i3 vs ZOE

i3 vs ZOE

Beitragvon evolk » Do 28. Nov 2013, 20:17

Twizyflu hat geschrieben:
Mich stören die 4 Sterne garnet.


Mich stören die 4 Sterne auch net, denn ich fahr einen ZOE!!!! Und der hat 5 Sterne!!!! :applaus: :applaus: :applaus:

Davon abgesehen, wüßte ich nicht, was der i3 besser kann, wie der ZOE.

i3:
• Schlechte Langsam-Lademöglichkeiten gegen Aufpreis (€ 1.600,-), die das Auto zum Zweitwagen degradieren (den ZOE lade ich zu Hause in 1 h auf, 32 A, 400 V, 22 kW, öffentlich kann man bis zu 43 kW laden)
• CCS liest sich nett im Prospekt, es gibt bis jetzt 3 Ladestationen in Deutschland
• trotz Carbon-Karosserie schlechtere Reichweite wie der ZOE (Blech, Plastik, Alu)
• Wärmepumpe nur gegen Aufpreis - wieder € 600,- extra.
• die fehlende A-Säule ist zwar schön, aber die Passagiere im Fond können nur aussteigen, wenn die vorderen Türen geöffnet werden :?
• meiner Meinung nach verbasteltes Design (das könnte BMW besser)
• Cockpit-Armaturen (Tacho…) so klein wie bei einem Motorrad
• die Nachhaltigkeitsgschicht ist nett, aber das Carbon wird meines Wissens in Amerika gefertigt. Wie kommt es dann nach Deutschland?… Frachtschiff, Flugzeug……? Außerdem ist Carbon sehr schlecht zum Recyclen
• Seitenscheiben sind hinten nicht zu öffnen :shock:
• eine Aufpreisliste, die grausam ist, wenn man alle Extras nimmt, kommt man auf ca. € 55.000,-
… etc.....

Die Vorteile des i3 liegen wohl im stärkeren Motor und der spritzigeren Fahrweise. Mit den dünnen Asphalt-Schneidern, die er auf den Felgen hat, frage ich mich aber, ob das Kurvenverhalten dann doch so stabil ist. :roll:

Obwohl spritzig ist der ZOE auch absolut. Hab zuletzt einen Freund, der sehr sportlich fährt mit einem Chrysler Voyager mit über 200 PS abgehängt. Hatte keine Chance nachzukommen.

Ich möchte ja niemanden die Freude am i3 verderben, aber den Wirbel den BMW darum gemacht hat, entspricht es leider nicht. Die gerne einen Elektro-BMW als Zweitwagen haben wollen, wird er wohl das richtige sein.

Für solche (wie ich), die als einziges Fahrzeug ein Elektroauto wollen, wird er die Anforderungen an den Alltag nicht erfüllen können. Im täglichen Alltag sind nämlich Flexibiltät und Schnelligkeit beim Laden weit wichtiger - als 82 PS mehr.

… so jetzt hab ich mich genug unbeliebt im i3-Forum gemacht. :ironie:
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Re: i3 erreicht 4 Sterne im EuroNCAP Crashtest

Beitragvon RegEnFan » Do 28. Nov 2013, 20:24

Es gibt einen Grund warum ich die Zoe niemals kaufen würde. Man kann den Akku nicht kaufen...
40 qm Solarthermie mit 10,5m3 Pufferspreicher. 26,6 kWp Photovoltaik mit 16,2 kWh LiIon-Speicher.
i3 Rex
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Re: i3 erreicht 4 Sterne im EuroNCAP Crashtest

Beitragvon evolk » Do 28. Nov 2013, 21:00

RegEnFan hat geschrieben:
Es gibt einen Grund warum ich die Zoe niemals kaufen würde. Man kann den Akku nicht kaufen...


Das habe ich am Anfang auch nicht so gut gefunden. Mittlerweile finde ich es super.

