i3: Erste Auslieferungen, erste Erfahrungen

Re: i3: Erste Auslieferungen, erste Erfahrungen

Beitragvon Hasi16 » Mo 24. Feb 2014, 13:00

chrispeter_pdm hat geschrieben:
Hasi16 hat geschrieben:
chrispeter_pdm hat geschrieben:
Nun zu meiner Frage. Es gibt ja die Einstellung beim Rex, dass die Ladung erhalten werden soll. Es geht mir jetzt nicht darum, ob er die Ladung tatsächlich immer hält, sondern darum, ob man diese Einstellung am Anfang der Fahrt bereits vornehmen kann, oder erst, wenn die 75% erreicht sind.

Ich plane, dass ich die ersten 25% elektrisch (also mit AKKU9 fahre, dann mit dem REX bis er leer ist und dann weiter elektrisch bis zum Ziel. Der Grund ist die Autobahnfahrt, die ich mit dem REX und die Stadt- und Landfahrten nur mit dem Akkus unterwegs sein möchte.

Kann das jemand beantworten? Macht das Sinn?

Das geht ab/unter 75 % sowie über 6,5 % nur manuell...

Am meisten Sinn macht es, wenn du möglichst viel mit dem Akku fährt. Die Effizienz ist vermutlich am höchsten, wenn du den Rex außerorts einschaltest, aber trotzdem nur so lange an lässt, wie es nötig ist.


ich meine die Auswahl des Menüpunktes. Dass er den REX erst bei 75% einschaltet, ist mir klar. Ebenso das ich möglichst viel elektrisch fahre. Bei meiner Entfernung gehe ich aber davon aus, dass ich beides (REX und AKKU) benötige, um an mein Ziel zu gelangen, zumindest im Winter.


Bei meiner Probefahrt war das Feld bei über 75 %igen Ladestand ausgegraut, darunter ging es dann.
Auf meinen muss ich noch vier Wochen warten.... Ich werde das Ein-/Ausschalten des Rex aber wahrscheinlich auf die Tasten 1 und 2 legen, da man dann nicht immer durchs Menü muss.
Hasi16
 

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Re: i3: Erste Auslieferungen, erste Erfahrungen

Beitragvon NotReallyMe » Mo 24. Feb 2014, 19:14

ccr65 hat geschrieben:

der instructor - ein promovierter entwicklungsingenieur von bmw, der aus spass nebenbei diese trainings leitet -
sagte, dass die erste charge den wohl besten akku hat, spätere modelle werden wohl kostenoptimiert, sodass da und dort
eingespart wird


Was??? Was heißt denn hier genau erste Charge? Hast Du da mal genauer nachgehakt? Wie heißt der Instruktor?

In den Details zum I3 bei realoem.com kann man an mindestens einer Stelle nachlesen, daß bestimmte Details nur bis März gelten. Beim Akku steht da nichts spezielles, eine heimliche Verschlechterung fände ich nicht so prickelnd.
Bisher I001-17-07-500 Max.Kapa. 29.1 kWh, jetzt I001-17-11-520 Max.Kapa. 28.6 kWh
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Re: i3: Erste Auslieferungen, erste Erfahrungen

Beitragvon Carsten » Di 25. Feb 2014, 10:04

Liebe Gemeinde,

nach ein paar Tagen i3 möchte ich kurz meine ersten Eindrücke schildern.

Klar, BMW hat das Auto mit dem i3 nicht neu erfunden, aber es ist trotz einiger Schwachstellen (z.B. Lader) ein Auto was so richtig Spaß macht ;)

Die EV-spezifischen Dinge sind den meisten bekannt, z.B. der Stealthmodus beim langsamen Fahren oder Kraft in allen Lebenslagen, z.B. beim Auffahren auf die Autobahn. Für den i3 spricht darüberhinaus noch vieles, was das Fahren angenehmer macht. Dazu gehören auch viele kleine detailverliebten Dinge, an denen man merkt, daß BMW sich viele Gedanken bei der Konstruktion des Fahrzeugs gemacht hat (Premiumfaktor).

Fahrzeuggröße - aus meiner Sicht eine sehr clevere Kombination aus geringer Fahrzeuglänge und doch gefühlt viel Platz im Innenraum und für den täglichen Bedarf ausreichend Kofferraum. Mehr von allem (Platz/Kofferraum) bedeutet auch meist z.B. geringere Chancen auf einen Parkplatz und mehr Fahrzeuggewicht und damit weniger Reichweite. Ich bin durch E-Klasse und den neuen 3er durchaus verwöhnt, was die Platzverhältnisse angeht und sehe den i3 als einen sehr gelungenen Kompromiss ohne Verzicht.

Hilfreich sicherlich auch die Fahrzeughöhe und das leichte SUV feeling. Besserer Überblick über den Verkehr und bequemerer Ausstieg, was nicht nur die ältere Klientel freuen sollte.

