"Erste" Gespräche zwischen Tesla und BMW

Re: "Erste" Gespräche zwischen Tesla und BMW

Beitragvon HED » So 15. Jun 2014, 12:32

JuergenII hat geschrieben:
HED hat geschrieben:
Eher das Gegenteil ist der Fall. Gibt beim Tesla keine Assistenzsysteme.

Und beim i3? Da gibt es genau zwei: Den Einparkassistenten und das DAP System. Das erstere muss man nehmen um eine Rückfahrkamera im Fahrzeug zu erhalten. Das zweite ist an zumindest zwei Sonderausstattungen gekoppelt, das den Preis dieses Extras auf fast 5.000 Euro hochtreibt. Und dank kamerabasierendem System ist es dazu noch relativ anfällig. Und was soll ich mit einem Stauassistenten auf der Autobahn anfangen, der von mir verlangt, dass ich die ganz Zeit die Hände am Lenkrad halten muss??

Da ist mir dann aber eine Luftfederung schon zehnmal lieber, die ich dank Touchscreen relativ einfach von sportlich hart auf weich stellen kann. Ich würde mal die i3 Scheuklappen abnehmen. Man glaubt gar nicht was so alles EV mäßig daneben abgeht.

Juergen


- Bremsasssistent (Bergabfahren)
- Automatisches Einparken
- Abstandshaltung (wenn auch nur kamerabasierend)
- City Notbremse
- Stauassistent
- Verkehrszeichenerkennung
- Notrufassistent (vermutlich aber auch beim Tesla)
- Gegen Aufpreis persönlicher Berater der z.B. Hotels reserviert
- Remote Control App mit mehr Optionen

Die Luftfederung kostet beim Tesla auch Aufpreis, genau wie die Assistenten im i3. Luftfederung gibt`s bei BMW erst ab 5er.
Vielleicht ist es beim i3 einfach nicht zu realisieren, oder es hatte keine Priorität.

Auf ebener Stecke empfand ich die Federung des i3 als angenehm, Bordsteine und schlechte Straßen merkt man sicherlich mehr, als beim Tesla.

....

Und zum Bedienkonzept. Da scheiden sich die Geister. Ich habe beides probiert... im Tesla ist man definitiv mehr abgelenkt.

Beim i3 kann man alles blind auf den Controller in Handschrift kritzeln. Beim Tesla muss man auf der Tastatur rumwischen...ohne mechanische Kurzwahltasten (wie beim i-Drive Controler, die man blind drücken kann)
HED
 

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Re: "Erste" Gespräche zwischen Tesla und BMW

Beitragvon Hasi16 » So 15. Jun 2014, 13:28

Mal wieder zum Thema: Tesla gibt freiwillig seine Patente preis - aber was steckt dahinter? Ich glaube, dass sie ihre Patente u. a. BMW kostenfrei geben und im Gegenzug wollen sie BMW-Patente nutzen. Es war ja nie die Rede davon, dass sie keine Gegenleistung wollen!

Viele Grüße
Hasi16
Hasi16
 

Re: "Erste" Gespräche zwischen Tesla und BMW

Beitragvon bm3 » So 15. Jun 2014, 13:35

Hallo,
"Patente freigeben" bedeutet dafür keine Gegenleistung zu fordern. Das ist eben so, sonst kann man sich solche Dinge auch gleich sparen.

