Fazit: i3 ohne REX nicht für mein Profil

Re: Fazit: i3 ohne REX nicht für mein Profil

Beitragvon molab » Di 30. Dez 2014, 12:16

...aber Deine Schlussfolgerung, dass es auf 500kg Mehrgewicht nicht ankäme, wird damit nicht richtiger.
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Beitragvon molab » Di 30. Dez 2014, 12:19

MarkusD hat geschrieben:
molab hat geschrieben:
Dachte aber auch, beim Ampera würde unter -10°C immer der Verbrenner laufen, weil er bei der Kälte nicht allein elektrisch kann. Stimmt vielleicht auch nicht (mehr).
Das stimmte noch nie.
Die Temperaturgrenze, unter der der Verbrenner immer mal wieder anspringt, ist vom Baujahr abhängig. Bei meinem sind es fest -4°C, bei neueren Modellen kann man das auf -10°C stellen, wie es beim 2014er-Modell ist, weiß ich nicht.

Naja wie auch immer - er springt unnötigerweise an, weil es kalt ist und nicht etwa, weil die Fahrbatterie leer ist. Brauchen wir aber auch nicht weiter vertiefen, ist eh OT hier.
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Re: Fazit: i3 ohne REX nicht für mein Profil

Beitragvon DoRo » Di 30. Dez 2014, 12:33

molab hat geschrieben:
...aber Deine Schlussfolgerung, dass es auf 500kg Mehrgewicht nicht ankäme, wird damit nicht richtiger.


Aus meiner Sicht schon. Da ich mit Rex nicht nur "auch" Mehrgewicht mitschleppe, sondern im Fall der Fälle auf fossile Brennstoffe zurückgreifen muss. Die 500 kg mögen übertrieben sein, der i3 kommt so dennoch nicht an einen Tesla heran. Und sollten "nur" 200 kg mehr nötig sein, sieht die Sache für mich noch viel entspannter aus :)

Nicht das ich falsch verstanden werde: Jedes Kilogramm mehr sollte möglichst vermieden werden, dass war auch der Grund für den Kauf des i3. Wenn ich allerdings vor der Alternative stünde: 130 kg mehr für einen Verbrenner oder eben 500 kg für einen Akku (und mindestens 300 km mehr Reichweite), würde ich mich für letztere Alternative entscheiden...
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Re: Fazit: i3 ohne REX nicht für mein Profil

Beitragvon molab » Di 30. Dez 2014, 12:39

Naja, mach wie Du denkst - aber damit förderst Du letztlich Kohlestrom. Du kaufst ihn zwar nicht, aber es kommt für den gesamten Strommix nicht darauf an, was Du kaufst. Es kommt darauf an, welcher Anteil des Gesamtbedarfs mit erneuerbaren gedeckt werden kann - und wenn jeder mit 500kg zusätzlich in der Stadt rumfährt, steigert das den Gesamtbedarf. Da der Gesamtbedarf nicht zu 100% EEG gedeckt ist (und lange noch nicht sein wird), kannst Du mal davon ausgehen, dass der Mehrbedarf derzeit mit Kohle gedeckt wird. Alles andere ist Schönfärberei, solange die erneuerbaren nicht 100% des Gesamtbedarfs decken können.
Ich finde Tesla prima, nur halt nicht für die Stadt bzw. im Ballungsraum - in dem ich aber nunmal lebe. Und ganz ehrlich: Die Alternative für einen REX bei heutiger Energiedichte wäre für mich nur ein Wechselakku, wie ihn Tesla in den USA anbietet. In 90 Sekunden voll ohne Mehrgewicht. In Europa allerdings nicht ansatzweise absehbar leider - sowas ginge ja auch mit leichteren Batterien. Würde ich gerne statt REX nehmen.
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Re: Fazit: i3 ohne REX nicht für mein Profil

Beitragvon DoRo » Di 30. Dez 2014, 12:50

molab hat geschrieben:
Naja, mach wie Du denkst - aber damit förderst Du letztlich Kohlestrom. Du kaufst ihn zwar nicht, aber es kommt für den gesamten Strommix nicht darauf an, was Du kaufst. Es kommt darauf an, welcher Anteil des Gesamtbedarfs mit erneuerbaren gedeckt werden kann - und wenn jeder mit 500kg zusätzlich in der Stadt rumfährt, steigert das den Gesamtbedarf. Da der Gesamtbedarf nicht zu 100% EEG gedeckt ist (und lange noch nicht sein wird), kannst Du mal davon ausgehen, dass der Mehrbedarf derzeit mit Kohle gedeckt wird. Alles andere ist Schönfärberei, solange die erneuerbaren nicht 100% des Gesamtbedarfs decken können.


