i3 Fahrbericht

i3 Fahrbericht

Beitragvon Micha der Fahrer » Mo 10. Mär 2014, 17:40

FAHRBERICHT BMW i3

Unsere 44 Stunden mit dem i3

Es war ein bisschen Aufregung, klar und Vorfreude war in der Luft und endlich war es soweit

i3, nicht ne Stunde, nein, ein Wochenende, ein ganzes Wochenende. toll. :)

Da wir vorher schon mal i3 gefahren waren, was dann eine Bestellung dessen zur Folge hatte, hab ich mich in den letzten Wochen viel und intensiv damit auseinander gesetzt.
Und eines weiss ich heute:
a) es war die richtige Entscheidung :mrgreen:
b) es wird viel MIST erzählt :roll:
c) nur wenn man sich damit auseinandersetzt kann man sich ein Urteil drüber bilden :evil:

Wir fuhren erstmal direkt die erste Strecke von Dortmund nach Düsseldorf
Ladesäulensuche in der Innenstadt, Parkhaus an der Kö erfolgreich
Parkgebühren + ohne Kosten für`s aufladen.
Es hat geklappt, nachdem wir kapiert hatten wie.
Bummel durch die Stadt und als wir später wieder zurückkamen war der Wagen VOLL.
Schnellladen macht sich auf jeden Fall bezahlt
4 Eur Parkgebühr - sonst NICHTS. Prima

Die Rückfahrt in die Navigation gelegt, aha die Reichweite reicht im Comfort Modus nicht, er gab vor: entweder auf der Strecke eine Ladesäule ODER in Eco Pro Modus zu fahren, dann würde es gehen.
Da es abends war entschlossen wir uns für den Modus Eco
Vor Fahrverhalten kein wesentlicher Unterschied, letztlich werden nur einige Verbraucher eingeschränkt, das war dann akzeptabel.
Stadt, Land, Autobahn, alles dabei und es ging problemlos.

Während der Fahrt probierten wir noch einige Dinge aus
Tempomat, Abstandsregler, Licht usw

reibungslose Kommunikation zwischen uns und dem Fahrzeug

Erstaunlich ist das man kaum bremsen muss - man entwickelt ein Gefühl wann gehe ich vom Gas, wann beschleunige ich ODER man nutzt den Tempomat mit Abstandsregler, der sehr gut funktioniert.

Die Energierückgewinnung ist irgendwie ein Knaller, weil es uns im Bergischen Land doch immer sehr viel Energie zurück gab, das konnte man am Display ablesen und spürte es in der Anzeige der Restreichweite. Das macht viel aus.

Die Beschleunigung ist genial. An Kreuzungen, ja selbst auf der Autobahn enorme Schnelligkeit, man kommt fix von der Stelle.

es surrt, aber sonst ist es STILL und man nimmt nur Reifengeräusche und Verbrennungsmotoren wahr - aber das ist halt (noch) so *g*

Daheim angekommen, nach 166 Kilometern noch 15 km Restreichweite möglich.
Das Fahrzeug meldete sich mit einem Signal UND mit der Info im Display. Da aber die Reichweite noch innerhalb unserer geplanten Tour lag war das auch in Ordnung.

Daheim angekommen- nach 23 Uhr - auf unserem Hof abgestellt und an eine ganz normale Steckdose angeschlossen.
Der Ladevorgang - signalisiert durch blaufarbendes Blinken am Stutzen des Fahrzeugs funktionierte nach 3 sek und IM Display des Fahrzeugs wurde wenig später angezeigt, das gg 6.30 Uhr der Ladevorgang abgeschlossen ist.
Es war dann also Sonntag und gewöhnlich schlafen wir da aus

Es war Sonntag.
Ich war gg 10 Uhr am Fahrzeug, schaltete das Fahrzeug ein und schaut mir noch mal genauer Display, Funktionen und Möglichkeiten an und wenig später war ich wieder schlauer, auch wenn sich mir noch nicht alles erschliesst.
Gegen Mittag, mit vollem "Tank" auf zur Tour, über Land, Stadt und erneut Autobahn Eis schlecken.
Schon die 2 "grosse" Tour war relaxter, noch entspannter, bereits vertraut. Diesmal ohne Navigation, weil ich unsere Gegend kenne.

Lustig sind immer die Blicke, z.T. wird ein Fotoapparat gezückt, man spricht, zeigt mit dem Finger auf den Wagen und am Eiscafe angekommen war der i3 ganz klar "der Star"
Lustig.
Nach knapp ner Stunde dann der Weg zum i3, starten und ab. Die Blicke vieler verfolgten uns. Interessant.

