i3 Fahrer (ich) testet Model S

Re: i3 Fahrer (ich) testet Model S

Beitragvon Robert » Fr 2. Jan 2015, 21:06

Interessant finde ich auch, dass es beim TESLA keine Sprachsteuerung gibt ? Das kann sogar meine kleine Französin. Und seit dem letzten SW-Update versteht sie sogar ein bisschen Deutsch. :mrgreen:
Wie viel Spass macht dein Auto ?
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Re: i3 Fahrer (ich) testet Model S

Beitragvon redvienna » Fr 2. Jan 2015, 21:31

2 große Unterschiede und 2 große Gemeinsamkeiten:

Der BMW ist vom Motorengeräusch viel lauter als der leise säuselnde Tesla. (Dieser klingt wie eine Turbine)

Das Fahrwerk und die Dämmung sind beim BMW leider besser.


Beide haben Heckantrieb was ich cool finde.

Beide sind wirklich revolutionär (Carbon, große Reichweite, SC)


Eine Art Mischung aus beiden Fahrzeugen würde wahrscheinlich - zumindest aus meiner Sicht - das ideale Elektroauto darstellen.
Zuletzt geändert von redvienna am Fr 2. Jan 2015, 22:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: i3 Fahrer (ich) testet Model S

Beitragvon TOMbola » Fr 2. Jan 2015, 22:18

Die Größe der Batterie ist in Anbetracht der Maße des Tesla doch keine Revolution. Revolutionär war es das Auto ansich auf den Markt zu bringen. Die verbaute Technik ist auch nichts was in irgendeiner Form neu erfunden werden musste. Es ist ein Armutszeugnis der gesamten Autoindustrie, dass wir hier immer noch mit Rundinstrumenten und mechanischen Schaltern durch die Gegend eiern.

Das Gesamtkonzept des i3, von der Fertigstellung bis hin zum Endkunden und auf die Straße, ist zurzeit absolut Konkurrenzlos. Ich würde mir für den i3 noch einen Touchscreen wünschen, über den wie beim Tesla das gesamte Fahrzeug gesteuert wird. Wäre der zudem noch abnehmbar, wäre meines Erachtens das Ganze nicht weit weg von Perfektion.
i3 BEV Weiss 02/2015; E3DC - PV-Speicheranlage 6,8kWp/13,8kWh LiOn Panasonic-Speicher; Wallbox E3DC 22KW Überschussladung EV
SW: I001-16-07-506
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Re: i3 Fahrer (ich) testet Model S

Beitragvon Carsten » Fr 2. Jan 2015, 22:28

Hamburger Jung hat geschrieben:
@electrified

Deine Plus Punkte stimmen schon, bis auf die Optik.
Die ist, ich hatte das damals schon geschrieben, irgendwie nicht eigenständig.

Man fällt damit nicht auf und man muss zwei Mal hinschauen, ob es wirklich das Model S ist.

Wenn man wirklich ehrlich ist, ist das Design des Model S ein gefälliges Allerweltsdesign, welches im normalen Verkehr kaum auffällt, speziell im amerikanischen überhaupt nicht. Schaut Euch mal die neueren Mazda Modelle an, die sehr ähnlich aussehen. Kein Wunder, denn der Chefdesigner von Tesla war zuvor bei Mazda in entsprechenden Ämtern.

Nicht falsch verstehen, sieht nett aus, aber dies als Pluspunkt herauszustellen ist für meine Begriffe zweifelhaft. Eine Designikone ist er beileibe nicht. Das Model S punktet anderweitig.
i3 BEV seit 2/14
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Re: i3 Fahrer (ich) testet Model S

Beitragvon midimal » Sa 3. Jan 2015, 00:08

HH Jung - Danke für den Bericht. Wo hast Du in HH die Tesla-Probefahrt gemacht?
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CANC≡L≡D , Werks I3(60Ah)+REX Leasing bis Nov18
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Re: i3 Fahrer (ich) testet Model S

Beitragvon e-lectrified » Sa 3. Jan 2015, 00:22

Also dafür, dass es so gewöhnlich ist, gefällt es hier aber ganz schön vielen Leuten sehr gut: umfragen/das-huebscheste-elektroauto-ist-t8383.html . Klar, ist auffallen ganz schön, wenn man so viel Geld bezahlen muss, aber ich denke, dass das Model S auch so auffällt. Allein schon wegen der Größe, des lautlosen Antriebs, etc. . In keinem Fall wäre das für mich ein Grund, das gute Stück nicht zu kaufen. Auch das Gewicht finde ich nicht weiter bedenklich, das Fahrzeug ist sogar sehr effizient gemessen am Gewicht.

