Mit/ohne Rex - Kaufempfehlung

Re: Mit/ohne Rex - Kaufempfehlung

Beitragvon eDEVIL » Mo 11. Aug 2014, 07:24

9volt hat geschrieben:
- 4500 € (nur für's schlechte Gewissen liegen bleiben zu können)

Wer längere Strecken fährt und dann an einer defekten CCS-Säule strandet, kann sich vor Glücksgefühlen kaum im Zaum halten ;)
Wer den i3 für längere Strecken gleich ausklammert, fährt eben für diese Strecken 100% Verbrenner, anstatt 30-50%

Fürs Heimladen reicht Schuko meist aus, aber auch da kann es sinnvoll sein, auch mal mit 7 KW laden zu können, wenn man kurzfristig eine längere Strecke fahren muß und der Akku nur halb voll ist.
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Re: Mit/ohne Rex - Kaufempfehlung

Beitragvon Jöwi » Di 12. Aug 2014, 22:43

Hi,

Das mit den CCS Ladesäulen sollte man nicht überbewerten. Für Urlaubsreisen ist der i3 bestenfalls mit Rex geeignet, oder wer hat schon Lust nach 100 km Fahrt (bei 120 km/h) eine halbe Stunde zu warten bis die nächsten 100 km fahrbar sind.
Daher nutze ich meinen i3 ohne Rex für den Einsatzbereich für den er konzipiert wurde - das Rhein Main Gebiet.

Gruß
jörg
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Re: Mit/ohne Rex - Kaufempfehlung

Beitragvon Carsten » Mi 13. Aug 2014, 07:50

Noch einer aus dem Rhein-Main Gebiet :) . Lohnt sich langsam ein kleines Revival des ersten (inoffiziellen) i3 RheinMain Treffs.
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Re: Mit/ohne Rex - Kaufempfehlung

Beitragvon JuergenII » Mi 13. Aug 2014, 08:00

9volt hat geschrieben:
Meine Argumente gegen den Rex sind:

- Verbrenner an Board (Hauptgrund, denn den wollte ich ja nicht mehr)

Gegenargument: Er erspart im Regelfall die Nutzung eines zweiten /weiteren Verbrenners, der 100% fossilen Kraftstoff benötigt. Ganz zu schweigen von den Ressourcen, die zur Herstellung des Fahrzeugs benötigt wurden. Klarer Vorteil für den REX, da in Notsituationen eine Weiterfahrt zur nächsten Ladesäule oder zum Zielort möglich ist.

- Mehrverbrauch durch Mehrgewicht
Gegenargument: Der "Mehrverbrauch ist vollkommen irrelevant. Er beträgt gerade mal lächerliche 0,6 kWh/100 km. Das dürfte für die Masse der i3 Käufer kaum relevant sein, da der eigene Fahrstiel auch beim BEV deutlich höher liegen dürfte.

- erhöhte Wartungskosten wegen Verbrennerverschleiß
Gegenargument: Wenn man sich mal die Wartungsverträge beim i3 ansieht, dann liegt der REX beim Inklusive Plus Paket ( Laufzeit 5 Jahre /60.000 km) gerade mal um 150 Euro höher. Macht pro Jahr 30 Euro aus. Dazu kommt dann noch die KFZ-Steuer von 14 Euro. Dafür, dass man damit keine Reichweitenprobleme hat, ein mehr als günstiger Betrag.

- 4500 € (nur für's schlechte Gewissen liegen bleiben zu können)
Gegenargument: Nicht fürs schlechte Gewissen, sondern für die hier aufgeführten Punkte. Wem die schlechten Leistungswerte im Winter reichen - und damit meine ich einen wirklich strengen Winter - der kann ja beruhigt auf den REX verzichten. Wer aber die Sommerreichweiten auch im Winter will, kommt um den REX nicht umhin, sei denn er hat einen alternativen Verbrenner noch zur Verfügung.

Wie die meisten Beispiele im Forum zeigen, ist der REX-Anteil im 1-stelligen Prozentbereich. Dafür einen fossilen Verbrenner vorhalten ist wirtschaftlicher Blödsinn.

Ich habe mich bis heute über jeden Einzelnen der insgesamt 4000 CO2 freien Kilometern gefreut und würde es wieder so machen.

