i3 wegen Unbrauchbarkeit zurückgeben?

Re: i3 wegen Unbrauchbarkeit zurückgeben?

Beitragvon endurance » Di 19. Aug 2014, 19:31

Hasi16 hat geschrieben:
Hasi16 hat geschrieben:
Dann schieb doch mal so was wie "ein Schreiben der i3-Fahrer an den Vorstand an".

Gut, weil keiner auch nur ansatzweise drauf eingeht: Diesen Thread lese ich nicht weiter. Ist ja lächerlich!

Viele Grüße
Hasi16
- ein sehr glücklicher i3-Fahrer -
Das musst Du mir mal erklären? Soll das Ironie sein dann versteh ich die nicht.
Ich habe zumindest sofort auf Dein ansinnen reagiert - aber vielleicht war Dein Ansinnen ja Ironisch gemeint - kann leider, oder zum Glück, keine Gedanken lesen. Was willst Du mit Deinem ist ja lächerlich erreichen - es gibt eben unterschiedliche Meinungen.

Ich bin so oder so mit dem I Projekt bei BMW in Kontakt - ob da was bei rauskommt keine Ahnung, aber wer nicht fragt der kriegt auch keine Antworten. Ob einem dann die Antworten passen steht auf einem anderen Blatt.
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Re: i3 wegen Unbrauchbarkeit zurückgeben?

Beitragvon Hasi16 » Di 19. Aug 2014, 20:09

endurance hat geschrieben:
Kann ich machen - dann solltet Ihr mir aber auch per PN mal Satzbausteine zusenden ala:
"Bessere Kommunikation von Software-Updates, darin enthaltenen Fehlern und Weiterentwicklungen"
"Ausbau der CCS Infrastruktur bis Ende 2015, so das ein i3 Fahrer vom Bodensee nach Flensburg via CCS only fahren kann"
"Unterstützung von optionalem/nachrüstbarem 11/22kW dreiphasigem AC Laden bis Ende 2015"
und nicht mein Gurtschloss klackert und die Seitenscheibe quietscht wenn sie nass ist...

Sorry endurance, den hab ich tatsächlich überlesen. Der Rest geht mir aber etwas zu sehr ab.

Wo sind wir (08/2014)? BMW hat mit dem i3 viele Sachen ausprobiert - vieles was den Konzern und andere Autolinien weiterbringt. Das sich jemand über die Ladetechnik aufregt kann ich nicht verstehen. Das wusste man beim Kauf. Zudem muss man immer wieder sagen: Der i3 hat ein Fahrerlebnis (dank 170 PS), da kann nur Tesla mithalten.

Wo müssen wir hin? Ich würde auch nicht wieder ein Auto kaufen wollen, welches nicht dreiphasig laden kann. Für die Langstrecke muss es dann aber einen größeren Akku haben. Auf den Rex würde ich am liebsten verzichten. Aber der hat es mir ermöglicht in den letzten Tagen von Bremen nach Stuttgart zu kommen. Vielleicht ist ein Rex auch zukünftig vernünftig. Das wird auf die Akku-Preise ankommen.
Aber mal im Ernst: Bis zum Facelift wird da nichts kommen. Und es wird keine Nachrüstoptionen geben...

Was kann BMW noch nicht? Mit neuer Software und ganz neuen (technikaffinen) Kunden professionell umgehen. Mein Remote-App-Problem ist auch noch nicht behoben - und ja, ich werde noch diesen Monat die erste Mängelrüge rausschicken. Der Kauf war aber trotzdem absolut die richtige Entscheidung. Ähnlich ist der Fall bei der Beschneidung der Ladegeschwindigkeit. Gab's auch bei Tesla... Und genau hier wäre der richtige Ansatzpunkt, um BMW mal etwas auf die Füße zu treten. Jedes Update hat ein Changelog. Und wir sollten gemeinsam deutlich machen, dass wir einen Anspruch auf dieses haben!

Viele Grüße
Hasi16
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Re: i3 wegen Unbrauchbarkeit zurückgeben?

Beitragvon ccr65 » Di 19. Aug 2014, 20:15

chris_bonn.de hat geschrieben:
Bei bestimmungsgemäßer Benutzung (zu Hause laden, nicht weit weg fahren) ist der Schmerz kleiner.

Eben das ist der Punkt - BMW bewirbt ja genau das. Warum wollen alle die "eierlegendewollmilchsau" - jetzt sofort!
Gut Ding braucht eben Weile und davon nicht zu knapp! Diejenigen die überall hinfahren wollen sind mit dem I3 nicht angesprochen, Punkt. Am nächsten Level wird schon gearbeitet, da gibt es dann eine andere Zielgruppe.
Ein international agierendes Unternehmen kann sich nur international orientieren und handelt auch entsprechend.
Alle Techniker und Vermarkter dieses Herstellers haben ihr Wissen nicht von Wikipedia erworben, da steckt mehr dahinter.
Da ist nicht jeder Schritt für Jeden nachvollziehbar

chris_bonn.de hat geschrieben:
Was der einzelne tut ist freilich irrelevant, dennoch ist es wichtig dass er es tut.