1.) ist der Kaufpreis des Autos "normal"
2.) ist der Akku das größte Verschleißteil bzw. das Bauteil, was noch nicht zur Gänze ausgereizt ist, da ist es beruhigend, wenn da Renault dafür verantwortlich ist
3.) Sorglos-Paket: du hast Kapazitätsgarantie - geht die Leistung unter 75 % bekommst du einen neuen
4.) der Gebrauchtwagenwert wird auch besser sein, als ein Leaf mit einem 6 Jahre alten Akku
5.) Renault garantiert am Ende der Laufzeit ein 100 %-iges Recycling

… aber bei mir fällt es auch nicht so ins Gewicht, da ich den ZOE sowieso geleast habe.
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Re: i3 erreicht 4 Sterne im EuroNCAP Crashtest

Beitragvon Carsten » Do 28. Nov 2013, 21:58

evolk hat geschrieben:
Twizyflu hat geschrieben:
Mich stören die 4 Sterne garnet.


Mich stören die 4 Sterne auch net, denn ich fahr einen ZOE!!!! Und der hat 5 Sterne!!!! :applaus: :applaus: :applaus:

Davon abgesehen, wüßte ich nicht, was der i3 besser kann, wie der ZOE.

i3:
• Schlechte Langsam-Lademöglichkeiten gegen Aufpreis (€ 1.600,-), die das Auto zum Zweitwagen degradieren (den ZOE lade ich zu Hause in 1 h auf, 32 A, 400 V, 22 kW, öffentlich kann man bis zu 43 kW laden)
• CCS liest sich nett im Prospekt, es gibt bis jetzt 3 Ladestationen in Deutschland
• trotz Carbon-Karosserie schlechtere Reichweite wie der ZOE (Blech, Plastik, Alu)
• Wärmepumpe nur gegen Aufpreis - wieder € 600,- extra.
• die fehlende A-Säule ist zwar schön, aber die Passagiere im Fond können nur aussteigen, wenn die vorderen Türen geöffnet werden :?
• meiner Meinung nach verbasteltes Design (das könnte BMW besser)
• Cockpit-Armaturen (Tacho…) so klein wie bei einem Motorrad
• die Nachhaltigkeitsgschicht ist nett, aber das Carbon wird meines Wissens in Amerika gefertigt. Wie kommt es dann nach Deutschland?… Frachtschiff, Flugzeug……? Außerdem ist Carbon sehr schlecht zum Recyclen
• Seitenscheiben sind hinten nicht zu öffnen :shock:
• eine Aufpreisliste, die grausam ist, wenn man alle Extras nimmt, kommt man auf ca. € 55.000,-
… etc.....

Die Vorteile des i3 liegen wohl im stärkeren Motor und der spritzigeren Fahrweise. Mit den dünnen Asphalt-Schneidern, die er auf den Felgen hat, frage ich mich aber, ob das Kurvenverhalten dann doch so stabil ist. :roll:

Obwohl spritzig ist der ZOE auch absolut. Hab zuletzt einen Freund, der sehr sportlich fährt mit einem Chrysler Voyager mit über 200 PS abgehängt. Hatte keine Chance nachzukommen.

Ich möchte ja niemanden die Freude am i3 verderben, aber den Wirbel den BMW darum gemacht hat, entspricht es leider nicht. Die gerne einen Elektro-BMW als Zweitwagen haben wollen, wird er wohl das richtige sein.

Für solche (wie ich), die als einziges Fahrzeug ein Elektroauto wollen, wird er die Anforderungen an den Alltag nicht erfüllen können. Im täglichen Alltag sind nämlich Flexibiltät und Schnelligkeit beim Laden weit wichtiger - als 82 PS mehr.

… so jetzt hab ich mich genug unbeliebt im i3-Forum gemacht. :ironie:


Nicht schon wieder diese Diskussion :roll: :roll: :roll:
Wir haben schon unzählige Freds hierüber *langweil*
i3 BEV seit 2/14
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Re: i3 erreicht 4 Sterne im EuroNCAP Crashtest