Eine grosse Runde folgte nun Richtung Heimat, nochmal total auf TempomatFunktion. Irre.
Man führt fast nur noch das Lenkrad und blinkt. Der Wagen reagiert sehr zuverlässig, besonnen und erstaunlich fein. Sehr gut.

Daheim angekommen heisst abstellen UND an den Strom anschliessen und wir hatten noch genug Saft unter der Haube.

Am Abend wollte ich nochmal ein wenig Berge befahren - rauf, runter, Kurve hier, Engstelle da.
Super gelaufen.Der Wagen zieht prima, muss nicht geschaltet werden und hat stets die gleichbleibende Kraft.

Sonntag abend wieder daheim angekommen, abgestellt, an Strom gehängt, das Display meldete 3.25 Uhr ist das Laden beendet.

Heute morgen sollte der i3 um 10 Uhr wieder beim Händler sein. Das hieß durch die Stadt, ein Stück Landstrasse, ab auf die Autobahn und rein nach Dortmund.

Problemlos war das fahren. Auf der Autobahn mit Tempomat und 130 Sachen gefahren. War sehr gut, ruhig und spritzig.

Die Blicke trafen den Kleinen - unentwegt.

Beim Händler angekommen, gut 600 km gefahren, abgestellt und erstmal ein Schwatz mit unserer i3 Agentin gemacht.

Da noch technisch nicht alles hundert pro klar ist - was aber ok ist für den Moment besprochen wir noch offene Fragen und ich bekam die Hausaufgabe mir mal Notizen zu machen was ich noch wissen will - was noch unklar ist - das besprechen wir wenn unser i3 in den nächsten Wochen endlich da ist

Fazit:

Sowohl HIER als auch an anderer Stelle wird viel Mist geschrieben, Meinungen ohne Meinung gepostet, da werden Ängste geschürrt und ein Fahrzeug niedergemacht - die meisten sicher OHNE das Fahrzeug je live gesehen oder probegefahren zu haben.
Motzbook halt.

Ich bin mir sicher: Die meisten setzen sich damit nicht auseinander.
Warum auch. So scheint es einfacher zu sein.
Ich kann Ängste verstehen, wenn sie berechtigt sind. Es ist aber so, das sie nur berechtigt sein können wenn man sich mal klar gemacht hat. WAS WILL ICH.
KLAR der i3 ist nicht für jeden was. Muss er das ? Nein.
Klar gibt es Defizite in der Infrastruktur, aber nur punktuell.

Wir leben auch auf dem Land in einer Kleinstadt, OHNE Ladefunktion. Muss auch nicht.

JEDER weiss WIE er fährt, welche Strecken. Und ehrlich gesagt weiss JEDER das es meistens kurze und mittlere Strecken sind.
Die machen es aus. Die machen den i3 möglich.
Ein Langstreckenfahrzeug ist der i3 nun mal nicht
Eine Langstrecke funktioniert. Nicht zu 100%, aber eine GEPLANTE Strecke ist möglich.

Als der Verbrennungsmotor "auf die Welt" kam, gab es keine Tankstelle.
Tankstellen gab es immer mehr als es immer mehr Verbrennungsmotoren gab.
So ist und so wird es auch mit der I Technik für unterwegs sein.
Je mehr Bedarf, je grösser die Nachfrage, je mehr wird auch da passieren.

BMW hat da was tolles geschaffen - im Gegensatz zu anderen die einem Standard Fahrzeug "nur" ein Elektromotor verpassen.

Es lohnt sich. Wir freuen uns und ich möchte auch unbedingt nochmal betonen:
Alle Ängste, die allermeisten Fragen, ob beim Händler oder bei der i3 Hotline wurden immer mit viel Geduld und grossen Bemühungen geklärt. KLASSE.

Nochmal danke dafür.

TIPP von mir:

Warum nicht erst probefahren - EIGENES Urteil bilden und dann ne Meinung bilden ?
Ist angebracht. FAIR und Vernünftig.
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Re: i3 Fahrbericht

Beitragvon achimha » Mo 10. Mär 2014, 18:02

Sowohl HIER als auch an anderer Stelle wird viel Mist geschrieben


Ja, z.B. dass die Abstandsregelung vom i3 sehr gut sei :) Das ist sie wirklich nicht im Vergleich zu dem was mein 330i Cabrio hat. Der i3 hat ein kamerabasiertes System während die anderen mit Radar arbeiten. Das i3-System steigt oft aus wo das bisherige System noch arbeitet.

