Kein neues i-Modell bis 2020

Re: Kein neues i-Modell bis 2020

Beitragvon redvienna » Mi 18. Mär 2015, 21:28

Naja bei den Milliarden die BMW für die i-Marke investiert hat, ist der Erfolg auch überschaubar.

Der Soul EV ist kaum noch bekannt.

PS: Heute hat BMW den E-Mini bestätigt! ;)
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Re: Kein neues i-Modell bis 2020

Beitragvon e-lectrified » Mi 18. Mär 2015, 21:45

mutle hat geschrieben:
Oder "nackte Zahlen" wie die Verkaufszahlen, die deutlich unter BMW liegen.


BMW hat man auch ein bisschen Zeit gelassen, bis sich die Zahlen entwickelt haben - soviel Fairness sollte schon sein...
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Re: Kein neues i-Modell bis 2020

Beitragvon Norbert W » Do 19. Mär 2015, 07:35

Es ist doch beachtlich, was Kia da gemacht hat.
Ein einfaches Verbrennerauto, mit einfachen Mitteln zum Elektroauto umgebaut. Den fortschrittlichen Akku eingebaut, und schon ist dabei eine Elektroauto herausgekommen, welches Vergleiche mit viel aufwendiger konzipierten Elektroautos nicht scheuen muss. Kia macht mit dem Soul EV vermutlich gleich aus dem Stand ordentlich Gewinne. Und wann rentiert sich bei BMW das i-Projekt?

Wenn der Akku vom i3 die Energiedichte des Kia-Akkus hätte, wäre die Reichweite ca. 375 km, oder? Das wäre ein echter Knaller!

Der i3 ist zwar immer noch frisch, der E-Golf auch, aber wenn sie bei den Akkus nicht in absehbarer Zeit nachlegen, wird der Absatz, im Vergleich zur Konkurrenz, immer schwieriger.
Ich vermute, ein um 30% größerer Akku beim i3, wird nicht reichen um die Konkurrenz aus Asien zu beeindrucken.
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Re: Kein neues i-Modell bis 2020

Beitragvon Algo » Do 19. Mär 2015, 09:10

Also KIA gibt an 212 km maximale Reichweite ... das sind auch nur 22 km mehr als die maximale Reichweite des i3 mit seinen 190km rein elektrisch. Bei beiden aber auch nur wenn man energiesparend fährt und alle Verbraucher aus hat. Für dieses geringe mehr an Reichweite braucht der KIA aber ein Drittel mehr Akku-Kapazität. Soooo beeindruckend finde ich das jetzt nicht. Oder sagen wir mal so ... ohne den guten Akku käme der Soul EV bei weitem nicht so weit.

Und hier liegt der Vorteil des i3. Seine Energieeffizienz. Mit der gleichen Akkutechnik die der Soul EV nutzt käme der i3 wohl noch ein gutes Stück weiter. Und das könnte BMW ja nach 3 oder 4 Jahren bringen. D.h. vorausgesetzt der Akku braucht nicht mehr Platz, lässt sich noch gut Überwachen/kühlen/wärmen und idealerweise ist der Akku dann auch nicht schwerer als der jetzige.

Der i3 ist jetzt 1,5 Jahre auf dem Markt. Die Konkurrenz kommt im vergleichbaren Preissegment nicht viel weiter oder gleich weit. Tesla spielt ein einer anderen Liga ist aber auch wesentlich teurer. Solange da ein Soul EV (oder anderer Konkurent) nicht 100km mehr Reichweite drauf legt warum sollte BMW die bisherigen Kunden verärgern die viel Geld für einen i3 hingelegt haben und dann nach einem Jahr einen Akku einbauen der 250 oder 280km Reichweite vielleicht ergibt.
Aber ich bin sicher spätestens wenn die erwartete neue Akkugeneration kommt mit ungefähr verdoppelter Kapazität die Chevrolet Bolt und Tesla Model III verwenden sollen wird/muss BMW nachlegen. Die Frage ist kommt diese neue Generation Akku 2017? Oder 2018? oder dauert es vielleicht noch länger?

Ich kann mich nicht beschweren. Die Reichweite reicht mir aus. Mehr Reichweite wäre sicher nicht schlecht, aber ein neuer Akku kommt wohl erst in meinem i3 wenn der alte schlapp macht. Dann erwarte ich von BMW aber durchaus, dass entweder der Preis des Akkus drastisch gesunken ist oder ich wenigstens einen mit deutlich mehr Kapazität bekomme.
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Re: Kein neues i-Modell bis 2020

Beitragvon Norbert W » Do 19. Mär 2015, 09:31

Das Besondere vom Akku des Soul EV ist ja, dass er viel kleiner ist als der i3-Akku, aber sogar etwas mehr Kapazität hat. So einen großen Akku, wie der i3 hat, würde vermutlich garnicht so einfach in den Soul reinpassen, ohne vom nutzbaren Platz was wegzunehmen.

