Reku im Winter

Reku im Winter

Beitragvon Jimmylein » Fr 17. Nov 2017, 07:24

Guten Morgen zusammen,

Ich habe meinen i3 noch nicht so lange und mir stellt sich die Frage wie sich das mit der starken Reku im Winter verhält?

Ich bin viel Nachts unterwegs und wenn es z.b. auf der Bundesstrasse anzieht und leicht glatt wird, ich dann vom Pedal gehe und hinten die Räder leicht Haftung verlieren, wie verhält sich der i3 dann? Das Heck wird nicht gerade vor kommen durch die Helferlein. Mit ABS ist da ja auch nichts uu machen weil die mechanische Bremse nicht aktiv ist.

Wenn die Elektronik die Reku zurück nimmt, passiert das alles schnell genug ohne dass mir der Hintern rutscht?

Ich stelle mir das ganze sehr gewöhnungsbedürftig vor. Einen Verbrenner bin ich gewohnt..
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Re: Reku im Winter

Beitragvon pousa13 » Fr 17. Nov 2017, 08:55

die reku ist da sehr "sensibel" und nimmt im zweifel eher zu schnell die "bremskraft" weg als zu spät. dann muss man halt dran denken selbst zu bremsen.
ist teilweise auch ungewohnt wenn man sich erst wieder ans normale bremsen mit dem i3 gewöhnen muss - aber das zusammenspiel hat man relativ schnell erlernt.
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Re: Reku im Winter

Beitragvon Jimmylein » Fr 17. Nov 2017, 10:03

Ich habe noch 3 andere Fahrzeuge mit denen ich fahre und „normal“ bremsen muss. Von daher denke ich dass das vielleicht gar nicht so schlimm sein wird. Zwei sind Schaltgetriebe und einer ist ein Mustang mit Automatik. Von daher...

Aber rutscht der i3 dann da gar nicht auf Schnee oder eis?
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Re: Reku im Winter

Beitragvon Tideldirn » Fr 17. Nov 2017, 11:21

Nach zwei Wintern würde ich behaupten, dass der i3 nicht aufgrund von Rekuperation rutscht.
Es ist sogar ein sehr gutes Hilfsmittel um zu testen ob es glatt ist oder nicht.
Wenn die Rekuperation nicht wirklich einsetzt, dann ist es glatt. Aber hier greifen dann die Bremsen noch gut und man ist nicht schon im Bereich wo nichts mehr geht.
Also keine Sorge.
Das ist um ein vielfaches feinfühliger als jeder Verbrennungsmotor.
Gruß,

Wolfgang

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Re: Reku im Winter

Beitragvon Poolcrack » Fr 17. Nov 2017, 12:09

In einer Extremsituation (20% Gefälle, mit wenige Schnee bedeckte Eisschicht, abwechselnd Blumenkübel links und rechts zur Verkehrsberuhigung) ist mein i3 schon mal kurz gerutscht, aber nicht ausgebrochen, das hat das ESP verhindert. Die Rekuperation wird einfach schnell genug zurückgenommen.

Nur für mich waren es einige Sekunden Hilflosigkeit, da Bremsen auch nicht mehr ging (ABS). An den beiden Kreuzungen, wo ich durchrutschte, hätte ich sich annähernde Fahrzeuge und Personen mit der Hupe warnen müssen, aber es kam zum Glück niemand. Hätte ich mich nicht an das Tempolimit von 30 km/h gehalten, wäre es sicherlich nicht so glimpflich ausgegangen.
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Re: Reku im Winter

Beitragvon Jimmylein » Fr 17. Nov 2017, 12:21

Danke für die Antworten. Das beruhigt mich etwas
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Re: Reku im Winter

Beitragvon Fridgeir » Fr 17. Nov 2017, 15:57

pousa13 hat geschrieben:
die reku ist da sehr "sensibel" und nimmt im zweifel eher zu schnell die "bremskraft" weg als zu spät. dann muss man halt dran denken selbst zu bremsen.
ist teilweise auch ungewohnt wenn man sich erst wieder ans normale bremsen mit dem i3 gewöhnen muss - aber das zusammenspiel hat man relativ schnell erlernt.


pousa13 hat das schon prima beschrieben; dass kannst du auch ohne glatte Straßenverhältnisse testen:

1. Auf Kopfsteinpflasterstraßen wir die Reku manchmal abgeschaltet, das führt durchaus zu überraschenden Situationen
2. Wenn Du eine Passstraße runter fährst und mit Schmackes in eine 180Grad Kurve fährst, "öffnet" der i3 auch die Reku, damit der Wagen nicht ausbricht.
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