Ja der i3 ist toll und ich bin auch zufrieden mit meinem aber man sollte ihn nicht mit einem Fiat Panda vergleichen sondern mit anderen Autos für die man 50 000 € bezahlt. Da ist ein besserer Abstandshalter und z.B. ein Spurhalteassistent (fehlt beim i3) Standard. Und von "Schnellladen" kann man beim i3 auch nicht sprechen, außer man ist an einer der wenigen CCS-Säulen. Wenn ich sehe wie mein Kumpel mit dem Zoe den am heimischen Carport mit 22kW in einer Stunde vollmacht und für sein Auto die Hälfte bezahlt hat wie ich für meines, dann kommt doch mehr als geringe Verärgerung über diese Fehlentscheidung von BMW auf.

Viel Licht und ein bisschen Schatten.
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Re: i3 Fahrbericht

Beitragvon Carsten » Mo 10. Mär 2014, 18:19

Du hast in gewisser Weise recht Achim, aber gleichzeitig weißt Du auch, daß ein Elektroauto immer einen Zuschlag kostet und man es eben nicht mit einem 50.000€ Verbrenner vergleichen darf.

Laß ihm doch die Freude, die er zurecht hat. Der i3 ist ein tolles Auto, mit etwas Schatten, stimmt. Was ich interessant finde an Micha's Bericht, sind die 180km Reichweite. Das ist nicht sooo schlecht. Der Rest ist bekannt und schon vielfach gepostet worden. In Summe kann ich seiner Meinung durchaus folgen.

Noch kurz zur Ausstattung: Ein sehr gutes Abstandssystem hatte ich 3 Jahre in der E-Klasse, die ich über 100.000km gefahren bin. Ich war zunächst auch sehr begeistert, habe sie aber nach einigen Monaten kaum noch verwendet. Sicherlich ist sie in einem Fahrzeug, was zumeist auf der AB im Geschwindigkeitsbereich zwischen 90 und 120 bewegt wird nicht verkehrt, weil man schön mitrollen kann, aber andererseits reden wir hier in aller Regel von einem "Megacityvehicle", welches also nicht auf Langstrecke bewegt wird. Für meine Begriffe kann man die paar km auch konventionell fahren und ohne dieses Feature sehr gut auskommen, ist für mich also ein nice-to-have. Dies gilt analog auch für den Spurwarner, den ich damals nach ein paar Wochen schon ausstellte, da es mich nervte, daß ich grundsätzlich immer blinken mußte, wenn ich (bei leeren Straßen) die Spur wechselte. Das Gleiche gilt für das Schneiden von Kurven auf Landstraßen - immer das brrrr im Lenkrad oder gar eine Lenkradkorrektur. Ätzend. Ich weiß schon wie ich fahre 8-) .
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Re: i3 Fahrbericht

Beitragvon JuergenII » Mo 10. Mär 2014, 18:52

Micha der Fahrer hat geschrieben:
Erstaunlich ist das man kaum bremsen muss - man entwickelt ein Gefühl wann gehe ich vom Gas, wann beschleunige ich ODER man nutzt den Tempomat mit Abstandsregler, der sehr gut funktioniert.

Die Energierückgewinnung ist irgendwie ein Knaller, weil es uns im Bergischen Land doch immer sehr viel Energie zurück gab, das konnte man am Display ablesen und spürte es in der Anzeige der Restreichweite. Das macht viel aus.

Ja, das hat BMW wirklich Klasse gelöst. Wenn man das mal "erfahren" hat, fragt man sich, was die anderen Hersteller sich bei diversen Schaltern und Knöpfen gedacht haben.

BMW hat da was tolles geschaffen - im Gegensatz zu anderen die einem Standard Fahrzeug "nur" ein Elektromotor verpassen.

So ist die Welt. Schließlich ist gerade in Deutschland die Neidgesellschaft doch ziemlich ausgeprägt. Wobei der der i3 in der Tat nicht perfekt ist, aber in Summe haben die Jungs und Mädels aus München das schon ziemlich gut hinbekommen. Warte erst mal ab bis der i3 bei warmen Wetter unterwegs ist. Da dürfen sich die andern Kandidaten schon mal ziemlich warm anziehen. Und deine über 166 km Reichweite ist schon eine Hausnummer, wenn man den relativ kleinen Akku bedenkt.
achimha hat geschrieben:
Ja, z.B. dass die Abstandsregelung vom i3 sehr gut sei :) Das ist sie wirklich nicht im Vergleich zu dem was mein 330i Cabrio hat. Der i3 hat ein kamerabasiertes System während die anderen mit Radar arbeiten. Das i3-System steigt oft aus wo das bisherige System noch arbeitet.

