i3 als Familienauto

Re: i3 als Familienauto

Beitragvon Zoe57 » Mo 24. Mär 2014, 00:35

Ich habe mich lange als passionierter BMW Fahrer mit dem I3 beschäftigt.Das Türkonzept fand ich auf den ersten Blick auch als chic und innovativ.Nach mehreren Tests kann ich aber überhaupt keinen Vorteil des Konzeptes mehr erkennen.Aussteigen mit vier Personen in einer Parklücke ist eine Herausforderung-immer ist die hintere Tür im Weg.Die hintere Tür läßt sich nur öffnen wenn Fahrer und oder Beifahrer abgeschnallt sind und die Tür geöffnet wird.Da fallen die Möglichkeiten der Lackschäden(hatte der Vorführer bereits) und die fehlenden hinteren Fensterheber schon gar nicht mehr ins Gewicht.Das alles erinnert mich an das innovative Türkonzept vom BMW Z 1 - war auch schnell wieder verschwunden.Hätte der BMW I 3 normale Türen hätte ich
trotz des Laders einen bestellt.Ich finde den I3 ansonsten sehr gelungen,gut verarbeitet und toll designt.Sehr schade :(
Viele Grüße,Zoe57
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Re: i3 als Familienauto

Beitragvon JuergenII » Mo 24. Mär 2014, 09:49

Hätte der BMW I 3 normale Türen hätte ich
trotz des Laders einen bestellt.Ich finde den I3 ansonsten sehr gelungen,gut verarbeitet und toll designt.Sehr schade

Mir kommt das so ähnlich vor, wie die Reichweitendiskussion beim EV: Was der fährt nur 150 km? Nein, das ist zu wenig, hätte der eine Reichweite von 300 km hätte ich mir einen gekauft.

Meine rein persönliche Meinung zum i3: Nein, der i3 ist kein Familienauto.

Der i3 ist - auch auf Grund der Reichweite - ein Pendlerfahzeug, ein netter Stadtflitzer, für eine 3-köpfige Familie auch ein sinnvoller Zweitwagen (sofern die Preisregion stimmt). Wie alle Fahrzeuge unter 4 Meter hat er u.a. Nachteile bezgl. dem Kofferraum - den braucht aber ein Familienauto.

Und zum Türkonzept: In der Tat hat es für normale Autofahrer im ersten Moment scheinbar ein paar Nachteile, die an Hand von Extrembeispielen immer wieder angesprochen werden. Die enge Parklücke steht da ganz weit vorne. Wenn jeder von uns einen funken Ehrlichkeit hätte, würde er eingestehen, dass bei den immer breiter werdenden Fahrzeugen selbst bei konventionellem Türkonzepten ein Ausstieg in engen Parklücken kaum mehr möglich ist. Die Folge ist, dass ich mir schon seit Jahren angewöhnt habe die Mitfahrer bereits vor dem einparken aussteigen zu lassen. Auch im i3 mit den Türen kein Problem.

Der nächste Punkt in der < 4 Meterklasse: Bei 4 Türen sind die teilweise viel zu klein geratenen! Das Ein- und Aussteigen wird dadurch erschwert und zwar nicht nur für die hinteren Mitfahrer sondern auch für den Fahrer. Hier hat BMW mit dem i3 ein sehr gutes Konzept entwickelt. Die Fahrer- und Beifahrertür ist fast so breit wie bei einem Zweitürer. Das garantiert ein autolebenlang bequemen Zugang zum Fahrersitz.

Die beiden hinteren Türen sehe ich als "Nottüren" an, die den Zustieg in den Fond deutlich bequemer machen wie bei einem reinen Zweitürer. Denn sehen wir es mal realistisch, auch im i3 werden zu 80% nicht mehr als zwei Personen transportiert. Er ist eher der Mini unter den EV's. Wer konventionelles mag, der greife lieber zu anderen Herstellern. Und da komme ich wieder zum Familienauto.

Wer das will, sollte sich lieber den e-Golf zulegen. Etwas günstiger und von der Reichweite auch nicht viel anders als der i3. Der besitzt 4 konventionelle Türen, einen etwas größeren Kofferraum und hat hinten Platz für 3 Personen. Ist also das ideale E-Fahrzeug neben dem Leaf für den privaten Schulshuttleservice oder den Pendelservice zum Freizeitsport der lieben Kleinen.

Und er hat für dt. Autofahrer noch einen entscheidenden Vorteil: Er fügt sich perfekt in die langweilige Designsprache der meisten dt. Fahrzeuge ein.

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Re: i3 als Familienauto

Beitragvon endurance » Mo 24. Mär 2014, 09:56

@Juergen: da stimme ich dir mal zu. Ich hab desöfteren in den letzten Tagen eGolf <-> i3 diskutiert.

Wer nicht auffallen will und ein normales Fahrzeug bevorzugt => Golf.
Wer mal was anderes möchte => i3.

Auf technische Unterschiede braucht man da gar nicht eingehen.

Note: Golf kann auch ein Zoe, Leaf... sein
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