i3 im neuen GREENPEACE-Magazin - besser nicht lesen...

Re: i3 im neuen GREENPEACE-Magazin - besser nicht lesen...

Beitragvon TeeKay » Do 17. Apr 2014, 17:22

Für einen 760Li braucht man auch nur 2 i3, um die Grenzwerte des Jahres 2020 einzuhalten.

Abgesehen davon: Wozu brauchst du ein eigenes Dach? Du kannst dich auch am Bau von erneuerbaren Energien finanziell beteiligen. Und wenn du immer dann lädst, wenn die von dir finanzierte Anlage Strom einspeist, dann muss für deinen Strom bilanziell kein fossiler Strom eingespeist werden. Für mich produziert z.B. die Messe Stuttgart den Strom, obwohl ich in Berlin und Frankfurt lebe.
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Re: i3 im neuen GREENPEACE-Magazin - besser nicht lesen...

Beitragvon HED » Fr 18. Apr 2014, 07:24

GREENPEACE finde ich normalerweise sehr gut.

Aber die haben schon seit Jahren keine gesunde Einstellung zum Elektroauto.

Das kreide ich denen wirklich negativ an! Deren Begründung > Ja, der Strom-Mix in Deutschland wird durch Atomkraft und Kohle zum großen Teil bestimmt.

Das liegt aber nicht am elektrischen Antrieb, sondern an der Politik.

GreenPeace Aktivisten fahren wohl mit Benzin und Diesel? :D

p.hase hat geschrieben:
generell könnte der bericht nicht nur bmw sondern allen möglichen (deutschen) premium-verbrenner-anbietern gelten die ihre klimaziele nicht erreichen bzw. erreichen werden und von mutti geschützt werden.

vielleicht ist das auch die erklärung auf meine frage weshalb man vom tief-co2-pioneer toyota/lexus schon lange nichts mehr hört. der hat ja seine hausaufgaben schon längst gemacht.


Hybride sind in der Stadt deutlich sparsamer, und teilweise auch Überland.

Allerdings: Sie trinken das Erdöl genauso weg, deswegen ist Hybrid auch nicht die Lösung.

Erdgas kann man leichter synthetisch herstellen, auch ohne Energieplfanzen von Acker. Außerdem sind die Erdgasreserven 4mal so hoch, als die von Erdöl!

Solange kein Methan in die Erdatmosphäre tritt, sind Erdgasautos umweltfreundlicher als Hybridmodelle. Benzin ist Benzin, und Diesel ist Diesel. Ob man davon jetzt 2 Liter weniger verbraucht, oder nicht.

Steff hat geschrieben:
Selbst ein EV ist nicht grün, im Verhältnis zu Fahrrad oder „Grünem ÖPNV.
Es ist zwar grünen aber das Allheilmittel, wie mache hier schreiben, ist es mit Sicherheit nicht.

Gruß Stefan


Du hast Grünen ÖPNV schon in Anführungszeichen gesetzt, aber du kannst es ruhig aussprechen.

Busse die nur wenige Leute rumfahren sind bestimmt nicht umweltfreundlich. :) Und Bahnen haben einen extremen Stromverbrauch. Außerdem hat die Herstellung einer Bahn und der Infrastruktur auch sehr viel Energie und Rohstoffe gekostet.

Das Elektroauto, 100% geladen mit Ökostrom, oder das Erdgasauto (wenn 100% synthetisch erzeugtes Methan aus Windenergie) sind die Zukunft.

Alles andere ist nicht umweltfreundlich. :)
HED
 

Re: AW: i3 im neuen GREENPEACE-Magazin - besser nicht lesen.

Beitragvon micky4 » Fr 18. Apr 2014, 08:28

[quote=HED]........
Alles andere ist nicht umweltfreundlich. :)[/quote]
Na da sind unsere Umweltexperten wieder in ihren Element. Gott sei Dank hatten wir diese Diskussion bereits an anderer Stelle und müssen hier nicht mehr weiter darauf eingehen ... (erleichtertes seufzen)
Liebe Grüße, Michael ! (begeisteter Ampera-Fahrer)
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Re: i3 im neuen GREENPEACE-Magazin - besser nicht lesen...