Und was kostet das System in Deinem 3er?

Ja der i3 ist toll und ich bin auch zufrieden mit meinem aber man sollte ihn nicht mit einem Fiat Panda vergleichen sondern mit anderen Autos für die man 50 000 € bezahlt. Da ist ein besserer Abstandshalter und z.B. ein Spurhalteassistent (fehlt beim i3) Standard. Und von "Schnellladen" kann man beim i3 auch nicht sprechen, außer man ist an einer der wenigen CCS-Säulen. Wenn ich sehe wie mein Kumpel mit dem Zoe den am heimischen Carport mit 22kW in einer Stunde vollmacht und für sein Auto die Hälfte bezahlt hat wie ich für meines, dann kommt doch mehr als geringe Verärgerung über diese Fehlentscheidung von BMW auf.


Dazu ein paar Anmerkungen: Wer den i3 mit Komplettausstattung nimmt, sollte sich nicht wundern wenn die Zahl 50 auftaucht. Vernünftig ausgestattet, sprich mit Wärmepumpe, Sitzheizung Einparkassistent, Comfortpaket und Schnelladefunktion liegt er bei rund 40.000 Euro. Ich vergleiche den immer gerne mit einem Leaf in der mittleren Ausstattung. Dafür zahlt man aber auch schon 33.000 Euro. Und stattet man sich den E-Golf einigermaßen aus, kommt die 4 mit den 4 Nullen auch schon ziemlich nah.

Der Zoe ist mit dem i3 nicht vergleichbar. Dass eine ist ein französischer Poloverschnitt, der BMW dagegen ein innovatives zukunftsorientiertes Fahrzeug mit Ausstattungsmöglichkeiten die dem Zoe fremd sind. Und noch freuen sich die Zoe Fahrer über die 22 kW Ladung. Die müssen ja mächtig viel unterwegs sein. dass sie einen Km Bedarf von fast 300 km am Tag haben. Anders kann man den Drang zur Schnellladung nicht bezeichnen. Dafür bietet der i3 aber die Möglichkeit eines REX und damit hat der überhaupt keine Ladezeiten für die ein bis zweimal im Monat wo tatsächlich die Batterieladung im eigenen urbanen Bereich nicht ausreichend sein sollte.

Und bitte kommt mir jetzt keiner mit Langstrecken! Keiner der heutigen Kandidaten - dazu zähle ich auch E-Up, E-Golf und zukünftige B-Klasse ist selbst mit guter CCS Ladeinfrastruktur langstreckentauglich.

Viel Licht und ein bisschen Schatten.

Da stimme ich wieder zu, aber aus teilweise anderen Beweggründen.

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Re: i3 Fahrbericht

Beitragvon achimha » Mo 10. Mär 2014, 20:09

Carsten hat geschrieben:
Dies gilt analog auch für den Spurwarner, den ich damals nach ein paar Wochen schon ausstellte, da es mich nervte, daß ich grundsätzlich immer blinken mußte, wenn ich (bei leeren Straßen) die Spur wechselte.


Ja, das ist fast so blöd wie an einer roten Ampel anhalten wenn kein Gegenverkehr da ist :lol: Hatte ich mir in meiner Zeit in Südfrankreich auch abgewöhnt (lästige Hupkonzerte von hinten) aber dann in Deutschland wieder sehr schnell angewöhnt...

JuergenII hat geschrieben:
Und was kostet das System in Deinem 3er?


Der Wagen ist 6 Jahre alt, ich war erstaunt dass ich in einer futuristischen Nobelkarre desselben Herstellers eine schlechtere Lösung vorfinde. Hab ich erwähnt, dass ich das 3er Cabrio das letzte Mal gefahren bin am Tag vor der Abholung meines i3? :D

JuergenII hat geschrieben:
Der Zoe ist mit dem i3 nicht vergleichbar. Dass eine ist ein französischer Poloverschnitt, der BMW dagegen ein innovatives zukunftsorientiertes Fahrzeug mit Ausstattungsmöglichkeiten die dem Zoe fremd sind.