Auch das Design sieht in natura sehr stimmig und viel besser als auf den Bildern aus. Leicht futuristisch und insgesamt eine stattliche Erscheinung im Straßenbild, kein Kleinwagen trotz der Kürze.

iDrive - wer hier etwas auszusetzen hat, sollte diese letzte Version im i3 ausgiebig testen und für ein paar Tage erfahren. Gemeinsam mit der Sprachbedienung läßt sich so ziemlich alles ohne Probleme bedienen und individuell nach den eigenen Bedürfnissen einstellen.

Über die blaue Beleuchtung beim Entriegeln des Fahrzeugs durch die FB hatte ich schon geschrieben. Sehr schick. Neu ist mir auch, daß beim Setzen des Blinkers rechts, der rechte Außenspiegel noch leicht nach recht außen schwenkt, um einen größeren Blickwinkel beim Einscheren zu haben. Sehr schön! Die 8 frei belegbaren Stationstasten in der Mitte sind in dieser Funktion bei keinem anderen mir bekannten Hersteller zu finden und verdammt praktisch.

Das Display in der Mitte ist die Wucht, aber auch das kleine Display ist sehr fein. Ich kann nicht bestätigen, daß irgendetwas nicht gut ablesbar sein soll. Über den Bordcomputer läßt vieles (auch hier z.T. individualisiert) einstellen, was dort erscheinen soll.

Das DAB Radio ist auch in Kombination mit den Standardlautsprechern eine gute Wahl. In meinen bisherigen Fahrzeugen war immer Harman Kardon und Konsorten verbaut, hier jetzt zum ersten Mal Standard und es ist ok, nicht Hammer, aber ok.

Das Türkonzept hat Vor- und Nachteile. Vorteil ist klar die sehr große Öffnung, die vieles auch leichter macht, der Nachteil ist, daß bei der Öffnung beider Türen in der Garage nicht mehr viel Platz zum Manövrieren/Einsteigen zu zweit bleibt. Daß man vorne aufmachen muß um Hinterbänkler rauszulassen ist für mich in der Praxis überhaupt gar kein Problem. Gewöhnungsbedürftig ist erstmal, daß man vorne auflassen muß, wenn man seine Jacke und Tasche von der Rückbank holt. Aber auch das spielt sich sicherlich schnell ein.

Das LED Licht leuchtet aus meiner Sicht die Fahrbahn sehr hell und weit aus. Klare Kaufempfehlung!

Natürlich kann man kritteln, z.B. keine Lampe im Frunk vorne, aber wie häufig schaue ich dort rein? Bisher sehr wenig, da dort meine Dinge lagern, die ich kaum benötige. Auch funktioniert mein 16GB Stick zum Überspielen der Musik nicht auf Anhieb, dafür ging ein anderer 8GB Stick sofort. Die MP3s werden samt Ordner sehr schnell überspielt und sind genauso in der Musiksammlung an Bord abrufbar. Ordnernamen lassen sich auch wieder ändern, usw..

Heute auf dem Weg zur Arbeit auch "Thumbs Up" von anderen Autofahrern bekommen, das ist sicherlich auch immer nett. Auch drehen sich regelmäßig Leute um, also einen gewissen Aufmerksamkeitfaktor gibts auch - wers braucht, wobei ich es eher so sehe, daß die Menschen es toll finden, daß jemand ein zukunftsgerichtetes und für manche doch hübsches Elektroauto fährt.

An alle Wartenden - freut Euch. Es ist und bleibt bei allem Gesagten nur ein Auto, aber in Summe ein echtes Spaß- und Wohlfühlauto.

VG, Carsten
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Re: i3: Erste Auslieferungen, erste Erfahrungen

Beitragvon p.hase » Di 25. Feb 2014, 10:08

schöner bericht. wenn du das wort "Premiumfaktor" rauslöschst kommt das ganze echt sympathisch rüber.
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Re: i3: Erste Auslieferungen, erste Erfahrungen

Beitragvon achimha » Di 25. Feb 2014, 10:55

Wie man sieht, fügt sich das neueste Familienmitglied auch farblich sehr schön in den Fuhrpark ein :D

Würde ich den Akkupack vom linken ins rechte Gefährt umbauen, käme ich damit ungefähr 10 Minuten weit. Zögere also noch etwas mit der Umrüstung...

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Re: i3: Erste Auslieferungen, erste Erfahrungen

Beitragvon eMarkus » Di 25. Feb 2014, 13:45

Läuft das rechte Gefährt mit oder ohne Range Extender ?
Wie lädst Du das, gibt es da einen Supercharger für ?
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Re: i3: Erste Auslieferungen, erste Erfahrungen

Beitragvon LocutusB » Di 25. Feb 2014, 16:21

achimha hat geschrieben:
Wie man sieht, fügt sich das neueste Familienmitglied auch farblich sehr schön in den Fuhrpark ein :D

Würde ich den Akkupack vom linken ins rechte Gefährt umbauen, käme ich damit ungefähr 10 Minuten weit. Zögere also noch etwas mit der Umrüstung...


Tja, da musst Du auf Segelflieger umsteigen. Da gibt es schon interessante Ansätze für rein elektrische Range Extender ;-).