Ein größerer Akku in unserem i3, das wäre schon klasse, da könnte ich viel mehr mit voller Ladeleistung in den Akku reinbekommen. Allein schon die Reduktion der Ladeleistung, bei den letzten 20% Akkukapazität, ist ein Frust.
Mit Schnellladung lassen sich in der Praxis nur ca. 10 kWh in den i3 laden; denn man fährt ja nicht mit einem komplett leeren Akku zur Ladebox.
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Re: Kein neues i-Modell bis 2020

Beitragvon goldhamster » Do 19. Mär 2015, 10:09

Nicht, dass ich wirklich mit einem substantiellen Erkenntnisgewinn gerechnet hätte, daher nur der Vollständigkeit halber…

…die Frage:

…mit Erstaunen las ich heute von den öffentlich geäußerten Plänen Ihres Entwicklungschefs Klaus Fröhlich, zwar alle drei Jahre die Batteriekapazität um 20% vergrößern zu wollen, für Bestandskunden aber keine entsprechenden Batterieupgrades vorsehen zu wollen. Zudem sagt Herr Fröhlich, dass das Ersetzen der Batterie sehr kompliziert sei, da diese in das Chassis integriert und geklebt seien.

http://www.autoblog.com/2015/03/16/bmws ... fter-2020/
http://europe.autonews.com/article/2015 ... xt-i-model

Auf jemanden, der sich eigentlich gerade dazu entschlossen hat, es mit einem i3 zu probieren – also für mich –, wirken diese Aussagen vor allem eins: abschreckend. Muss ich jetzt fürchten, dass mein zukünftiger i3 bei Batterieproblemen ein wirtschaftlicher Totalschaden sein wird, weil ein Batterietausch wirtschaftlich nicht sinnvoll darstellbar ist?


Und hier die BMW-i-Kundenbetreuung-Antwort von heute:

Wir danken ihnen für Ihre Anfrage und die damit verbundene Chance, das Thema aufzuklären. In den unten angegebenen Interviews handelt es sich um verkürzte und daher unvollständige Aussagen im Rahmen einer komplexen Diskussion. Ein Batterie-Upgrade ist bei der LifeDrive Technologie grundsätzlich möglich. Wir befinden uns aktuell allerdings mitten in der Prüfungsphase und können daher noch keine generelle Aussage zur Wirtschaftlichkeit für den Kunden und die BMW Group machen. Wann das erste Batterie-Update für den BMW i3 erhältlich sein wird, können wir zum jetzigen Zeitpunkt ebenfalls noch nicht genau absehen. Sicher ist aber die Garantie von 8 Jahren oder 100.000 Kilometern auf die Fahrzeugbatterie im BMW i3, die bereits seit Markteinführung gilt – damit wären Sie bei eventuellen Batterieproblemen, auf die Sie sich unten beziehen, auf alle Fälle abgesichert.
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Re: Kein neues i-Modell bis 2020

Beitragvon JuergenII » Do 19. Mär 2015, 10:50

e-lectrified hat geschrieben:
Alles viel Marketing-Bla-Bla. Wenn es um Fortschritte in der Elektromobilität geht, zählen auch ganz nackte Zahlen, z.B. die Tatsache, dass der Soul EV schlicht eine größere Reichweite hat!

Zwischen der Entwicklung eines i3 und des KIA Soul liegen nun auch schon wieder ein paar Jahre. BMW hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass es sich beim i3 um ein Stadtfahrzeug handelt. Langstrecken oder hohe Reichweiten standen nicht im Fokus der Münchner. In der Entwicklungsphase waren Batteriezellen noch sündhaft teuer. Man wollte also ein leichtes Fahrzeug mit möglichst wenig Zellen, dass trotzdem die Reichweiten um 160 km nach NEFZ erreicht. Das haben sie locker geschafft.

Dank immer strengeren Abgasvorschriften müssen die Fahrzeuge generell leichter werden.Der Vorteil bei BMW ist auch noch, dass die Kundschaft dort eher bereit ist höhere Preise für ein Fahrzeug zu bezahlen. Die i-Absatzzahlen - so BMW - würden nicht dramatisch hoch sein, also warum nicht gleich das Automobil "neu" erfinden?

Mit den von BMW entwickelten Carbonmatten hat man einen (Gewichts-) Technologievorsprung für den die Konkurrenz noch Jahre benötigt um ihn aufzuholen. Beim i3 hat man dann produktionstechnisch aus dem Vollen geschöpft, und viel innovatives verwirklicht. Den Mut ein eigenes Carbonwerk, dass ausschließlich mit Wasserkraft betrieben wird, aus dem Boden zu stampfen hat schon was. Dank der neuen Produktionsverfahren wird extrem viel Energie und Ressourcen eingespart. Da summieren sich viele Punkte, die zwar Geld gekostet haben, aber BMW fit machen für die Zukunft. Die Konkurrenz hat da wenig entgegenzusetzen.

