Kaufgründe

Re: Kaufgründe

Beitragvon JuergenII » Fr 27. Dez 2013, 18:25

eDEVIL hat geschrieben:
Meinst Du den Schaltknauf? :idea:

Ja, den meinte ich.

Juergen
i3 REX - der einzige BEV Ableger ohne Reichweitenangst und Ladestress
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Re: Kaufgründe

Beitragvon ccr65 » Fr 27. Dez 2013, 18:46

JuergenII hat geschrieben:
Ich persönlich würde auf die "Schnellladung" und die Sitzheizung nicht verzichten. Damit kann man zumindest an öffentlichen AC Ladern die Batterie in etwas über 2 Stunden laden und bei der Sitzheizung ist die Akkuaufwärmung und Vorkonditionierung mit dabei. Das ist eigentlich eines der wichtigsten Extras. Wird so nur nie richtig kommuniziert. Und in Österreich wäre mir auch der Tempomat wichtig. Das treibt leider den Preis dann wieder stark Richtung 40.000 Euro +. In Summe würde ich da eher auf das LED-Licht verzichten.

du hast natürlich recht, die sitzheizung ist auch ein muss, hab ich natürlich auch geordert, bei einem e-Auto sind aber led genauso pflicht! - leider sind die Fernlichter noch old school
eDEVIL hat geschrieben:
Im Pv-Forum wurde ja die Ansprechlatenz bemängelt. Wie habt Ihr das erlebt? Gibt es eine Gedanken Sekunde bevor der i3 richtig los zieht?

eine verzögerte stromannahme habe ich nicht wirklich bemerkt, wenn überhaupt, dann war es aber ganz kurz, also nicht der rede wert
bei meinem 9n-polo mit Turbodiesel war eine verzögerung sehr viel deutlicher zu spüren

ja und das doppelsinnige pedal ist auch ein weiterer kaufgrund! sowie die glatte Heckklappe mit den darunterliegenden lichtern
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Re: Kaufgründe

Beitragvon RegEnFan » Fr 27. Dez 2013, 20:18

Für ein "Elektroauto" interessiere ich mich schon seid Jahren. Ich habe sogar schon mal mit einem Twike vor vielen Jahren geliebäugelt.
Aber leider muss ich jeden Tag nach München pendeln und da geht es auch eine ganze weile über die Autobahn und dafür waren mir alle bisherigen Fahrzeuge "zu schwach auf der Brust". Tesla kam für mich aufgrund von Größe und Gewicht nie in Frage.
Ich mag keine großen Autos.
Außerdem ist da noch das Reichweitenthema, wenn ich soviel Geld für ein Fahrzeug ausgeben möchte ich nicht "nur" 90% meiner Fahrstrecken damit zurücklegen, sondern 100%.
Von daher wäre nur der Ampera in Frage gekommen. Da ich aber mit Opel persönlich extrem schlechte Erfahrungen gemacht habe, war das ein absolutes no go. Außerdem erscheint mir die Hybridtechnik im Ampere viel zu aufwendig und die elektrische Reichweite ist mir definitiv zu klein.
BMW war bei meinen Eltern über Jahrzehnte das bevorzugte Fahrzeug und es gab keine schlechten Erfahrungen damit.
Somit habe ich da deutlich mehr Vertrauen.
Seit Jahren warte ich eigentlich auf den elektrischen A2 von Audi. Da habe ich allerdings mittlerweile die Hoffnung aufgegeben.
Mein A2 1.3TDi ist mittlerweile in die Jahre gekommen und deshalb suche ich ein neues vergleichbares Fahrzeug.
Ich halte den A2, für dessen Kauf man seiner Zeit ja fast verlacht wurde, immer noch für ein geniales Fahrzeugkonzept.
Da kann nach meiner persönlichen Meinung auch der i3, der dem A2-Konzept ja schon sehr nahe kommt, nicht mithalten.
Aber wie gesagt der A2 ist jetzt doch schon in die Jahre gekommen und was vor allem die Sonderausstattung angeht nicht mehr ganz State of the Art.
Für mich ist der i3 mit Rex im Moment der beste Nachfolger für den A2 und deswegen habe ich im September den i3 mit Rex geordert.
Der i3 wird unser Familienerstfahrzeug. Wir haben zwar noch einen großen Diesel in der Garage stehen, aber da soll er auch so lange wie möglich bleiben. Bisher sind wir mit vier Personen eigentlich bis auf wenige Ausnahmen (z.B. wenn ein Anhänger gezogen werden muss) fast immer mit dem A2 zurechtgekommen. Ich denke das wird auch in Zukunft mit dem i3 so sein.