So krass würde das nicht einmal in BMW-Händler ausdrücken. Ich bin den Zoe gefahren, ja das ist ne französische Kiste mit viel billigem Plastik das unangenehm riecht und einer fürchterlich schwammigen Lenkung, träge reagierendem Navigationssystem aber sonst ist die Kiste klasse und sieht erfreulich gut aus (bei Renault schon eine Seltenheit). War sehr beeindruckt und überlege meiner Frau den Golf VI wegzunehmen...

JuergenII hat geschrieben:
Und noch freuen sich die Zoe Fahrer über die 22 kW Ladung. Die müssen ja mächtig viel unterwegs sein. dass sie einen Km Bedarf von fast 300 km am Tag haben. Anders kann man den Drang zur Schnellladung nicht bezeichnen


Das sehe ich pragmatisch: je schneller geladen, desto besser, je mehr Reichweite desto besser. Meine Standardstrecke von 50km hin und 50km zurück schafft der i3 leider nicht auf der Schnellstraße (130km/h). Da muss ich am Ziel mindestens 2h von der Schukosteckdose laden. Auf die 22kW-Ladung des Zoe bin ich neidisch, da hat Renault ein eindeutig besseres Produkt als BMW, das muss ich als i3-Fahrer anerkennen.

JuergenII hat geschrieben:
Und bitte kommt mir jetzt keiner mit Langstrecken! Keiner der heutigen Kandidaten - dazu zähle ich auch E-Up, E-Golf und zukünftige B-Klasse ist selbst mit guter CCS Ladeinfrastruktur langstreckentauglich.


Mein Zoe-Kumpel macht das, mitsamt Partnerin. Stuttgart nach München und so. Natürlich vorher geplant aber mit dem 22kW-Lader (bis 43kW möglich aber da gibt es kaum Säulen) geht das einigermaßen. Mit meinem i3 müsste ich den Schlafsack mitnehmen. Aber nach München und ähnlich weite Strecken fahre ich sowieso mit einem eMobil der Deutschen Bahn.
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Re: i3 Fahrbericht

Beitragvon Micha der Fahrer » Mo 10. Mär 2014, 23:38

achimha hat geschrieben:
Sowohl HIER als auch an anderer Stelle wird viel Mist geschrieben


Ja, z.B. dass die Abstandsregelung vom i3 sehr gut sei :) Das ist sie wirklich nicht im Vergleich zu dem was mein 330i Cabrio hat. Der i3 hat ein kamerabasiertes System während die anderen mit Radar arbeiten. Das i3-System steigt oft aus wo das bisherige System noch arbeitet.

Ja der i3 ist toll und ich bin auch zufrieden mit meinem aber man sollte ihn nicht mit einem Fiat Panda vergleichen sondern mit anderen Autos für die man 50 000 € bezahlt. Da ist ein besserer Abstandshalter und z.B. ein Spurhalteassistent (fehlt beim i3) Standard. Und von "Schnellladen" kann man beim i3 auch nicht sprechen, außer man ist an einer der wenigen CCS-Säulen. Wenn ich sehe wie mein Kumpel mit dem Zoe den am heimischen Carport mit 22kW in einer Stunde vollmacht und für sein Auto die Hälfte bezahlt hat wie ich für meines, dann kommt doch mehr als geringe Verärgerung über diese Fehlentscheidung von BMW auf.

Viel Licht und ein bisschen Schatten.



Lieber Achim

Wir hatten in etlichen hundert km vergangenes WE NULL Probleme mit dem Abstandshalter und ich, der gut 400 davon AUSSCHLIESSLICH damit fuhr kann das NICHT bestätigen

Desweiteren kann ich NICHT bestätigen das es ewig dauert mit dem Laden

Sowohl der Vorführwagen als auch unser bestellter hat die Schnellladefunktion und Laden in Düsseldorf ging in 30 min super
Wir waren bei 91 %

Natürlich kannst den i3 mit NIX vergleichen oder willst ernsthaft glauben das ein Zoe mit BMW mithalten kann ? Mit nichten

Unser wird 44500 kosten - das ist OK

Unsere Agentin hat uns super beraten und uns sogar von einigem abgeraten.

Da wir seit JAHREN BMW Fahrer sind wissen wir welche Qualitäten bestimmten Funktionen haben UND wert sind

übrigens der Zoe kostet die Hälfte - toll + MONATLICHE Leasing für die Batterie - rechne das bitte auf 3 Jahre hoch und dann siehst du was du REIN RECHNERISCH wirklich sparst - naja nicht wirklich - aber OK jeder wie er mag
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Re: i3 Fahrbericht

Beitragvon goldhamster » Di 11. Mär 2014, 00:02

Danke für den Fahrbericht!