Keiner konnte in den letzten 24 Monaten davon ausgehen, dass die Preise für Akkus sich dermaßen schnell nach unten entwickeln und dass die Leistungsdichte dramatisch zunimmt. Das nutzen die Nachzügler aus und rüsten fossile Modelle mittels größern Akkus auf EV's um. Algo hat ja weiter oben schon nachgewiesen, dass das Reichweitenplus beim Soul für die Mehrkapazität von 43% doch sehr bescheiden ist. Dies ist eher ein Armutszeugnis, als eine technische Glanzleistung.

Und die großen technologischen Sprünge bei der Konkurrenz kann ich leider noch nicht (praktisch) erkennen. Alles Ankündigungen, die realistisch erst im nächsten Jahrzehnt den Markt erreichen.

Nissan hat mit dem Leaf zwar das erste moderne massentaugliche EV produziert, seitdem herrscht aber auch da Funkstille. Gut, sie haben mit dem NV 200 seit neuestem einen Kastenwagen im Angebot, leider auch nur mit der alten schwachen Batterietechnik. Keine Spur von Leistungssteigerung. Bei Mitsubishi warten wir auch händeringend auf den i-MieV Nachfolger mit deutlich höherer Kapazität. Auf dem Papier sieht er Klasse aus, in freier Wildbahn wurde er nur noch nie gesichtet.

Und das kann man negieren, wenn man ein BMW Fan ist und enttäuscht ist, dass die eigene Marke nicht mehr macht oder man kann darauf pochen beim Händler vor Ort, beim i Agenten, usw. DASS die eigene Marke endlich aus dem Quark kommt.

Nun, da bis auf eine US Marke alle Fahrzeuge im gleichen "Reichweitenbereich" unterwegs sind, dürfte sich die "Enttäuschung" in Grenzen halten. Im Gegenteil, der i3 Käufer weiß - bis auf wenige Ausnahmen- was er da kauft. Dass angebliche Reichweitenplus der Konkurrenz ist zwar vorhanden, aber so minimal, dass es bei den wenigsten BMW Käufern wichtig ist es zu besitzen. Wer ab und zu mehr Reichweite benötigt, greift zum i3 REX. Damit schlägt der Käufer zwei Fliegen mit einer Klappe. Er besitzt ein Fahrzeug mit den heute üblichen E-Reichweiten, hat aber trotzdem keinerlei Probleme auch mal weitere Ziele zu erreichen. Dies alles ohne die ganze Ladethematik, die hier im Forum seitenweise nachzulesen ist.

Die i-Fahrzeuge verkaufen sich prächtig. Die Produktionskapazitäten sind so gut wie ausgelastet, und die konventionellen Fahrzeuge werden um die Hybridtechnik erweitert. Eigentlich hat BMW alles richtig gemacht. Und dank der Modulbauweise kann BMW bei Bedarf recht schnell ein weiteres i-Modell auf die Straße bringen. Braucht es aber bei den heutigen Angeboten noch nicht. Wenn man mal in die EV-Glaskugel sieht ist weit und breit kein EV-Mittelklassewagen mit > 300 km Reichweite in Sicht.

Wenn ein EV-Käufer wirklich ein "Langstreckenfahrzeug" will, geht er zu Tesla. Nur die haben das einzig vernünftige Netz um auch mal weiterer Strecken zurückzulegen.

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Re: Kein neues i-Modell bis 2020

Beitragvon redvienna » Do 19. Mär 2015, 11:06

:thumb: Both thumbs up !
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Re: Kein neues i-Modell bis 2020

Beitragvon Highlander_mue » Do 19. Mär 2015, 11:07

Hallo Forum, hallo JuergenII,

ganz meiner Meinung, stimme vollständig mit dir überein,

Gruß, Highlander_mue
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Re: Kein neues i-Modell bis 2020

Beitragvon franmedia » Do 19. Mär 2015, 15:04

goldhamster hat geschrieben:
Nicht, dass ich wirklich mit einem substantiellen Erkenntnisgewinn gerechnet hätte, daher nur der Vollständigkeit halber…

Hey goldhamster. Danke für die Mühe. Ich finde schon, dass das ein Erkenntnisgewinn ist. Alle Spekulationen, dass es evtl. technisch nicht geht sind dahin. Und dass BMW die Wirtschaftlichkeit berechnet, ist wohl (selbst)verständlich, sonst wäre ja http://www.goingelectric.de/forum/bmw-i3-allgemeines/bmw-erziehlt-rekord-gewinn-t9600.html nicht möglich ;-)
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