Was mir besonders gut gefällt:

- Design
- One Pedal feeling
- Endgeschwindigkeit
- Unabhängigkeit durch Rex
- Assistenzsysteme
- Elektromotor (Drehmoment auch noch bei höheren Drehzahlen)
- den "Kraftstoff" selber herstellen zu können
- praktisch keine Verschleißteile (naja außer beim Rex)

Was mich stört:
- Reifen sind zu breit ;) (der A2 kam auch hervorragend mit schmäleren Reifen zurecht, besonders im Winter)
- der Preis natürlich (ich konnte mir nie vorstellen einmal soviel Geld für ein "blödes" Auto auszugeben)
- Luftwiderstand zu hoch, das geht auch bei der Frontfläche deutlich besser
- Heckantrieb, da werde ich vermutlich ein Fahrertraining brauchen um auch im Winter auf der Strasse zu bleiben.
- Das Gewicht ist mir immer noch zu hoch
40 qm Solarthermie mit 10,5m3 Pufferspreicher. 26,6 kWp Photovoltaik mit 16,2 kWh LiIon-Speicher.
i3 Rex
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Re: Kaufgründe

Beitragvon ccr65 » Fr 27. Dez 2013, 20:53

du sagst es, der a2 ist vom design her der Vorreiter, auch ich entsprach damals der Zielgruppe
mitte 30, technisch interessiert, nur das nötige Geld lag nicht bereit :-)
nun, jetzt gibt es ja den i3, was ich an Frauen und kindern gespart habe ist nun fällig :oops:

deine Daten in der Signatur sind aber ebenso bemerkenswert ein saisonspeicher und die größe der pv-anlage,
da hast du sicher kein Problem mit der Finanzierung ;)
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Re: Kaufgründe

Beitragvon AutoNom » Fr 27. Dez 2013, 21:15

Hallo Forum,

meine Kaufgründe für einen BMW i3 sind folgende:

Seit Kurzem bin ich Besitzer einer PV Anlage (10Kwp, Westausrichtung). Mit der Anschaffung eine E Autos habe ich mich bis dto. keine Sekunde beschäftigt. Da ich jedoch wesentlich weniger für die Stromeinspeisung bekomme (70% und 17 C/KWh), als ich selbst für die KWh bezahlen muss, war von vorn herein klar, dass ich mir zusätzlich eine Speicherbatterie für zu Hause anschaffen werde, um den Eigenverbrauch zu maximieren.
Die Kosten für die Batterie hätten sich auf mindestens ca. 15.000€ incl. Einbau belaufen. Die netto Kapazität dieser Systeme wäre mit etwa 8 KWh relativ gering.
Der alte PKW meiner Frau (Zweitwagen, ca. 60 km/d Fahrleistung, überwiegend vormittags) war überfällig und eine Neuanschaffung geplant.
Mein Nachbar brachte mich auf die Idee, ein neues Auto zu kaufen und die Anschaffung einer klobigen Heim PV Speicherbatterie überflüssig zu machen. Die Lösung war so einfach wie naheliegend: Ein Elektroauto würde den Großteil der überschüssigen PV Energie zum Laden der Batterie aufnehmen und den Eigenverbrauch mehr maximieren als jeder Hausspeicher.
Wir hatten ca. 20.000€ für einen neuen PKW sowie mindestens 15.000€ für die Hausbatterie eingeplant. Macht 35.000€ und das war genau der Preis eines i3.

