i3 oder 225xe ?

Re: i3 oder 225xe ?

Beitragvon jennss » So 30. Apr 2017, 11:42

Ich würde den i3 jetzt auch sehr gerne noch mal probefahren, aber man kann da schlecht zum Händler gehen, wenn man schon den 225xe bestellt hat :). Ich wollte hier eigentlich nur vor allem schreiben, dass die beiden nicht wirklich zu vergleichen sind, weil sie preislich zu weit auseinander liegen, jedenfalls beim Leasing, wo Rabatte besonders viel ausmachen. Auch beim Kauf machen die Rabatte noch einiges aus. Ich sehe das als echtes Handicap beim i3, dass es da keine Rabatte (außer Umweltbonus) gibt.

Es ist kein E-Auto, sondern ein purer Verbrenner mit minimaler Hybrid-Zusatzausstattung.


Schon richtig, aber die kleine E-Reichweite macht bei vielen Leute erstaunliche 30 bis 50% Nutzung aus, obwohl die absolute E-Reichweite nur etwa 1/7 des neuen i3 ausmacht. Deswegen finde ich es eigentlich nicht dumm Hybriden zu bauen. Die ersten Kilometer einer Fahrt können ja immer elektrisch sein und viele Strecken sind gar nicht so lang, dass man in die Verbrennerreichweite kommt. Gleichzeitig ist der E-Motor im Vergleich zum i3 aber auch viel schwächer und nicht mehr so spaßig. Für Power braucht es dann doch den Verbrenner, wobei ich es nicht so kritisch wie manch andere sehe, kurzzeitig mal mit Verbrenner zu fahren. Die Verbrenner eines Hybriden sollen doch speziell verstärkt sein, so dass das kein Problem ist.
j.
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Beitragvon kitchenman » So 30. Apr 2017, 17:47

Also , ich habe beide : i3 seit Anfang 2014 und seit einem Jahr zusätzlich den 225xe.

Beide Autos sind toll. Aber der i3 ist mein Favorit (Schöneres Innendesign , Platz für Handtasche da kein Getriebetunnel, Beschleunigung, mehr elektrische Reichweite) . Wenn der i3 mit noch etwas Reichweite und etwas mehr Leistung rauskommt, dann würde ich den 225xe dafür hergeben und mir einen zweiten i3 zulegen.
Gruß Stefan
BMW i3 (seit Anfahg 2014) und BMW 225xe i Performance (seit 6/2016)
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Re: i3 oder 225xe ?

Beitragvon jennss » So 30. Apr 2017, 18:01

Du bist wahrscheinlich einer der ganz wenigen, die beide haben :). Ja, ich kann mir das schon gut vorstellen, dass der i3 Spaß macht. Ich denke mir, wenn mir der 225xe (ab Okt.) zu langweilig sein sollte, fahre ich halt nur noch im Sportmodus. Das bringt im Jahr vielleicht 600 € mehr Fahrkosten (d.h. statt 50% elektrisch dann 0% elektrisch, ohne externes Laden) und habe dann immer quasi einen Verbrenner mit Automatik, Allrad und 224 PS. Der müsste auch Spaß machen, jedoch eben auf herkömmlichem Wege. Besonders bei 0-50 km/h ist der 225xe mit beiden Motoren deutlich (50%) schneller als ein i3:
http://www.zeperfs.com/en/duel5481-6204.htm

Fährt sich der i3 mit REx eigentlich spürbar langsamer? Er verliert da doch einiges an Sprintleistung. (0-100 statt 7,3 s. dann 8,0). Wäre der i3 mit 94 AH und REx nicht so teuer (mangelnder Rabatt), hätte ich ihn dem 225xe vielleicht vorgezogen, schon wegen des Designs.
j.
Zuletzt geändert von Knobi am So 30. Apr 2017, 19:36, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Vollzitat
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Re: i3 oder 225xe ?

Beitragvon Basslo » Mi 3. Mai 2017, 08:57

Wenn der 225xe und i3 annähernd den gleichen Anschaffungswert hatten, wie sah da der Restwert im vergleich der beiden aus?
Als ich meinen i3 Vorführer über Leasing genommen habe war der Restwert sehr gering nach 5 Jahren. Da gehen die kein Risiko mehr ein derzeit, ist schon fast ein unverschämter Wert. Bei einem LP von 47k € nach 5 Jahren nur 9k @ Restwert. Werde den i3 am Ende keinesfalls für den Restwert zurück geben. Wird dann rausgekauft und weiter gefahren bis er nicht mehr geht.
Das dann beim Leasing der 225xe besser dasteht glaub ich.
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Re: i3 oder 225xe ?