Beitragvon HED » Fr 18. Apr 2014, 08:36

Es ist doch Fakt!

Denkst du etwa ein Prius (Hybrid) ist umweltverträglicher als ein A3 G-Tron? (Erdgasfahrzeug)

Bei weitem nicht. Hybride sind nur einen Tropf auf den heissen Stein. Was wir brauchen sind radikale Schritte.
Zu Land, zu Wasser als auch in der Luft. Überall muss es umweltverträglicher zugehen.
HED
 

Re: AW: i3 im neuen GREENPEACE-Magazin - besser nicht lesen.

Beitragvon creative-tec » Fr 18. Apr 2014, 10:35

Der Prius spielt technologisch in einer ganz anderen liga als der A3 g-tron.

Das Erdgas sorgt nur dafür das der wenig effiziente tsi motor einigermaßen günstig zu betreiben ist.

Ich fahre meinen Prius mit E85 und schlage damit jeden Diesel, in der Energieeffiziens.
Von den Abgasen ganz zu schweigen.

Der Audi kann weder Emissionsfrei elektrisch gleiten, noch gewinnt er Bremsenergie zurück oder hält den Verbrennungsmotor im optimalen Lastbereich.
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Re: i3 im neuen GREENPEACE-Magazin - besser nicht lesen...

Beitragvon Gerald » Fr 18. Apr 2014, 11:24

HED hat geschrieben:
Bei weitem nicht. Hybride sind nur einen Tropf auf den heissen Stein. Was wir brauchen sind radikale Schritte.
Zu Land, zu Wasser als auch in der Luft. Überall muss es umweltverträglicher zugehen.


Die Hybride von Toyota sind meiner Meinung sehr gut. Wenn man es darauf anlegt, lässt sich ein niedriger Verbrauch realisieren. Ich bin meinem Toyota Yaris Hybrid im Schnitt unter 4l/100km gefahren. Und das mit einem Benziner!
Toyota ist in dieser Hinsicht wirklich toll, nur mit dem Plug-in und der mageren elektrischen Reichweite bin ich enttäuscht. Da hat Toyota m.E. einen groben Schnitzer sich geleistet.

Viele Grüße
Gerald
Opel Ampera
13kW Photovoltaik, Strombezug: EW Schönau
Vergangenheit: Stromos, Nissan Leaf, Twizy, Toyota Yaris Hybrid, Prius 2
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Re: i3 im neuen GREENPEACE-Magazin - besser nicht lesen...

Beitragvon p.hase » Fr 18. Apr 2014, 13:16

unser verkehrs- und umweltminister ist GRÜN und fährt privat Prius. unterm strich sicherlich das effizienteste auto am markt. frage mich, was seine kollegen in anderen bundesländern fahren. dienstlich fährt er eine elektrische a-klasse.

hat inzwischen jemand das greenpeace-magazin erworben und den bericht zum i3 gelesen?
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Re: AW: i3 im neuen GREENPEACE-Magazin - besser nicht lesen.

Beitragvon kai » Fr 18. Apr 2014, 14:21

Karlsson hat geschrieben:
Das sehe ich nicht so.
Mangels eigenen Dach kann ich selbst keinen Strom herstellen.


Tja, sieh doch mal anders, Du brauchst es ja auch nicht:

Unser Kindergarten, die Feuerwehr und das Gemeindehaus produzieren z.B. mit ner 100kw PV Strom für die Gemeinde. Von der Energiemenge können ca. 50 Fahrzeuge im Jahr mit geladen werden.

Das meine ich mit lokal und FAST jeder. Im Prinzip jedes Gebäude das ein Dach hat.