Danke für Deinen Bericht, Carsten. Genau so ist es :-).
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Re: i3: Erste Auslieferungen, erste Erfahrungen

Beitragvon stromer » Di 25. Feb 2014, 19:46

Etwas mehr als 10 Minuten sind mit Elektroflugzeugen aber auch heute schon drin. Mit Flugzeiten von 4 Stunden und 400 km Reichweite lässt man da auch schon mal die Verbrennerkonkurenz hinter sich.

http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/w-wie-wissen/sendung/2013/greenspeedcup-102.html
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Re: i3: Erste Auslieferungen, erste Erfahrungen

Beitragvon achimha » Di 25. Feb 2014, 20:18

stromer hat geschrieben:
Etwas mehr als 10 Minuten sind mit Elektroflugzeugen aber auch heute schon drin. Mit Flugzeiten von 4 Stunden und 400 km Reichweite lässt man da auch schon mal die Verbrennerkonkurenz hinter sich


Das sind alles Motorsegler mit Platz für 1 bis 2 Personen und sehr langsamen Geschwindigkeiten. Der Motor liefert nur einen Teil der Energie, für den Rest ist der Wind und die Thermik zuständig wie bei Segelflugzeugen. Das Flugzeug auf dem Bild hat einen Motor mit 235PS und im Steigflug werden 100% Motorleistung angelegt bis zum Erreichen der Reiseflughöhe (10-25 Minuten), dann wird mit 65-75% Motorleistung geflogen. Die Motoren haben sich seit den 1950er Jahren nicht geändert, sind großvolumige (9l Hubraum), langsam drehende (max 2400 RPM) luftgekühlte Boxer ohne Getriebeuntersetzung, die mit verbleitem hochoktanigem Kraftstoff betrieben werden. Davon gönnt sich so ein Flugzeug ca. 50l pro Stunde. Kostet schlappe 2,60 € pro Liter. Deswegen steht es auch ein Standzeug und kein Flugzeug ;)

Das dauert noch, da muss sich die Energiedichte der Akkus mindestens verdoppeln und Reiseflieger wird es auf absehbare Zeit gar nicht elektrisch geben aber ein Spaßflieger mit 1.5-2h Flugzeit würde seinen Markt finden.

Das nur am Rande, elektrische Autos sind erst einmal Herausforderung genug und da gibt es im Gegensatz zu den Flugzeugen auch einen Massenmarkt.
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Re: i3: Erste Auslieferungen, erste Erfahrungen

Beitragvon franmedia » Sa 15. Mär 2014, 11:52

JuergenII hat geschrieben:
franmedia hat geschrieben:
Juergen, weißt du noch welche Knöpfe das waren? Wenn ich es mir so recht überlege, finde ich die Heizung nämlich super, aber das beschriebene kalte Gefühl auf den Oberschenkeln hab ich auch öfters. Mein Eindruck ist aber, das da gar nix zieht. Wenn es ne einfache Lösung gäb, wär das natürlich schön.

Ein "ziehen" war das nicht. Es wurde nur kalt. Leider habe ich keine Ahnung wie wir es wieder wegbekommen haben. Auf jeden Fall haben wir mit der Lüftungstaste, dem AC Schalter und der Umluft "gespielt". Auch haben wir die Raumtemperatur glaub ich erhöht. War übrigens eine Klimaautomatik. Da wir unseren erst im Sommer bekommen, kann ich wohl erst im Herbst weiter testen. :mrgreen:

Aber vielleicht können ja die jetzigen Besitzer dem "Übel" auf die Spur kommen. Denn in der Tat, der Wagen heizt eigentlich gut.

Juergen

Möchte mal ein altes Thema aufgreifen. Die "kalten" Oberschenkel hab ich bei den wärmeren Temperaturen nicht mehr gehabt, dafür aber einen (uangenehmen) Zug auf der linken Kopfseite. Das ist mir vor zwei Wochen das erste Mal aufgefallen als wir mal die Höchstgeschwindigkeit unseres i3 getestet haben (152 nach Tacho, nach etwa 10 Minuten hat es sich auf etwa 145 reduziert, wohl weil dem Motor langsam warm wurde). Dann bin ich der (kalten) Zugluft auf die Spur gegangen und hab relativ schnell rausgefunden, dass die Seitenscheibe am hinteren oberen Ende nicht dicht an der Gummidichtung anliegt. Das ist auf beiden Seiten so. Bei höheren Geschwindigkeiten mehr als bei niedrigen (deshalb hab ich es ja auch da zuerst gemerkt). Da ich 2m groß bin, sitzt mein Kopf dummerweise halt recht nah an dieser "Zwangsbelüftung". Es ist sicher konstruktionsbedingt so, da die Scheibe da ja dort keine Führung hat und der Fahrtwind eben einen Sog nach außen erzeugt. Aber schade isses schon. Jetzt, wo ich es weiß, spüre ich es mit der Hand neben der Scheibe fast immer bei Geschwindigkeiten über 80, manchmal auch darunter. Hat das noch jemand, was ich ja vermuten würde? Oder kann man das vielleicht doch noch in der Werkstatt beheben? Das könnte jedenfalls dieses Kältegefühl bei stärkerem Frost auf den Beinen erklären. Denn irgendwo muss die kalte Luft ja hin, die an der Scheibe vorbei reinkommt.
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