Beitragvon green_Phil » Fr 29. Nov 2013, 09:05

Evolk, Du bist ein wertvolles Forumsmitglied (!), aber diese offtopic-Aktion jetzt, wo Du den i3 fertig machst, ist echt fehl am Platz -finde ich. Das müsstest Du eigentlich besser wissen. Und ehrlich gesagt sind (fast) all Deine Kritikpunkte heiße Luft.
• Carbon kann man recylcen - BMW tut das auch! Ich habe mich extra danach erkundigt!
• Der Transport mit dem Überseeschiff ist nicht so umweltschädlich, wie Du meinst, wenn keine Ölleckagen vorhanden sind.
• Die hinteren Fenster öffnet eh niemand. Genausowenig wie die vorne (außer an der Tiefgaragenschranke). Entweder ist die Klima an, oder die Heizung.
• Über die CCS-Lader sprechen wir in einem Jahr noch mal. (Mut für die Zukunft!)
• Design ist Standpunktfrage. Nicht mehr.
• Wärmepumpe kostet Aufpreis. Stimmt. Dafür kann man aber gegen Aufpreis auch ein Dachfenster haben. *juchu*
• Selbstmördertürdiskussion ist nur für Familien relevant. Als Familienvan taugt der i3 eh nicht.
• Der i3 wird unser alleiniges Fahrzeug. Ich glaube nicht, dass wir das nicht ausreichend finden.
• Die Reichweite beider Fahrzeuge ist VERGLEICHBAR! Ich weiß nicht, wie oft ich das noch schreiben soll. Es kommt auf die Fahrweise an, beide Fahrzeuge werden bei guter, sparsamer Fahrweise über 170 km am Stück schaffen. Und das schafft der i3 auch noch mit weniger nutzbarer Akkukapazität.

Nur das Laden, das ist ein echter Kritikpunkt, da stimmen wir vollkommen überein. Aber ich erspare mir jetzt die belastbaren Kritikpunkte eines Zoes aufzuführen - die mich dazu veranlasst haben, im Endeffekt auch meine Reservierung verfallen zu lassen.
Und ich zähle jetzt auch nicht die Vorteile vom i3 auf, möchte aber erwähnt haben, dass sie deutlich über die etwas mehr PS hinaus gehen.

Evolk, unterschiedliche Menschen haben unterschiedliche Ansprüche, unterschiedliche Wünsche und Vorstellungen. Beschränken wir uns doch darauf, die einzelnen Fahrzeuge zu analysieren und darüber zu diskutieren, ja wir können sogar vergleichen. So finden Unentschlossene die bessere Wahl. ABER: Wir dürfen uns nicht gegenseitig die Autos madig machen. Wo kommen wir denn da hin? Wir sollten zusammenhalten, uns freuen, dass jeder sein Auto liebt und alle elektrisch fahren.... ... ... und wie ich das so schreibe, merke ich, dass es hier eigentlich um Toleranz geht. Gestern dachte ich noch, Elektromobilität sei eine Lebensweise, keine Religion. Aber diese geschürte Intoleranz anderen Auto(fahrern) gegenüber hat tatsächlich religiöse Vergleichbarkeit. Kurzum: Ich rufe zur größtmöglichen Toleranz gegenüber Elektroautos jeder Hautfarbe, jeder Religion und jeder Herkunft auf!
Allzeit sichere Unfälle, Philipp.
Zuletzt geändert von green_Phil am Fr 29. Nov 2013, 11:47, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: i3 erreicht 4 Sterne im EuroNCAP Crashtest

Beitragvon Curio » Fr 29. Nov 2013, 09:42

green_Phil hat geschrieben:
Kurzum: Ich rufe zur größtmöglichen Toleranz gegenüber Elektroautos jeder Hautfarbe, jeder Religion und jeder Herkunft auf!

Bravo, Philipp! Das unterschreibe ich jederzeit!
seit 04/2014 BMW i3 Atelier - Rasenmäher-Edition
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Re: i3 erreicht 4 Sterne im EuroNCAP Crashtest

Beitragvon Carsten » Fr 29. Nov 2013, 11:43

Danke Philipp, Du bringst es mit Muße geschrieben genau auf den Punkt - mir fehlt die Zeit für den Quatsch. Wenn sich diese "Motortalk"-Art hier verbreitet, dann bin ich ganz schnell weg.
i3 BEV seit 2/14
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Re: i3 erreicht 4 Sterne im EuroNCAP Crashtest

Beitragvon evolk » Fr 29. Nov 2013, 14:18

green_Phil hat geschrieben:
Evolk, Du bist ein wertvolles Forumsmitglied (!), aber diese offtopic-Aktion jetzt, wo Du den i3 fertig machst, ist echt fehl am Platz -finde ich. Das müsstest Du eigentlich besser wissen. Und ehrlich gesagt sind (fast) all Deine Kritikpunkte heiße Luft.