Das ist beim REX Käufer nicht anders. Der Wagen wird gekauft um sich überwiegend mit Strom fortzubewegen. De REX dient eigentlich der Sicherheit immer und ohne stundenlange Wartezeiten an sein Ziel zu kommen. Das warten mag für den privaten Ausflug ja noch ganz lustig sein, aber wenn er im Geschäftsleben eingesetzt wird ist das ein No-Go. BMW hat - solange wir nicht über Tesla Batteriegrößen in den Wagen verfügen - dass einzig sinnvolle gemacht um schon heute einen voll alltagstauglichen bezahlbaren EV-Zweitwagen auf dem Markt zu bringen.

Das mag für viele der reinen E-Lehre schmerzhaft sein, für den normalen Autofahrer, der mit einem EV liebäugelt und das notwendige Kleingeld zur Verfügung hat, sicher die zur Zeit beste Kaufempfehlung in der Klasse der Mini-Akku-Fahrzeuge.

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Re: Mit/ohne Rex - Kaufempfehlung

Beitragvon eDEVIL » Mi 13. Aug 2014, 08:09

Volle Zustimmung juergen.
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Re: Mit/ohne Rex - Kaufempfehlung

Beitragvon fdl1409 » Mi 13. Aug 2014, 10:17

Volle Zustimmung auch von mir. Genau deshalb habe ich mich nach Monaten des Überlegens hin und her am Ende für den REx entschieden und habe es seitdem keine Sekunde bereut, obwohl ich ihn in 4.000km noch nicht einmal gebraucht habe.
Hatte vorher ein BEV ( Mitsubishi i-MiEV ) und habe mir so lange als Zweitwagen noch den Audi A2 behalten - für Notfälle und seltene weite Fahrten. Den brauche ich jetzt nicht mehr. Der REx ist mit Sicherheit in jeder Hinsicht der bessere Zweitwagen. Wenn ich im Haushalt ein anderes Fahrzeug hätte würde ich mir natürlich das BEV kaufen.

Grüße
Frank
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Re: Mit/ohne Rex - Kaufempfehlung

Beitragvon amk » Mi 13. Aug 2014, 10:50

JuergenII hat geschrieben:
9volt hat geschrieben:
Das warten mag für den privaten Ausflug ja noch ganz lustig sein, aber wenn er im Geschäftsleben eingesetzt wird ist das ein No-Go. BMW hat - solange wir nicht über Tesla Batteriegrößen in den Wagen verfügen - dass einzig sinnvolle gemacht um schon heute einen voll alltagstauglichen bezahlbaren EV-Zweitwagen auf dem Markt zu bringen.


Exakt das ist der Punkt. Und da ist der kleine BMW auch die wirtschaftlich sinnvollste Lösung: Wir haben mehrfach das ModelS gegen den i3 ausprobiert und analysiert, was wir für das Geld bekommen. Ohne die Fahrzeugkonzepte in einen Topf schmeissen zu wollen: Argument für den i3 war, das für die wenigen Tage, die wir mehr als 130 Km am Tag Mobilität benötigen, 4,5k für einen Rex krass billiger sind als ca. 25k€ mehr für 60 Extra-kWh, die an den meisten Tagen sinnlos spazieren gefahren werden.
Bei - notabene - ähnlicher Alltagstauglichkeit des i3 als Dienstfahrzeug für den Arbeitsweg und Kundenbesuche und mit mehr als ausreichenden Komfort-Features. Übrigens könnte man für die gesparten 25k€ über die komplette Nutzungsdauer des Fahrzeugs eine Bahncard 100 first kaufen um Reisen > 250 km einfache Strecke luxuriös und öko abwickeln zu können.
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Re: Mit/ohne Rex - Kaufempfehlung

Beitragvon i300 » Mi 13. Aug 2014, 13:39

Ich sehe das genau so!
War letztens unterwegs von Potsdam an die Ostsee. Einzige (sinnvolle) Lademöglichkeit auf der Strecke (extra Bundesstraße gefahren statt AB wg. Reichweite) ist Parchim (ca. 140km). Wegen einer Brückensperrung musste ich ca. 10km Umweg fahren und genau die fehlten mir am Schluss vor dem geplanten Ladehalt. Ohne Rex hätte ich die ganze Fahrt mit einem Verbrenner fahren müssen :shock:
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