Hätte auch ein anderes E-Mobil sein können, aber mit BMW bin ich schon länger verschwägert, der Service ist ziemlich gut.
Außerdem ist das gesamte Konzept für mich schlüssig und die Fahrleistung sind besser als die der meisten Mitbewerber in dieser Preisklasse.
Auslieferung des i3 ist die zweite Januarwoche.
Ausführlicher Fahrbericht folgt also in Kürze.
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Re: Kaufgründe

Beitragvon LocutusB » Fr 27. Dez 2013, 21:44

Hallo,

bei mir hat es mit dem Active-E aus der DriveNow Flotte angefangen. Da war ich infiziert. Als die Arbeit dann auch noch aufs Land gezogen ist und ich seit dem jeden Tag über zwei Stunden im ÖPNV unterwegs bin, war der Entschluss klar. Täglich 70km und eine Steckdose in der Tiefgarage machen den Entschluss zusätzlich leichter. Gut, die Kosten muss man schlucken.
Zur Auswahl standen eigentlich nur der Zoe, der e-Up und der i3. Anfangs dachte ich mal über den Twizy nach. Da der aber nur 80 km/h fährt und ich ein Stück Autobahn zu fahren habe war mir der zu klein. Der Zoe ist rausgeflogen, da mir die Ausstattung nicht zusagt. Der Zoe kostet auch ein paar Mark. Wenn man dann noch langfristig (8 Jahre) und mit Kauf rechnet, liegen die zwei, dank Batteriemiete, nicht mehr soweit auseinander. Wenn ich dann zwischen TomTom und BMW-Professional wählen muss ;-). Auch die verfügbaren Assistenzsysteme (Stauassi, Tempomat mit Abstandsautomatik, Fußgängererkennung), finde ich im Berufsverkehr sinnvoll.
Der Up war mir für die viele Fahrerei einfach zu klein (Sicherheit) und so viel günstiger ist der am Ende auch nicht.

Viele Grüße und allen Bestellern noch viel Vorfreude :-).
Philipp

Achtung, ab hier Kritik:
- Fernlicht und die Adaptiv LED Scheinwerfer. Kosten 890€ und sind nicht die Spur adaptiv. Halogen ist zu dunkel.
- Schnelllade Option teuer und trotzdem nur mit einer Phase
- Ausstattungspolitik. Für manche Assistenzsysteme muss eine teurere Innenausstattung gewählt werden.
- Wenig Ablagefächer im Innenraum. Eine Schublade unter den Sitzen oder sowas in der Art fände ich noch wichtig.
- Heckantrieb. Würde mich mit Frontantrieb sicherer fühlen.
- CW-Wert, da wäre mehr drin gewesen.
- Mein Termin für die Übergabe ist um 5 Wochen nach Hinten verschoben worden. Jetzt muss ich mich bis KW 7 gedulden.
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Re: Kaufgründe

Beitragvon cursor » Fr 6. Feb 2015, 09:42

Hallo liebe Community,

seit einiger Zeit lese ich hier schon still im Forum mit, jetzt wird es allerdings an der Zeit für mich, auch mal einen Beitrag zu schreiben.

Mein Anliegen:
Mich würde es interessieren, welche Gründe ihr hattet, euch ein Elektroauto zu kaufen.

Als eingefleischter BMW-Fahrer kommt für mich natürlich nur und ausschließlich der i3 in Frage.
Warum ich ihn mir nicht gekauft habe, und das auch in naher Zukunft nicht werde: GELD

Ich bin ein einfacher Facharbeiter Ende 20 im Vertrieb eines großen deutschen Herstellers von elektrotechnischen Komponenten (werden u.A. hier im Forum oft besprochen) und habe fast täglich mit Elektroautos bzw. Ladeinfrastruktur zu tun.
Aktuell fahre ich einen BMW E87 mit 2.0l Diesel-Knatterer, BJ2006. Den Wagen habe ich mir Anfang 2012 für 11.000€ gekauft, das ist das obere Ende von dem, was ich bereit bin auszugeben bzw. mir überhaupt leisten kann.

Den i3 habe ich auf diversen Messen (e-Cartec; Hannovermesse) schon mal gefahren und war begeistert. Leider kostet der Wagen schon in der Grundausstattung ein vielfaches meines Netto-Jahresgehalts (Steuerklasse 1; ledig; keine Kinder), die Kosten für Stellplatz/Garage und Ladeinfrastruktur noch nicht eingerechnet.

Ich weiß, es wird hier oft über uns "Benzin-fixende Petrolheads" geschimpft, wobei meistens nicht bedacht wird, dass die meisten, gerade jüngeren Leute nicht mehr so einen dicken Geldbeutel haben wie früher oder die "Silver Ager" jetzt.