Evolk, unterschiedliche Menschen haben unterschiedliche Ansprüche, unterschiedliche Wünsche und Vorstellungen. Beschränken wir uns doch darauf, die einzelnen Fahrzeuge zu analysieren und darüber zu diskutieren, ja wir können sogar vergleichen. So finden Unentschlossene die bessere Wahl. ABER: Wir dürfen uns nicht gegenseitig die Autos madig machen. Wo kommen wir denn da hin? Wir sollten zusammenhalten, uns freuen, dass jeder sein Auto liebt und alle elektrisch fahren.... ... ... und wie ich das so schreibe, merke ich, dass es hier eigentlich um Toleranz geht. Gestern dachte ich noch, Elektromobilität sei eine Lebensweise, keine Religion. Aber diese geschürte Intoleranz anderen Auto(fahrern) gegenüber hat tatsächlich religiöse Vergleichbarkeit. Kurzum: Ich rufe zur größtmöglichen Toleranz gegenüber Elektroautos jeder Hautfarbe, jeder Religion und jeder Herkunft auf!
Allzeit sichere Unfälle, Philipp.


Hallo Philipp,
für das "wertvolle Forumsmitglied" bedanke ich mich sehr. :D

Was du schreibst kann ich schon nachvollziehen. Es mag sein, dass mein Posting etwas emotional war. :oops:

Liegt vielleicht auch daran, dass ich momentan auf BMW nicht gut zu sprechen bin - siehe:
http://www.elektroautor.com/benzinautos-ladestationen/

Wenn du die Kommentare liest, dann siehst du, dass das gleiche auch mit einem X6 einem anderen Elektroauto-Fahrer aus Österreich passiert ist. Das hätte auch ein Q7 oder Touareg sein können, aber es war eben ein X6 von BMW u. bei einem Kollegen auch. :(

Und bei dieser Veranstaltung http://www.elektroautor.com/salzburger_ ... obilitaet/ habe ich Oliver Walter, Head of Product Management BMW i3 eben Folgendes gefragt:

"Warum hat der i3 trotz Carbon-Karosserie eine schlechtere Reichweite wie der ZOE?"

Darauf hin seine Antwort mit einer selbstherrlichen Art:
"Reichweite ist nicht alles. Leute, die sich einen BMW kaufen - wollen auch einen BMW fahren!"


Das ist bei mir auch sehr überheblich angekommen. Tut mir leid, ich möchte echt nicht dir den i3 madig machen, aber ich habe mich schon mehrmals bemüht - BMW - eine Chance zu geben, habe aber bis jetzt IMMER nur schlechte Erfahrungen gesammelt.

Nichtsdestotrotz - ist es auf alle Fälle gut, wenn es ein weiteres Elektroauto - vor allem aus Deutschland gibt - und ich wünsche ihnen schon, dass es ein Erfolg wird.

Also - bitte nicht bös nehmen, was ich geschrieben habe. In dem Forum haben wir einen tollen Umgangston - und wenn ich mal bisserl polarisieren wollte, war das nicht gemeint, um jemanden zu kränken oder die Freude zu verderben. :roll:

emobile Grüße,
evolk ;)
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Re: i3 erreicht 4 Sterne im EuroNCAP Crashtest

Beitragvon meta96 » Fr 29. Nov 2013, 16:55

evolk hat geschrieben:
Wenn du die Kommentare liest, dann siehst du, dass das gleiche auch mit einem X6 einem anderen Elektroauto-Fahrer aus Österreich passiert ist. Das hätte auch ein Q7 oder Touareg sein können, aber es war eben ein X6 von BMW u. bei einem Kollegen auch. :(


Du musst verstehen, der X6 ist so in etwa der natürliche Feind des E-Mobilfahrers ;) und das werden auch noch die i3 Fahrer zu spüren bekommen ... (... aber pssst ... die weiße P(rolo)MW-Kiste auf deinem Photo war kein X6 ... war 'n PMW GT5 glaub' ich ;) ).

Egal, wir müssen uns da draussen genug anhören, warum daher intern auch noch zwisten? Keiner der derzeit erhältlichen E-Auos ist perfekt ... also da könnten wir ewig hinundher hacken ... besser ist die Energie darin zu legen, dass wir den Herstellern Beine machen, Dinge im Sinne uns Nutzer zu verbessern (immerhin sind wir deren gelebter Betatest ...) gilt für BMW, Renault, Nissan etc.