Beitragvon jennss » Mi 3. Mai 2017, 10:49

Oh, das weiß ich nicht mehr, wie das mit dem Restwert war. Wenn da kein Verbrenner dabei ist, dann verliert ein E-Auto wohl den Wert fast wie ein Handy... Die Technik ist ja noch relativ frisch. Stimmt, der Restwert hat viel Auswirkung auf die Monatsrate. Im März sagte man mir, dass in 2 Jahren wohl wieder ein größerer Akku zum i3 käme. In Anbetracht des Druckes durch den Ampera-e könnte ich mir das sogar noch früher vorstellen. (Allerdings hat der Ampera-e wohl einen dicken Nachteil mit dem einfachen Bordlader, der Schnellladen nur mit DC ermöglicht).

Der geringe Restwert im Leasing dürfte sich aber genauso auch beim eigenen Verkauf auswirken. Wenn man die ersten E-Autos als reine Stadt-/Zweitwaren akzeptiert, ist der Einsatz eigentlich auch noch lange gut möglich. Man muss eben nur öfter aufladen als bei den neueren/größeren Akkus.

Beim Hybriden ist der Restwert deutlich unkritischer, denn die E-Reichweite schränkt den Nutzen ja nicht ein. Sie wirkt sich alleine auf die Fahrkosten aus, d.h. mehr Reichweite hat mehr Sparpotential.
j.
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Re: i3 oder 225xe ?

Beitragvon graefe » Mi 3. Mai 2017, 11:57

jennss hat geschrieben:
Ich denke mir, wenn mir der 225xe (ab Okt.) zu langweilig sein sollte, fahre ich halt nur noch im Sportmodus. Das bringt im Jahr vielleicht 600 € mehr Fahrkosten (d.h. statt 50% elektrisch dann 0% elektrisch, ohne externes Laden) und habe dann immer quasi einen Verbrenner mit Automatik, Allrad und 224 PS.

Und voll geil: Mit 224PS und Allrad in die Innenstadt und dann kostenlos an den Ladesäulen parken!


Und so etwas wird auch noch vom Staat subventioniert... :roll:
BMW i3 (94Ah), Smart (451) ED Cabrio mit 22kW-Bordlader
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Re: i3 oder 225xe ?

Beitragvon jennss » Mi 3. Mai 2017, 13:37

:D
Na, die meisten werden sicherlich die Akkukapazität nutzen, ich auch (Laden am Haus). Es ist wohl eher ungewöhnlich, dass Käufer von PlugIns das Auto als Vollhybride fahren. Ob man da moralische Gewissensbisse haben muss? Immerhin verbraucht das Auto mit dem Akku für 224 PS relativ wenig Sprit. Die Alternative für mich war der Golf GTI (230 PS), bin ich auch probegefahren. Der hat real ca. 8,5 l. Verbrauch, also einiges mehr als ein 225xe, der gar nicht geladen wird (ca. 6,5 oder 7 l. Realverbrauch). In der Tat war der Allrad bei der Probefahrt des 225xe cool, denn die Straße war zeitweise feucht (hatte ihn 24 h zur Verfügung). Ich finde es sogar wichtig, dass ökologische Autos auch Spaß machen können bzw. einen gewissen Reiz bieten und nicht nur an das Gewissen appellieren, denn dadurch findet es mehr Interessenten. Was nützt ein Ökoauto, das sich nicht gut verkauft?
Der i3 ist mit Sicherheit auch deswegen attraktiv, weil er Fahrspaß macht und etwas besonderes ist.

Zum Parken an Ladesäulen: Das ist doch nur kostenlos, solange man lädt, oder?
j.
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Re: i3 oder 225xe ?

Beitragvon fridgeS3 » Mi 3. Mai 2017, 17:34

Das sind Ladeplätze und keine Parkplätze. Wenn möglich, sollte der Ladeplatz nach dem Ende des Ladevorgangs wieder frei gemacht werden. Aus Rücksicht auf alle anderen Ladewilligen. Als reiner BEV-Fahrer habe ich auch so meine Probleme mit den PHEV's, die dann Ladesäulen blockieren und diese als Parkplätze benutzen. Ich rufe mittlerweile konsequent die Polizei wenn nicht (mehr) geladen wird. Das ist doch nicht so schwer, seinen Mitmenschen ein Mindestmaß an Rücksicht zu gewähren.