Das gilt doch aber genau so für den i3 Rex. Der schleppt jetzt schon permanent 130 Mehrgewicht in der Stadt mit. Der "Gesamtbedarf" wird folglich schon jetzt durch den Rex gesteigert. Und auf längeren Strecken wird er im schlimmsten Fall sogar noch mit fossiler Energie betankt. Diese Argumentation ist für mich daher nicht wirklich schlüssig.
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Re: Fazit: i3 ohne REX nicht für mein Profil

Beitragvon TOMbola » Di 30. Dez 2014, 12:55

Knobi hat geschrieben:
TOMbola hat geschrieben:

Am besten wir stellen das Diskutieren komplett ein und sind alle einer Meinung. Wird in Zukunft bestimmt interessant hier.


Wo hab ich das geschrieben? Aber egal, passt zum ganzen Fred hier, immer in Alles was hinein interpretieren wo nix ist.


Ne hast du nicht so geschrieben stimmt. Kann man aber durchaus so interpretieren.
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Re: Fazit: i3 ohne REX nicht für mein Profil

Beitragvon Joe-Hotzi » Di 30. Dez 2014, 12:56

So sehr ich Deine Ansichten schätze - das halte ich für "Schwarz-Weiß":
molab hat geschrieben:
... - und wenn jeder mit 500kg zusätzlich in der Stadt rumfährt, steigert das den Gesamtbedarf. Da der Gesamtbedarf nicht zu 100% EEG gedeckt ist (und lange noch nicht sein wird), kannst Du mal davon ausgehen, dass der Mehrbedarf derzeit mit Kohle gedeckt wird. ...

Interessante Logik, der ich aber nicht folge und die allenfalls derzeit in D teilweise nachzuvollziehen ist.

Zum Einen ist der Energiebedarf eines EV nicht nur sehr gering - sondern in erster Linie vom Fahrer abhängig und nicht vom Gewicht. Sonst wäre es nicht möglich, dass ein >2to-EV mit um die 20kWh/100km bewegt wird.

Zum Zweiten wird durch das Weglassen des REX ja auch der ansonsten mit recht miesem Wirkungsgrad verfeuerte Sprit eingespart. Wenn Du das jetzt in Kohle umrechnen willst - bitte. Aber viel bleibt da nicht über.

Drittens ist Deine Kohlerechnung allenfalls für die Nachtstunden plausibel - tags würde Mittel-/Spitzenlastbedarf erhöht.

Letztlich wird das BEV durch den zunehmenden ÖkoStromanteil stetig sauberer - während der Rexbetrieb durch die sich erhöhenden Aufwendungen zu Spritproduktion stetig "dreckiger" wird.

All dies ändert aber nichts daran, dass ich ein "EV mit REX" derzeit für eine Option für alle halte, die mit den Fahrleistungen anderer BEV nicht auskommen - immer noch besser als ein reiner Verbrenner. Mancher wird in der Praxis feststellen ob/dass er den REX (nicht) benötigt und in der Zukunft dann auf ein BEV mit höherer Reichweite umsteigen ...
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Re: Fazit: i3 ohne REX nicht für mein Profil

Beitragvon e-lectrified » Di 30. Dez 2014, 12:57

Ich habs ja kalkuliert: ca. 13 nutzbare kWh mehr müsste man aufbringen, um den REX rein elektrisch wettzumachen. Das macht einen Gewichtsunterschied von ca. 30 kg aus. Heftiger würde es halt werden, wenn man versucht noch mehr elektrische Kilometer rauszuholen, wobei die Leichtbauweise durchaus einen 400 kg Akku verkraften könnte. Aber der grundsätzliche Einwand des hohen Gewichts ist für mich berechtigt, wenn auch nicht valide genug, um den REX zu rechtfertigen. Aber wir können uns jetzt komplett quer legen und wettern, BMW wird sich sowieso für nichts anderes entscheiden. Die MÜSSEN Verbrennermotoren hochhalten, solange sie noch können - das ist ihr Kerngeschäft.
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Re: Fazit: i3 ohne REX nicht für mein Profil

Beitragvon Hasi16 » Di 30. Dez 2014, 13:07

Naja, Deeskalation ist wohl nicht dein Ding, sonst würdest du ja endlich aufhören.

ABER: Schon wieder falsch! Für meine 500km-Fahrt bräuchte ich einen 75 kWh-Akku (http://www.goingelectric.de/forum/bmw-i3-range-extender/von-niedersachsen-ins-saarland-t4500.html). Aber auch das würde nicht reichen, weil der Verbrauch ja steigen würde. Also einen 90 kWh-Akku. Hmmm, da sind deine 13 kWh wohl zu wenig...
Daher nochmal: Versuche nicht Sachen zu bewerten, die du offensichtlich nur theoretisch kennst. Als Hochschulabsolvent müsste die kognitive Leistung doch hoch genug sein.

Viele Grüße
Hasi16
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Re: Fazit: i3 ohne REX nicht für mein Profil

Beitragvon e-lectrified » Di 30. Dez 2014, 13:11

Lieber Hasi,

in meinem Rechenbeispiel hatte ich nur eine einfache Betankung (die ich für praxistauglich halte) berücksichtigt. Du kannst deinen REX so oft betanken, wie du es für nötig hältst. Das nimmt dir ja keiner!
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