Dem i3 dagegen kann ich leider nicht besonders viel abgewinnen. Klar, Carbon ist toll. Und ja, in Reichweitenvergleichen mit anderen EVs schlägt er sich ganz gut, aber wahrlich nicht so gigantisch, wie die Leichtbauweise es eigentlich suggerieren würde. Die Optik ist stark gewöhnungsbedürftig, mein Geschmack ist sie nicht, aber auf der anderen Seite ist der Leaf auch nicht jedermanns Sache. Ansonsten erkenne ich kein besonderes Konzept? Was ist denn am i3 noch besonders innovativ?
e-lectrified
 

Re: i3 Fahrer (ich) testet Model S

Beitragvon Hasi16 » Sa 3. Jan 2015, 09:41

@HH Jung: zu 100% ist das auch mein Eindruck gewesen. Aber wenn ich meinen Langstrecken 5er ablöse, dann werde ich mir ein Langstrecken-Elektroauto kaufen. Ich bin gespannt, ob ich bis dahin überhaupt eine Wahlmöglichkeit beim Autokauf habe! ;)
Ein Tesla in BMW-Qualität, das wäre schön.
Selbst das Alleinstellungsmerkmal "kostenlos laden" könnte jeder Hersteller an den zukünftigen 400 Tank & Rast Ladesäuöen vom Prinzip ganz einfach kopieren. Aber schauen wir mal, Träumereien über mögliche Autos und Eigenschaften erweisen sich in aller Regel als falsch, Fakt ist aber, dass der Tesla der einzige Langstreckentaugliche EV ist.

Viele Grüße
Hasi16
Hasi16
 

Re: i3 Fahrer (ich) testet Model S

Beitragvon April2015 » Sa 3. Jan 2015, 10:18

Jedes Auto hat sein Haupteinsatzgebiet. Den i3 sehe ich eher in der Kurzstrecke (mit Rex auch noch ein wenig darüber). Der Tesla ist eher was für die Mittel- und Langstrecke.

Beide Wagen miteinander zu vergleichen halte ich daher nicht für sinnvoll. Wer schon mal mit dem Tesla einen Sonntagsausflug gemacht hat und dann mal realisiert, wann welches E-Auto mit leerem Akku stehen bleiben würde weiß wovon ich schreibe.
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Re: i3 Fahrer (ich) testet Model S

Beitragvon e-lectrified » Sa 3. Jan 2015, 11:33

Klar, kann man einen i3 nicht mit einem Model S vergleichen. Das, was das Model S darstellt, hätte eigentlich ein i8 bzw. ein künftiger i5 verkörpern müssen. Aber darüber haben wir schon lang diskutiert. BMW hat sich anders entschieden und muss jetzt sehen, wohin das führt.

Ich denke das Problem mit dem kostenlosen (und insbesondere möglichst flächendeckenden) Laden hat bisher noch keiner der Automobilkonzerne so richtig verstanden. Nissan ist dem noch am nächsten gekommen, aber hier fehlen noch immer viel zu viele Chademo-Säulen / Triple-Lader, sowie eine durchgehende Erreichbarkeit rund um die Uhr. BMW hat aktuell kostenlose Ladesäulen, stellenweise dann auch wieder nicht - teils rund um die Uhr verfügbar, teils nicht. VW sagt stellenweise, die Säulen seien offiziell nur für VW-Fahrzeuge, usw. usf. .

Klar ist es teuer, kostenlosen Strom zur Verfügung zu stellen, aber wir haben hier schon oft genug festgehalten, wie teuer die Abrechnung und dergleichen mehr ist. Viel besser wäre eine kleine Pauschale (meinetwegen als Umlage in einen gemeinsamen Pott für eine deutschlandweite Infrastruktur) als zusätzlicher Anreiz für die Käufer und dafür aber eine lebenslange, kostenfreie Lademöglichkeit, barrierefrei, rund um die Uhr. Und, wenn dann noch ein paar andere mitladen, kann man das verschmerzen. BMW, VW und Co. werden auch mal an fremden Säulen laden. Das hätte auch mehrere Vorteile: zum einen wären die Kosten für eine umfassende Ladeinfrastruktur schön verteilt, zum anderen würde das Netz so viel schneller wachsen, da alle daran mitwirken und auch die Verteilung wäre besser, denn nicht jeder Händler steht am gleichen Ort...
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Re: i3 Fahrer (ich) testet Model S

Beitragvon Hamburger Jung » Sa 3. Jan 2015, 11:36

Hallo,

@midimal

Die Probefahrt war in Hamburg, Essener Straße. Der Verkäufer konnte Deutsch nicht so gut, kam aus dem östlichen Teil dieser Welt. Vielleicht Pole (ruhig bleiben Midimal), Ukrainer. Dafür hat er so oft "ja genau" gesagt, dass meine Frau ihn schon erschlagen wollte.

Hatte zudem wenig Ahnung vom Tesla, aber egal.

Achja, auch eine tolle Aussage war, dass man den Tesla auch mal von Samstag bis Montag mitnehmen kann, aber nur, wenn quasi die Entscheidung schon getroffen ist und man dann gleich unterschreibt. Naja....


@april
Ich vergleiche die beiden Modelle aus dem Grund, als das für mich aktuell die Alternativen sind. Ob fairer Vergleich oder nicht, egal, mein Thread, meine Gedanken und meine Vergleiche :-)


Aber wenn man fair ein Langstreckenfahrzeug mit E Motor sucht, dann gibt es nur den Tesla.
Für gelegentliche Langstrecken gibt es eigentlich nur den i3 mit Rex, evtl. noch den Zoe mit 22 kw Lader.

@e-lektrified

Eine gute Idee, eine Pauschale fürs Stromladen einzuführen.
Würde vieles erleichtern. Könnte man ja als Stromsteuer einführen und diese Summe dann auf die Anbieter umlegen.

Lg HH Jung
Hamburger Jung
 

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