Zum Thema Ökoauto: Hältst Du den 225xe tatsächlich für ein Ökoauto?? Sind die angebenen Verbrauchswerte die aus den Prospekten?? Darauf würde ich heute keinen Cent mehr wetten.

Nach mehr als 1,5 Jahren nun BEV würde ich keinen Verbrenner mehr fahren und PHEV schon gar nicht, die Dinger sind nichts anderes als eine Mogelpackung.

Was ich nicht verstehe, was hast du von xxx PS??? Ok, solche denkweise hatte ich früher auch, mittlerweile ist mir das egal und ich schaue eher auf den kWh Verbrauch. Energieeffizienz ist da das Stichwort.
BMW i3 - 60Ah - BEV (Baudatum 09-2013) - I001-17-07-500 - max. SoC 19,4kWh nach 17,8kWh (Erläuterungen zum kWh-Update siehe hier)

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Re: i3 oder 225xe ?

Beitragvon jennss » Mi 3. Mai 2017, 18:05

fridgeS3 hat geschrieben:
Als reiner BEV-Fahrer habe ich auch so meine Probleme mit den PHEV's, die dann Ladesäulen blockieren und diese als Parkplätze benutzen. Ich rufe mittlerweile konsequent die Polizei wenn nicht (mehr) geladen wird.


Das ist bei BEVs aber das gleiche, oder?

Zum Thema Ökoauto: Hältst Du den 225xe tatsächlich für ein Ökoauto??


Was ist schon ein Ökoauto? Alles ist relativ :). Für das, was er kann, ist der Verbrauch nicht zu hoch.

Sind die angebenen Verbrauchswerte die aus den Prospekten??


Die 6,5 oder 7 l., von denen ich schrieb, sind Erfahrungswerte, die ich so von Leuten gelesen habe, wenn sie nicht laden (z.B. im Urlaub oder so).

Nach mehr als 1,5 Jahren nun BEV würde ich keinen Verbrenner mehr fahren und PHEV schon gar nicht, die Dinger sind nichts anderes als eine Mogelpackung.


Warum das? Also sehe die PHEVs als Alternative zum Verbrenner. Warum sind sie dann Mogelpackungen? Fahrkosten sind ok., Anschaffungskosten sind ok., Fahrspaß ist ok., Größe ist ok.. Aber es gibt bei PHEVs große Unterschiede. Einige lohnen sich preislich nicht, andere schon. Das Gute beim PHEV: Man braucht keinen Verbrenner als Zweitwagen. Wir haben nur ein Auto in der Familie. Klar, ein paar Asketen kommen auch alleine mit BEV klar... ;) Das kommt dann aber auch auf die Lebensumstände an, wie gut das klappt.

Was ich nicht verstehe, was hast du von xxx PS???


Warum verkaufen sich überhaupt Autos mit unterschiedlichen PS-Zahlen? Ist doch klar: Fahrspaß! [Und zum Teil auch Sicherheitsreserven, aber da kann man seinen Fahrstil eigentlich auch anpassen.] Sonst gäbe es in der Preisliste nicht so viele Motoren im Angebot.

Ok, solche denkweise hatte ich früher auch, mittlerweile ist mir das egal und ich schaue eher auf den kWh Verbrauch. Energieeffizienz ist da das Stichwort.


Ich weiß nicht, ob ich irgendwann dahin komme, dass mir Fahrspaß egal ist. Im Moment fahre ich noch ganz gerne Auto.
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Re: i3 oder 225xe ?

Beitragvon Waldameise » Mi 3. Mai 2017, 21:29

Fahrspass = viele PS?
Stimmt das?

Also mal ehrlich: Konzeptionell ist der 225xe wie alle 2er Activ Tourer als Familienauto konzipiert. Oder zum in Urlaub fahren mit viel Gepäck. Natürlich kann man auch mal auf die Tube drücken. Und wer das dann als Fahrspass wahrnimmt, soll sich halt den 225xe zulegen und damit glücklich werden.

Ich käme gar nicht auf die Idee, zwischen I3 und 225xe abzuwägen. Dafür sind die Konzepte m.E. viel zu unterschiedlich.

Sorry, aber dieser thread erinnert mich ein wenig an diverse Autovergleichstests in der ADAC Zeitschrift oder der Auto Bild, in denen meist Äpfel mit Birnen verglichen werden. Da verliert möglicherweise der Porsche (oder der I3?), weil er einen kleinen Kofferraum hat (soll nur ein Beispiel sein zur Verdeutlichung sein).
Es ist immer zu früh für den Einstieg in die E-Mobilität. Aber wenn niemand einsteigt, dann wird das nix. :D
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