Das ist die Basis der Menschheit und des freien Willens

Für mich - und wahrscheinlich auch andere - ist und bleibt der I3 ein gutes KFZ mit Fahrspaß und Lust nach mehr
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Re: i3 wegen Unbrauchbarkeit zurückgeben?

Beitragvon chris_bonn.de » Di 19. Aug 2014, 20:48

ccr65 hat geschrieben:
Gut Ding braucht eben Weile und davon nicht zu knapp!

Man muß sie aber auch ein bisschen treiben, sonst handeln sie ausschließlich auf Basis Profitoptimierung.

Also weiter machen! Briefe, Twitter, Facebook...
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Re: i3 wegen Unbrauchbarkeit zurückgeben?

Beitragvon eDEVIL » Di 19. Aug 2014, 20:58

ccr65 hat geschrieben:
Eben das ist der Punkt - BMW bewirbt ja genau das. Warum wollen alle die "eierlegendewollmilchsau" - jetzt sofort!
Gut Ding braucht eben Weile und davon nicht zu knapp! Diejenigen die überall hinfahren wollen sind mit dem I3 nicht angesprochen, Punkt.

Ach komm. So ein 22KW Lader ist doch kein Hexenwerk. Den kann man regulär einkaufen. Hängt den an den CAN-Bus und dann gehts los.
Der Punkt ist, das wir hingehalten werden. Auch größere Akkus sind kein Problem. Man muß es nur machen. Punkt!

BMW bietet jeden möglichen "Klimm Bimm" als option an, aber sowas essentielles wie größeren Akku und LAder werden ignoriert?

Bei Automobil geht die Stückzahöl über alles. Wenn man es schafft mit einer einzigen option 30-50% mehr Fahrzeuge zu verkaufen (3000 EUR für 22KW AC) sollte man nicht zögern.
Selbst wenn man den wagen "bestimmungsgemäß" nur im 100km Radius um die Wohnung nutzt, kann eine 22KW AC Lademöglichkeit den Netzwert erheblich steigern. Menschen ohne eigne LAdemöglichkeit werde da nicht benachteiligt.
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Re: i3 wegen Unbrauchbarkeit zurückgeben?

Beitragvon chris_bonn.de » Di 19. Aug 2014, 21:06

eDEVIL hat geschrieben:
nur im 100km Radius um die Wohnung

Ist mir auch schon passiert. Zum Brötchenholen.
Da soll es doch in Hilden so einen Bäcker geben, da bekommt man Brötchen UND 22kW !
Nichts wie hin.
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Re: i3 wegen Unbrauchbarkeit zurückgeben?

Beitragvon Goingi3 » Di 19. Aug 2014, 22:03

Werte Kollegen,
Es ist offensichtlich, dass viele von Euch auf die Schnelladung setzen.
Ich hatte hier auch schon mal über dieses Thema mitdiskutiert.

Viele, die auf diese Option gesetzt haben, mag das jetzt ärgern, aber ich halte Schnellladung für Unsinn.
Das ist eben meine Meinung, die ich mir aufgrund vieler Recherchen gebildet habe.
Ich lasse natürlich jede andere Meinung auch gelten. Es muss eben jeder selbst wissen, wofür er sein Geld ausgibt.

Schnelladung wird von den Herstellern angeboten, weil sich dadurch die Alltagstauglichkeit beschönigen und die Akzeptanz verbessern lässt.

Genau genommen mögen aber die Akkus nicht gerne schnell geladen werden.
Häufige Schnellladungen schaden deutlich der Lebensdauer. Das ist pysikalisch und chemisch nachvollziehbar und erwiesen.
Ein einfacher Beweis ist, dass die Schnellladung meist bei 80% abgebrochen wird, weil sonst der Akku Schaden nehmen könnte. Bis 100% würde die Ladung ja auch wieder viel länger dauern, da hier mit deutlich reduziertem Ladestrom im Akku-empfindlichen Bereich geladen wird. Und dann könnte man ja auch nicht mehr von "Schnellladung" sprechen.
Was nützt einem aber ein nur zu 80% geladener Akku? Ziel sollte es sein, mit einer vollen Ladung möglichst weit zu kommen, ohne ständige Kaffepausen und Umwege machen zu müssen, um schnell mal etwas nachzuladen.

Und noch etwas:
Wenn es wirklich mal Millionen Elektroautos auf der Straße gibt und alle mit so hohen Leistungen laden möchten,
bin ich mal gespannt, was das Stromnetz dazu sagt. Das pfeift ohnehin schon aus dem letzten Loch.
Außerdem werden aufgrund der Energiewende jetzt schon dringend tausende km neuer Leitungen benötigt.

Ich setze auf die ganz normale Ladung mit 10 bis 16 Ampere.
Das Auto steht ohnehin mindestens 22 von 24 Stunden herum. Also, wo ist das Problem?

Wem die Reichweite des rein elektrischen i3 vornehmlich im urbanen Gebiet nicht genügt, hat auf's falsche Pferd gesetzt.
Der i3 wurde für Kurzstrecken gebaut. Und da spielt er sein Können perfekt aus.