Viele Grüße :

Klaus
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Re: "Erste" Gespräche zwischen Tesla und BMW

Beitragvon markusmuellerlv » So 15. Jun 2014, 14:12

Bezüglich Assistenzsysteme steht Adaptive Cruise Control (Tempomat mit Abstandssensor) auf Platz 1.
Ein 100k EUR Auto muss sowas haben. Tesla kann ja von Zulieferern einkaufen (Bosch?), das würden viele Kunden sicher zu schätzen wissen. Dank dem Tempomat mit Abstandssensor kann man problemlos 1000km am Stück fahren da der Wagen in Notsituationen den Fahrer warnt und automatisch abbremst und später wieder beschleunigt. Man kann den rechten Fuß vom Gaspedal nehmen und vermeidet damit Verspannungen.
Natürlich wäre beim i3 ein Radarbasierter Abstandssensor besser. Bei den dicken BMW-Modellen funktioniert dieser sehr gut, auch bei Nebel und Regen.
Folgendes Szenario ist mal aufgetreten: Fahrt auf Landstraße mit Tempomat mit Abstandssensor mit 80kmh abends, teilweise Nebel. Auf einmal bremst der Wagen stark und es ertönt das "Bliing". Was issn los? Plötzlich ein besoffener Radfahrer ohne Licht vor mir, der gemütlich mitten auf der Straße fährt. Der Tempomat hat hier ein Leben gerettet (sowie Schäden, Schock und Ärger vermieden).
Also nie wieder ohne soche Assistenzsysteme, Tesla bitte zuhören!

(Keine Ahnung wie sich der kamerabasierte Abstandssensor beim i3 bei Regen und Nebel verhält).
markusmuellerlv
 
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Re: "Erste" Gespräche zwischen Tesla und BMW

Beitragvon endurance » So 15. Jun 2014, 15:46

Hasi16 hat geschrieben:
Mal wieder zum Thema: Tesla gibt freiwillig seine Patente preis - aber was steckt dahinter? Ich glaube, dass sie ihre Patente u. a. BMW kostenfrei geben und im Gegenzug wollen sie BMW-Patente nutzen. Es war ja nie die Rede davon, dass sie keine Gegenleistung wollen!
Man braucht keine Gegenleistung - mit den Patenten alleine fängt kaum jemand etwas an. Erst man man dazu konkrete Implementierungsdetails und Erfahrungen bekommt wird es interessant - dazu braucht es dann eben die Gespräche um das zu sondieren.
PV 18,2kWp - BHKW EcoPower 1.0, 30kWh LiON Sunny Island System
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Re: "Erste" Gespräche zwischen Tesla und BMW

Beitragvon HED » So 15. Jun 2014, 16:59

markusmuellerlv hat geschrieben:
Bezüglich Assistenzsysteme steht Adaptive Cruise Control (Tempomat mit Abstandssensor) auf Platz 1.
Ein 100k EUR Auto muss sowas haben. Tesla kann ja von Zulieferern einkaufen (Bosch?), das würden viele Kunden sicher zu schätzen wissen. Dank dem Tempomat mit Abstandssensor kann man problemlos 1000km am Stück fahren da der Wagen in Notsituationen den Fahrer warnt und automatisch abbremst und später wieder beschleunigt. Man kann den rechten Fuß vom Gaspedal nehmen und vermeidet damit Verspannungen.
Natürlich wäre beim i3 ein Radarbasierter Abstandssensor besser. Bei den dicken BMW-Modellen funktioniert dieser sehr gut, auch bei Nebel und Regen.
Folgendes Szenario ist mal aufgetreten: Fahrt auf Landstraße mit Tempomat mit Abstandssensor mit 80kmh abends, teilweise Nebel. Auf einmal bremst der Wagen stark und es ertönt das "Bliing". Was issn los? Plötzlich ein besoffener Radfahrer ohne Licht vor mir, der gemütlich mitten auf der Straße fährt. Der Tempomat hat hier ein Leben gerettet (sowie Schäden, Schock und Ärger vermieden).
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Du hast den Sinn erkannt. ;)

Wenn dir so was wichtig ist, setzt noch gleich Infarot-Nachtsicht auf die Liste.