Da die finanzielle Situation eines typischen Elektromobilisten deutlich entspannter als meine zu sein scheint, würde es mich interessieren, was euch dazu getrieben hat euch so einen Wagen anzuschaffen anstatt einer dicken Limo mit V8 oder sonstige Sportwagen aus Zuffenhausen.

So long,
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Re: Kaufgründe

Beitragvon franmedia » Fr 6. Feb 2015, 10:22

Moin cursor, da hast du ja wirklich lange über deinen ersten Beitrag nachgedacht ;-) Schön, dass du dabei bist.

Was du schreibst, kann ich ganz gut nachvollziehen. In deinem Alter waren meine Traumautos ein Saab Cabrio und ein 911er. Und ich hatte keine Idee, wie ich das jemals verwirklichen sollte. Zehn Jahre später hatte es dann doch geklappt. Und ich wette, dass du nicht so lange auf deine Realisierung warten musst.

Stimmt schon, das nötige Kleingeld ist heute noch eine Voraussetzung für die Nutzung von E-Autos. Aber es ist nicht die einzige. Die Leute mit richtig viel Geld bevorzugen doch heute immer noch vorwiegend die gängigen Luxusmarken. Ich denke, es ist eine Kombination aus Lebensplanung und Lebenseinstellung in Verbindung mit den notwendigen finanziellen Mitteln, die einen heute dazu bringen elektrisch zu fahren. Mich persönlich hat jedenfalls das immer größer, schneller, teurer der klassischen Autohersteller mehr und mehr abgetörnt. Insbesondere Porsche (seit der VW-Übernahme noch mehr) hat mich da schwer enttäuscht, vermutlich, weil es die Traummarke seit meiner Jugend war.
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Re: Kaufgründe

Beitragvon passinglane » Fr 6. Feb 2015, 11:26

Hallo,

ich finde es interessant, dass viele Leute von relativ PS-starken Autos auf Elektromobilität umswitchen. Ist bei mir auch so.
Fahre derzeit ein 535d GT mit 300 PS und Allrad - und wenn ich sage, dass im März mein eGolf kommt schauen mich alle Freunde an mit so einem Blick: Läufts Geschäft nicht mehr so, reichts nicht mehr für ne große Karre?

Nein, sage ich dann: Schon mal elektrisch gefahren? Das ist soooo geil...

Eigentlich hätte es ein i3 werden sollen, wg Beschleunigungs-Spaß und weil ich mich an die Bedienung mit dem Dreh-/Drück-Knopf gewöhnt habe, und weil mein BMW-Händler nur 4 km weg ist und wirklich seit 10 Jahren gleichbleibend sehr guten Service bietet.
Aber null Rabatt und eine unverschämte Leasingrate (teurer als der 535d GT xDrive mit Zubehör für 20.000 Euro!!!) haben mich den eGolf wählen lassen. Bin bereit für Premium zu zahlen, aber nicht, mich abzocken zu lassen.

Zur Frage nach den Umständen: Ja, ich gehöre zu der Generation, der das Auto wichtig war und ist, und wenn ich noch nicht einen 3er touring Sechszylinder, einen 530d und der 535d gefahren hätte - wer weiß. Aber das ist abgehakt, brauch ich nicht mehr. Jetzt freue ich mich auf den eGolf, die Ruhe, das neue Erlebnis. Und mein Traum, wenn das Leasing dann 2018 ausläuft: Ein elektrischer X3 mit 300km Reichweite für 44.900 EUR - wo kann ich unterschreiben?

mfg
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Re: Kaufgründe

Beitragvon eDEVIL » Fr 6. Feb 2015, 12:06

cursor hat geschrieben:
Da die finanzielle Situation eines typischen Elektromobilisten deutlich entspannter als meine zu sein scheint, würde es mich interessieren, was euch dazu getrieben hat euch so einen Wagen anzuschaffen anstatt einer dicken Limo mit V8 oder sonstige Sportwagen aus Zuffenhausen.

Da täuscht Du dich aber. Elektromobilisten sind sicher nicht völlig "verarmt", aber es ist schon eine bunte Mischung.
Wenn Du Dich von BMW lösen kannst, wirst Du auch für 11K EUR ein ELektroauto finden.
Ein "Drilling" ist zwar nicht so eine Rakete wie der i3, aber mehr Freude als ein Stinkediesl kann der trotzdem machen :P
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

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