-Quellen (BMW, BMW-Groupe) offen.
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Re: Süddeutsche Zeitung

Beitragvon phonehoppy » So 23. Apr 2017, 13:54

INRAOS hat geschrieben:
M
Warum reitet er auf den 'sebstmördertüren' so rum? Wie soll sich die hintere Tür vom Fahrtwind denn selbständig öffnen - wo doch die 'richtig montierte' vordere Tür sich ja durch den winddruck nicht öffnen lässt?


Er hat ja nicht behauptet, dass sich die Türen beim i3 von selbst öffnen können, sondern bezog das auf Fahrzeuge aus den 1940er-Jahren. Aber trotzdem hat es ja mittlerweile soooo einen Bart, an den Türen des i3 herumzukritisieren. Es gibt eben Leute, die mögen das schon deshalb nicht, weil es anders ist. Genau wie die Leute, die die Flügeltüren beim Model X kritisieren. Es mag auch einige praktische Nachteile geben, aber genauso gibt es eben auch praktische Vorteile. Ich finde das große offene seitliche Portal beim i3 z.B. sehr komfortabel, um von außen an den Rücksitz dranzukommen, wenn ich den Kindern behilflich sein oder etwas verstauen muss. Eine B-Säule stört mich auf lange Sicht insgesamt mehr, als wenn ich mich manchmal abschnallen muss, um hinten jemand einsteigen zu lassen. Dazu führt dieses Türkonzept noch dazu, dass die Fensterfläche auf dem Rücksitz relativ groß ist und z.B. auch kleinere Kinder ohne Probleme rausschauen können. Mich stört am i3 z.B. definitv mehr, dass das Glasschiebedach nur so einen kleinen Öffnungsbereich hat. Aber das hat der Autor dieses Artikels wohl noch nicht einmal angeschaut...
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Re: Süddeutsche Zeitung

Beitragvon Major Tom » So 23. Apr 2017, 17:28

Ich habe bei dem Artikel erst einmal auf das Datum schauen müssen. Bei der Art der Schreibweise und der Nutzung der BMW Pressebilder hatte ich den Eindruck, dass der Artikel ca. ein Jahr zu spät online gestellt wurde. :lol:

Ein Satz wie
Eine neue, 1850 Euro teurere und 94 Ah (das steht für Amperestunden, die physikalische Maßeinheit für elektrische Ladung) genannte i3-Variante soll das ändern.

bestätigt das irgendwie. Den 94er würde ich jetzt, nach fast einem Jahr, nicht mehr als neu bezeichnen. Vor allem wenn schon über das Facelift gesprochen wird.
ciao
Tom
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Re: Süddeutsche Zeitung

Beitragvon phonehoppy » So 23. Apr 2017, 22:40

Major Tom hat geschrieben:
Ich habe bei dem Artikel erst einmal auf das Datum schauen müssen. Bei der Art der Schreibweise und der Nutzung der BMW Pressebilder hatte ich den Eindruck, dass der Artikel ca. ein Jahr zu spät online gestellt wurde. :lol:
.


Genau so ging es mir auch!
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