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Solange Assistenzsysteme einem nicht bevormunden (man selbst eingreifen kann), können sie helfen. Wenn wir versagen.
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Re: "Erste" Gespräche zwischen Tesla und BMW

Beitragvon Hasi16 » So 15. Jun 2014, 18:35

endurance hat geschrieben:
Man braucht keine Gegenleistung - mit den Patenten alleine fängt kaum jemand etwas an. Erst man man dazu konkrete Implementierungsdetails und Erfahrungen bekommt wird es interessant - dazu braucht es dann eben die Gespräche um das zu sondieren.

Das mag alles sein - ich finde diesen Artikel sehr interessant:
http://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-was-tesla-sagt-und-sein-boss-elon-musk-nicht/10038918.html

Es geht darum, dass Tesla die Patente nicht freigibt, sondern nur die nicht verklagen will, die die Patente mit guten Absichten nutzen. Was heißt das schon? Ist es eine "gute Absicht", wenn man von der Konkurrenz auch Patente nutzen kann ohne verklagt zu werden?

Viele Grüße
Hasi16
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Re: "Erste" Gespräche zwischen Tesla und BMW

Beitragvon zitic » So 15. Jun 2014, 20:55

Was hat Tesla denn genau an wirklich blockierenden Patenten? Da wird immer groß gegrübelt ohne da mal tiefer drauf einzugehen. Ich will die Leistungen von Tesla damit nicht schmäler, aber EVs bauen andere grundsätzlich auch. Die müssen sich technisch nicht verstecken. Da geht es eher um die speziellen Entscheidungen. Die anderen haben sich für die kleinen Wagen entschieden, die in der Stadt und Umgebung(Pendler) bedienen, Tesla halt das Gegenteil mit dickem Boliden und viel Volumen in das viel passt. Über die Strategie kann man sich ewig streiten(haben wir hier ja auch schon in unzähligen Threads), aber eigentlich geht es doch nicht um das technische Wissen. Damit würde man Tesla wahrscheinlich unrecht tun bzw. ihre Leistung schmälern. Um so ein Unternehmen zu schaffen gehört viel mehr dazu. Die Aktien haben ja auch kaum was abbekommen als Musk das im Blog postete.

Ansonsten ist das albern, dass man hier die jeweils andere Marke schlecht redet. Hoffen wir dass da was Gutes bei herauskommt.
zitic
 
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Re: "Erste" Gespräche zwischen Tesla und BMW

Beitragvon markusmuellerlv » Mo 16. Jun 2014, 10:03

HED hat geschrieben:
Du hast den Sinn erkannt. ;)
Wenn dir so was wichtig ist, setzt noch gleich Infarot-Nachtsicht auf die Liste.
Solange Assistenzsysteme einem nicht bevormunden (man selbst eingreifen kann), können sie helfen. Wenn wir versagen.


Meine Ansicht beim Autokauf ist eher digital: billiges Nutzauto, Nutzauto etwas gehobener Klasse, Oberklassenlimo ohne Kompromisse.

Im falle von Elektroautos wäre meine Wahl Folgende:

- Billiges Nutzauto für Kurzstrecken: IMiev oder ähnliche.
- Billiges Nutzauto mit der Möglichkeit längere Strecken zu fahren: IMiev oder LEAF mit Range Extender (leider nicht verfügbar, würde sich sicher viel verkaufen)
- Nutzauto etwas gehobener Klasse mit der Möglichkeit längere Strecken zu fahren: i3 REX (relativ teuer)
- Oberklassenlimo ohne Kompromisse: Tesla Model S mit allen noch fehlenden Assistenzsystemen (noch nicht verfügbar), Komfortsize wie bei bei Oberklassenlimos und Europaweites Superchargernetz
bzw. ein vollausgestatteter BMW i5 bzw i9 (man weiss ja noch nichts über die Spezifikationen) mit dezenter E-Reichweite und die Möglichkeit die REX-Option dazuzubestellen, da wahrscheinlich BMW noch keine 60-80kWh einbaut und das CCS-Netz noch nicht europaweit verfügbar ist (alle 100km sollten CCS-Lader verfügbar sein um auf einen REX verzichten zu können).
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