... und ja, ich glaube, es war 'n PMW GT5 ;)
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Re: i3 erreicht 4 Sterne im EuroNCAP Crashtest

Beitragvon JuergenII » Fr 29. Nov 2013, 19:26

meta96 hat geschrieben:
Du musst verstehen, der X6 ist so in etwa der natürliche Feind des E-Mobilfahrers ;) und das werden auch noch die i3 Fahrer zu spüren bekommen ... (... aber pssst ... die weiße P(rolo)MW-Kiste auf deinem Photo war kein X6 ... war 'n PMW GT5 glaub' ich ;) ).

Beim ersten Satz muss ich vehement widersprechen, der X6 ist nicht der natürliche Feind des E-Mobilfahrers, der X6 ist der natürliche Feind eines jeden Ästheten!! Die Hässlichkeit dieses Autos ist kaum noch zu überbieten.

Aber zum Thema: Ich finde es schade, das in einem Form das gerade mal in D rund 10.000 Fahrzeuge vertritt, dieses leidige Markenbashing Einzug hält. Das war bis vor kurzem hier anders. Und so sollte es auch wieder werden. Klar ist mit BMW zum ersten mal ein Hersteller auf dem Markt, der sein ganzes Marketing Know-how + viel Geld in das Projekt E-Mobilität investiert hat. Wenn ich so manchen Bericht über das Fahrzeug lese muss ich mir manchmal auch die Augen reiben, angesichts des Stusses der da verbreitet wird.

Und wenn man mal den sehr vernünftigen Ansatz der nachhaltigen Produktion bei Seite legt, ist er genauso wie die Vertreter aus Frankreich und Japan ein im Prinzip nicht massentaugliches Fahrzeug mit viel zu viel Einschränkungen. Noch sind das alles Liebhaberfahrzeuge und viel zu teuer.

Glauben denn hier wirklich die Zoe Käufer (nicht die die Fahrzeuge geleast haben), sie finden in 3 oder 4 Jahren einen Gerbrauchtwagenkäufer? Ich kenne jetzt ehrlich wenige, die selbst bei 10.000 für das Fahrzeug bereit wären sich einen Mietvertrag von Renault ans Bein zu pinkeln, der zusätzlich noch rund 1.000 Euro und mehr - je nach Fahrleistung - pro Jahr kostet!

Unsere stolze Leaf-Gemeinde? Wie sähe die aus, wenn Nissan nicht das Botschafterleasing in diesem Jahr eingeführt hätte? Ich behaupte sehr sehr mau.

Ich persönlich mag BMW genauso wenig, wie Mercedes oder mittlerweile Audi. Aber BMW hat es zumindest geschafft, dass die Leute erstmals auf E-Fahrzeuge reagieren. Der Wunsch nach 100.000 Probefahrten hätte kein Massenhersteller realisieren können. Nicht das sie damit große Verkäufe anstoßen, schätze mal das rund 5% hängen bleiben, aber so viele Leute sind bis heute noch nie in einem EV unterwegs gewesen. Und alle hier wissen, dass der E-Stachel normalerweise tief steckt wenn man mal im echten Leben mit so einem Wagen unterwegs war. Hier können wir BMW gar nicht genug danken, auch wenn manche den Wagen kritisch sehen, er wird sicher auch einige Käufer Richtung Renault oder Nissan schwemmen, denen der Preis des i3 zu hoch ist.

Und es kommt ja noch etwas dazu, selbst wenn BMW im ersten Jahr nur 4.000 i3 auf Deutschlands Straßen bekommt, die werden die Meinungen in der Mittelschicht gewaltig aufmischen und damit neue Kunden für EV's gewinnen. Denn auch das Gespräch in Salzburg zwischen Protzwagen und EV wäre im Falle des i3 wohl anders gelaufen. Denn man begegnet sich zumindest preislich auf Augenhöhe, von der Marke in dem Fall ganz zu schweigen.

Also kommt bitte wieder zur Vernunft, denn ich kenne kein Forum bei dem es um 4-rädrige Fortbewegung geht, in dem nicht fast alle über die Stärken und schwächen der Modelle Bescheid wüssten.

Juergen
Zuletzt geändert von JuergenII am Fr 29. Nov 2013, 19:54, insgesamt 2-mal geändert.
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