Bitte, der Neugierde halber: Von welchen Extras hat Eure Agentin denn abgeraten?
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Re: i3 Fahrbericht

Beitragvon JuergenII » Di 11. Mär 2014, 06:27

Micha der Fahrer hat geschrieben:
Wir hatten in etlichen hundert km vergangenes WE NULL Probleme mit dem Abstandshalter und ich, der gut 400 davon AUSSCHLIESSLICH damit fuhr kann das NICHT bestätigen

Da muss ich Achim schon Recht geben: Der Abstandswarner funktioniert nicht 100%. Vor allem bei schlechtem Wetter hat er so seine Probleme und es poppen auf dem Zentraldisplay öfters Fehlermeldungen auf. Trotzdem hätte ich den gern genommen, wäre er auch in der Grundversion (Atelier) bestellbar gewesen.

Unser wird 44500 kosten - das ist OK

Wenn das die Version ohne Rex ist, hat die Aufpreisliste schon gut "zugeschlagen". :lol:

übrigens der Zoe kostet die Hälfte - toll + MONATLICHE Leasing für die Batterie - rechne das bitte auf 3 Jahre hoch und dann siehst du was du REIN RECHNERISCH wirklich sparst - naja nicht wirklich - aber OK jeder wie er mag

Vor allem der e-Up wird im preislich in Deutschland zu schaffen machen. Den bekommt man schon heute mit über 16% Rabatt und damit inkl. Batterie zum Zoe Preis.

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Re: i3 Fahrbericht

Beitragvon achimha » Di 11. Mär 2014, 07:50

Micha der Fahrer hat geschrieben:
Desweiteren kann ich NICHT bestätigen das es ewig dauert mit dem Laden


Maximal 7,4kW (als Privatmann max 4,6kW) zu normal 22kW und maximal 43kW, ich glaube da muss man nicht viel sagen, zumal die Akkus von Zoe und i3 fast gleich dimensioniert sind und die Ladeverluste sind ähnlich mit anscheinend einem kleinen Vorteil für den Zoe nach dem was man hier so liest. Das ist einfach Mist was BMW da mit der Ladefähigkeit gemacht hat, egal wie man sich das schönzureden versucht. Deswegen ist der i3 aber immer noch ein tolles Auto und in den meisten Fällen ist das langsame Laden keine große Einschränkung.

Micha der Fahrer hat geschrieben:
Natürlich kannst den i3 mit NIX vergleichen oder willst ernsthaft glauben das ein Zoe mit BMW mithalten kann ? Mit nichten ... Da wir seit JAHREN BMW Fahrer sind wissen wir welche Qualitäten bestimmten Funktionen haben UND wert sind


... und haben daher zu anderen Marken nur Vorurteile willst Du damit sagen? Der Blick über den Tellerrand schadet nie, BMW ist gut aber haben die Weisheit auch nicht mit dem Löffel gefressen.

Micha der Fahrer hat geschrieben:
übrigens der Zoe kostet die Hälfte - toll + MONATLICHE Leasing für die Batterie - rechne das bitte auf 3 Jahre hoch und dann siehst du was du REIN RECHNERISCH wirklich sparst - naja nicht wirklich - aber OK jeder wie er mag


Ein vollausgestatteter Zoe ohne Rabatt kostet 25.000 €. Die Batterie in 3 Jahren 36 * 79 € = 2.520 €, zusammen 27.520 €. Mein i3 hat 50.600 € gekostet. Davon abziehen muss man fairerweise den Mehrwert den man durch Renaults Garantie erhält, denn von BMW bekommt man keine neue Batterie, was meiner Meinung nach der Hauptgrund ist warum man bei der Schnellladefähigkeit so zurückhaltend ist -- nichts riskieren!
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Re: i3 Fahrbericht

Beitragvon Mike » Di 11. Mär 2014, 09:25

Der Preisunterschied gibt etliche Jahre Batteriemiete!

Aber egal, es darf und soll jeder kaufen was er für richtig hält. ;)

Fest steht allerdings, das für Deutschland der ZOE die zur Zeit beste Schnellladeoption hat. Es gibt hier aktuell (laut GoingElekctric) 1399 Typ2 22kW Stromtankstellen. An jeder dieser Säulen kann der ZOE in nur 1 Stunde voll geladen werden!

http://www.goingelectric.de/stromtankstellen/Deutschland/Ladestecker/iec_typ_2_400_32/

Sry, gehört eigentlich nicht zum Thema hier.
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