Wer unbedingt einen i3 haben wollte und dann jammert, wenn das mit der Schnellladung nicht ganz so rosa ist, wie angenommen, hätte sich vor dem Kauf besser Gedanken darüber machen sollen.

Und noch was:
Elektroautofahrer sollten lernen zu entschleunigen, sowohl bei der Fahrweise, als auch beim Laden.
Aber viele sind einfach schon zu verwöhnt durch die Leistungsverfügbarkeit der Stinker und können sich nur schwer umstellen.

Ich wünsche aber trotzdem allen Freunden der Schnellladung viel Freude mit ihren Lieblingen, auf dass diese Freude trotz aller auftretenden Probleme, die hier schon so oft kritisiert wurden, noch möglichst lange anhalten möge.
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Re: i3 wegen Unbrauchbarkeit zurückgeben?

Beitragvon E_souli » Di 19. Aug 2014, 22:04

Bei jedem was richtiges, ABER

wusstet ihr ALLES bei der Bestellung ?

ICH hab damals vertraut.
Man hat die "üblichen Fragen" und Vorstellungen. Selbst die Infos der Verkäufer sind meist MANGELHAFT.

BMW wirbt mit Schnellladen, mit der Option in 3 Stunden AC zu laden.

JA der i3 ist kein Langstreckenfahrzeug - mit nichten, aber Fakt ist eben auch es wird anders beworben UND sogar Händler wissen meist WENIGER als wir hier. Selbst die Werkstatt beim Freundlichen hat nur sehr dürftige Infos, ODER bekommt selbst von der Zentrale MIST erzählt.
WIR haben bereits bezahlt und was macht man ?
Man VERSCHLECHTERT Eigenschaften, eben die der LadeDROSSELUNG - das ist ja nun mal schon seit Tagen Thema.
WARUM sagt BMW nix ? Man macht einfach, mein Freundlicher wuste auch nicht wirklich warum und war ÜBERRASCHT über die Info. Auch der Freundliche kriegt keine Antwort aus München.
ICH MÖCHTE WISSEN, WAS DIE MACHEN und WARUM !

Andere wichtge Dinge werden einfach ignoriert, wie die Scheibenwischerproblematik, die viele haben, oder RTTI oder Sofwareprobleme, Abstürze, Lichtproblematik und und und ...

Werbebriefe können sie doch auch verschicken und die heile perfekte BMW Welt beschwören.

Was will man ? Verhindern das der Murks an die Öffentlichkeit kommt ? ZU SPÄT. Hier ist es angekommen.
Hab ich verpasst, weil man das als Imagepflege betrachtet ?

Mein Fazit:

Der Wagen als Ganzes, optisch, Fahrgefühl TOP - mag ich, gefällt mir.

Das drum herum ist MANGELHAFT.
Man wird ohne zu übertreiben, belogen, man wird hingehalten, NICHT informiert, Fragen bleiben unbeantwortet und Probleme werden ignoriert - ich sage sogar ausgesetzt.

ICH bin entsetzt, sauer und enttäuscht !!!

JEDER hat ne Chance verdient - schon klar - aber dann bitte FAIR, ehrlich und konstruktiv !

PREMIUM ist die Kommunikation nicht und wenn man was verheimlicht, dann will man Murks vertuschen - ganz einfach !
Manche finden Schukosteckdosen auf Langstrecke cool,
weil sie sich schämen würden, einen Abschlepper zu holen, wenn nix mehr geht.
Saugeil, sinnvoll und genau so funktioniert E Mobilität in den Köpfen einzelner.
Knaller :-)
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Re: i3 wegen Unbrauchbarkeit zurückgeben?

Beitragvon endurance » Di 19. Aug 2014, 22:17

@Goingi3
Also zumindest der Erzeuger diese Threads setzt mitnichten nur auf AC schnellladung. Mein i3 hängt fast nur an schuko und wenn die typ2 final steht wird die Leistung auch gedrosselt.
Aber es ist technisch machbar und bringt als OPTION einen wirklichen Gewinn fuer Leute die ab und zu längere Strecken fahren.

Eine Option braucht ja nicht jeder kaufen, steht jedem frei bei schuko zu bleiben.
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Re: i3 wegen Unbrauchbarkeit zurückgeben?

Beitragvon JuergenII » Di 19. Aug 2014, 23:42

eDEVIL hat geschrieben:
Mal eine Frage in die runder der glücklichen Schnarchladenden i3-Nutzer: wie legt Ihr strecken >250km zurück?

Na ganz einfach: Nonstop mit REX, wo ist das Problem?

Während die Zoe Gemeinde noch stundenlang am AC Lader hängt, ist der i3 schon längst am Ziel. :mrgreen:

i3André hat geschrieben:
Oh je,
manchmal weiss ich gar nicht mehr, ob ich mich noch so richtig freuen soll, wenn mein i3 in 2-3 Wochen endlich da ist.
Eure Kommentare lassen mich manchmal zweifeln ob ich da die richtige Entscheidung getroffen habe..

André, lass Dich hier nicht verunsichern, der i3 ist ein klasse Wagen, der Dir viel Freude bescheren wird.

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