Wenn ich in Hamburg die 0,1% Dachausnutzung sehe, WEISS ich das da noch deutlich mehr geht. Ich schaue immer aufs leere FEGRO Riesendach. Da würde schon eine 200-500 kwp PV Anlage drauf passen. Und das Gebäude ist eh da.

Mach das mal mit Biosprit als Alternative.

Welcher Kindergarten kann Biosprit herstellen ? Welches Bürogebäude, Rathaus, Bücherei ?
Und der Anbau, Ernte und Verarbeitung zu Biosprit. Und die Verteilung und Ausgabe.
Da ist Stromerzeugung und Verteilung deutliche einfacher und erfordert keine Ackerflächen, Großbauern und Tankstellennnetze.

Also, egal wo Du in Deutschland tagsüber parkst, der Strom zum Laden könnte vom Dach kommen.

Solange Menschen in Gebäuden leben und arbeiten ist Stromerzeugung OHNE das dafür ein Acker geopfert werden muss einfach möglich. Selbst heute.

Und mit Wind wird es noch besser, eine 5 MW Onshore Anlage benötigt noch weniger Fläche als PV, kann allerdings nicht in der Stadt laufen. Aber ist ebenso Flächeneffizient.

Ohne Erneuerbare sind wir nur von anderen abhängig und müssen Raubbau an der Natur in anderen Ländern betreiben.

Also eigentlich DAS Thema für Greenpeace. EE-Strom lokal in Deutschland erzeugen und für Mobilität verwenden. Ob Bahn, e-Busm, e-Fahrrad oder e-Auto, das Fahren mit EE-Strom ist optimal.

Lastabhängiges Laden z.B. Nachts mit Windüberschuß oder Tagsüber um den PV-Überschuß wegzuspeichern ist einfach heute schon möglich, da ja jedes e-Car eine Batterie hat.

Gruß

Kai
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Re: i3 im neuen GREENPEACE-Magazin - besser nicht lesen...

Beitragvon ev4all » Fr 18. Apr 2014, 18:54

p.hase hat geschrieben:
hat inzwischen jemand das greenpeace-magazin erworben und den bericht zum i3 gelesen?


Ich habe den Bericht gelesen. Im Grunde enthält er ja nichts Falsches. Er ist nur tendenziell etwas skeptisch gehalten, was die Absichten von BMW und das "Engagement" unserer Regierung für eine CO2-Reduzierung angeht.

Das Zitat des Auto-Bild Winterreichweiten-Tests war allerdings wegen der dort üblichen praxisfernen Testmethoden überflüssig.
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Re: i3 im neuen GREENPEACE-Magazin - besser nicht lesen...

Beitragvon Nichtraucher » Fr 18. Apr 2014, 19:05

ich habe den Bericht auch gerade gelesen und kann ev4all nur zustimmen.
Was soll man von einem Autohersteller erwarten, außer dass er Autos baut und verkauft? Noch dazu möglichst viele?
Und wenn es schick ist, sich mit "Nachhaltigkeit" zu schmücken, dann wird die entsprechende Nachfrage eben auch bedient.
Natürlich ist auch ein Elektroauto eine Ressourcenschleuder. Und ein i3 ist mir viel zu überkandidelt. Aber vorschreiben will ich da keinem was. Von BMW kann an sicher nicht erwarten dass Sie ein spartanisches E-Auto bringen. Aber das können ja andere machen.
Da ist es doch schon ein Fortschritt, dass sich die Hersteller auch mit Carsharing beschäftigen. Alles weitere wird der Markt entscheiden. Ich bin überzeugt davon, dass eine gewisse Bescheidenheit nach und nach um sich greifen wird. Sicher nicht bei jedem. Aber viele haben schon gemerkt dass die alleinige Anhäufung von Material nicht glücklich macht.
Zuletzt geändert von Knobi am Fr 18. Apr 2014, 20:09, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Vollzitat
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