Krebsgefahr durch Carbon bei Unfall ?

Re: Krebsgefahr durch Carbon bei Unfall ?

Beitragvon JuergenII » Do 14. Aug 2014, 08:17

Hier wird nur wieder was von AB aufgebauscht, was so eigentlich im Original nicht vorgesehen war. Es ging dabei um ausgebrannte Flugzeuge - Hauptbestandteil Karbon - und den Stäuben, die nach einem Brand vorliegen. In der AB wird suggeriere, dass es sich um eine Studie bei Karbon-Fahrzeugen handelt, das ist aber unwahr. Das zeitgleich ein i3 von der Feuerwehr im Auftrag des ADAC aufgeschnitten wurde führte wieder mal zu der reißerischen Überschrift. Hier ist nur mal wieder ein weiterer Punkt des i3 Bashings des VW hörigen Verlages. Schön auch am Bild 8 zu erkennen. Da steht darunter:
Auch dürfen Verbrennungsgase keineswegs eingeatmet werden, raten die Bundeswehr-Forscher – eine Erkenntnis, die jeden Feuerwehrmann, Rettungssanitäter oder i3-Fahrer interessieren dürfte.

Das dürfte für alle Insassen eines brennenden Fahrzeuges gelten, egal ob EV oder Verbrenner.

Denke kaum, das ein i3 häufig abfackelt, dafür sind die Akkus viel zu gut geschützt. Dank der hoch steifen Karosserie, dürften im Regelfall die Türen im i3 auch deutlich leichter zu öffnen sein als bei Stahl oder Aluminium. Viel wichtiger wäre bei einem Unfall auf das dort eingesetzte hochgiftige Kühlmittel der Klimaanlage hinzuweisen. Da könnte es tatsächlich zu Problemen kommen.

Und ich bringe gar nichts durcheinander, denn das "neue" Übel ist so gut wie gar nicht vorhanden. Das alte fährt aber Millionenfach auf unseren Straßen, bzw. gefährdet Millionen von Flugreisenden und das Personal.

Aber vielleicht gibt es ja demnächst ein neues Extra beim i3: Die Staubmaske für alle Insassen. :roll:

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Re: Krebsgefahr durch Carbon bei Unfall ?

Beitragvon Greenhorn » Do 14. Aug 2014, 12:32

Das soll beim i3 als Extra angeboten werden:
Wenn bei einem Crash der i3 anfängt zu brennen, fallen über den belegten Plätze Sauerstoffmasken aus dem Dachhimmel B-)
Gruß Bernd
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Re: Krebsgefahr durch Carbon bei Unfall ?

Beitragvon i3Prinz » Do 14. Aug 2014, 13:04

Das ganze Leben ist gefährlich und endet mit dem Tod. Wir sollten mal darüber diskutieren, daß der Spaß, den der i3 bringt, lebensverlängernd wirkt... :D
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Re: Krebsgefahr durch Carbon bei Unfall ?

Beitragvon fdl1409 » Fr 15. Aug 2014, 11:01

Die Kohlefasern sind fest eingebunden in eine Harzmatrix, da staubt nichts.

Ja, bei Bränden oder Unfällen könnten ein paar Fasern frei werden.

Dem halte ich aber alleine 7.000 Tonnen hochgiftigen Abrieb von Bremsbelägen entgegen, die bei konventionellen Fahrzeugen freigesetzt werden.
Bei meinem i3 dürfte der Bremsabrieb um weit mehr als 90% reduziert sein, weil ich kaum noch bremse, sondern rekuperiere.

Grüße
Frank
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